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HersMer Tageblatt

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kierskel-er Kreisblatt

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Nr. 205^£T^^ Freit«,, den 8. September "°VLLL§«/?'"° 1920

VrefligepoNM

Versteckte französische Drohung.

, ^Berlin, 2. September. (S. C.) Aus Kreist»» d-r französischen Botschaft wird uns mitgeteilt, daß >» der Beiprechung des französischen Boischasters mit bmc Fittichen Außenminister Dr. Simons der frav-ösisch- Vertreter keinen Zweifel gelassen habe, daß die Nicht- ermittelimg der Schuldigen an den Breslauer V.-,»- ga«gen einer Nichtersüllung der französischen Forderun­gen gleichkomme. Ueber die sich aus dieser «idiferffiarmi ergebenden Folgen hat sich der franaöüichc Botschafter noch nicht geäußert.

Polen geMbries öffentlichen Bervanslungen Hätten bisher zu keinem Ergebnis aeittkrt. Die weiteren Be­richte deS MiruNerS gälten der Situation in Obertchle- fien und der ^tenfer Konferenz. Er teilte mit, hast er

Deutsche Entschuldigung in Warscha«. .

Ma», »uns- sich jedes Pathos cn'l,alten, um die For­derungen der überreichten französischen Note über die ....... ... ... .. ...........

Vorgänge in BreSlau klar zu beurteilen. Der Sieg sich bereits mit den für Genf in Fraae kommenden

Millcrauds, den dieser betreffs der Ententepolitik ge­genüber Lvwietrutzlands über Lloyd George zweifellos davontrug, was ja die Vergewaltigung Danzigs be­weist, hat die an und für sich schon chauvinistische Poli­tik des französischen Ministerpräsidenten in einen aus­geklügelten Sadismus ansarten lassen. Wenn die Note wörtlich spricht:Die Regierung der Republik wünscht mit der deutsche»» Regierung in einer Atmosphäre der Beruhigung und Arbeit friedliche Beziehungen zu un- terhalten", so stehen diese Worte mit den Forderungen und Taten der französische»» Regierung in völligem Wi­derspruch. In ganz Deutschland wird dieser Wunsch Frankreichs Widerhall finden, da das deutsche Volk nur auf dem Wege friedlicher wirtschaftlicher Zusammen­arbeit den Friedensvertragsverpflichtungen nachkom- men und den Wiederaufbau leisten kann, vorausgesetzt, daß das gleiche Bestreben die französischen Negierungs- und Volkskreise beherrscht. Ueber die Wiederherstellung und Instandsetzung des französische»; Konsulatsgebäu­des Worte zu verlieren, erübrigt sich. Das hat die An­nahme dieser Bedingung im Ausschuß für auswärtige Angelegenheit bewiesen. Ebenso samt nicht abgestristen werden, wie wir an dieser Stelle schon bemerkten, daß mit den Breslauer Vorgängen Institutionen des Völ­kerrechts in gröblicher Weise verletzt würben. Als eine

I Mächten in Verbindung gefetzt habe, damit schon vor- . 6 er die Sachverstäiidigen dieser Länder miteing«Scr Fühlung »ehmen. 3?ctwcndia sei es, daß die Ocffen<- lickkeit, vor allem in Frankreich über unsere finanzielle Leistuuaösäbigkeit aufgeklärt werde. Dem Gedanken muß cutgcqengetretev werden, daß wir alles bezahlen können und alles bezssise« werden.

Ungeheuerlichkeit muß es dagegen bezeichnet werden, wenn die deutsche Regierung verpflichtet wird, binnen acht Tagen Bestrafung von Tätern zu melden, die bis­her nicht ermittelt, oder wenn der deutsche Reichskanz­ler zur Abbitte beim französischen Botschafter gezwun­gen werden soll. Unmittelbar nach den Breslauer Tu­multen sprach der deutsche Vertreter bei der Interal­liierten Kommission in Oppeln und der Außenminister der französischer» Botschaft in Berlin sein Bedauern aus unter gleichzeitigem Hinweis auf die rascheste Uuteriu- chung und die strengste Bestrafung der Täter. Diese Fristsetzung für die Vestrafung der Täter läßt darauf schließen, daß man französtscherseits, falls die deutsche Regierung den Regreß-Forderungen nicht entsprechen sollte^W weitere Schritte , ..,-

Es »üuß bis eine Ungeheuerlichkeit bezeichnet werden, wenn ein ganzes Volk für die Taten einzelner Heiß­sporne oder politischer Idioten verantwortlich geinacht werden soll. Wo bleibt die Ritterlichkeit dem besiegten Feinde gegenüber, deren sich die französische Nation rühmt und brüstet. Die gesamte Pariser Hetzpresie stimmt in das sarkastische Geheul ihrer politischen Leiter ein. Lediglich die sozialistischen Blätter, deren geringer Einfluß auf die außer- und innerpolitische Gestaltung hinlänglich besannt ist, mahnen zu Würde und Mäßi­gung. Es mag fein, daß letzten Endes innerpolitische Gründe Herrn Millerand veranlassen, das französische Volk immer mehr mit dem alten Lied von der drohen­den deutschen Gefahr in allen Tonarten einzufingeu. um damit seine Stellung innerhalb des Parlamentes zu festigen, nimmer jedoch wird damit der Wunsch auf friedliche Annäherung der beiden Nationen erfüllt. Bc- denkt man in Frankreich nicht, daß mau mit berarter Haß- und Erpresserpolitik der deutschen Regierung ihre Stellung im neuen republikanischen Deutschland nur er­schwert, indem man chauvinistischen Hetzelementen Mas­sen in die Hand gibt, um sie für die Sabotierung des Versailler Vertrages zu verweuden? . . . Glaubt man mit diesem Haufen imperialistischer Uebertreibungen, wie sie die französische Note darstellt, dem demokratischen Gedanken Europas das Wort zu reden, oder die Oppo­sition innerhalb des deutschen Reiches einzuschüchtern?

Das ist kein Morgenrot neuer europäischen Frie­dens. DaS sind keine Wege zu Kulturzielen. Tiefste imperialistische Finsternis steht über demBreslauer Aktenstück". Das sind Verbrechen an politischer Ein­sicht. Den»; reine Prestigepolitik ist der Beweggrund der französischen Forderungem Gut, lassen wir jedem den Anspruch auf Ehre und Genugtuung für nationale Beleidigung! Mit dem gleiche»; Rechte aber wird das deutsche Volk, auch als Vesiegt-'r, die Wahrung feiner eigenen Staatsehre fordern. Das Recht der andern werden wir achten, unser eigenes aber moralisch ver­teidigen! M. H.

Simons über die Lage.

Sitzung deS Reichstagsausschusses.

-#> Berlin, 2. September. (T. U.) Der Minister für auswärtige Angelegenheiten Dr. Simons hat ge­stern dem auswärtigen AnSichnb des Reichstages ein­gehend über die gegenwärtige fintiere politische Si­tuation Bericht erstattet. Der Minister ist, wie er her- vorhob, nicht von der Linie der strikten NentraUtat ge­genüber den beiden kriegführende« Machte« im Osten avgervichen und hat den Besirebnngen weder von links noch rechts, mit den Bolschewisten aemeinsam den Be^ sailler Frieden zu bre»en, oder den Westmachten sich im Kampfe gegen Bolschewismus auzuschließe«, Raum gegeben. Dieselbe neutrale Haltung habe er auch ge­genüber General Wrangel und der ukraiuischeu Regie­rung eingehalie«. Keine Macht, die mit Sowjetrnßlavd im Krieg stehe, hob er hervor, habe auf unsere Unters stütz,»ng zu rechnen. Die Gerüchte von eiuem zwischen der deutschen und der russischen Regierung abgeschlos­sene» Geheimabkommen seien nnzutreffcnb. Den avs- lä,»bische« Prestemeldnngen liege nur die Tatsache zn- Rrnudc, daß er der russischen Regierung einige Bor- Hläge zur Regelung der Seuchenbekämvfnug und

.event. Greuzschwierigkeiten gemacht habe. Die mit den

Die Ansschußdebatie.

»-- Berlin, 2. September. (Eig. Drabtn.) In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für auswärtige An­gelegenheiten waren sämtliche Redner der bürgerlichen Parteien darin einig, daß die französischen Forderungen für das deutsche Volk unannehmbar seien, wenn nicht Aenderungen in den einzelnen Punkten vorgenommen werben. Natürlich vergißt man auch in Kreisen der bürgerlicher» Parteien nicht, daß wir ein besiegtes Volk sind. Das berechtigt die Franzose»» aber nicht, Forde- rungen zu stellen, wie sie in ben letzten Punkte»; der Breslauer Note enthalten sind. Man samt von einem Ministerpräsidenten nicht verlangen, daß er sich zu einem Botschafter eines Landes begibt, und ihm gewissermaßen Abbitte leistet. Ebenso ist es unmöglich, von der deut­schen Reichsregierung Garantien für Dinge zu ver(an= gen, die noch in der Zukunft liegen, von denen die deut­sche Regierung also nichts willen samt, oder die gegen ihren Willen geschehen. Hinsichtlich des Kostenpunktes mnß man nach Ansicht der deutschen Negsi»rnng große Bedenken haben, auch von französischer Seite, falls wie- ^5» Maßnahmen getroffen werden, die im deutschen Volke ein Gefühl der Erbitterung hernorrnsen würden. Man muß auf französischer Seite bemüht sein, der deut­schen Mentalität Rechnung zu tragen, wenn man tat­sächlich zu einem annehmbaren gegenseitigen Verhält­nis komme»; wolle. Wie derL.-A." erfährt, schweben zur Stunde noch Verhandlungen awifcheu Deutschland und Frankreich und es ist zu hoffen, daß die Franzose»; d;e Dinge nicht bis auf die Spitze treiben. Nach der Ministerrede erklärte Abg-g-lnete»- Kerl

"rund I i baren Scbtl rügen der oberfdUefifdicn Flüchtlinge verübt »vorder». Slbgeordneter Scheidcmann (Soz.) verlangte schnellste Abinachnngen mit Rußland und Untersuchung der Breslauer Nebergriffe, ob Natio­nalisten ober der Mob als Urheber in Betracht kommen. SKß. Sreitfdjeib lU. S.) widerlegt die Befürchtungen her Regierung, die Unabhängigen würben gegen den Reichsnlinister Partei ergreife»». Die deutsche Arbeiter- schaft stehe in der Frage der Neutralität zur Regierung. Die Abgeordneten Schiffer (Dem.) und Stresemann (D. Vpt.) kritisierten die französische Politik. Nachdem zur Beant»vort»»ng verschiedener Anfragen Minister Simons nochmals das Bwrt ergriffen, wurde ein Antrag Haus- wantt gegen die Stimme»; der Unabhängigen ange­nommen: Der AnSwärtige ?lnsschnß ersucht die ReicbS- reoiernng infolge der Vorgänge in Schlesien um Mit- teilnua der einwandfrei festgestellten Tatsachen i« Be­zug auf die polnischen Nebergriffe und deren Duldung durch die französischen Behörden, durch die eine Erre­gung der Deutschen in Oberschlesien hervorgernsen wurde.

Nachgeben der Franzosen.

« -» Berlin, 2. September. (2. A.) Heute vor­mittag trat das Reichskabinett zu einer Sitzung zusa«»- men, um sich nochmals mit dem Ergebnis der gestrigen Verhandlungen des Ausschusses für auswärtige Ange- legenkeiie« nttb in diesem Zusammenhang besonders auch mit der Note des französischen Botschafters über die Borfälle in Breslan z« beschäftigen. Wie der L.-A. ans bestrknterrichteten parlaurentarischen Kreisen erfährt, spreche man bereits von einem Nachgeben der Franzose« in der Forderung, die einen Eutschuldiqnngsbesnch des deutschen Reichskanzlers verlangt.

Alliierte Sühnesordernngeu.

* * Berlin, 2. September. (S. E.i Nach einer Mel­dung des PariserTempS^ soll die interalliierte Kom- missiyr; für die Uehergriffc der Eisenbahuer gegenüber den Transporte»; der Alliierte»; auf deutschen Bahnen Bestrafung der Sck»;ldigen und Sühne verlangt haben. In der interalliierten Kontrollkommission in Berlin wird hierzu erklärt, daß ein solcher Antrag allerdings vor drei Wochen nach Paris abgegangen sei. der noch der Entscheidung durch den interalliierten Obersten Rat harrt.

Verhandlungen über die Sühncnote.

* Rcrli«, 2. September. (L.-A.) Heute findet eine Kabinettssitzung statt, die sich mit der französische« Sühncnote befaßt. Die Verhandlungen zwischen Außenminister Dr. Simons und dem französischen Bot- schaster werden fortgesetzt.

Französische Stimme« zvr Note.

* * Genf, 2. September. (S. C.)Journal des De- bats" meldet, daß die Minister bis zum 6. September in Paris bleiben werden, um die Erledigung der Süü- nebedingnngcn dilrch Deutschland abauwarten.Jo>;r- nal" erfährt, daß die Neberreichung der Note in Berlin irrtümlicher Weise schor; am 31. August erfolgte. Ihre Ueberreichuug hätte nach Kabinettsbeschluß erst am 1. September, dem Sedanstage, erfolgen sollen.Echo de Parts",Figaro" undMatin" schreiben, daß im Falle Deutschland keine Sühne innerhalb acht Tagen leiste, die Strafmatznabmen Frankreichs eintreten würden, die jedoch nur militärischer Natur fein würben.

?"-»^5"^E«na des deutsche« Geschäftsträgers sprach Botschaftsrat von Dirksen der polnischen Regie­rung am Dienstag das Bedauern der deutschen Regie­rung über die Breslauer Vorfälle aus. Die polnische Regierung bat die polnische Gesandtschaft in Berlin be- auftragt, sich mit der deutschen Regierung wegen der ßtttfümbtgnna für die Zerstörung des polnische« Kon­sulats ;«s Elnveruehme« z« setze«.

1OCöO Mark für ein Schilderhaus. ?r^^"!'°^ 2 September. (T. U.) Der franzö- Me Kontrollkur für den Kreis ßattowty hat der Siabt Sattowiü eine Strafe von 10 000 Mark für die Zerstörung des Schilderhauses vor der französtlcheu Kommandautur aufertegt.

Sie polnischen Entschädigungsfordcruugeu.

** Berun, 2. September. DerVorwärts" schreibt au den Meldungen, bau Polen eine Sühne für die Bres­lauer Vorgänge verlangen will, solgeudes: Da kann man nur mit der Frage antworten, ob auch Polen zur Unterftühung eines nationalbolscbewistischen Sowjet- deutschland beitragen wolle. Frankreich fei der Sieger. Es habe aber immerhin Versuche zur Wiederversöhuung gemacht. Polens neue Geschichte beginnt mit dem troh allem auch für feine Befreiung vergossenen deutschen Blute. Für uns aber war sie bisher eine lückenlose Kette von Gemeinheiten, Rechtsbruch vnd grenzenloser Rachsucht wie auch ungeschmälerter und ungezügelter Haß gegen das frühere imperialiftische und das jetzige sozialistische Deutschland.

en wird m a7 , aöftfehen Regierung in der

Breslauer Affnre als sehr ernst bezeichnet. Die Bebin- Minaen Frankreichs wollen sich nicht mit den üblichen Entschuwiaunaen begnügen. Abgesehen von der Koben Geldforderung wird Frankreich politische Bedingungen stelle«, die M»llcrand mit Marschall Foch besprochen hat.

Wem soll mau glauben?

r^-^«5^^?^ S September. Die hiesige antidol- schewistische Gesandrschaft bat von General Wranael fol­gendes vom 31. 8. datiertes Telegramm erhalten: Ku­banfront und die Halbinsel Tarnan ist besetzt. Bei Ol- zrnsk haben mir eine rote Division geschlagen und 300 Gefangene gemacht. Die Operationen verlaufen erfolg­reich.

Die Nutersnchnnq der schlestscheu Greuel.

**J3 erlin, 2. September. (2.=SU Der Ansschntz für auswärtige Angelegenheiten verlaugt die Vorlegung einer Zusammenstellung über die französisch-polnischen Nebergriffe in Oberschlesien.

Oberschlesischer Protest.

... ** Bentheu, 2. September. Der Plebiszitkommissar tot Deutschland Dr. Urbanek hat gestern an den Vor­sitzenden der interalliierten Kommission General Lörond eine Protestnote gegen die Greueltaten gerichtet, die in den letzten 14 Tagen in Oberschlesien verübt worden sind. Die Note beginnt mit dem Satz, das Morden ge­gen die Deutschen geht weiter. Die Note zählt alle Greueltaten auf, die von polnischen Banden verübt worden sind und führt den Nachweis, daß die Teutschen sich geduldig und überlegt gezeigt haben, obwohl sie be­rechtigt gewesen wären, zur bcn»affncten Selbsthilfe zu schreiten. Der Note fordert schliesslich ein culschiedeucs Vorgehen der bewaffneten Macht gegen die Unruhe­stifter.

Neue polnische Mordtat.

«s* Bentlien, 2. September. Gestern wurden drei Opfer des Josephtaler Verbrechens beigesetzt. Der Bei­setzung voraus ging eine neue Mordtat. .91 nf der Euer- bahnstrecke nach Bobrek wurde ein junger Mann mit anSgeffochcneit Augen nnfgefnnben. Bald nach seiner Aufindung erlag er seinen »Verletzungen.

Zu den russischen Note«.

** Berlin, 2. September. (L.-A.) Auf die beider», von der T. U. veröffentlichten russischen Noten ist von der deutschen Regierung zunächst nur eine vorläufige Antwort erteilt worden, in der der Moskauer Regierung mitgeteilt wird, daß die von ihr zur Sprache gebrachte Angelegenheit Gegenstand von Erwägungen der deut­schen zuständigen Stellen ist. Das bezieht sich in erster Linie auf die von Tschitscherin beanstandete Einmischung der interalliierten Kontrollkommission bei der Waffen- abnahme. ES wirb noch zu untersuchen sein, ob ihr ein Recht der Kontrolle über den Verbleib und die Aufbe­wahrung der Waffen anstelle. Was den in der zweiten Note erwähnten Neuiralitätsbruch der polnischen Trup­pen anbetrifft, so ist dagegen in Warschau schon vor Ein- treffen der Note Einspruch erhoben worden. Die ganze Angelegenheit ist bereits anhängig gemacht worden.

Oberschlestsche Abstimmuug.

* Berlin, 2. September. (S. E.) In einer 3tr« kularverfügung der polnischen Gesandtschaft in Berlin wird zur Mbebung der Retseanswetse nach Oberschlesien für die oberschlestsmen Abstimmungsberechtigten bis zum 28. September aufgefordert.