Hersselöer Tageblatt
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j HersselSer Kreisblatt
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L Die Ostfrage»
M Die französische Presse ist sehr besorgt über das Schicksal Polens. Wenn auch die Erklärungen Lloud ^Georges im englischen Unterhause über die Notwendigkeit eines unabüünaiqeit Polens in Frankreich das Gefühl der Erleichterung ausgelöst hatten, so sind doch da- 'mit die Sorgen nicht gebannt worden. Lloyd George Datte wohlgemeinte Worte für den polnischen Schützling, aber eine militärische Unterstützung lehnte er achselzuk- !kend ab. Damit ist Frankreich nicht gedient und auch Polen nicht, das sich «jetzt unter den bolschewistischen -Schlägen beugen mutz und selbst in Moskau um Waf- fenstillstaud und Frieden gebeten hat. Es ist anzuneh- men, datz die Bedingungen der Bolschewisten, die, nach kürzlich veröffentlichten aus ukrainischer Quelle stammenden angeblichen Friedensbedingungen Tschitscherins izu schlietzeN, in dieser Hinsicht gelehrige Schüler der En- stente sind, sehr schwer sein werden, und datz sie den Polen Verpflichtungen auferlegen werden, die das Ende -der ach so kurzen polnischen Herrlichkeit bedeuten werden. Die französische Presse scheint sich hierüber nicht üm Unklaren zu sein. Die Ungewitzheit lastet schwer auf ihr, und allerlei Betrachtungen werden angestcllr, auf welche Weise der Untergang des polnischen Staates verhindert werden könnte. Man sieht in Paris die Felle wegschwimmen und möchte retten, was noü; zu retten ist. Und da ist es besonders interessant, datz z. B. ein Blatt, wie der „Temps", der bisher in seinem Sieges- tanmel die Entwaffnung Deutschlands für nicht weitgehend genug hielt, auf den Einfall kommt, datz die deutiche 'Regierung auf jeden Fall auf Verlangen der Entente ein genügend st a r k e s S e e r gegen eine nach dem Verfall Polens drohende Weltrevolution und Weltbol-che- wisieruna halten würde. Also, mit einem Mal erkennt man auch an der Seine die Notwendigkeit eines starken deutschen Heeres an, nachdem man erst in Spaa Deutschland aufs neue Demütigungen auferlegte und ihm ein Diktat in der Entwaffnungsfrage aufzwang, das die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung im Innern schwer gefährden dürste. In Paris scheint man. mit der Gutmütigkeit und Dummheit des deutschen Michels zu rechnen. Er würde alles tun, was die Entente befichlt, und wenn der Mohr seine Schuldigkeit getan hat, dann kann er gehen, und dann würde man ihn mit neuen Diktaten traktieren und ihn aufs neue drangsalwren, damit er die Bedingungen des Versailler Friedelisver- trages und der nnftßKmeu Verfuhrst.unen Der Bemn- i^ngen ermüt. Aber die Franzosen versuchen, mit ec- ttem deutschen Eingreifen noch andere Zwecke zu erreichen. Mit der Verkleinerung oder Beseitigung Polen» als selbständiger Staat verschwinden auch die Ern- kreisunqsvlän.e Frankreichs gegenüber Deutschland. Es sieht die Gefahr eines Zusammengehens Deutschlands mit Nutzland. Deutschland wurde sich also im Osten wieder frei entwickeln können und bald zu einer neuen Macht werden, die in der internationalen Politik ihre frühere Bedeutung wieder erlangen konnte. Diese Entwicklung möchte Frankreich durch die Zerstörung freundschaftlicher und friedlicher Beziehungen Deutschlands zu Rußland verhindern. Das Ziel der französischen Politik nach Vorherrschaft auf dem europäischer Kontinent ist vernichtet, und aus diesem Drunde ist seine schlotternde Angst erklärlich. Die gegenwärtige Lage erfordert von der deutschen Regierung ein hohes Matz politischer Klugheit und einen unveirrSaren. Weitblick, denn setzt müssen die Grundlagen für die krinftige auswärtige Politik Deutschlands gelegt werden. wk.
Vormarsch auf Warschau.
Die Lage in Ostprentzen.
■V ^ Berlin, 24. Juli. lEig. Drahtn.s Vom Oberpräsidium Königsberg wird der »D. Ä. ^".^ur autzeren Lage in der Provinz mitgeteilt: Der Stoß der bolschc- rvistischeu Truppen findet nach den hier vorliegeiiden Nachrichten anf Warschan statt. Es ist unwahrscheinlich. Satz Trnnvenavzweignnqcn zum Zwecke eines Angriffes auf Ostvreutzen stattfinden werden. Diese Möglichkeit wird aber dauernd im Auge behalte» und ftönrf beobachtet. Ebenso wird die Möglichkeit des Nebertritts abgedrängter polnischer Truppenteile auf ostpreutz sches Gebiet in Rechunna gezogen. Auch für den Fall des Eintreffens von Flüchtlingen ist gesorgt. Erschwert werden die ostpreutzische» Abwehrmatznabmeu dadurch, -atz über das Abstimmnugsgebiet die M^wtioimm Kommission das Recht der Staatshoheit ausübt. Eine Genehmigung zum Einmarsch dentscher Truppen in das Abstimmnngsaebict, die beantragt ist. ist noch nicht erteilt Inzwischen aber versteht dort die Sicherbert»po- tizei, die im AbstimmungSgeviet verhaltniSufatzig stark ist und die im Angenblick noch verstärkt wird, den Greuzschntz. Da sie über eine Anzahl berittener Snn- dertma»',schaffe,r verfügt, ist sie imsionde. dett notwendigen Schutz zn gewahren, falls Ncberqrisfe er- folgeu Reichswehr liegt bereit und wird noch im An- nblick so verstärkt, -atz sie in der Nahe der GcfahrsteNs konzentriert bleibt, um bei Grenzverletzungen sofort vorgeworfen zu werden. Weitere Schutzmatznahmen sind
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im ^^^ Vormarsch des russischen NordflügelS.
x Berlin, 24. ^itlL Der Vormarsch des Nordflü- gelS der russischen Sowiettruppen wird in Berliner militärischen Kreisen aufmerksam verfolgt. Die russische M un ter e M sich bereits in Angustomo gezeigt. In S iwalkt wurden zwei russische KÄuaLerterealmwter ge- sir ei ^'neiseitoS bilden sie die LvTe deö herannahen- den bolschewistischen Heeres. Damit ist der russisch-pol- nisibe KrieaSschanvlav bis an die deutsche Grenze vor- gerückt.
Montag, den 26. Juli
Tarnopol von den Bolschewisie« besetzt.
** Wien, 24. Juli. Tarmopol ist von den Bolsche- wisten genommen. Die russische 12. Armee befindet sich 100 Kilometer von Lemberg entfernt. Der polnische Zi- vilgouverneur von Wolhonien ist auf der Flucht gefan- gengenommen worden. Führer der 12. russischen Armee ist der frühere österreichische Mneral Kusmenek.
Polnische Erfolge?
w Genf, 24. Juli. (S. C.) Havas meldet aus Warschau: Seit Mittwoch sind 150 000 neue polnische Reservetruppen an die gefährdete Nordfront transportiert worden. Die erwartete Wendung der Lage zeigt sich im russischen Zurückgehen. Auf dem Gebiet westlich von Grodno gibt polnische Artillerie auf Grodno Feuer.
fr* Genf, 24. Juli. (S. C.) Der „Mattn" ineldet aus Warschau: Am Freitag hat die Stockung des russischen Bormarsches angehalten. Bialystok wird von den Polen gehalten. Bei Grodno hält die polnische Artillerie mit Erfolg den Vormarsch der Russen auf.
«. Rotterdam, 24. Juli. (S. C.) Der „Courant" meldet aus London: Hier sind seit Freitag allgemein im Straßenbild cinbemfene Freiwillige wahrzunehmen.
Die Russen zum Waffenstillstand bereit.
h 38 i c n, 24. Juli. (T. R.) Die Sowjetregierung hat durch den Generalstab einen Funkspruch an das polnische Oberkommando gerichtet, worin mitgeteilt wird, Satz die Regierung der Sowjetrepublik bereit ist, in WEcuMlstaudsvertzandlmlgeu ein?,»treten. Das polnische Oberkommando wird ersucht, sofort den Ort feffe zu stellen, wo die Verhandlungen erfolgen können. Uu- terzeichnet ist der Funkspruch vom Chef des General- stabs der revolutionäre» Armee und vom Volkskommissar für Militärweseu.
Französische Besorgnisse.
t-* Berlin, 24. Juli. lEig. Drahtn.) Die Erklärung Lloud Georges, man müsse die Unabhängigkeit Polens verteidigen, hat in Frankreich ein Gefühl der Erleichterung hervorgerusen, das allerdings inzwischen infolge der Ereignisse schon durch neue schwere Sorgen wieder abgelöst sein dürfte. Der „Temps" versteigt sich übrigens zu der 'Annahme, dErol? Armee kämpfe zweifellos für die Wiederherstellung c er monarchischen Regierung in Rußland. und ty v, .em ~^f :rü^n ä^ o-e Stäbe der.—te:: L^uue l^ecm mit den Junkern Ostpreu- fwrrS SKstänoigen. Die Vorbereitungen, die die deutsche Regierung an ihrer Ostgrenze macht, mn angeblich die Bolschewisten aufzuhalten, kömsten leicht mit einem russisch-preußischen Zusammenwirken wie zur Zeit des Marschalls Aorck oftöigeu. Der „Temvs" bedauert unter diesen Umständen, datz Lloud George nicht ähnlich wie Millerand Sie Regierirng des Generals Wrangel in der Krim ausdrücklich anerkannt hat. Schlügen sich andererseits die roten Armeen tatsächlich für die Weltre- volution, so werden sie mit den deutschen Kommunisten zusammenarbeiten, und die einzige Garantie, die die M- liierten gegen diese Propaganda hätten. sei die der deutschen Regierung, die sich bereit erklären wnrde, eme starke Armee unter der Fahne zu halten und dre kommunistische Bewegung zu unterdrücken. Diese uner- anicklichen Aussichten würden durch die Neutralitätserklärung der deutschen Reaterung nicht beseitigt, da diese nur bedeute, daß Deutschland sich Vorbehalte, zu protestieren. wenn die Alliierten auf den deutschen Eisenbahnen den Polen Hilfe bringen wollen.
Englische Geschwader aus der Fahrt nach Riga.
w Berlin, 24. Juli. sEia. Dradtn.) Die Preß-Jn- formation erfährt aus Kopenhagen, datz starke englische Geschwader in östlicher Richtung die Oitiee passiert, haben mit dem Kurs nach Riga. Die gleiche Stelle malm aus Allenstcin. daß man längs der osiprenßisthen Grenze im Süden reguläre poluische Truppen auf der Flucht antreffe. Der italienische Kornmandant des Ao- stirmmmgsgebietes Allenstetn kündigt das unm.ltelbar bevorstehende Eintreffen starker alliierter Truppenteile im Abstimmungsgebiet an.
Ein Aufruf der U. S. P. D. _ „
w Berlin, 24. Juli. (T. lt.) In der Freiheit" veröffentlicht das Zentralkonsttee der 11 w. P. D. an erster Stelle einen umfangreichen Aufruf an die oeutsche Arbeiterschaft, zum Schutze der Nentralitat den Durchmarsch französischer Truppen durch deutsches Gebiet und die Ablieferung der noch in Deutschland besindlichen überschüssigen Waffen an Polen nicht znzulasien. Dre Arbeiter werden aufgefordert, überall Kundgebungen zu veranstalten.
Geheimnisvolle Kriegsgefangenentransporte.
* * Dresden, 24. Juli. (T. lt.) In der gestrigen Sitzung der Volkskammer teilte bei der Etatsbcratung der Abgeordnete Lipinsku lUnabb.t mit, daß am Don- nerstag vornrittaq ein Eisenbcchnzng mit Gefangenen in Dresden angekommen sei. Diese angeblichen Gefangenen seien in neuer englischer J»fauteneu»«form gewesen und hätten Waffen gehabt. Auch Mnnitiouswa- gen habe der Zug geftthrt. Ein zweiter ebensolarer Zug sei schon am Mittrvoch. von Hamburg kommerw, in Dresden eingelaufen. Die Züge seien als Lebcnomit- telzitge reklariert gewesen. Es handle sich ottenbar um einen Bruch der deutschen Neutralität. Ministerpräsident Buck erklärte, datz a:/ Donnerstag bei der sächsischen Regierung ein Teleg. um aus Berlin einactros- fen sei, nach dem in Kuxöaoen ein Dampfer mit tschechischen Kriegsgefangenen cnS Sibirien angekomuren wäre, die durch Sachsen transportiert würden. Auf dem Bahnhof DreSden-Friedrichstadt sei von einer tschechisch sprechenden Person festgestellt worden, daß es sich tat- sälblich um Tschechen IxutMc. ES seien aber nMrüg- ltch Bedenken aufgestiegen, weil die Soldaten der Trans-
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1920
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vorte im Besitz von Waffen waren und sie Uniform trw gen. Der sächsische Gesandte ist beauftragt, in Berlin Qh> kundigungen einzuziehen.
Ansnahmezustanb in Ostvreutzen.
e* Berlin. 24. Juli. (T. 11) Mit Rücksicht darauf, datz die Kämpfe zwischen Rußland und Polen in umn» telbarer Nähe der ostvreutzischen Grenze stattfinden, hat der Reichspräsident, um die Wahrung der Neutralität zu sichern, auf Grund der Reichsverfasiung den A»8« nahmeznsta»- für den Bezirk des Wehrkreiskommau« dos 1 sOstpreutzenj angeordnet. Die Verordnung tritt sofort in Kraft.
Deutsche Note an die Mtierte«.
* * Basel, 24. Juli. (T. 11) Der „Temps" meldet, daß Deutschland in einer Note vom 21. Juli um die Ermächtigung nachgesucht habe, die Truppen in Ostpreußen durch Freiwillige zu verstärken und die Gebiete von Marienburg und Alleustein zu besetze«. Die Note wurde dem Botschafterrat überwiesen.
Sowjetpoleu Vorbedingung für den Friedeu.
* * London, 24. Juli. In unterrichteten Kreisen wirv angenommen, daß die britische Regierung in Warschau darauf dringt, Arbeitervertreter mit Sberwiegeude« Einfluß in die polnische Regierung aufzunehmen. Dann könne Polen an Rußland ein FriedenSgesuch richten. In Moskau ist man darüber nicht in Zweifel, daß solche Mittel Polen kaum noch Hilfe bringen können. Rußland fordert ein Sowjetpoleu. Nur ein solches könnte auf Entgegenkommen rechnen.
Frauzöstsche Moblltfieruug.
* * Genf, 24. Juli. (S. C.) Im Kammerausschutz für Auswärtiges sprach Millerand: Die Mobilisierung einzelner französischer Spezialtruppen sei durch die ernste Lage Polens bedingt. Er glaube im Sinne aller Franzosen zu smechen, daß Frankreich nochmals sein ganzes Heer mobUisieren wolle, als den Einmarsch der Russen in Warschau zu dulden. Der Ausschutz billigte einstimmig die Erklärung des Ministerpräsidenten über Polen.
Durchzug der Truppen aus schnellstem Wege.
* * Genf, 24. Juli. (S. E.i Die ..Times" meld«. aus Paris: Der "llijluäLLar-ba^-sich't,» lettret Etymtz 'm Dm,,^s.ti» utinrr ausgesprochen, daß der Durch- zug der alliierten Truppen nach Polen auf schnellstem Wege zu erfolgen habe.
Englische Torpedobootsslottille to Riga.
• * Berlin, 24. Juli. (L.-A.) Eine englische Tor- peöobootsflottille ist in Riga eingelaufen.
Aufschiebung der Abstimmung tu Oberschkesiau.__
* * Berlin, 24. Juli. (S. Eck Nach MitteilungM von offizieller Seite der Enteme-Kommission wird die Entscheidung über die stacstsrechtliche Zuteilung der Ab- stimmunqsaebiete Ost- und Westpreutzens nicht vor der Beilegung des polnisch-russischen Krieges und rücht vor Ende September erfolgen. Solange der KriegSzustand in Polen andauert, sei auch mit keiner Festsetzung des Abstimmungstermins in Oberschlesien zu rechnen.
Einfall der Rnsien in Rumäuiea.
„Information" meldet aus Bukarest: Teile einer russischen roten Armee stehen vor Galatz. An verschiedenen Stellen beginnen die Sowjet-Truppen die Pruth zu überschreiten. Die Stadt Jassy wurde in den Ber- teidigungszustand versetzt.
Heftige Kämpfe in Albanieu.
» =#■ Rom, 24. Juli. In den letzte« Tagen ist eS in Albauien zn heftigen Kämpfen zwischeu den italienischen Truppen und den Aufständischen gekommen. Die Aufrührer wurden zvrückqeschlage«. Beide Parteie« hatten schwere Berlnste.
Kämpfe bei Adrianovel.
* * Paris, 2-1. Juli. In der Nähe von Mrianopel finü schwere Stümpfe zwischen den Griechen und den türkischen Nationalisten im Gange. Nähere Mitteilim- gen stehen noch aus.
Die deutschen Gefangenen in Sibirien.
** Berlin, 24. Juli. (T. 11) Die Reichszentrale für Kriegs- und Zivilgefangene teilt mit: Die Tatsache datz bisher keine regnlären Transporte ans Sibirien eingetroffen sind, hat die Reichsregierung veranlaßt, bei dem hiesigen Vertreter der Sowjetregierung in Kriegs^ gefangenen-Angelegenhestcu nachdrücklich Vorstellwi gen zu erheben, da eine Sicherstelluitg der Kricgsgesan genentranSporte aus Sibirien vor Eintritt des WinterS unter allen Umständen erreicht werden müsse. ®er <^oro- ietvcrtreter, Herr Viktor Kopp, hat sich nach Moskau begeben, um den Forderungen der deutschen Regiermig Geltung zu verschaffen.
Das Ueberschlchlenabkommen bleibt
Beratungen über Verbesserung der Ernährung.
Berlin, 24. Juli. (T. 11) In der Konferenz die gestern im ReichserirährnngSuiinisterium bezüglic') der Kohlenfrage stattfand, forderten die Vertreter der Rukrbergarbeiter eine Mebrbelisfernng mit Brot u»b Mehl. Es wurde auch der Wmuch geäußert, verfchic- dene Soi-ten Mehl zu erhalten, um erkrankten Veraas bester» Weißbrot liefern zu können. Weiter wurde statt der ständigen Belieferung mit Margarine Butter gefordert. Anstelle des ^'Gefrierfleisches und der Konkr^ ven soll so mett wie, möglich Frischfleisch treten. Auch muß für eine ausreichende Versorgung mst KartoffS»
Kohlenreviers an. Di« gefaßten^ Beschlüsse vczweKst.