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Nr. 178 3Sm“Ä Dienstag, den 3. August te,g;^^ 1920
Die Letze sn der Front.
' Weiteres Vordringen der russischen Nordarmee.
** Warschau, 2. August. (T. U.) Polnischer Heeres- bericht vom 1. August: An der deutschen Grenze längs -er Flüsse Wisse unb Narew bis Tnkocin ist die Lage unverändert. Südlich davon nahmen unsere Truppen die Linie Slina—Siemiatysce—Brest ein, wo Borseld- kämpse stattfanden. In der Gegend von Brody entwickelte sich unsere Aktion weiter günstig für uns. In der Schlacht bei Toporwicz siel der Stabschef der bolschewistischen Reiterei. Es wurden bei ihm wichtige Overa- tionsplänc vorqefundeu. Außerdem fiel ansehnliche Beute, u. a. die Fahne der 2. bolschewistischen Kavallerie- . division, in unsere Hände Am Sereth wurden alle feindlichen Angriffe abgewicscn.
^ Berlin, 2. August. (Eig. Drahtn.) Aus Warschau meldet man noch, die Lage an der Front bei Beginn der Verhandlungen wegen des Waffenstillstandes sei folgende gewesen: Auf dem rechten Flügel drangen die Bolschewisten bis an die ostpreußische Grenze vor. Lssv- wice wurde von ihnen besetzt. Ihre Patrouillen stehen vor Lomstia. Die russische 4. Armee, die am Mittwoch Bialystok besetzte, steht am Narew Weiter östlich steht bei dem Eisenbahnknotenpunkt Tschermcha die rote Armee 30 Kilometer vom Bug entfernt bei Brest-Litowsk unmittelbar vor der Stadt. In Ostgalazien finden seit Freitag voriger Woche Kämpfe an der Sereth-Lime statt. Hier sieben die Bolschewisten auf kvngretz-polimchem Gebiet. In Warfchan wurde eine Verordnung über das Verhalten bei Fliegerangriffen veröffentlicht. Bisher sind aber keine solchen Angriffe erfolgt.
<x Königsberg, 1. August. (T. 1L) Meldungen von der Grenze besagen, daß von einen: Waffenstillstand an der russisch-polnischen Front nichts zu spüren fet Es heißt, daß sich ein starker Widerstand im russischen Heere, das teilweise von Offizieren der früheren Zarenarmee geführt wird, gegen die Anordnungen der Moskauer Re- giernng geltend macht. In Danzig wird trotz des Zu- • sammenbruchs der polnischen Front der. Abtranvporc der amerikanischen Haller-Truppen fortgesetzt. Die .Franzosen haben im Memelgebiet eine verschärfte Grenzkontrolle eingeführt.
Koperchagen, 1. August. (T. U.) „Berlin g^fe Tidende" meldet aus Kowno: Nach hier eingegangenen zuverlässigen Nachrichten Habers die Bolschewisten Angu- stow besetzt. Die Polen haben sich aus Sumpfst zuruch- gewgen, dessen S&to»ämHar^ Truppen er- surtzr 2m, die Stadt zu besetzen, ehe die Boli.hewuten es tUTLw Lyck, 1. August. (T. U.) Die vierte russische.Armee bat in der Nacht zum 30. Juli Bialnstock besetzt. Die Polen haben alle nur verwendungsfähigen Formationen an die Front geworfen. Auch Teile der polnischen Freiwilligen-Armee sind bereits eilige treuen
Warschau, 2. August. (D. T. 33 Das Ober- konnnando der roten Armee teilte den polnischen Unterhändlern mit, daß das russische Heer seinen Vormarsch nicht eher ernstesten werde, bis der Waffenstillstands- vcrtra.ii unterzeichnet ist. Der russische General erklärte, daß der Beginn der yerftmtMiumcu nicht das Aufhvren her Feindseligkeiten bedeute und daß nur die sofortige Annahme aller russischen Bedingungen, die Heine oder morgen Besannt sein würden, das rote Heer in den Stel- lmigen, in denen es sich gegenwärtig befinde, zuruck- balren könne.
x Basel, 2. August. Zwischen der russischen roten Armee und der Moskauer Regierung soll, wie „Daily Mail" berichtet, ein Zwiespalt entstanden sein. Die rote Armee weigert fuß dem Befehl aus Moskau Folge zu leisten, und setzt die Offensive gegen Polen unbeküm- L ^erj fort, obaleich die Sowietreaieruug bereits teilweise [ den Befehl zum Einstellen des Vormarsches gegeben hat. x Rom, 2. August. „Gioruale d'Jtalia" gibt den Alliierten in einem Artikel den anten Rat, mit Rußland bald Frieden zn schließen, weil Italien kein Interesse daran habe, eine feindliche Haltung gegen Ruß- I land einznehmen.
Unanfhaltsamer Rückmarsch der Polen
I x Basel, 2. August. (S. E.) Die „Nationalzei- tung" meldet aus Warschau, die polnische Nordfront ist I an1 Ostrom—PultuSk vom Feinde zurückgenommen, I Danack'! ist die Frontlinie auf 50 Kilometer der Hauptstadt Warschau weiter vorgerückt.
I Vor neuen schweren Kämpfen.
I »» Warschau, 2. August. Der polnische General- ■ ktabSchc i hat für die nächsten Tage schwere Kärupfe an- I grküvdiar Die Runen werden unter allen Umständen versuchen, die Bug-Linie zu erreichen. Die Aussicht auf | Abschluß des Waffenstillstandes hat sich trotz aller ge- I geniest: gen Meldungen etwas gebessecst.
■ w Warschau, 2. August. Das Oberkommando der polnilchrn Armee hat einen bolschewistischen Funkspruch anfgesanaerc. ivonach die Bolschewisten bis zum 5. Au- I mist das Gebiet der Bug-Linie erreicht haben müssen. I Andernfalls würden die Führer wegen Nichterfüllung des Ke^s vor das Nevolutionstribunal gezogen.
I D«s Ziel der russischen Nordarmee.
e-#. Königsberg, 2. August. Meldungen aus War- ■ f schalt infolge geht die Stoßrichtung der russischen Armee ■ ' nicht auf Warschau, sondern zuerst auf die Weichsel und I, atck Thorm Russische Kavalleriemassen schwäruren über |F; Maw- «ach Wlozlawek. Offenbar beabsichtigen sie, die I : BatzÄsnic durch den polnische« Korridor avzuschneiden, 11 um seht Guter,tehilfc über Danzig unmöglich zu machen. I Rückgabe der deutschen Ostgebiete?
I »» PariS, 1. August. lT. U.) Die russischen Frle- I bWSoe-ingttngen verlangen, wie aus amerikanischer
Ouelle ae'Mltzet wird, daß der xsluische Pufferstaat zwischen De UfMc-nd und Rnßland beseitigt werde und daß Rußland rn!mittelbares DurchzugSreckt durch Polen erhalte. Außerdem sollen die Polen die Provinz und die Stadt Pose» an Denikchland zurückerstatten. Rnßland werde sich aus der Londoner Friedenskonferenz der deutschen Intereffen anuclrmcn.
Die polnischen Gegenvorschläge.
e-r Warschau, 2. August. lT. U.j Vizeprcunermiui- ster Bazymski hat einem Franzosen gegenüber die Direktiven augedemet, die die polnischen Unterhändler für den Waffeustittsiaud mitgenommen haben: Unabhängigkeit des polnischen Staates, Ablehnung jeder einseitigen Entwaffnung und Feststellung eiucr Demarkationslinie, wie sie Llody George ausgestellt habe, oder aber jener' Linie, die von den polnischen Trnppen am Taae des Waffenstillstandsabschlnffcs eingenommen werde. Interessant war der Schluß dieser Erklärung, Polen müsse sich hüten, bei den Dentschen, Tschechen und selbst bei den Russen Haß zu erwecken. Frankreich müsse aber endlich verstehen, daß Polen die Rolle cbtcb Gendarmen Osteuropas spielen könne. (?)
Die Ablehnuug der englischen Vermittlung.
t-* Berlin. 2. August. lEia. Drahtn.) Das amtliche bolschewistische Blatt „Iswestija" schreibt zum englischen Angebot, zwischen Rnßland und Polen vermitteln zu wollen, daß der Hauptfehler dieses Angebots der sei, daß es zu spät komme. Die Entente hätte früher eingreifen müssen. Jetzt wolle Rußand lieber direkt mit Polen verhandeln. Zwar wolle man in einem wohlwollenden Tone verhandeln, nicht etwa aus Sympathie für die polnischen Gutsbesitzer und die polnische Bourgeoisie, sou- deru für das polnische Volk. Rußland habe die ehrliche Absicht, ein freundschaftliches Znsannnenleben zwischen den russischen, polnischen und ukrainischen Bauern und Arbeitern zu erstreben.
Geheimhaltung der russischen Wassenstillstands- bedingungen.
** Berlin, 2. Angust. ( Eig. Drahtn.) Obwohl die polnischen Unterhändler bereits zwei Tage an der russischen Front weilen, ist in Warschau noch nichts über die russischen Waffenstillstandsbedingungen bekannt gewor-
den. geschweige denn etwas von dem Abschluß einer- Br-— nmn{
fenstillstandes. In Warschau etuaTkrossene Privatmel- Lmnnen besagen, die sowjet-rirssische Armeeleitung versuche, die Verhandlungen etwa bis zum Mittwoch zil verzögern, da sie bis dahin weitere wichtige strategische Er-
folge zu ersteren hoffe. Der neue polnische Generalstabs- chef General Rozwgövwski hielt gestern eine Pressekonferenz ab, in der er äußerte: Die Lage sei sehr ernst und werde nicht verheimlicht werden. Man müsse sich auf weitere Kämpfe bis aufs äußerste gefaßt machen, bei denen es beißen werde: „Wir oder sie!" Die polnische Heeresleitung werde jedoch eine Situation schaffen, die es ermöglichen werde, den feindlichen Anprall unnmebr aof- zuhalten, der dahin strebe, noch vor dem Waffenstill- standsabschlnß in den Besitz der ganzen Bug-Linie zu gelangen.
Die Wasfeustillstandsverhandlungeu.
w Kopenhagen, 2. August. lS. C.i Das „B. T." meldet aus Krakau: Die Wafsenstillstandsverhandlun- geu zwischen Rußland und Polen haben bis Sonntag mittag zu einem Erfolg nicht geführt. Der polnische Staatsrgt trat Sonntag nachmittag 4 Uhr n einer Sondersitzung zusammen. Es verlautet, daß die Russen Forderungen gestellt haben, die der polnische Generalstab ohne besondere Vollmachten der Regierung nicht an- nebmen wolle.
Preisgabe Lembergs.
x Berlin, 2. August. Die polnische Heeresleitung beabsichtigt, Lemverg preiszugeben, dagegen Przemysl aufs äußerste zu verteidigen.
Flucht aus Warschau.
• ^ Basel, 2. August. lS. C.) Der „Baseler ShtscU ger" meldet, seit Sonntag früh trat in Warschau eine uunerkenubare Panikstimmung ein. Die wohlhabenden Kreise flüchten aus der Stadt nach Lodz und Pe- trokow.
Mobilisierung der bolschewistischen Flotte.
t* Berlin, 2. August. Die „Prawda" meldet, der große Rat der Sowjets hat die Mobilmachung der Flotte angeordnet. Die Bncht von Reval und Petersburg ist als Kriegsgebiet erklärt worden. Französische und englische Seesireitkrästc sind auf der Fahrt nach dort. Sie haben den Befehl dort einen Angriff durchzuführen.
Englands Vasallen für den politischen Krieg.
«■< Basel, 2. August. England hat Verhandlungen mit der rumänischen und jngo-slawischen Regierung begonnen, um beide Länder angesichts des drohenden bolschewistischen Einsalls zu bewegen, die Mobilmachnng durchzuführen. Rumänische und jugo-slawische Hilfs- trnppcn sollen der polnischen und ukrainischen Annee angegliedert werden.
Haller Oberbefehlshaber an der Nordfront.
** Berlin, 2. August. (Eig. Drahtn.) Einem Telegramm ans Warschau zufolge verlautet in dortigen mb litärischen Kreisen, daß General Sweptycki an Diphthe- ritis schwer erkrankt ist. General Haller hat den Oberbefehl an der Nordfront erhalten.
. Polen Wilsous Schützlin«;.
Nöuvork, 2. Angust. Von hier wird gemeldet: Der Senatsausschutz har mit allen Stimmen die Botschaft des Präsidenten gebilligt, die die Pflicht des amerikanischen Heeres ausspricht, Polens Freiheit und seine Grenzen zu garantiere«.
Euglische Kundgebungen für Pole«.
x Rotterdam, 2. August. Am letzten cuniiliTg fanden in London zahlreiche Kundgebungen für ein Eintreten der Alliierten zn Gnnsten Polens statt. An cd Teile des Arbciterbuudes beteiligten sich an den Kundgebungen. Ein ungeheurer Demonmatiouszug zog zum Bnckingham-Palast. ES wurden Schilder getragen, die zum sofortigen Einmarsch der alliierten Heere in Polen anfforberten.
Die Lage an der ostprc«ßischen Grenze.
x Berlin, 2. Angust. (S. E.) Aus KüuigSbera wird gemeldet: Im Laufe be^ Sonntags ist das "Zild an der Grenze unverändert. Auch an der Grenze des Kreises Ortelsbnrg sind rote Truppen gesehen worden und haben die bisherigen polnischen Grenzwachen besetzt.
-! Königsberg, 2. Anglist. (S. E.) Die Stadt Lstro- lenfa ist am Sonntag früh vom Feinde besetzt worden. In Mlawa sind Sonutag abend die Russen cinmarfchiert.
Das amerikanische Konsulat verläßt Warschau.
** Paris, 2. Slugust. (T. 1L) Nach der „Ehicago Tribune" wird das amerikanische Konsulat in Warschau seinen Sitz nach Posen verlegen, wenn bis zum 2. August der Waffenstillstand zwischen Polen und Rußland nicht unterzeichnet ist.
Deutscher Schnßwall gegen den BolschewiSmnS.
** Haag, 2. August. Ehurchill, der sich mit der Errichtung einer deutschen Barriere gegen llinßland befaßt. hat in der englischen Presse großes Aufsehen erregt. Es wird hervorgeboben, daß Churchill im vor= licgeuden Fülle seine eigene Meinmig geäußert habe und bau diese Meinung entgegengesetzt sei der Ansicht, die Lloyd George und andere Staatsmänner hatten. Die „Westminster t^asette" schreibt, Churchills Sprache sei unerhört. Das wichtigste seiner Erklärung sei, daß sie von einem Psitglied des Kabinetts kommt, dessen Premierminister sich nach Kräften bemüht hat, einen Frieden mit Rufrland zustande zubringen.
Russisch-englischer Krieg unvermeidlich.
x 3nfarcft, 1. Slugust. (T. U.) Die bolschewistische Zeitung „Tarnomorski Kommunist" ^—^ ^-- ^— ietregierung hat Kemab^
unando itber die musel
......... Division zu übernehmen. Die Sowjets haben das revolutionäre indische Komitee als aesetzmäßtgc Regierung der Inder anerkannt und eine Anleihe von einer
9Wr(wii Rubel in Gold gcwälv t Ebenso haben die rc- volutionärcu Komitees der Tlirker, Persiens und Ehi- nas beträchtliche Anleihen erhalten. Die Truppenkon- zetttratioue« an der persischen und afgauischen Grenze werden fortgesetzt. Das Sstatt erklärt ferner, hast der Krieg mit Polen nur ein Vorspiel zn einem nnvermeih, lidjcit Kriege mit England sei. Die rnssikche Armee werde gezwungen sein, die orientalischen Völker von dem Joch der Engländer Mt befreien.
Ultimatum Rumäniens an Nutzland.
Mobilisierung in Nnmänie«.
** Berlin, 2. August. (Eig. Drahtn.) Die rumänische Ncqicrnng hat an Rußland eine Note in Form eines Ultimatnms mit der Anifordernnq gerichtet, die rnssischcn Truppen ans Bessarabien sofort -nrückznzic- hen. Der Sowetregiernnq wurde eine dreitägige Frist gestellt. Wie verlautet, wurde in Nnmänie» die Mobi- lisicruNg ««geordnet
Rnßland und die Aalandfrage.
m. Berlin, 2. August. (Eig. Drahtn.) Nach einem Telegramm aus Göteborg ist der russische Volkskommissar Krassst: mit seiner Familie gestern auf dem Dampfer „Sgga" nach Newcastle abgeretst. Die Prinzeffin Viktoria von England befand sich ebenfalls an Bord des Schiffes. Krassin erklärte kurz vor teilt er Abreise, es sei Tatsache, bau die Souveränität Rnßlauds über die Aalandsinseln «och nicht aufgehoben sei. Bei einer Lösung der AalandSfrage müsse auch Rußland gefragt werden. Eine Entscheidnng ohne OiitMnnb werde von der Sowietregierung niemals anerkannt werde«. Krassin glaubt nicht an die von der ausländischen Preise verbreiteten rnssifchen Friedcnsbedingnngen für Polen. Eine unbedingte russische Forderung sei jedoch, daß General Wrangel kapitnliere.
Erklärungen Dr. Simons.
Die Ostfragen und der Auschlußgcdankc.
t-t Wien, 2 Slugust. (T. 11.) Die Neue Freie Presse veröffentlicht eine Unterredung mit dem Auuenuciniller Dr. Simons, in der er mit Bezug auf die Meldung, wonach die Londoner Friedenskonferenz, auf welcher die Ostfragen zur Behandluug kommen sollen, ohne Zuzie- ßung Deutschlands abgehalten werden soll, erklärte: Wenn diese Nachricht richtig ist, so sei es sehr erstaunlich, daß Rußland zustimmc, daß alle die groben Frage«, die zwischen Rußland «nd Dentschlaud zu entscheiden sind, ohne Zuziehung Deutschlands entschieden werden sollen. Im Laufe der Unterredung kam der Minister auch auf den Zvsamme«schl«ß von Deutschland und Oesterreich zu sprechen nnd erklärte: Die Gefahren, welche Oesterreich durch die ungarische Frage und durch die erneut verstärkten Bestrebungeu nach Herstellung einer Donau- konföderation drohen, seien nur durch ein Mittel zu bannen, nämlich durch Festhalten an dem istrundgedan- ken, daß es nur eine natürliche und rechtmäßige Lösung der deutschen Frage gebe, nämlich die des föderalistischen Zusammenschlusses aller deutschen Stänmre in Deutschland und Oesterreich. Auch dicker Gedanke werde und müsse einmal znr Wirklichkeit werben, gerade so wie der Gedanke, daß Deutschland nnd Rußland -nrch die ftärf«