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HersMer Tageblatt

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Druck: e. fünfte Suchörucksrei, f. S. Schrisneltuns verrat». frinZ funk, hersfelü.

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Nr. ÄÄ2 monatlich 2.^Mk.,^ frei Baus 2,25 MK? Donnerstag, den S8. September ""ÄV^ 1920

Eingriffs indenLarioffelversand

Ein Erlaß des Verkehrsministers.

** Berlin, 22. September. (Etg. Drahtn.) Ein neuer Kouflirr droht mit den Eisenbahnern. Verkehrs­minister Grüner bat an alle Direktionen der Reichsei- seubahnen wegen der Unterbindung der Kartoffelver- sorguug durch Eisenbahnbeamte und Arbeiter einen Er­last gerichtet, der dieses eigenmächtige Vorgehen von Beamten und Arbeitern als durchaus unzulässig be­zeichnet, denn es müsse de« normalen und ruhigen Ver­lauf unserer Volkswirtschaft stören und katastrophale Folgen für die Städte nach sich ziehen. Nur die zustän­digen Behörden könnten darüber entscheide«, ob die Kartoffelzufuhren aus einem bestimmten Bezirk zuge- laffen werden können oder nicht.

Die unmittelbare Veranlassung zu diesem Erlaß hatten Beschlüsse von Eisenbahnern gegeben, im Inter­esse der Kartoffelversorgung ihres Bezirks eine gewisse Veit Kartoffeln überhaupt nicht zu befördern. Schuld an dem vor allem in der Provinz grassierenden Kartof- felfieber sind Angstkäufe von Städten und auch Privaten. Man überbot sich in den Preisen und erweckte dadurch bei den Arbeitern selbst der Ueberschutzbezirke die Be­fürchtung, sie würden für ihren eigenen Bedarf «ächt genügend Kartoffeln behalten. Wie vorher bei der Mu- ntttonsbeförderung, so ist es jetzt auch vielfach bei der Kartoffelbeförderung zu Eingriffen der Eisenbahner ge­kommen, und wie die Kontrolle bei der Munitiousüe- förderung, wollen die Eisenbahner sich nun auch die Kontrolle über die Beförderung von Kartoffel- nnd al­len Lebensmittelzügen nicht nehmen lassen. In Berlin sind Vertreter der Eisenbahner aus dem Reiche einge- trosfen und wollen mit dem Verkehrsminister verhan­deln. Auch dieser durchaus ungesetzlichen Kontrolle leihen die beiden sozialdemokratischen Parteien und die Gewerkschaften ihre Unterstützung. Die ständigen Uebergriffe der Eisenbahner wachsen sich aber nachge­rade zu einem Skandal aus, und die Regierung hat die Pflicht, im Interesse des Volksganzen energisch durch- zugreifen.

Zwangsmaßnahmen gegen die hohen Kartoffelpreise.

'^ Friedberg, in Hessen, 22. September. Der Betriebsrat der Arbeiterschaft der Brauntotzlengruben und des staatlichen KraftweMWolsersheim haben be- fMoffmtt dasKrnstwert wegemDr^Mheu Kartoffelpreise

All zu legen. Die Stromlieferuna wirb eingestellt. Der Streik soll so lange dauern, bis die Landwirtschaft die Kartoffeln billiger liefert. Die hessischen Bauern ver­suchen, eine Gegenbewegnnq einzuleiten und der Stadt nnd den «inliegenden Ortschaften keine Milch zu liefern.

M Offenbach, 22. September. An den gegenwärtig in Darmstadt tagenden, aus Vertretern der Regierung, der Gewerkschaftskartelle und Banernorganisationen zusammengesetzten Ernährungsausschutz richteten die hiesigen Betriebsräte eine scharfe Entschließung, in der gegen die hohen Kartoffelpreise Stellung genommen wird. Nach zwei Stunden erteilten die Bauern die Antwort, einen Teil der Kartoffeln und zwar 10 Zent­ner von jedem Morgen zum Ausnahmepreis von 20 Mark an die Verbraucher zu liefern.

Die Schraube ohne Ende.

Berlin. 22. Septembers Der Rote Vollzugsrat beschloß, die Berliner Betriebsräte aufzufordern, die Frage eines allgemeinen Streiks zu erörtern und in­folge der immer steigenden Lebensmittelkosten eine all­gemeine Lohnerhöhnng für das Winterhalbjahr zu er­zwingen. Ferner wird zur Teilnahme an einer allge­meinen Denronstration des Proletariats in den nächsten Tagen aufgefordert, die eine Kontrolle der Munitions- erzeugung und der Lebensmittelzufuhr nach den Groß­städten bezweckt.

* Die Kontrolle der Eisenbahner.

w Berlin, 22. September. (S. E.s Die Betriebs­räte der Berliner Eisenbahnwerkstätten haben in einer gestrigen Entschließung sich für die Kontrolle der Kar- toffeltransporte ausgesprochen und die Eisenbahner auf- gefordert, entgegen den Anordnungen des Reichsver- kehrsministers die Kontrolle zu erzwingen, ebenso wie die Kontrolle der Munitionstransporte erzwungen worden sei. Gestern ist bereits auf dem Anhalt er- terbalmhos eine Anzahl Waggons geöffnet worden.

Sie SwnfMoü im Berliner Lustgarten.

w Berlin, 22. September. lEig. Drahtn.) Db Kommunisten, denen infolge des Zuwachses aus den Reihen der Unabhängigen der Kamm gewaltig geschwol­len ist. Hatten mit dem zur Genüge bekanntenRat der Arbeitslosen" zu Straßcnknndgebnngen aufgefordert. Obwohl die Mehrheitssozialdemokratische Partei, die Unabhängigen, die Gewerkschasten aller Richtungen und feit, waren einige Tausend nach dem Lustgarten gcwan- sogar die Betriebsräte vor der Teilnahme gewarnt Hat- delr und hörten sich dort die kommunistische Weisheit an. Sie erfuhren dort auch, wofür sie eigentlich de­monstrierten, nämlich für die Freilassung der Weistcu- seer Kommunisten, die sich jetzt in Moabst wegen Bil- dung eines Maskenkörpers zu verantworten haben. Nach Moabit kam man zwar nicht, weil die Sicherheits­

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polizei erfolgreiche Absperrungen vorgenommen hatte. Dafür zog man vor das Gebäude derFreiheit", Rümpfte sich aus. spuckte, riefPfui" und brüllte, daß es nur so eine Art hatte. Man sieht wieder einmal, daß es links keine Wand gibt.

Der für Mittwoch angedrohte Proteststreik der Straßenbahner ist abgesagt worden. Zunächst sei her- rorgchoben, daß die Angestellten der 2 sich von .»Lrnherein mit großer Mehrheit gegen den Streik aus­

gesprochen hatten. Die Straßenbahner haben ebenso gedacht hatten aber nicht den Mut, sich gegen die Dik­tatur ihrer linksradikalcu Funktionäre, aufzulehncn. So hätte man am heutigen Mittwoch fast tatsächlich den Skandal erlebt, daß die Straße in Bewegung gesetzt wor­den wäre, um auf die gesetzlichen Körperschaften einen Druck auszuüben. Wir sind vor diesem beschämenden Schauspiel nur bewahrt geblieben, weil in der Sitzung des 25er AustchnUcs der Berliner Stadtverorducten- versammlung Professor Giese, gegen den sich der Streik richten sollte, nicht zur Vorstellung erschiene« war. In Abwesenheit der bürgerlichen Mitglieder des Ausschw'- ses, die erklärt haben, an den weiteren Verhandlungen kein Interesse mehr zu haben, wurde dann einstimmig beschlossen, den Baumeister Adler der Stadtverordneteu- versannnlung als Verkehrsdezernenten vorzuschlagen.

Die Sprache der Kommunisten.

^ Dresden, 22. September. (T. U.) Infolge der Warnung des Ministerpräsidenten B«ck an die Er- werbslosen, sich vor Unbesonnenheiten zu hüten, da tonst die Machtmittel des Staates angewendet werden

^. Etet ber m Dresden erscheinendeKonnuu- nist heftige Angriffe gegen den Ministerpräsidenten und nennt seine Kundgebung einen idiotischen und un­verschämten Ukas vormürzlicher Polizeikosaken. Beson­ders, bemerkenswert sind folgende Ausführungen:Es hat tchon einen sächsischen Minister gegeben, der ver­zweifelte Arbeiter bis aufs Blut reizte. Unter Proleta- rierrnuffen, Flintenschüssen und Flüchen fand er fein Ende in der Elbe. Wir würden aufrecht bedauern, wenn Buck dasselbe Los treffen sollte, denn mit ihm wirb noch über ganz andere Dinge Abrechnung gehalten werden müssen. Vor dem ersten Arbeitertribunal der Revolution wird er als Angeklagter zu erscheinen ha­ben und das Urteil empfangen, das seinen Taten ent­spricht. Es wird kein mildes Urteil werden."

Ausschreitungen Erwerbsloser irr Berliu.

w Berlin, 22. September. Im Anschluß an eine Demonstration der Arbeitslosen im Lustgarten drangen 250 Erwerbslose in das Asyl für Obdachlose ein. Sie hausten dort wie die Vandalen, zertrümmerten Fenster­scheiben und mißhandelten das Personal. Der Sicher-

®mnö der Gewalttaten war, daß sie im Asyl besseres Esser! beanspruchen könnten.

Dre Arveltslosenunterstützung in Berlin.

»»Berlin, 22. September. <S. E.l In einer gestri­gen Erwerbslosenversammlung in Berlin-Pankow wurde von dem Vorsitzenden des Arbeitslosenrates mit- gewilt, daß der neue Großberliner Magistrat eine Zu- lage von täglich 15 Mark an die Arbeffsloserr aus städti­schen Mitteln bei der Stadtverordnetenversammlung be­antragen soll.

Ernste Anzeichen neuer Unruhen.

Berlin, 22. September. (S. C.) Für Hente mor­gen ist von den radikalen Gewerkschaften und Betriebs­räte« z«r Fortsetznug der gestrige« Demonstration a«f- gerufen worden. In einer gestern abend stattgekvnde- nen Versammlung von Straßenbahnern und Bcrkebrs- angestellten forderte der kommunistische Redner znr Wiederbesetzung der Zeitungsbetriebe anf. In der Nacht ist es mehrfach zu Zusammenstößen beim Schlefi- schen Bahnhof gekommen, einige Kommunisten sind mit der Waffe in der Hand ergriffen worden.

Die Wertzensesr Anruhen vor Gericht.

Vor 6cm außerordentlichen Gericht des Reichswehr- gruppenkonnnanöos 1 begann Dienstag morgen im al­ten Krimitialgerichtsqebäude in Berlin-Moabit unter einem außergewöhnlich starken Slufgebot von Sicher­heitspolizei der Prozeß gegen die an den Weißenseer ItnrnBen, bei denen bekanntlich ein Polizeiwachtmeister erschossen worden war, beteiligten Personen. Beim Zeugenaufruf erlitt ein Angeklagter einen Tobsuchtsan- foH und mußte aus dem Gerichtssaal entfernt werden. Ein zweiter Angeklagter, der bei dem Zusammenstoß im August Qjiicn Rückenschuß erhalten hatte, Besam nach einstündiger Verhandlung einen Sckwächeanfall, worauf die Verhandlung abgebrochen wurde.

Der Anklage liegt folgender Sachverbalt zugrunde: In der Nacht vom 21. zum 22. August überraschte eine Streife der Sicherheitspolizei auf dein Lanbengelände in der Nähe des Bahnhofs Weißensee Mitglieder einer kommunistischen Sampformmifation beim Ausheben ei­nes dort eingerichteten Waffenlagers. Die Beamten wurden von den bewaffneten Kommunisten sofort mit Revolverschüssen empfangen und ein Wachtmeister der Sicherheitspolizei auf der Stelle getötet. Die Kommu­nisten flohen dann unter Zurücklassung eines Verwun­deten. Es gelang aber der Polizei, in den darauffol­genden Tagen eine große Anzahl der Mitglieder der Kauipforgauisation zu verhaften. Die Anklage richtet sich gegen 24 Personen.

Das Programm für Brüssel.

»» Brüsiel, 22. Scpteuwer. lT. U.) Das ganze Programm für die Brüsseler Fiuanzkoufercuz ist fol­gendes: Aur 25. September Eröffnungssitzung, vom 26. bis 28. September Besprechung der Gesamtlage, vom 29. September bis 2 Oktober Besprechung der Finanz- frage. Täglich zu Beginn dieser Sitzung wird ein Bor- trag gehalten.

Die deutsche Delegation für die Finanzkonferenz läßt Mittwoch abend Berlin. An ihrer Spitze stellt erstaatsiekretar Bergmann. Weitere Ptttglieder der Geschäftsinhaber der DiSkontoaesellschalt m-

big, der Vizepräsident der Reichsbank v. Glasenapp, der -i Staatssekretär Schröder vom Reichsstnanzmintsterium.

5118 Sachvcrstüvdiqe und der Delegation Geheimer Äv'- rat Pros. Dr. Lotz-MUnchen, Geheimer Oberffnauzrat ' Kc-llsmau« von der Reichsbank, Geheimrat Dr. Trendel- «enbnrg vom ReichSwirtschaftsministerium beigegebeu. '

In einer Unterredung mit einem Mitarbeiter der Nationalzeitung" führte Direktor Urbig von der Tis- kontogcsellschaft über die Brüsseler Finauzkonsereuz und über die aktuellen Finanzsragen etwa ''olgendes aus: Wir werden mit einem sehr umfangreichen Ma­terial in Brüssel erscheinen, um in erster Linie betonen zu können, daß die erste Prämisse einer nnanziellen Gesundung des Deutschen Reiches die Festlegung der Entschadtguugssumme ist. Die Probleme, die in Brüs­sel besprochen werden sollen, haben für jedes einzelne Land eine andere Natur und lasten sich nicht einheitlich regeln. Die Weltwährung, von der in Brüstel auch ge­sprochen werden soll, halte ich für eine Utopie. Gegen eine solche Maßnahme würden sich gerade die wehren, die das größte Opfer bringen müßten, also die Länder, deren Valuta am kräftigsten ist.

Es ist wahrscheinlich, daß auch die internationale Anleihe für Deutschland in Brüssel zur Sprache kommen wird. Aber ich vermisse jeden 6)eldmarkt, auf dem sie planiert werden könnte. Gerade in jenen Staaten, de­ren Valuta am kräftigsten ist, die für die ?lnleihe also am ehesten in Betracht kommen, besteht Geldknappheit. Mit den Grundsätzen einer internationalen Anleihe wird sich die Brüsseler Konferenz sicherlich beschäftigen. Es ist aber zweifelhaft, ob es auch gelingen wird, dies­bezügliche Beschlüste in die Praxis umzu'etzen.

Für die dauernde Gesundung unserer Valuta sind aber zwei Voraussetzungen erforderlich. Die erste ist, daß wir endlich einmal unsere ausländischen Zahlungs­verpflichtungen kennen, daß also die Summe der Wie­dergutmachung endlich festgesetzt wird. Wenn es auch gelingen sollte, sich über diele äußere Voraussetzung zu einigen, so bleiben doch noch die inneren Schwierigkei­ten, vor allem die Bauknoten-Jnslatiou, die noch im­mer im Wachten begriffen ist und noch weiter steigen dürfte.

Die Zwangsauleihe halte ich in diesem Augenblick, r pr^NMrrnrrmarffS Avm nlchk^ndgül- tig behoben ist, für ein sehr gewagtes Er periment. Als ebenso gewagt würde ich die Festsetzung einer neuen Münzparität halten, so lange der Markkurs weiteren Schwankungen ausgesetzt ist.

Nur eine Prodnkttonssteigerung und damit verbun­dene Sparsamkeit kann Deutschland Beisein So lange diese beiden wichtigen Voraussetzungen nicht erfüllt sind, kann auch eine dauernde Gesundung des deutschen Wirtschaftslebens nicht eintreten.

Die Brüsseler Konferenz.

x Gevf, 22. September. lS. C.1 DerTempS" weidet aus Brüssel, daß vor der gemeinsamen Sitzung mit den Deutschen eine Sonderbesprech««g der alliier­ten Delegierten stattfindet, zu der die Deutschen keinen Zutritt erhalten.

Die Koste« der Besatzungsarmee.

Paris, 22. September. (S. E.) Nach Meldungen aus Paris hat der französische Finanzminister in die­sem Jahre für die Besatzungsarmee im linksrheinischen Gebiet auf das Konto der deutschen Erstattmiq bis 1. September 1646 Millionen Franken zur Auszaülimg gebracht.

Die Berliner Fahnenaffäre vor Gericht.

** Berlin, 22. September. (L. Ä.1 Der Rohrleger Paul Krzeminski wurde heute von der Strafkammer des Landgerichts 1 wegen Entfernung der Fahne von der französischen Botschaft am 14. Juli zu 500 Mark Geldstrafe verurteilt.

Die kleine Entente.

_ ** Basel, 22. September. (B. T.) DaS tschechische Preisebüro meldet im Anschluß an VerhallSlungen zwi­schen dem bulgarischen Ministerpräsidenten Stambu- linSki und den: tschechischen Ministerprändenten Benc'ch in Prag, daß Bulgarien seine grundiätzliche Ellmeigi- Heit zum Eintritt in die sog.Kleine EMente" ausge­sprochen habe.

MMerands Aufgabe.

** Genf, 22. September. Iri seiner Botschaft vor der Kammer erklärte Millerand, er werde als Präsi­dent der Republik nur eine Aufgabe kennen, urrö zwar die Erfüllung des Versailler Vertrages bis zur Wie­derherstellung des letzteu zerstörten Steines in Frank­reich zu erzwingen.

** Paris, 22. September. Gestern nachmittag wurde in der Kammer die Bot'chast Deschanels an den Senat verlesen. Darauf gab sie ihrem Bedauern über den Entschluß des Präsidenten Ausdruck. Am 25. Septem­ber tritt der Senat wieder zusammen. Die Tagung selbst ycrlief still und wenig dramatisch. Millerand er­hielt viele Glückwünsche, die allerdings nicht über die üblichen Komolimente binauSgingen. Der Sfinüter« Präsident pries Deschanel als Diener Frankreichs. Der Beifall war turr mäßig. Die Linke beabsichtigt, dem Ministerpräsidenten ihre Mißbillign«« über sein Ver­halten in den letzten Tagen auszusprechen.

Der Saab «ob Lupen und Malniedy.

Brüsiel, 22. September. lT. IL) Gestern mittag 12 Nür donnerte» die Geschütze ««d erklänge« Sie Glok- ke«, um die Einvcrleitmng voll Eupen und Malmedo in Belaie» z« feiern. ES würben in den netten belob [den Gebieten Feste »erauftaltet, bei denen belgische Mtutster auivelend waren.