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Hersseloer Tageblatt

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** London, 17. August. (T. U.) Der Korrespon­dent derTimes" in Kowno telegraphiert Montag mittag 1 Uhr, der General stob der 4. bolschewistischen Armee in Wilna kündet amtlich die Einnahme von Warschau an. In Wilna wurde von den Bolschewisten eine Riesenkundgebung vrraustaltet, um das Ereignis zn feiern.

Abermals nach Verlauf von fünf Jahren hat sich Warschau einem bewußten Sieger beugen müssen. Am 5. August jährte zum fünftenmale der Tag der Ein­nahme durch die deutschen Truppen des Prinzen Leo­pold von Preußen, und nach Verlauf weiterer zehn Tage hat die Poleuhauptstadt die Tore dem Eftfieger geöffnet. Ob sie im Sturm genommen oder kampflos von der zurückflutenden Armee geräumt wurde, ist bis­her nicht zu ersehen. Jedenfalls haben die Reden und Träume des leicht enthusiasmierten Polcuvolkes über eineheldenhafte Verteidigung bis zum letzten Atem- zuge" ein schnelles Ende gefunden. Von der Alexander- citadelle im Norden der Stadt weht das Banner der russischen Armeen weichselüber gen Osten und die 2He= xandrowska herab wälzen sich von Praga her die Ko­lonnen der siegreichen russischen Armeen, nachdem am 8. September 1831 während des polnischen Revolutions- aufstandes der Russe Paskewitsch seine Truppen zum letzten Male in Warschau einmarschieren ließ.

Die Weltgeschichte hat ihre Launen. Wir wollen nicht jubeln über den Fall Warschaus, wenn wir viel­leicht auch im Innersten eine gewisse Genugtuung für ungetane Schmach empfinden. Mit dem Fall Warschaus wird der Kriegsschauplatz in Deutschlands nächste Nähe gerückt, sodatz es heute mehr denn je strengster Neutra­lität bedarf, um uns nicht übereilig in die Politik des Ostens zu verstricken. .

Jubeln wir auch den Rüsten nicht zu! Denn bis­her ist ihr Ziel uns nicht klar, und wir wissen noch nicht, ob der gewaluae. Awsturm^LÄr-L^vEv muht -rcetar Endes'auf eine Verwirklichung des vanslavisti- schen Zieles hinausläust. Geben wir uns einstweilen dem Glauben hin, daß dies nicht der Fall ist, daß viel­mehr mit der einstweiligen territorialen Augrenzung des deutschen Reiches an die russische Republik sich ein freundschaftliches Verhältnis anbahne, das letzten En­des dem Bismarckschen Plane, wenn auch unter ande­ren Bedingungen entspricht, Facta machen die Ge­schichte aus.

Warschaus Schicksal.

M Amsterdam, 17. August. Die Times meldet aus Kowno: Der Stab der 4. bolschewistischen Armee in Minsk teilt mit. die Außenforts von Warschau sind gestern besetzt worden. Russische Abteilungen rückten in die Vorstadt Praga eilt. Die Einnahme der Stadt Warschau selbst ist nunmehr eine Frage von Stunden. In Warschau selbst sollen unter dem bolschewistischen Element im Zusammenhang mit diesem Ereignis große Demonstrationen stattgcfnuden haben.

Die «ene Verteidiguugsliuie.

e-t Gens, 17. August. (S. C.) DerMatin" bringt einen Bericht über die strategische Lage des polnischen Heeres, wonach die Polen für den Fall der Preisge- bung Warschaus an keine Kapitulation denken, sondern eine neue Verteidigungslinie links der Weichsel bereits jetzt militärisch vorbereiten.

Die Russen au der Weichsel.

^ Berlin, 17. August. (Eig. Drahtn.) Der Vor­marsch durch de« polnische« Korridor mit dem Ziel sei­ner völligen Besetzung, geht unentwegt vorwärts, da die Russen keinen ernstl'chen Widerstand sinden. Wie vcr- lantet, sind Strasburg und Lautenbnrq von den Sole schewisten kampflos besetzt worden. lStrasbura liegt! gegen 50 Kilometer von Graudenz entfernt.) Die Rus- sen sind hier gewissermaßen am Scheidewege ibrcs Ein­marsches, an der von Graudenz «ach Thorn lausenden Straßen. Eine Linksschwenkung des russischen rechten Flügels ist unverkennbar. Die russischen Truppen ha­ben am 14. Bieznr besetzt und stehen somit 44 Kilometer nördlich der Weichsel.

Die ganze WcichseMnic gefährdet

Dailu Herald" meldet aus Warschau: Die polni­schen Hauptvcrtetkstgmmsstreitkräftc werden auf die all­gemeine Linie Kntno-Jumngorod zurückgenommen. Teile der russischen Nordarmee sind beim Neberschre- ten der Linie Warschau-Sielce in raschem Vormarsch auf Jwangorod. Die Weichsellinie wird polnischerseits als gefährdet betrachtet.

Aus dem Korridor.

* Berlin, 17. August. (Eig Drohn) Der Ver­kehr durch den polnischen Korridor spielt sich noch emi- germaßen normal ab. Die Züge nach Jllowo und , Mlawa verkehren nicht mehr. Die «trecke über Tborn ist für Reisen nach Warschau noch frei. Doch wird die Eisenbahnlinie beim weiteren Vormarsch der russischen Truppen miterbrochen werden. Im Süden des Korri- dorS dauern die polnischen Schikanen gegen die Deut- chcn an. Wer sich über die polnische Verwaltung uu« ufrieden äußert, wird verhaftet. So wurden ant dem Rrschauer Bahnhof 20 Danziger, die in den Berliner ,ug in Dirschau einsteigen wollte», aus dem Wagen erausgclwlt und verhaftet, obwohl ihre Pässe in Ord- >nng waren. Uel^r ihren Verbleib weiß man bisher W. Die Polen bereiten sich vor, den Russen an der Weichsel tatkräftigen Widerstand zu leisten. Man er*

wartet große Zusammenstöße zwischen Graudenz und Thorn. Auch bei Dirschau sind auf polnischer Seite große Vorkehrungen zur Abwehr der näher heran­rückenden bolschewistischen Truppen getroffen worden.

Der Vormarsch im Korridor.

** Königsberg, 17. August. (S. G.) Die Russen haben Montag vormittag Briesen im Korridor besetzt. Ihre Vortruvpen stehen vor Kulmsee, mit dessen Be­setzung sie die Bahnlinie GraudenzThorn abschneiden würden.

Flucht aus dem Korridor.

«* Königsberg, 17. August. (S. G.) Aus ostvreu- ßisches Gebiet sind aus dem Korridor mehrere 100 Po­len als Flüchtlinge übergetreten. Sie wurden entwaff­net. Bei Osterode sind auch Deutsche, die in dem pol­nischen Korridor wohnen, mit Familien und Habselig- keiten auf reichsdeutschem Gebiet augekommen. Nach den Berichten, ist der polnische Korridor rechts der Weichsel bis nördlich von Graudenz von den polnischeil Truppen und Behörden geräumt.

Die Russen vor Thorn.

^ Basel, 17. August. (S. G.) DieNationalzeitung" meldet vom Montag: Die 9. russische Armee hat Livuo und Woba genommen, und steht damit noch zwei Ta­gesmärsche von dein Festungsvmgeläube Thorns ent­fernt. *

Rückwärts, rückwärts!

w Königsberg, 17. August. (T. II.) Löbau ist von den Russen kampflos besetzt worden, die auf der Linie Straßburg-Lautenburg auf Graudenz vorflehen. Die polnischen Truppen ziehen sich auf Grauvenz zurück.

Vormarsch in Südpolen.

»-.Bern, 17. August. (S. 6.) Nach den Blätter- melduugen aus Krakau, ist die rnsfische Südarmee von Cholm in die polnische Linie vsrgestotzeu, die znrückge- nomme« wurde. LjuSlin ist von den Rusteu besetzt worden.

* * Berlin, 17. August. (L. A.) Der Stab der 12. russischen Armee gibt jolgenL'u Krrea.-'lvAtz>«^7-'-^: T^e 2 vv^^^^ ^ UM^»^^^O^M^WWWMMU?''VkWW^ imbm nach 24stüuötger Schlacht Straßburg und rückt weiter vor. Wir haben viele Gefangene gemacht. Die Poleri ziehen sich in Unordnung zurück. In Wilna ist die Meldung bekanntgeacben, daß Warschau lmch kur­zem Kampf gefallen sei.

Russisches Entgegenkommen.

* * Berlin, 17. August. (Eig. Drahtn.) Der Kom­mandeur der in Soldau einmarschierten russischen Triwpen erklärte in der Soldauer Stadtverordneten­versammlung, er habe aus Atoskau die funkentelegra- phische Anweisung erhalten, das Soldaner Gebiet a« die eingesesteneu Deutschen zu übergeben. Die Deut­schen sollen ihrerseits für Ruhe und Ordnung sorgen, da Rußland sich nicht i« die inneren Laudesangelegen- heiten einmischen werde.

Die russischen Kriegsziele.

Ein Vertreter derOberschlesischen Grenzzeitung" hatte am Montag in Stettin Gelegenheit, eine soeben aus Sowjetrußlaud zurückgekommene hohe politische Persönlichkeit zu sprechen, die bedeutsame Mitteilungen über die russischen Kriegsziele und die politische Lage in Sowjetrußland machte.Die Russen," sagte der Ge­währsmann.wollen Polen nicht versklaven imitiern das polnische Volk, weil es freiheitlich gesinnt ist, von den Fesseln des Ententekapitalismus befreien. Der russische Vormarsch bedeutet nicht den Sieg des kriege­rischen, sondern des pazifistischen Gedankens, weil der Friedensvertrag von VersaUles innerhalb kurzer Frist annulliert werden muß, wodilrch der Ausbeutung der Arbeiterklasse Miitcleuropas ein Ende gesetzt wird. Nicht die Entente und die WeMtaaten sind Sieger des Weltkrieges, fintiern Rußland und nach ihm Deutsch­land, weil dieselben nicht imperialistisch raublüchtig, sondern demokratisch und sozialistisch sind. Rußland rverde dafür sorgen, daß der polnische Korridor Deutsch­land wiedergegeben wird, weil der gegenwärsige Zu­stand das Wirlichastsleben Deutschlands schwer gefähr­det. Polen müsse Räterepublik werden. Ein wetchrer Vormarsch der Roten Armee nach Posen und dessen Be­setzung werde nur stattfinden, wenn Rohm weiter Wi­derstand leiste. Ebenso wie Towjetrußlcntd bei den Ost- seeprovinzeu für Selbstbestimmung eingetreten sei, so werbe es auch bei Polei' und Westvreußen auf wahres Selbstbestunmungsrecht dringen. Wenn soeocic noch die Botschasterkonferenz das Weichselland des Plebiszitge- bietes, das sich für Deutschland erklärte Polen zuiprscht, so beweist das die In&erhdK Kurzsichtigkeit der Entente- vm.ttk, die bei der gegenwärtigen Weltlage nur humo­ristisch anmuten kann. Im Orient und in Mittelasien ist England schon besiegt, wo der Bolschewismus, JS- lan und Buddhismus Hand in Hand gehen, situßland und Deutschland seien die Weltmächte der Zukunft."

Ein Bolschewift gegen deutsche Sowjets.

* * Königsberg, 17. August. (T. lt.) Ein Antrag der Soldauer Kommunisten auf Einführung der Sow- jctvcrwaltnnq wurde von dem russischen Zivilkommissar abgelebnt, da diese für eine agrarische Bevölkerung wie die Soldauer nicht geeignet wäre.

Polnischer Landsturm.

w Tboru, 17. August. . (T. II.) In einer großen Versannulung von 15 000 Vertretern Großpolens und PoruerellenS würbe beschloßen, eine große Reserve- annee, dielstordwest-Annee" gewinnt werden solle, auS beit westlichen Wojewodeusckasien zu bilden. Sie solle in kürzester Zeit auf den Kampfplatz trete«. In den ebenmlS preußischen TeUgebieten u rrde ein Unter­

sekretariat im Kriegswesen gebildet. In diesen Ge­bieten werden alle Waffenfähigen zum Heeresdtensj eingezogem

Zu spät

, t-f Warschau, 17. August. Das Präsidium des Mi- rristerrates erließ folgenbe Proklamation: Büraest Warschaus! Die Regierung hat die Nachricht, daß die polnische Armee gegen den Nordflügel des üolsckewikri­schen Heeres zu einer Gegenofsensive übergeqanacn sei, erhalten. Unsere Truppen haben jetzt die Linie Gar- walin-Parsiw erreicht. An der Nordfront sind vier bol­schewistische Divisionen vollständig ausgerieben und zer­sprengt warben. Erbitterte Angriffe der Gegner gegen die Verteidigungslinie um Warschau sind mit schweren Verlusten für den Feind ebgeschlagen warben. Bürger, Warschaus, helft den Truppen und unterstützt sie nach Kräften in dem heldeirmütigen Ansturm.

Die Nachrichwnschlacht.

»- Pose«, 17. August. Der völkische Heeresbericht vom Montag meldet m a. den Beginn einer polnischen Gegenoffensive gegen den Nordflügel der bolschewisti­schen Armee. Der Feind sei an mehreren Punkten va- nikartcg zurückgegangen. Den Polen fielen zahlreiche Gefangene in die Hände, darunter der Kommandeur! einer bolschewistischen Brigade. Dagegen melbeu die! Rnsieu: Die Funkenstation Warschmr antwortet seit Montag früh nicht mehr. Die Kriegsarsenale von^ Warschau sind seit Donnerstag geräumt und mit ber- Bahn nach Krakau geleitet. Der neue Sitz der polni-^ scheu Regisruug steht noch nickt fest. Wahrscheinlich begibt sich die Regierung nach Lodz oder Kalisch. Am Montag früh war sie noch in Warschau.

Ungarn unterstützt Polen.

* * Warscha«, 17. August. G1ue Delegation des un­garischen Parlaments erklärte, daß Ungarn Polen ein weiteres Regiment von 50 000 Mann zur Verfügung stellen und Polen mit Getreide versorgen wolle. Fer­ner soll das ungarische Rote Kreuz zur Versüguug ge­stellt werben. «KkchcltDa -es - Ersten RateS ÄÄc.n drei ostvreu- ßischc Ortschaften Polen -u.

Herr M-Lerand lenkt ein.

Parts, 17. August. Der englisch-französische Zwi- schenfall wird wahrsckctnlich sehr rasch beigelegt werden Millerand läßt durch denMatin" erklären, daß er ge­neigt fei, die Sowjetregiernna unter drei Bebinoungen avzncrkennen: 1. Poleu bleibt unangetastet, 2. die Sön»- jctregierung erkennt die russische Sckuld an. 3. Die Sowjetregicruna veranstaltet eine Volksabstimmung über die Rechtmäßigkeit des bolschewistischen Regimes.

Die polnische Staatsbank.

r- Wien, 17. August. (S G.) DieAllgemeine Zei­tung" meldet aus Krakau, die erste polnische Behörde, die Staatsdruckerei und die Staatsbank sind Montag in Krakau eingetroffen. Zur sicheren Abwickelung der Ucberführungen ist der Belagerungszustand erklärt worden. Die polnische Zentralregiernuq wird dagegen nicht in Krakau erwartet.

Ausschreitungen in Graudenz.

x Danzig, 17. August. (S. G.) Die Stadt .Kulmsee liegt unter dem Feuer der Bolschewisten. In Grau­denz kam es am Montag in verschiedenen Stadtteilen zu Ausaminlungen und dlusichreitimgen gegen die Be- Hördcm, die die Stadt verlassen.

Deutscher Fuukspruch au Moskau.

Nachstehender Funkspruch wurde am 13. August nach Moskau gesandt: Auf Anfrage vom 12. August Nr. 1825: In Durchführung unserer Neutralitätserklärung werden polnisch- Trnxpen, die sich in das AbstimmungS- gebiet zurückzieben, interniert nnd entwaffnet. So sind bereits 2000 Mann, die am SO. Juli auf das Abstim­mungsgebiet bei ProSkau übergetreten sind, entwaffnet unb bet Arts interniert warben. In Abwesenheit deS Reichsministcrö: (gcz.) Hantel.

Strikte Neutralität.

Berlin, 17. August. (L. «.) In der heutige« Sitzang des Ostansschusies vertraten alle Fraktionen die Ansicht, daß die dentsche Regierung unter allen Umständen an der bisvcrigen stritten Ncmraliiät fest­halten müsse.

Keine Sowjets im besetzten Gebiet.

* Kopenhagen, 17. August. (S G.)National Ti. -ende" meldet, ein Moskarccr Funkspruch vom Mcurtag früh lautet: Der große Sowjet von Moskau sprach den Verzicht -er Uebertragnug der Sowjets in das besetztes Gebiet aus. Der Funkspruch wurde sofort der Roten Armee unb der FriedenSdclcgation in MinSk mitgeteilt.

Lloyd George redet!

w London, 17. August. (T. u.) Im Unterhaus erklärte Lloud George, der Völkerbund könne in der poluisch-rnssischen Frage nicht in Tätigkeit treten, wenn nicht volle Einigkeit herrsche. Es sei ganz deutlich, daß nicht alle Alliierten ein und derselben Meinung sein könnten. Es wäre Besser gewesen, die ganze Frage im Völkerbund zn besprechen. Rußland aber habe sich ge­weigert, eine Abordnung des Völkerbundes »u emp­fangen und die Ruiscu haben erklärt, daß sie unter kei­nen Umständen eine Intervention des Völkerbundes dulden werden. Tropdem habe die englische Regierung Schritte zu neuen Verhandlungen eingeleitet. Er hoffe bald in der Lage sein zu können, und iuoar bis zum 19., näheres mitruteilen.

Englavds Sorge,

w Berli«, 17. August. (Eig. Drahtn.) Die Sage in Polen gibt nach einer Meldung der ^BerUngske Lt»