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hersfelSer Tageblatt

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Nr. 260

Sonnabend, den 6. November ^T^.,^

1920

Sie Gefahr der Metzime Les Mhrreviers.

Protestkundgebung des deutschen Gewerkschaftsvnndes

x> Die im AusMnü des Allgemeinen deuischen Ge- WerkschaftsSundes vereinigten Gewerkschaftsrwrslliude haben am Donnerstag eine Kundgebung einstimmig an­genommen, in der es heißt: Bbn Tag äh Tag mehren sich die Anzeichen, die die Gefahr einer Besetzung des rheinisch-westfälischen Industriegebiets durch franzö- sftche Ltreitkräste näher bringen. Die Folgen einer sol­chen Vergewaltigung Deutschlands würden katastrophal fein, nicht nur für unsere staatliche .und wirtschaftliche Einheit, sondern auch für das ganze Enrona und für, die Wirtschaftlichen Beziehungen der KnlturvoUcr. Deutsch­land würde nicht altern zerrissen, sonder» ein 6» Mil- »ionen-Volk zugleich dem Hunger und der Verzweiflung ausgeliesert und damit eine Gefahr für die übrige Knl- tnrweU geschaffen werden. Der Ausschuß des Atlg-. meinen deutschen GewerkschaktsSnudes erhebt d,e schärfste Verwahrung gegen diese sranzösischsn Berge- waltie,nngsabsichten und warnt die verantwortlichen Ge­walthaber auf das eindringlichste vor der Anvfn^runa solcher Bläue. Der Bundesausschusi ersucht zugleich dw Gewerkschaften aller Länder, sich diesem Protest anzu- schließen. und apvelliert an den interuatronalen vc= werLschaftsksngretz in London, eine Kundgebung rn glei­chem Sinne zu beschließen.

Erklärungen eines französischen Gewerkschafts- delegiertcu.

h 3it einer der Gewerkschaftsversammlungen in Essen anläßlich der Anwesenheit der internationalen Gewerkschaftskommissim- nahm ein französischer Vertre­ter das Wort und erklärte, daß er ms Rubraebfet ge- kommen sei. um den deutschen Arbeitern die brnderli- chen Gefühle der französischen Arbeiter und der Arbei­ter anderer Länder zu übermitteln. Begraben sei, was hinter uns liege. Die ersten Worte der Arbeiter aller Länder seien setzt eins: dem KAieg den Krieg zuerfta- rem Die RichUinieu des internationalen GewerkschaiG- bundes sprechen sich gegen jeden Militarismus nad aus diesem Grunde gegen lebe Besetzung eines Landes durch militärische Kräfte eines anderen Landes aus. Der Redner erklärte zum Schluß, wir wünschen den Wie- deraufbau sowohl Deutschlands als auch Frankreichs, und dieser Aufbau müsse durch gememwme Arbeit aus- geführt werden, aber nicht unter der Kontrolle von Ba- sonetten und Kanonen. ,,, .^.

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m Die EisenbahrrnerkevrSlage hat sich in der vorigen Woche in Anbetracht der starken Anforderung. mr die Kartoffel- und Rübentrausporte sowie infolge der verhältrrismaßig günstigen Iördcruug noch weuerhii- verschärst. Dazu kommen die .urigmistrnen und^ten- weise gestörten Vcrsändverhaltuiuc aus deu Lasier­st ratzen. Im Kanalgebiet ist durch den «t^erk bcy Personals der Privatteedereien auf dem Dorrmund- Erus-Kanal eine empfindliche Störung eingetreteu. Der- Veviaud nach dem Osteri und Aorden ihm seit Mitte voriger Woche fast völlig. Die Betreffenden Mengen werden nach Möglichkeit auf der streue ver­trautet.

Ein Veeflotz gegen bei! Verfailler Vertrag.

~ Nach einer Verfügung des ftellvertretcriden Ober- kommifsars von Danzig ist Donnerstag morgen die Be­schlagnahme sämtlicher der Danziger Lnstree erei getz^ rett den Ilugzenge verfügt worden. Zwei davon können nur als Schulflugzeuge angesehen werden. Die beiden anderen sind ebenfalls für Kriegsdienste nicht mehr ae- eianet. Die Danziaer Suftreeberct hat beim stellvertre­tenden Oberkommissar Einspruch gegen die unerwartet erfolgte Beschlagnahme erhoben, da sie weder durch die Bestimmunaen des Iriedusvertrages noco durch >.m- stiae für ©attvia verbindliche Vertrags aeicfelid) vegrr.u- 5er fei Die Dgnziger Luftrecderet ersuchte den «>aa> '- rat um Vermittelung in dieser Angelegercheit zwecks Rückanngiamachnna der Beschlagnahme- Der Staatsrat ist daraufhin beim stellvertretenden Oberkommissar vor- fteflia aeworden, hat iebocb keinen ^.r-ola gehabt.

-ric NenreaAuua des Sparer ioblenatzkommcns.

. . G mf tS- E.) ' Wie die Preß-Information mel­de» haben'Eualand und Italien die Verhandlungen mit ^ev-ickland über die Neuregelung >^» Spaaer Koblen- abkvwmeus in Körnt einer Konferenz voraeicblaaen. Esolgedessen wurden für den 6 November vorgesehene Besprechungen zwischen Deutschland und Frankreich vertäu'. , ,

Die Entwaffuvua der Einwohnerwehren.

^ Berlin. «S. 6.) Eine Note der Entente, in der die Auflösung der Einwohnerwehren t« Bamrn verlangt werden sollte, ist in Berlin bis heute nicht überreicht worden. Auch in den französischen Zeitungen der letzten <ron<- Huben sich keine Hittwe se. daß eine »olche Note be- vorftchen sollte Aus 'einem Artikel des PariserIr- aaro^ acht hervor, daß die Entente in ihrer bekannten EntwasfnunaSnE nickt die Anflösung, sondern nur die ; Entwaffnung der deutschen Einwohnerwehren gcfor-

' Italien gegen die französische Viehforderung.

^. Basel. (L. A.)Gorrtere della Sera" berichtet, daß , die italtensiÄw Regierung mit.^Er Il^dervmg Irank- t reich» an Tcutfcblanb betreff end die ^bliefernngvon 800 000 Milchkühen nicht einverstanden sei. DerAvan- 1 ti" meint, daß Frankreich ^ne absichtliche «chwachung 1 der deutschen Volkskraft .beabsichtige. Statt«l dMfe schon aus Meuschlichkeitsgrtiuden daS fran^öpsme Lr- aebreu nickt gutheißen.

Zur VolksKkftwrmuüg iu ObertzMesten.

Keine Antwort der Entente.

x Berlin. (S. C.» Die Neichsregrerung hat bis heute eine Antwort auf ihre am 16. Oktober nach Baris gc- richtcie Anfrage über den Termin der Volksabstimmung in Oberscklesten nicht erhalten. Außer General Rollei sind, auch die Ebefs der wirtschaftlicheu und finanzieller! Kontroll-Abteilungen bei den Ententekommissionen seit Ircitag in Paris. Der Reichsregieruna liegen nicht­amtliche Pariser Meldungen vor, wonadi mit einer Volksabstimmung im Dezember oder Januar noch nicht zu rechnen ist.

Die Lage in Sowjek-RuWand.

> Aus Stockholm wird demB. T." gemeldet: Wie Stockholins Tidningen" aus Helsiugfors meidet wird in Moskau schon Nachtnachdienst aufgrund der Herr- fchenöen Unruhen eingerichtet. Schwere Bs.neruunr«- Heu sollen in 15 Gouvernements infolge der Lebensnlit- telregnisitionen ftattaefunben haben. Die Generale Brnssilow und Numetz und Brussilows Sohn seien verhaftet worden. Unerhörte Beunruhigung soll das Gerücht Hervorgerufen haben, daß der General Bulak Balachomtsz sich von der polnischer! A^mee aetrennt und Minsk besetzt hätte. Er ist neulich ist Gesellschaft des aus Berlin zurückgekehrten Professors Lomonosow, der in Deutschland Lokomotiven einkaufen wollte, zur Be- richterstattung nach Moskau akreist. Laut ..Rosta" gibt Tschitschcrin zu, daß energische SicherheUsmaßnahmen in Moskau getroffen murbett wegen dervom Auslande geschmiedeten terrortstUchen Rläne". Hingegen werden von Tschitschcrin alle Gerüchte über Meutereien sowie Aufruhr im Innern Rußlands als völlig aus der Luft qeqrifien bezeichnet. Ueber die von Tschitschcrin erwähn­ten terroristischen Pläne, die im Auslande geschmiedet werden machte der Vorntzcnde des berüchtigten , auüer= ordentlichen Verteidigungskomitees", Dicherschinski in einer Sowjetverlammlung in Moskau nähere Angaben. Es bestände eineweißgardiststche Versthwöruug", die in Moskau entdeckt wurde und die im Rücken der roten Armee eine Reihe voll Taten oraanisiere, itr.t auf die­sem Wege Strandet den. setzt Hart von den Roten zuae- setzt wirb, zn Beilen. Sämtliche V v^Vöv r fg'p«.ver­haftet. Es sollen ferner geheime Entente- s^enicp, die terroristische Attentate im Sinne haben, in Rußland eingetrofsen sein.

- 2if Smc^-o

X Paris. (T. R.» Die letzten Meld-niaen ans Se- bastopol bemgcn. daß man dort einen militärische» Um- Anrz ««d - die Verlm-»nna Wrangest dnrch » -inen Ge- nerälsig": erwarte. Mehrere französische Cfo-ierc, die in den Reiben der Armee Wranm s kämpsten. sind von den Bolschewislen gelangen aenomu-'» worden.

># Bpfig. (T. R » Aus Barna wird gemeldet, daß ein franz"'ischeS G^sthrmder, das aus f^rbs Kreuzern und mebreren Tomeboläaeru bestand, Barna passiert hat und in der Richtung nach Sebastopol weiter gesabren ist

©er ^spreefrreden Vsn Äkga.

X Die Ansichten der Polen über die I-r-edensverhand- lungcn von R>aa werben burdi folaeube ^lnssprüche des Generalstabs-Sffiziers in Posen gekennzeichnet: Irie- Len bekommen wir schon, aber was für einen: einen Rg- rierfrieden. Im Irübiahr wird der Tanz von neuem losaehen, wenn die Bolsckewisten mit der Armee Wrän­ge ls zu Ende gekommen sind Ein anderer höherer Of­fizier äußert sich über die Aussichten dahin: Während die Bostchwisteu durch bi' Engländer alles ael-efert bckom- weu was sie b-aucken. bekomm» Voten nichts Die roh nische Armee hat keine Mäntel und Tecfen Die Sol- bgf-n laufen mit leichten Sommeranüacn in den Win- wr hinein Der O»stzier stellt die Behauptung auf Po­len m du ist Aktioucn in Oberstälesien die französische ^ilm erzwingen. Sonst'gründe es selbst eine Armee von BoUcheuüsten, wenn es im nächsten Jahre wieder gegen die Sowjets einen neuen KriegE-übren solle.

Erregte Stimmung in Wax tz » über England.

»^ ^je C»1mun'na aeden die Enaländ-r ist in War- schan anncrorlcnil-ch erreg. Die oolr-.ben SffiRtere reden von den Enaländegn nur noch aT - von den Be- »rj-aern Als Grund wird bcko"ders angesehen, d"ß ein polnischer, unter norwegischer ^laage fahrende'' ^amp- mr d.-^' n-u Kohlen und Munit-on für Polen bestimmt war, von den Enaländ'rn qekap-'A und im Omen von Reval aelöscht wurde. Tatsache ist daß die,er Dampfer seit Monden spurlos ve-fchwundeo in

Zur Mahl hardings.

.Eig. Drahtnachricht unseres Berliner M.-Mitarbcitcrs.

x Einer Washingtoner Meldung zufolge setzt fieb der neue amerikanische Senat aus 57 Rjpiw.ifiuictnaub -0 Demokratcu zusammen. Die Mehrheit der Republikaner beträgt also 18 Stimmen gegen 2 Stimmen im gegen­wärtigen Senat. Senator 6er hat an Hardina ein Glück­wunschtelegramm gerichtet, in dem er erklärte, sich dem Beschlusse der Mehrheit su unterziehen und die Re- giernng unter allen Umständen zu unteremhem

Hardings Siellung zu Dentschland und Versailles.

x- Genf (S 6.) DerNeunork Sun" bringt eine Unterredung mit Harding am,Abend des Wahltages. Harding widerspricht, ein- Dcut,chenfreund W fein ober eine andere Auffaüuug von der schuld Deutschlands am Kriege zu haben als Wilson. Lerne «tellungnahme ge- aen den Versailler Vertrag erstehe sich nur aus Beden­ken staatsrechtlicher Art im Interesse der Vereinigten Staaten.

«ns»anvk,cye Prenenimmen.

Die schweizerische Presse bucht den Sieg Hardivs auf das Konto der Niederlage Wilsons während -e- Pa­riser Verhandlungen und auf seine zunehm- ?be Unpo- vularität nach der Rückkehr von Europa. Die Schweiz interessiere sich für die Wahl Harlings, vor allen Din­gen vom Standmrnlt des Völkerbundes aus und die Neue Züricher Zeitung" wünscht, daß der neue Prä^- deut die Verhandlungen mit dem Senat so rasch wie möglich wieder aufnebmen und sich aus eine Ko nel eini­gen möge, die den Mitunterztzichnewr des Beriailler Vertrages voraclegt werden könne.

In der Pariser Treffe wird die Wahl Hardings zuui amertkanischeii. Präsidenten in sehr verschiedenartigem Sinne besprochen Die Mehrzahl ?er Blätter bringt für den neuen Präsidenten die üblichen Lobsprttche und nimmt ihn als einen F"«und Frankreichs in Anspruch ohne jedoch näher in volitische Erörterungen einzugehen La Benir" sagt klar heraus, da? diese Wahl die endgül­tige Absage an den Bcrsaillcr Vertrag und seine euro­päischen Verpflichtungen bedeute. Im Gegensatz hierzu leben andere Blätter, darunterLe Petit Paristen", in der Wahl Hardings ein günstiges Anzeichen für Iraul- reich.

Rücktransport Äsr Gsfsngsnen.

Die in Warschau mit der volnischen Regierung ge- pfloaenen Verhandlungen über den Transport den! scher und russischer Reichsanachörjger bitr$ Polen haben zu einem befriedigenden Ergebnis geführt. Eine am 30. Oktober im Auswärtigen Amt in Warschau abgcüal- tenc Sitzung hatte folgendes Ergebnis: Die polnische Regierung hat sich grundsätzlich bereit erklärt: 1. den TrEport deutscher Rei fsanaeböriger aus Rußland nach Deutschland rnb russischer Staatsangehöriger aus Deutschland uc-S Rußland durch Polen zn gestatten: 2. die fofw ine Heimschaffung der auf polnischen, Gebiet , befindlichen, aus Rußland in Polen eingetrosfenen deutschen Ncichsangchörigen anzuordnen und ihre Wei- terleiiung nach Bentschen zur Uebergabe an die deut­sche Uebernahme,"teste zu veranlassen: 3 unter Zusiche- runa der Gegenseitigkeit der in polnischer Kriegsgesan- aenschasi betrüblichen Angehörigen der roten A-unec. so­weit sie Anspruch auf die oentsche ReichSauge »öriakeit haben. im Lager in Parvonski bei Warschau zu fmr.= mein und sie gleichfalls der deutschen llebrnmbmeitcUe zuzpleiteu. Zur DULklützi rrum^cr ^ss<.*üyje jjeut^ Wen fti:

mit Vertretern der interessierten polnischen Ministerien rrte Konferenz statt. Das ent reae.Kommende Brrbal- ten der polnischen Neoiernrna ermöglicht es, gnch für den Sßlnter nunmehr auch auf dem L^irdwege Transporte aus R- ßland zu überuehwen und die bereits in Voten befindlichen aus Rußland cinge rosscuen deutschen Kriegs- und Zivilgesgngenen der Heimat zuznleitcu.

RüSgabc der deutschen Ilnßfahrzeuoe dnrch Polo».

Ueber die Zurückhaltung deutscher Ilutzfahrzeuge in Polen habeir vom 30. d. Mts. bis zum 2. d. PAS. zwischen Vertretern der deutschen und der polnischen Regiernllg Berhandlrrngen stattgefunde-l. Sie " oben zur? Abichlnß eines Abkommens aeführt, in dem die polnische Regie­rung sich verpflichtet bK sofort alle von ihr requirierten deutschen Kalme und Dampfer in Danzig oder in Brom- berg den Eigentiimern zurückzugebcn. die Rückkehr die­ser Schisse sowie der sonst zurückgehaltenen westdcut- schen Ilußfahrzcuae zn gestatten und für die Benutzung des requirierten Schiffsraumes Vergütungen nach den auf den östlichen Wasserstraßen üblichen Tatzen zu zah­len. Sie wird ferner den Eigentümer u der reanstüer- ten Schiffe Sie bieten infolge der Verdrängung von ihren Ighrzeugen, der Ucbersicdcluna nach Deutschland und der Rückkeh'' zum Ucberäabeort der Schiffe entstandenen Kosten ersetzen Sobald die Rückkehr der Schiffe nach Deutschland erfolgt wird die deutsche Reai-'r'.ina die bis­her venveiäerte Erlarst'nis fi - fe Durchführung von Superphosphat- und Schwe'elktesKMsporten auf dem Wasserwege von Stettin und Hambrirg nach Polen er­teilen.

HaupkaASschutz des Reichstages.

Zu Beginn de Verhandlung am Iresteg c ' ii* eine längere ©eheste. ReiLsmintster Dr Sim- nahm zu der Knute Stellung, ob als Protest gegen :t Druck der fremden Verwaltung in dc.- er setzten Ge e- ^en die von der Reichsregteruna an'ge . ^ v Mr et zur Erfüllung der in Betracht kommenden Veit a n aus dem Iriedensvcrtrage abzulchuen feien. Er et dazu, von dieser SIrt des Protestes Absianö zu nehme da unserer Politik nur unangenehme Soweit fitere; entstehen könnten. Re'chsschatzminister von R -- bat erneut die Erhöhung von AI auf 40 Millionen ru beschließen. Bei der Abstimmung wurde ein Anti auf Herabsetzung der Bcsatzungszisfcrn und auf 1 grenzung der K.'stcn zu dringen, einsiinnnia auge i- men. Ferner wurde der Antrag, die Kosten er < satznnasbchord (O6er-*u8fdm8> von 20 auf in Mil' -. ü zu erhöhen, angenommen, desgleichen einige weiter .' Erhöhungen. Annahme fand and- ein An leo Burl e «Zentrum», darauf hinzuwirken. daß die Zahl und die Tätigkeit der im Sibeinkinb aufgestellten Delegierten sich im Nahmci? des lli''einlandabkownicns hält.

Der Ausschuß trat sodann in die Beratung des Etats des Rcichöministcriums für Wicderausdau ein. Es wurden 40 Millionen an UebcrteuerviigsznschMün für fertig, zu bauende und auSzuliefernde Schiffe bewil­ligt, ebenso 225 Millionen zur Gewährung von Vor­schüssen, Beihilfen und Unterstützungen für Schäden tu den deutschen Restgebieten anS Anlaß des Ihriewe«. MS«