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Hersselöer Tageblatt

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Kersfelder Kreieblatt

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Nr. 257

Mittwoch, den 3. November

aus Bärte 60

' 1920

Zuspitzung der Lage tu Iriand.

<* Aus London wird gemeldet: Zwischen der fRcoies nuta und den Sinnfeinern war für die Dauer der Be- gräbnisfeierlichkeiien für den Oberbürgermeister von j Cork eine Art Waffenstillstand vereinbart. Daditrüi ver- *fen die Vorgänge so überraschend ruhig, während .man in aller Welt große Anfstände erwartete Heute ist die Zeit vorüber, und das irische Amt berichtet auch schon von neuen Angriffe« anf beiden Seiten. Die Sinn- seiner unternahmen 14 Neberfälle, wobei sechs Poli­zisten getötet nud zeb» verwundet wurden. In Nach­richten aus Dublin liest man von ernsthaften Vergel- tungsmaßrcgeln der irischen Polizeitruppen, die in . Thurles Bomben geworfen und revolutionäre Angriffe unternoukmen haben. In Dumgannon attastierten sie Sie Käufer der Sinnfeiner und terrorisierten die Bevöl­kerung. Die Ausdehnung der irischen Unrnhe» nimmt stündlich zn. Es werden ernsthafte Aufruhrbewegungen in der Provinz Kerrn gemeldet, wo verschiedene Poli­zisten erschossen wurden. Darauf brachen die Truppen aus ihren Baracken hervor und steckten das Rathaus in Draller in Brand Viele Hsnser wurden eingeäschert. Hierauf fand ein Angriff der Sinnseiner auf die Polizei­baracken in Ballyduff statt, die teilweise zerstört wur- den. Die Soldaten plünderten die Läden der Stadt Tipperary. Ueberall wurden Plakate angeschlagen, daß jede Verletzung, die einem Mitgliede der Polizei zngc- sitat wird, durch Ermordung von fünf Sinnseinern ge­rächt würde. Die ganze Provinz Kerry sowie der We­sten von Draller befinden sich fast im Zustande der Re­volution.

Die Unruheu in Irland.

W London. lL. AI Im Zusammenhang mit den letz­ten Ueberfällen auf Militär- und Polizeipatrouillen durch Sinnfeiner unternahn, die englische Polizei zahl­reiche Strafaktionen gegen irische Städte und Dörfer:

Der psWche AnM aus titaueu.

Ei« Ausruf Zeligowskis a« seine Truppen.

** General Zeligowski hat einen Aufruf an feine Soldaten crlasseii. in dem es u. a. heißt: Soldaten! Mit unerhörter Tapferkeit hab* ihr euch bisher gegen von*eust ^wußtz^fs^^um^die Ehr/ der Hei­mat und um das Selbstbestimmungsrecht eures Vater­landes gebt. Siegreich habt ihr den Iemd, zurückge­worfen und trotz großer Anstrengungen Großes gelei­stet. Von allen Seiten eilen Freiwillige zum Kampfe für unsere gerechte Sacke herbei. .Türe Bruder und Väter verlasse» Haus und Hof, um freiwillig pr letztes für ihre geliebte Heimat herzugeben. Der .veind Mt olle unsere Vermittlungsversuche zurückgewiesen. Alle unsere Bemühungen die Eutfckeiduna über unie; Ba- tcrlnrd einem unpar eiischen «ckicdsger'cht >u unter­breiten, wurden abgelehnt. Soldaten! Wir dürfen nicht eher die Waisen aus der Hand legen, bis der Geg­ner unsere gerechten Forderunge» anerkannt hat. Wir dürfen nickt eher ruhen noch rasten, bis die Heimat selbst frei und ohne jede Beeinflussung über ihr Schick­sal entscheiden darf. Soldaten! Werter im Kampfe nm die gerechte Sache, und der Sieg ist euer. gez. Zeli- gowSki, General und Oberkommandierender.

Die Grenzübertritte «ach Litaue«.

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Die wiederholt angestellten Ermittelungen wegen Ueberganas von Deutschen über die titanische Grenze sind gestern früh abgeschlossen und, haben folgendes Er­gebnis: Am 14. Oktober ging eine Bande von 120 Mann ehemaliger aufgelöster PoUzeitrupven bei Grotz- Sodebnen über die Grenze. Ein Versuch, den Ueber- tritt zu verhindern, war vergeblich. Ferner trat am lo. Oktober nachts eine Bande von 300 Mann bei Ozznag- gern über die grüne Grenze. Schließlich erfolgte am 16 Oktober ein Versuch, von 60 Mann, bet Endtk^hneu über die Grenze zu kommen. Der Führer und mehrere Leute wurden festgenommen, der größte Teil zuruckae- schickt; ein kleinerer Teil entkam. Außerdem sind Grenzübertritt bis 16. Oktober von etwa 300 Mann nachträglich festgestellt. Seit Einsatz des vcrftarfteH Grenzschutzes find keinerlei Grenzübertrittc mehr ge­meldet. Grenzübertritte in ganz geringem Umfange sind möglich, da die Grenze stellenweise nicht Übersicht- lich ist. Ikcbertritte sind aber nicht scstgestellt, versuchte Nebertrii^e wurden von Einzeltrupps zuruckgewiesen. Alles in allem zusammengesaßt, sind nicht mehr als 1000 Mann übergetreten. Alle anderen Zahlen sind unrick- tia Milsiärische Ausrüstung und Bewaffnung sind nicht festgestellt. Reguläre Verbände jeder Art aus DAs- und Grenzwehren sind gänzlich unbeteiligt gewc- fen. Die litauische Regierung schickte am W. v M. 12 Uebergetretene nach Evdtkuhnen zurück. Am 30 v. M. wurden 8 Mann bei einem Versuch, über die Grenze zu geben, feftoenommen, darunter 3 Mann, die zu den

Bolschewisten wollten.

Polnische Hetze gege^, Dentschlaud.

8** Bresla«. Von polnischer Seite ist in den letzten Tagen wiederholt in Paris versucht worden,^tirmnung gegen Deutschland zu machen. so wurde berichtet, daß in Pletz bei einem Alldeutschen ,ein Wa cnlagcr aufge­deckt worden sei. Die von dentscher Seite sofort einge­leitete Untcrsnchnng ergab, daß es sich um.drei Kisten mit Revolvern handelte, die der interalliierten Kom-

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; mission gehören und von ihr' einem deutschen Spediteur ' in Aufbewahrung gegeben worden sind. Die polnische e Schikane hat nun aus diesem Spediteur einen Alldeut-

«den mit einem Aaskenlager gemacht.

Der D«rchgavgöverrcvr «her ci-n zrvrrvwr.

* Sovigsberg. Infolge andauernder pofrnidFr Schi- 1 kaneu befindet sich die ostpreüßisckc Bevölkerung in bc= rechtigter Erreg-ng. Die letztem Meldungen aus Paris- lauten dahin, daß die Verhandlungen mit«Polen wegen , des Durchgangsverkehrs von Ofivrentzen nach dem üb- , rigen Reiche einen Stillstand erfahren haben, weil die Polen Anipruck daraus erheben, die Veitraasverpfl'ch- tirnge» nicht der ostpreußischen Verkehrsnotwendigkeit, sondern der Leistungsfähigkeit der polnischen Verkehrs- einrichtungen anpaisen zu dürfen. Nach dem IriedenS- vertrag ist Polen verpflichtet, den freien Durchgang ans den in Betracht kommenden Linien zu gewähren. Das gilt besonders für den .stohlentrausport von Lcklesien nach Ostpreußen. Sänrtliche Handels- und Berkebrs- kmnmisnonen Ostpreußens sind sich darüber einig, daß ein Nachgelcen in dieser fraae unmöglich ist. Das Lebensinterefle Ostnreußens wie des Reiches fordert mit allem istachbruck, daß vor der Sickerstellung der Verbin­dung Ostpreußens mit dem Reiche sein Wirtschaftsab­kommen mit Polen geschlossen werden darf, wie lebhaft auch die Wunsche der Erportindustrie nach Geuehmignng des Warenverkehrs sein uwae».

VaNsmMKruhen in Rußland.

>>«- Die eiimmnno in MoSko« ist außerordentlich er­regt. In 11 Gsuvcruemcuts habe« sich die Baneru er­höbe«, weil Zwangsregnisttione« von Korn angeorind morde« find. In Moskau weroen ständig Verhaftvnge» voraenommeu. Alle Gekäugnisse sind überfüllt. A« der Wolga sind die Bolschevststeu fieberhaft tätig, nm ans Chinesen, ««gar« und anderen Nickirnsie« ein interna­tionales Heer auszvsielle«. Es wird behauptet, daß sich auch Deutsche unter den Truppen befinde«.

Meuterei von Sowfellruppen in Moskau.

>* Nach einer Havasrneldung aus Helsingfors haben in Moskau mehrere Regimenter der roten Armee ge­meutert. Die Sowjetregierung hat die kommunistischen Divisionen von Petersburg aufgerufen, die Ordnung wieder herzustellen.

Kereusli der Retter R«ßla«8s?

^ In Riga liegen Meldur-gen aus Parrs vor, wonach die französische Regierung sich n n dem Gedanken trage.

kennen. Die französische Rcaierune steht

nnot

Zeit mit Kerenski in Terhaudluuge». der ans der Ver­senkung wieder aufgetaüchi ist. Das neue Unternehmen KerenskiS gilt dem Sturz des Volschewismns. Kerensti, der augenblicklich in Paris weilt, begibt sich von dort nach Warschau, wo er sein Hauptquartier cinzurichtenr gedenkt. Er will auch eine Zeitung herausgeben. Die erste Nummer wiro einen Leitartikel enthalten, der von Kerenski selbst stammt. Alle Offiziere der Denikin- und Iudenitsch-Armee werden arrfgesordert, nach Warschcin zu t'omnien, wo sie von dem Vertreter des Generals WranaLl erwählt werden. Kerenski kündigt schließlich an, daß er die Leitung der Beivegung zur Vernichtung des Bolschewismus persönlich übernehme.

Amerikanische Handelsplane in Rntzland.

w Ans Washington wird gedrahtet, daß die Regie­rung die Wirtschastsbeziehungen mit der russischen Räteregiernug wieder mtfnedmen wird. Das Handels- parlanient bc-schästigt sich augenblicklich mit der Abfas- sltnq eines Projektes bezüglich üer Wiederaufnabine der wirtschaftlichen Beziehungen mit Sowjetriißlund. um die mnerifmtiid'.en Kaufleute hinsichtlich der Bezahlung ihre'- Waren zu sickern und ferner, um den Wollhandel Rußlands wieder aufzurichten. N. a. ist die Errichtung eines IrnünZnstilUtS in Kopenhagen vorgenben. das den Zennclsitz für alle Zahlungen und Nebermitielun- neu bilden soll.

Jrmkreich« MN,S« Btutb 6« Enksnie.

In einem offenen Brief an Poincaree, der nach Ai«- stcht der Engländer den mächtigsten persimlicken Einfl"ß in der frnnsöftffhen Politik habe, schreibt der l" kannte englische Publizist Gardiner in derDaily News": Sie Politik von Paris bat üSer die Politik von Washington irintnphiert. Der H<iuptzweck Ihrer Politik ist einfach nämlich die wirtschaftliche nud politische Zerstörung Dentsckkands. Auf der einen Seite wird Dentschland unter der Drohung einer schränke,llosen Entschädigung gehglte», auf der anderen Seite wird es mit der Berau­bung der Quellen rvirtfckgftlicher Kraft bedroht, die es ihm'ermöglichen würden, die vernünftige Wiedergut­machung zu leisten, die die Gerechtigkeit fordert. Von seinen 3 Kohlcnaebieten ist ihm eins genommen worden. In dem Ialle Obcrscklesiens arbeiten Ihre Militäragen- ten unaufhörlich, um zu erreichen, daß Oberschlesien an Pole» fällt. In der Irage des RnhrgebictS ist Ihre offen zuaegebene Politik die, daS Rusirgebiet mit Ihren Seeren zu beset c« und es als Werkzeug für die politische Zerstückelung Deutschlands zu gebrauchen. Die deut­sche Bevölkerung des alten Oesterreich wird in Bruch­stücke zerteilt und zur Verarmung und Unterdriickmig verurteilt. Der .Kontinent wird mit Schwärmen Ihrer Militärmissionen übersät. Iranzösische Politik hat die Polen zu einem wahnsinnigen Imperialismus ermutigt. Französische Politik nntcrftitbt Krangel und macht den Frieden mit Rußland unmöglich. Die großen Waffen- fabrifen von Skoda find unter französischer Kontrolle. Ungarn ist ein Vorposten Ihres Militärsystems, und man läßt ihm ein Heer von 350 000 Mann, während das österreichisch- Heer auf 30 000 Mann herabgesetzt worden ist und die Streit froste des gesamten Deutschen ReickeS

auf iüoooo herabgesetzt werden sollen. Ihr Vertrag mit Belaien macht dieses Land zu etwas, was sich von einem französischen Prowktorat wenig unterscheidet Das offen zugegebene Ziel in die Oe innng der 2d>cide.

, Gardiuer fährt fort: Ihre Politik führt zu einem uns vermeiSlicke« Brvch mit Großbritannien und Iiatierl und zu einer tatternden aktiven Zusammenarbeit der Germanen nud Slave«. Die Geschäfte sönnen nicht wei­ter geführt werden, indem einer dem andern den Hals ' abschneidet, sie können nur fortgesetzt werde» wie alle anderen Geickäste durch qeaenseitige Unterstütznxq und einen freundschastlichen Geist.

Neue Verbandstzonfereuz?

>* DasPetit Journal" meldet: Millerand hat tele- aravbisch Lloyd George und Giolitti eine Konferenz vor- geschlagerr, auf der die bestehenden Differenzen brsprv- chen und nach Möglichkeit behoben werden sollen. vftmd Georae hat bisher nod) keine Zusage gegeben. Ein neuer Grund zum Streit ist es, daß Lloyd George eine Er­klärung abgegeben hat, wonach er den ««garisch-franzö- sisckcu Vertrag nick: anerfeuuc. Die nngarische Regie­rung wurde daraufhin von dem französischen Minister- ' Präsidenten informiert, daß der Vertrag als hinfällig zu betrackten sei. Die Lage in Ungarn hat sich zugespitzt. Der Rücktritt des Landesverwesers gilt als unmittelbar bevorstehend. Es wird befürchtet, daß ein Staatsstreich die folge sein wird. Dieser Staatsstreich wird von den Demokraten erwartet.

Japa« füt die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund.

w Die javanische Delegation für den Völkerbundsrat kam in Genf an. Baron Megatan der Leiter der japa­nischen Delegation erklärte, daß die Deleqatwn sich der Zulassung Dentschlands zum Völkerbuude nicht wider­setzen würde.

Deutschlands Eivladnng für Genf.

** Genf. (S. E.) «Journal des Debats" meldet, daß die Einladung an Deutsch and an der Genfer Konfe­renz mit beratender Stimme teilzunebmen, bereits in kommender Woche abgehen soll. Der alliierte Rat recR net damit, daß die Deutschen eine Einladung mit dieser Einschränkung ablehue« könnten.

Die dentMie^tennnguahrir zn c . «i-, -. ^.

bat1 avl«e» n se< er Vorteilen Sinnim bereits über seine Haltung gegenüber einer Einladung der Entente, an bet Genfer Konfereuz nnr mit beraten­der Stimme tctlznnehmcn, schlüssig genracht. Dentsck- la«d wird eine solche Einladnng ablehnen.

frankreicks Standvuukt in der Kohlenfrage.

»- Genf. <S. E.) DerMatin" meldet: Am 8. No­vember beginnen die «eueu Verhandlimgen mit Deutsch­land über die Äohlcnlicfcrnngen. Die Stellnngngbme des französischen Kabinetts ist unverändert. Daher ist keine Erleichterung zu erurartcn.

Die frauzöfische Protestnote an England.

w Genf (S. EI Nach demPetit Journal" ist am Sonntag die französische Protestnote au England abge- gangen, worin die sranzösische Regierung die Folgen des cuglckchen Verzichts auf wirtschaftliche Strafmaß- nahmen gegen Deutschland darlegt.

Seveemg verbietet die Orgesch. .^^^"^ t*r preußische Iustizminister soeben ein dir die Orgesch günstig lautendes Gutachten abgeaeben hat, erlaßt der preußische Minister des Innern, Herr Severing, an die Oberpäsidenten, Regierungspräsiden- ^»V^ Polizeipräsidenten eine Verfügung, in der er erklärt: Die ^Bestimmungen und die Wirkungen der praanhafion Escherich stellen eine immer wachsende Ge- fahr für die öf'el tliche Ruhe. Siche-^it n«d Ordunug dar. Einerseits fordert die Orgesch in besonderen Auf- rufen nicht nur ihre Mitglieder, sondern darüber bin- ons die Allgemeinheit zum Ungehorsam gegen die Staatsregiernng auf, indem sie gehend macht, daß auf weiten der Oraesch die Macht sei. Andrerseits ruf; sie ^urch Art und In alt ihrer Agitation nicht nur den Widerspruch, sondern auch erwie'ener Maßen den ',»- lamnrenschlnß der auf cntgegcngc etztc>'i Boden sieben­den Bevölkerung hervor. Im Hinbl'ck darauf erfinde ich unter Bezugnahme auf meinen an die Herren O^> r- vrafideuten acri^fefen Drahterlaß nom 15. August 1920, sämtliche zur Organisation Esckerich gehörenden oder mit ihr verbundenen und auf gleichem Boden stehenden Vereine aemäü Paragraph 2 des Reichsvereinsgesetzes aufzulösen, insbesondere alle Versammlungen zu ver­bieten und zu verhindern sowie in der gebotenen Weise gegen Zeitungsanzeigen und bergt vorzugehen.

NücktrittSLbfichteu des Nekchsbanzlers?

W Assel. (S. C.) Der Berliner Vertreter derBas- ler Nativrialzeitnna" meldet feinem Blatte: Er er­fahre aus zuve'-läsitger Quelle, daß sich Reichskanzler Tehreubach ernstlich mit Rücktrittsabsicktc>.' trage. Er werde nur während der kommenden Reichstagssession die Geschäfte seines Amtes führen.

SMeguug der Borsig-Werke in Tegel.

** Die Borsig-Werke in Berlin-Tegel liegen seit Dienstag morgen still. Ein Streik von 300 Elektro- Technikern, Vorzeichnern und Revaraturschloisenc, de­ren Arbeit für die Aufrechterhaltung des Betriebes un­bedingt erforderlich ist, bat die Leitung der Werke be­wogen, die Eutlasinng der gesamten Belegschaft »an 5080 Arbeitern nonmiebmen.