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kjersseiSer Kreisblatt

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Ar. 209 3monatiidf 2?* mk. frei Laus 2,25 Alk/ Mittwoch, den 8. September'W.^?^ z," 1920

Sabokage-Ml in Erfurt.

** Berlin, 7. September. (Sig. Drabtu.) Saum ist .der Konflikt mit der Entente über die Breslaner Vor- gänge unter weitgehendsten Zugeständnissen der deut­schen Regierung beigcleot worden und schon sind wir in einen vielleicht viel schwereren Konflikt, dessen Fol­gen bisher nvck nicht abzusehen sind, geraten. Was seit langem befürchtet wurde, ist einactrcten. Auf bem Bahnhof in Erfurt haben, wie bereits gestern gemeldet, Eisenbahnarbeiter einen mit Munition beladenen Wa­gen aus einem vorschriftsmäßig qekennäeichneten Nach« schubzuge widerrechtlich angehalten, obwohl dieser Zug ordnungsmäßig mit den verabredeten Zeichen kenntlich gemacht war. In Verhandlungen mit den Arbeitern erreichte die Erfurter Eisenbahnüirektton zwar die Zn- sickerung, daß der Wagen mit dem nächsten Ententezuge weiter befördert werden sollte, aber während diele Ver­handlungen geführt wurden, haben Eisenbahnarbeiter verschiedenster Dienststellen den Wagen entladen nnd ««tzerhalb des Wagens. nicht wie anfänglich gemeldet wurde, innerhalb des Wagens, die gesamte Munition dnrch Anlegen von Fener in die Lust gesprengt. In­folge dieser Vorgänge hat Reichsverkehrsminister Grü­ner die Eifenbahndirektion Erfurt telegraphisch ange­wiesen, sofort alle bei -er Vernichtung der Munition beteiligten Arbeiter ohne Einhaltung einer Kündi- llungsfrist zu entlassen, sie außerdem der Staatsanwalt­schaft Mit geschlichen Verfolgung anzuzeigen und sie für den der Eiseubahuverwaltung aus dem Sabotage­akt entstehenden Schaden haftbar zu machen. Soweit festgestellt wurde, find Eiseubahnbeamte an der Tat nicht beteiligt gewessü.

»-r Berlin, 7. September. (S. C.) Die Eiseubah- uerbewegnng hält an. I« Erfurt hat eine Versamm­lung der Betriebsräte gegen die Entlastung der Arbei­ter, die an der Verbrennung der Munition beteiligt wa­ren Stellung genommen. Es wurde die sofortige Ein- stxUNug der Entlassenen, unter denen sich auch mehrere Betriebräte befinden, gefordert. Heute soll zu dieser Forderung der Betriebsräte eine Abstimmung in den Erfurter Eisenbahnbetrieben und Werkstätten vorge- nomMtett werden.

' Es idwwtt-ötr-ttfietiwwMräelte EstLube an hie.auf-, 'gehende Sonne, die Hoffnung auf Ltchterlösung des Ostens zu sein, der heute fern von jedem religiösen Ge­fühl die Menschheit vom politischen Osthimmel den Licht- segen für das kriegszerrvtihlte Europa erhoffen läßt. Es wäre politische und reinmenschliche Rohhcit, mit Wor­ten des Hasses oder der Geringschätzung von den Taten jenes Ostvolkes zu sprechen. daß im Augenblick jenseits der sog. Curzon-Linie sich anscktckt, seinen Heimboden zu verteidigen, nachdem es bisher territorialen Gelüsten auf polnisches Gebiet huldigte. Schon in den Tagen des russischen Sieges, als vor Warschaus Mauern sich russische Heere stauten und die Wage des Krieges ost­wärts zu sinken drohte, ging durch das deutsche Volk ein Aufatmen, waren taufende Blicke zur Weichsel ge­richtet, als müßte von dort ein Wunder geschehen, das die einen in der Durchführung des Bolschewismus, die anderen in der Kassierung des Versailler Vertrages suchten. Es ist psychologisch durchaus zu verstehen, daß Individuen rote Völker sich in Tagen tiefster sozialer nnd nationaler Nöte leicht übertriebenen Hoffnungen Hingeben, die für Augenblicke den Ernst der Lage hinwea- täuschen oder eine Aufmunterung zu tatkräftigem Han­deln bedeuten. Letzten Endes jedoch wohnt Illusion nahe bei Schwester Verzweiflung, und es ist nicht zu ver­kennen, daß die Haupttriebfeder derartiger Ostpolitik unserer Extreme lediglich in der vollen wirtschaftlich-so­zialen und nationalen Verzweiflung weiter deutscher Volkskreise liegt. So erleben wir das eigenartige Schau­spiel. daß, rvährend auf den Schlachtfeldern des Ostens russischer Bolschewismus fast bis ins Herz getroffen sich bescheid-n lernt, in allen europäischen Ländern radikale Elemente aktiv oder passiv der russischen Idee zu Hilfe eilen. In Italien bewaffnete sich die Arbeiterschaft, legte fast das gesamte Wirtschaftsleben still nnd führt vorgeblich einen Lohnkampf gegen ausbeutendes Unter- nehmcrtum, obwohl der Wirtschaftskampf sich längst in eine politische Aktion wandelte. England und Belgien bieten, wenn auch nicht ein gleich düsteres, so doch ein Bild, das das Umsichgreifen -es bolschewistischen Ge­dankens. zum mindestens aber die Sympathie der Ar- beiter mit ihm nickst verkennen läßt. Immerhin bewegt sich diese Linkspolitik der englischen Arbeitcrickaft .in normalen Grenzen, sodaß das Gebaren deutscher Rmw- philen wie dasHarakiri" eines japanischen «elbstmor- ders anmutet. Ja. alsSelbstmord" und nicht anders können wir jene Tat deutscher Eisenbahnarbeiter be­zeichnen, die in Erfurt jenseits der klaren Erkenntnis der Folgen ihrer Tat, einen Wagen Munition aus ei­nem kenntlich gemachten Ententezuge abstellten und den Inhalt trotz aller Vorstellungen der Direktionsbeborden in die Luft sprengten. Kaum ist das Gespenst von Breslau vom benffdjen Außenminister beschworen, als mich schon am gleichen Tage irregeleitete Köpfe sich einen Plan ersannen, der nunmehr nach seiner Ausführung her deuschen ReichSregierung auf ihrem Wege der An- bahnung friedlicher Beziehunm'N mit den WeRurackten abermals Knüppel zwischen die Beine wirft, die nicht, wie vielleicht beabsichtigt, dieGötter von Versailles, sondern lediglich bab deutsche Volk und lernen Eleldbeu- kel treffen. Mag sein, daß der Wille zurstrikten Neu- tralität die Brandfackel führte, unter der sich jenes

Widerwille gegen jeden Krieg jene Ar^iter diesen ve^ hängniSvollen Schritt tun ließ, in gletcher Weise jedoch muß gegen jene Erfurter Attentäter eingeschritten wer«.

bahnung friedlicher Beziehungen r abermals Mulippel awWn die V. wie vielleicht beabsichtigt, ÄeGöi sondern lediglich das deutsche Volk

den, wie wir es an dieser Stelle gegen die BreSlauer Tumultanien forderten.

Neutralitäis- oder pazifistische Politik! Jedenfalls geben die brünier Vorgänge Zeugnis von der tiefge­henden Verzweifelung des deutschen Volkes, das unter dem Druck westlicher Machtpolitik sich planlos den Illusionen des Ostens bingibt. Es wird von jener Seite gestritten werden daß unmittelbar mit dem Aus- bruch des polnisch-russischen Krieges und vor allem mit dem vor einigen Wochen bevorstehenden Sieg der bol­schewistischen Heere die linksradikalen Bestrebungen in Deutschland im Ruürrevier, Anhalt und vor allem in­nerhalb der deutschen Eisenbahner neuen Zustrom er­hielten und selbst zu offenen Eingriffen in die Staats- autvritAt ausarteten. Die Hoffnung auf die Erlösung durch den Osten ist wach, wenn auch die Fata Morgan« von den Grenzen des Deutschen Reiches über Nacht ver­schwand und der Bolschewismus vmerst innerhalb des russischen Territoriums seine Lebensfähigkeit und Be­rechtigung beweisen muß. Dieser Beweis ist bisher nicht gebracht. Vielmehr weisen die Kämpfe der rus­sischen Diktatoren innerhalb des Landes und an den Grenzen nach Stord, Süd und West darauf hin, daß selbst der russische Volkscharakier sich gegen das ZwangsregimentEinzelner" auflehnt. Von deutscher Seite obendrein aus maßlosem wirtschaftlichen und gei­stigen Elend für Mitteleuropa Heilung zu erhoffen, sind Sehnsüchte oder scharfer geiaqt: Verzweiflungspolitik, die im deutschen Volke auch in Form des Nationalbol- schewismus nur dazu beitragen können, die klare Auf- tiabc innerer Nation zu verdunkeln, an deren vornehm­ster Stelle heute wie auch die kommenden Jahrzehnte der wirtschaftliche. Uufban steht. Daß jener Erfurter Zwischenfall nicht däzst ajfgetgii, diese Aufgabe zit erfül­len, dürfte feststehen. Es ist ein Verbrechen am deut­schen Volke, immer' und immer wieder von fetten der Extremen auf Lkosten der Allgemeinheit sich Eingriffe zu erlauben, mit denen lediglich Gefühlswallungen der jeweiligen Täter befriedigt werden, ein Zeichen von dem tiefen politischen Niveau jener Köpfe, die über die Pflichten und Rechte des Individuums gegenüber dem Staate völlig im Unklaren sind, oder, was wir nicht hof­fen wollen, sich eigenmächtig trotz der Erkenntnis kom­mender Folgen über die Institutionen der deutschen Verfasinng hinwegsetzen.

Will man das Faust am die Kehle des

Siaares" zu legen, mabrmrr m? Sollte in jenem Satze und in dem Gebaoren der Berliner EisenbahnbetrieLS- räte die Quintessenz deutscher Demokratie liegen? . .. Es ist eine staatsrechtliche wie wirtschaftspolitische Nn- uroglichkeit, aufgrund widerrechtlich angemaßter Befug­nisse der deutschen StaatSmaschine Wege zu weisen, die, wie die Erfurter Vorgänge beweisen, nur dazu führen können, die Stellung des Deutschen Reiches innerhalb der Diplomatie zu erschweren. Aufgabe der Entente, vornehmlich der französischen Regierung ist es jedoch, mit der Einstellung weiterer Munitions- unb Trup­pentransporte für Polen den deutschen Eisenbahnern Anlässe zu derartigen Eingriffen zu nehmen und damit der jungen deutschen Republik die Möglichkeir zu ruhi­gem Innenausbau zu geben, damit jene Illusionen, die Erlösung vom Osten her erhoffen, zerfliegen, und end­lich einmal die Menschheit sich ihrer wahren Mensch­heitsziele b-wußt wird, die niemals in der Befriedigung einzelner poHtifcben Triebe, sondern fern von diktato- rilchen Herrschgelüsten im Fortschritt des lMnzcn ruhen.

. M. H.

Die Eisenbahncrbeweguug.

w Berlin, 7. September. (T. U.) Eine Versanrm- lung der Eisenbahnbetriebsräte der Eisenbahndirektion Berlin am Montag abend beschloß, sich hinter den am Sonntag abend veröffentlichten Aufrnf der Spitzenor- ganifation zu stellen: Sämtliche nach Polen bestimmten Transporte sind auzuhalten, dagegen die im Friedens- vertrag vorgesehene« Transporte frei passiere« z« lassen.

Gegen Minister Gröner.

* * Berlin, 7. September. Der rote Vollzugsrat be­schloß, die Eisenbalnicr aufzusordern, im Kampfe gegen die Diktatur des Blinistcrs Gröner zu verharren, weil die Eisenbahner der aktiven Unterstützung des gesamten Proletariats versichert seien. In Spandau und Serms- dorf wurden gestern wieder Milnitionözüge für die Reichswehr angehalten.

Die Mufonomiefrage Sberschlesiens.

* * Berlin, 7. September. lEig. Drahtn.) Wie wir erfahren, beschäftigte sich das Reichskabinett in seiner gestrigen Sihuiig mit der Frage der Autonomie Ober­schlesiens. Bekanntlich hat der Ausschlltz für auswär­tige Angelegenheiten in seiner letzten Taguny sich aus- ftthrltch mit der Frage Oberschlesiens beschäftigt und eine Aussprache herbetgestihrt. Reichsmintster des Aeutzern Dr. Simons erklärte, daß die Gewährung der Autonomie für Oberschlesien nicht auf Kosten des Rei­ches und Preußens geschehen bitrfe. Auch in Parlamen­tarismen Kreisen ist man der Ansicht, daß man den Ge­fühlen der Bevölkerung Rechnung tragen müsse. Man müsse meinen, daß es genügen werde, wenn man Ober­schlesien dieselben Rechte zuerkennt wie anderen Pro­vinzen, denn man verkennt nicht die Folgen, die aus einer Loslösung OberschlesienS für Preußen und das Reich entstehen würden.

Polnische Ausflüchte.

.* Warschai«, 7. August. lT. 1U Amtlich wird durch den sog. Ostdienst verlautbart: Die polnisch-deut- schen Berhandlungen haben, wie der «ußenmintster w seiner Rede pom 1. September vor dem Ausschuß für

auswärtige Angelegenheiten mitteilte, zu keinem EraeS^ nis geführt, lediglich infolge des ablehnenden Verhal­tens der deutschen Regierung, die schon im Mai die Ver­handlungen abgebrochen und ihre Delegierten aus Pa­ris abberufen hat. Die polnischen Bemübnnaen um An­knüpfungen neuer Verhandlungen sind erfolglos geblie­ben, weil die deutsche Regierung stets mit neuen Gegen­sätzen und neuen Bedingungen hervorgetreten ist. Die Verlautbarung stellt ferner fest, daß die Vergünstigun­gen im Durchgangsverkehr durch den polnischen Kor­ridor noch nicke in die Erscheinung getreten seien, weil die deutsche Regierung ungeachtet der polnischen Ge­nehmigung die Züge auf der Linie CzerskKonitz noch nicht verkehren lasse. Zu den Vorgängen in Breslau wird erklärt: Für die gedankenlosen und barbarischen Handlungen eines von Agitatoren aukgepntschten Pö­bels habe man lediglich Worte der Verachtung, nicht aber der Erklärung.

Militärische Sühne für Breslau.

* * Genf, 7. September. DerTemps" meldet, zwischen einem französischen Botschafter und dem deut­schen Außenminister Dr. Simons wurden die Einzel­heiten der militärischen Ehrung vor dem Breslaner Konsulat festgesetzt. Der demtsche Außenminister gab die Verstchernng ab, daß die mllitärische Ebrenbezeuguu« korrekt und würdevoll erfolgen wird. Bon frauzosen- feindliche« Kundgebungen soll alles serugehalteu werden.

Grenzzwischeufall.

* * Berlin, 7. September. lT. UI Die von einem Allensteiner Blatte gebrachte Mitteilung über einen Grenzzwischenfall bei Kleiu-Lechenen in Westpreußen, bei dem polnische Truppen die über die Grenze getre­tenen russische,! Truppen zu entwaffnen versuchten, ent­behrt teber Grundlage. Nach den Meldungen der Grenzvoltzei ist der einzige Zeuge dieses Vorfalls ein alter Mann gewesen, bet bekundet, daß russische Trup-' pen mit zwei Geschützen und zwei Maschinengewehren von bewaffneten polnischen Zivilisten entwaffnet wer­den sollten. Ob deutsches Gebiet dabei verletzt wurde, konnte er mit Sicherheit nicht angeben. Deutsche waren bei dem Vorsall überhaupt nicht beteiligt. Es handelt sich bei diesem Vorfall, wie auch aus der Note der Sow- jetregierung bervorgeht, um eine Falschmeldung.

^kc LrersHssftfche Mftimmima?

» -» K «ttowitz, 7. September. Der englische Kreis- kontrolleur in Beuthen erklärte einem deutschen Presse­vertreter gegenüber, daß es ««möglich sei, von de« Po­len die Waffen hera«sz«bekommen. Seiner Ansicht nach wird die Abstimmung nicht stattfinden können, bevor die Waffen abgegeben sind. Unter diesen Umstände« fei die Besorgnis der denischen Bevölkermng dauernd im Steigen, zumal das Gerücht verbreitet wird, daß man in Paris mit der Slbficht umgebe, die Bolksabstimmnng überhaupt nicht stattfinden zu lassen. Ein polnisches Blatt schreibt, daß in Paris die Frage anfgeworfen wird, ob es nicht richtiger wäre, Oberschlesien an Polen «hne Abstimmnng zn überlasten.

Der litauisch-polnische Konflikt.

Kowno, 7. September. (T. 11.) Die litauische Regierung bat durch Verunttelung des litauischen Ge­sandten in Berlin eine Note an Polen gerichtet, in der sie bedauert, dem Ersuchen der polnischen Regierung, die litauischen Truppen hinter die in ihrer Note bezeich­nete Linie zurückzuziehen, nicht entsprecken zu können, und zwar zunächst mit Rücksicht auf die Neutralität ge­genüber Rußland, sodann weil die litaniscke Regierung es für unmöglich erachte, ein Gebiet, das sie als unum­stößlich zu Litauen aehöriq betrachtet, einer feindlichen Okkupation zu überlassen. Die litauische Regierung schlägt vor, die Feindseligkeiten sofort einzustellen und Delegierte mit nötigen Vollmachten zu entsenden, um eine Demarkationslinie zu bestimmen.

Vor der polnssch-litauischen Kriegserklärung

Warschau, 7. September. Die polnische Regiern«« hat abermals ein befristetes Ultimatnm an die litauische Regierung gerichtet. Sollten die litaaische« Trnpvcn nicht «nverzüglich zvriickgcnommen werden, so betrachtet sich die polnische Regiernng als im Kriegszustand mit Litauen befindlich.

- Paris, 7. September. Die Flugzeugführer an der polnischen Front melden eine Zusammenztehung li­tauischer Truppen in der Umgebung von Kowno. Bet dem Angriff auf Suwalki bedienten sich die Litauer eng- licher Tanks. Litanen besitzt, ebenso wie die anderen Randstaaien, viel Kriegsmaterial. Große Mengen w«r- den von England geliefert, «m den Krieg gegen Sowjet- rvßlavd vorznbercitcn.

Der litauische Bormarsch.

* * Königsberg, 7. September. (S. C.) Nach Mel­dungen von der ostpreußischen Grenze sind litauische Truppen gegenüber Oletzko vorgerückt. Die poluische» Truppen haben Augnstowo geräumt.

» * Kopenhagen, 7. September. (S. EIPolitik«* meldet aus W.iMau: Die Polen sind im Norden vor den litauischen Truppen ÄS 10 Werst südwestlich von Suwalki zurückgegangen. Grodno ist bereits von den Polen geräumt.

Abbruch der Poleuosfensiv«.

* * Königsberg, 7. September. Nach einer Mel­dung aus Warschau tft die neue polnische Gegenoyen-

1SeK8toySffSät bfc Polen^ranks^an bie Front. u.