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Hersselöer Tageblatt

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Montag, den 23. August

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1920

Der oherschlesische Aufruhr.

<* Kattowitz, 21. Singust. lT. U2 ßlis zum Nach­mittag war es in Kattowin voükwmncn ruhig. Es be­steht die begründete Hossunng. Satz in allerkürzester Zeit die normalen Zustände wiederhergestellt sein wer­den. Die Besanungötrttppen sind vplllommen Herr der Lage. In Beutben machte sich gestern gegen Abend eine sehr nervöse SHmmitna bemerkt' r. Dennoch kam es

hier zu keinerlei 'Wüfieiriünctt:

wieder normal ab.

Das Venen wickelt sich

alt Qvpeln war der Tag ruhig.

Der Durchgangsvcrkehr durch Oppeln ist jedoch aufsäl- lia groß, besonders von Flüchtlingen aus Oberschlesien, die sich nach dem ReichZaebict begeben. Der Landkreis Kattowitz befindet sich noch in den Händen der Polen, die ihr Unwesen auch auf den Weis Pleß auSdehnen. Längs der oberschlesisch-polnischen Grenze herrscht ein äußerst reger Personenverkehr. Hier kommen die Po­len unbewaffnet über die Grenze und kehren schwör be­waffnet zurück. Große militärische Verbände werden herübergebracht, um bemannet zu werden. ES scheint sich zu bestätigen, daß polnische reguläre Truppen sich unter den oberschlesstchen Insurgenten befinden. In Mvslowitz wurde eine Hundertschaft der deutschen Si­cherheitspolizei entwaffnet und darauf gefangen genmn- men. Sie wurden zum Teil über die Grenze nach Po­len, zum Teil in das Quartier der Insurgenten nach Schoopinitz gebracht. Schopvinitz. Mvslowitz und Lanrahütte sind nicht zu erreichen. Auch der Eisenbabn-

verkehr. nach dort ist unterbrochen.

Hauptauartier der Aufständischen befindet Schomnuitz und Eichenau.

Das polnische

sich in

Im Kreise Wetz traten gestern polnische Banden in Aktion und sperrten den Ort Anhalt ab, umzingel­ten ihn, setzten eine polnische Besatzung ein und brann- ten einen anderen benachbarten Ort nieder. Von hier

aus zopen die Banden nach Imilfeu und von hier nach Alt-Berun. Die Bevölkerung des Kreises sieht mit Be- sorgnis in die Zukunft- Eine ungeheure Erregung hat sich ihrer bemächtigt. Aus dieser Gegend liegen noch keine vollständigen Nachrichten vor. Ueberall steht fest, Satz die aufständischen Polen stark geplündert haben. S^n Löbschütz bei Kattowitz befindet sich eine Abteilung der polnischen Ausrübren. Es kam dort zwischen Si= cherheitSvolizei und den Polen zu schweren verlustrei­chen Gefechten, in deren Verlauf sichdie Ticherheitspo- M -------------------.....- ".....-

eaner zurückzieyen mußte, um

unnötiges Blutvergießen zu vermeiden. Die Streikbe­wegung im oberschlesischen Bergbaurevier hat großen Umfana angenommen und steigt von Stunde zu Stunde, vor allem in den polnischen Gruben in Mvslowitz und Kattowitz. Sie breitet sich neuerdings auch auf Hin- denhurg gus. Es ist zu erwarten, daß die ttarfe Streik­bewegung heute noch größeren Umfang annimmt. Nach Informationen an zuständiger Stelle hat es den An­schein, als ob sich die interalliierte Kommission heute ge­gen den polnischen Aufstand wenden werde, während es gestern noch schien, als ob die Polen von französischer Seite unterstützt würden. Es wird amtlich verlautbart, daß die deutsche Bevölkerung dieser Gebiete keinen Grund zur Fliuht ins Reichsgebiet habe. Die deutsche Bevölkerung wurde gufgefordert, die Maßnahmen der aKiierren Kommission nicht zu durchkreuzen, sondern Ruhe und Ordnung zu bewahren.

Schwere Kämpfe bei Kattowitz.

Berlin, 21. August. (Eig. Drahtn.) Die Geacud Beiderseits von Kattowitz ist zur Zeit im hellsten Anf- rnBr. In der Gegend von Bogutschüö haben schwere Kämpfe zwischen deutscher Sicherheitspolizei und den aufständischen Polen, die durch Angehörige regulärer Triwpen unterstützt wurden, stattgefunven. Infolge Munitionsmangeks und der völlig unzureichenden Be­waffnung der deutschen Sicherheitspolizei (hier komint ein Gewehr auf je vier Mann) mußte sich die Sicher­heitspolizei zurückziehen. Oestlich der Gegend von Bo- gutschütz-.Kgttowitz-KönigsMtte befindet sich keine deutsche Polizei mehr. Die BesatzuNgstriwoen haben den Raum zu besetzen, jedoch hierzu noch keinerlei An­stalt getrosten. An Verlusten sind bei der SicherheitS- wehr gestern vier Tote und sechs Verwundete gemel­det. Die Gleiwitzer Sicherheitspolizei wollte ihren be­drängten Kameraden zu Hilfe eilen.. Die französische Kommandanturbchörde ließ aber nicht zu. da« die deutsche Sicherheitspolizei die Staür verlien. .Ueberall finden polnische Massenvcrsamml««gcn statt, in denen die Versammlungsteilnehmer aufgefordert werden sich zu einem Einmarsch nach Kattowis ^re t zu halten. Die interalliierte« Trnppcn. haben «och nicht ei«aegr,f- fen, doch wurden einige verhaftete polnische Agitatoren nach den Kasernen gebracht und dort unter starker Be­wachung gehalten, da die polnische Bevölkerung den Versuch machen wollte, sie aus der Haft zu befreien. Alle Schulen in Kattowitz und den umliegenden Osten wurden vorläufig geschlossen. Die Polen sammeln sich tit der Gegend von Schoppa«, das bereits in ihre Hände ! gefallen ist. Ueber die Grenze kommen polnische Ber- Mrknnaen, die Munition und Massen in großer Menge hcranschkeppen. Die Polen planen einen An- Sauf die Räume des Verbandes betmatstreuer cschlesker. In Reszbin und Bogutschütz haben sich tffucte Bande« gebildet, die von polnischen Legio- .wären geführt werden und über die Grenze kommen. Die Beunruhig««- der deutsche« Bevölkerung hat fast ihren Höhepunkt erreicht.

Deutscher Protest «er Kattolvitz.

ts Berli«, 21.

lS. L.) Wie wir toten, a int Me ®wte*te eine Note. Seife gegen die BerMhttgm»«

wendet, daß die Unruhen in Oberschlesien von der den:- schen Regieriivg. mit ihrer Umerüül unfi oder mit ih­rer Vorsorge anaezetie;: morden seien. Auch verlangt die Regserung, daß die 'Uieraüiierie Kommission in Oberschlesien die ihr.durch den Fricdrnsvertrag oblie- l ocnden Ausgaben eines reuhändierd auch gegenüber den Polen in unparteiischer Weste ausüben muß.

Bresla«. 21. August. lB. T.i 12a Uhr mittags. Die Polen sieben in Kattowitz ein. Die deutsche Be­völkerung verläßt sütchtarrig die Stadt.

Die Säuberungsaktion in Oberschlesien.

w Berlin. 21. Anausi. (V. Z i Wie dieV. Z." von itHfenicbteicr Seite erfährt, ist das Gebiet östlich von Beuthen und Kattowitz, auf dem sich polnische Ban­den nach Kämpfen wit der Sicherheitsmehr eingenistet hatten, von den Grcnzbenüungeil der Franzosen und Italiener auf Bekehl der internationalen Kommission serviert worden. Im Saufe des heutigen Tages dürfte in den einzelnen Ortschaften mit der Säuberungsaktion begonnen werden. Die Truppen der interalliierten Komnnsstou haben die Weisung, unparteiisch jeder illuhestorung sowohl von polnischer wie von deutscher Seite mit allen Mitteln entgegenzutreteu. Der Eisen- bakmoerkehr in Oberschlesien geht mit Ausnahme auf einzelnen kleineren Strecken im Reichsgebiet, wo pol­nische Banden die Bahnhöfe besetzt haben, im normalen Umfange weiter.

Verbindung mit Kattowitz zerstört.

m Berlin 21. August. sS. E) Der Fernsprechver­kehr nach Beuthen. der in den ersten Vormittaasstunden noch teilweise funktionierte, ist gegen 10 Uhr eingestellt. Die Leitung Berlin-Katlowiß arbeitet zur Stunde noch mit Nnterbpechungen.

Streik in Oberschlesieu.

r-< Berlin. 21. August lS. C-l Der von den polni­schen Organisatwncn gestern ergangenen Aufforderung zum Streif ist überraschender Weste im ganzen Revier nachgekomw.cn worden. Es liegen sämtliche Kobleugrn- be« des Jndustriebezirks still Nur auf derDeutsch- land"-Grube wird noch gearbeitet. Die Polen haben das östlich der Linie Beuthen-Kc i-wib liegende Gebiet be­setzt. Die Grenze nach Pot" ist frei.

Französisch Entstellung.

(U Havas verüsscntl'chr über die Vorgänge iu Ober- 7 ^ 's. - a «V ^4?r*T* ^° " '»es ' %ILf- ^ » ^ »»A^ S XlOA^KiiJi___ilJ__tHMrC 1 3

Heerekstärkc beträgt 50 OLO Mann. Die militarifäie Ah-' rüstung ist innerhalb eines Monats zu beendigen. daS i Kriegsmaterial während derselben Zeit an Rußland ': abzuliesern. Zlnsertiguna von Kviegsgerät, Besei-ung Polens als Operaionsgebiet anderer Staaten wird ver­boten. Die Feindseligkeiten werden 72 Stunden nach Unterschrift des Vertrages eingestellt. Der Rückzug der Russen vollzieht sich mit der polnischen Abrüstung. Polen liefert sämtliches Efferwahnmaterial sowie alle cvrtgeschlerwen russischen und deutschen Maschinen zu­rück. Verteilung von Land an die polnischen Kriegs- binterbliebenen sowie freier russischer Transitvcrk-'hr wird gefordert. Polen gemährt politische und militärische Amnestie und veröffentlicht alle mit dem Krrcqe zusam­menhängenden Schriftstücke.

Geplanter russischer Rückzug auf Minsk.

** Rotterdam, 21. August. lS. C.) DerMorning- post" soll ein Funkspruch aus Moskau zugegangen sein, wonach das revolutionäre Qoeraiionskomitee des Rates der Vvlksbeausrragtcn die Bevölkerung auf die gesamte Zurücknahme des russischen Heeres auf die alte Linie Minsk-Dubno vorbereitet.

.w; Berlin, 21. August. Die russische Narew-Frout in ihrer ganzen Ansdehnung im Rückzug begriffen. Gestern abend verlautet, daß die Russen Soldau aeräumf haben. Die Polen haben den Narew wieder überschrit-' fen. Inzwischen sind die Russen im südlichen Korridor von einer Umzingelung bedroht.

x Ncidenbnrg, 21. August. (T. U.) Es wird genrel- det: Soldau ist seit vorgestern abend von den Runen ge­räumt. Die Stadt ist anscheinend von den Bolschewisten kampflos aufacaeben morden. Um die Kanrpfftellungen, die man gestern noch im Norden bemerken konnte. Hat sich ein Kampf nicht entwickelt. Somit müßen die Ver­schanzungen bei Brodau aufgegeben sein, im andern Falle hätte man bereits Artilleriekämpie hören müssen. Die Polen drängen scharf nach und damit dürfte ein« vollständiger Rückzug auf dem gesamten Zipfel über Jl- lowo stattgefunden haben.

Nach Meldnugcn glanbwttrdiger russischer Offiziere sind die Bolschewistcu zurückgegangen, weil sie keine Munition mehr hatten. Diese Erklärung hat viel Wahrscheinlichkeit für sich.

Die Russen räumen weiter.

.H^j^m^int.. ^..^«»...UU.-...---- n. a. beißt: Die Unruhen und durch crtremistische Elc- mente bervorgeruken worden. Radikale Elemente be­schimpfen öffentlich Polen und Frankreich. Die deutsche Regierung, die auf einen Erfolg ler Bolschcwistcu spe­kulierte, unterftittztc die Ausschreitungen. Die »Glei- witzer Zeitung" habe die Entwaffnung und Entfernung der interalliierten Besatzungstruppen verlangt. Im ZusanÄpemiang mit dieser Forderung sei es zu den Unrnhen gekommen. In offiziellen französischen Krei­sen hebt man, der Agence Havas zufolge, hervor, daß die oberschleftsche Frage einen interalliierten Charakter habe, da Oberschlesien durch das Mandat der Entente besetzt worden sei. Der Oberste Rat habe daher in er­ster Linie sich mit dieser Angelegenheit zu befassen, und müsse Frankreich Genuatunna gewähren.

tDiese wissentliche Entstellung macht einen scharfen Regierungsprotest notwendig. D. Schriftl.f

Französischer Kommaudowechsel.

»"i Kattowitz, 21. August. lT. U.) Der französtsche Mililärbefehlshaber in Kattowitz ist durch den Divi- sionär in Oppeln abgelöst worden.

Keine Verschiebung des Abstimmungstermins.

>* Rotterdam, 21. August. tS. C.) Die Renter- agentur meldet, datz die Alliierten keine Truppen nach Oberschlesieu senden wolle«. Ebenso werde eine Ver­tagung der overschlcfischcn Abstimmungstermine vom alliierten Rat »ickt .«gestände« werde«.

Der Krieg in Polen.

Drei russische Divisionen vernichtet.

Aus Warschau wird gemeldet: Die Polen haben Brest-Litowsk genommen. Drei bolfchewiMsche Divi- sionen sind bei Warschau vernichtet worden.

Polnischer Heeresbericht.

** Berti«, 21. August. tEig. Drahtn.) Die pol­nische Gegenoffensive hat weitere Fortschritte gemacht. Aus Warschau wird gemeldet, daß die Polen Brest-L'- towsk wieder genommen haben. Auf der ganzen Ost­front von der Weichsel bis zum Bug, so meldet der pol- uische Heeresbertchr, gehen «usere Truppen in glänzen­der Tapferkeit vor und verfolgen den in Panik und Nn- orbmum flüchtenden Gegner. An diesen Teilen der Front ist die Siegesbeute auf 1000 Gefangene, 70 Ka­nonen, 50 Maschinengewehre und große Bestände von Munition gestiegen. Den größten Widerstand leisten die Russen an der Nordfront, wo anscheinend die Po­len nicht allzuleicht gegen den im Norden zurückwei- chenden russischen Gegner vorwärts kommen können. Dort schreitet trotz der zähesten Verteidigung des Fein­des die Gegenaktion günsttg vorwärts. Am 17. August wurde auch Serozk genommen. Die Beute der letzten Tage ist auf 2000 Gefangene, 60 Maschinengewehre und bedeutende Mengen von Munttion gestiegen.

Die russischen FrieSe»sbedi,s««ge».

Nach Meldugen aus Minsk wurden folgende Be­dingungen von den Rusien überreicht: Anerkemiung der Unabhüngigkett und Selbstbestimmung Polens. Rußland verzichtet auf EntschäbianM. Die Ostarenze Poleus kauft von Btalystot nach Eholm. Die polnische.

^ Köniasb«

Straße die r»M ." c^ieU'"">'cn zurück-cnommeu Aus Suwalfi wird das dort errichteten russische Munitions- depot fortgeschafft. Ueber dem Grenzqevlet von Sud erscheinen fortgesetzt polnische Flieger.

Kowuo geräumt.

** Schneidemühl, 21. August. lS. C.iCorriere Kotznanski" in Posen meldet, daß Kowuo von den Rus­sen verlassen wurde. Die Polen überschritten den Narew.

Verhandlungen in Minsk.

w Rotterdam, 21. August. (S. C.) Nach einem Te­legramm derMorningpost" aus Warschau hat der pol­nische Staatsrat der Delegation in Minsk neue Jn- ih-uftiAtcn erteilt, die der veränderten militärischen Lage Rechnung tragen. Auch die Sonnabend-Sitzung der beiden Delegationen wurde nnedor vertagt. Die Forderung nach Entwaffnung lehnen die Polen jetzt ab.

Belgien neutral.

Der belgische Ministerrat beschloß, daß Belgien im russisch-polnischen Konflikt bis zu der Konferenz von Minsk eine neutrale Haltung einnehmen solle.

Abbrnch der Berhattdlungeu?

Die Humanitee meldet aus London: Es liegen von polnischer Seite noch keine Nachrichten über Verhand­lungen in Minsk vor. Jedoch ist von Tschiticherin bei Kamenew ein Telegramm eingegangen, demzufolge die polnischen Delegierten am 18. August zur zweite« Sitzung nicht mehr erschienen seien. Die russisch-ukrai­nische Delegation habe deshalb einen Protest an die polnische Regierung gerichtet.

Französische Kriegsschiffe nach Danzig.

DerMatin" meldet: Der Panzerkreuzer »Gucy- doi" hat, nachdem er Lebensmittel für drei Monate an. Bord genommen hatte, gestern den Hasen von Eber- bourg verlassen mit dem Kurs nach Norden. Das Ziel ist unbekannt. Der Panzerkreuzer »Marseillaise', der ebenfalls für längere Zeit Proviant genommen hat, in in nördlicher Richtung mit unbekanntem Ziel abgefah­ren. Das Blatt fügt hinzu: Es ist wahrscheinlich, daö unsere Flagge in Danzig vertreten kein wird.

Unruhen im Rekch.

* Esse«, 21. August. Im minien rheinisch-westfä­lischen Industriegebiet wird wieder eine lebhafte Propa­ganda für eine Räteregierung getrieben. Ueberall so» dern die Redner zu Putschen auf. In Essen fand eine große kourmunistische Versammlung statt. Die Arbett ter wurden aufgekordert, die öffentliche Gewalt an sich zu reißen. Die Arbeiterschaft in Bewert hat sich bo rvaffnet. Der Bürgermeister wurde abgefetzt. Das Rathaus und die tibrigen öffentlichen Gebäude und Ban­ken sind besetzt. Die Aufrührer lassen Patrouillen mit tufgepflairzten, Seitengewehr durch die Straßen ter Stadt lieben. Der Fernsprechverkehr mit Colberg it unterbrochen.

** Leipzig, 21. August. In ganz Sachsen kam tf gestern zu großen Demonstrationen der ArbcitSlokkN Die Polizei hatte PNrbe. Plüuderuugen zu verbitte«.

In Wettzenfee hat Beute nackt ein Feuernefechi zwi scheu einer Anzahl Kommunisten und SicherhtzW