hersMer Tageblatt
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Sie Regelung der Kshlenskaxe.
** Berlin, 16 Juli. (Eig. Drahin.l Wie aus alliierter Quelle verlautet, bestimmt die Antwortnote der Alliierten in ihren wesentliche» Zügen, daß bie Entente das deutsche Angebot ant Licsernuq von wei Millionen Tonnen Kohlen monatlich für die nächsten Monate, mit beut 1. August 1920 beginnend. aunjmmt. Falls in den nächsten drei Monaten, also bis zum 1. November, nicht sechs Millionen Tonnen geliefert sind, wird die Beset- znng des Rnhrresrsrs oder irgend eines anderen Gebietes automatisch eintreten. Hinsichtlich des PreiseS wird festgesetzt, daß der Jnlandprets auf fünf Mark in Gold erhöht wird. Die Differenz zwischen bleiern genannten Jnlandprcis und dem Weltmarktpreis soll zur Finanzierung der von den Alliierten Deutschland zu gewährenden Anleihe für die Beschassn-q von LebcnSmil- telu und Nöhstoftcn diene» und in Umsatzkrediten zur Auszahlung kommen. Die Anleihe wird von England mit 22 Prozent übernommen, die übrigen alliierten Staaten übernehmen die restlichen 78 Prozent und verteilen sie unter sich im Verhältnis zu den von Deutschland erhaltenen Kohlenlieferungen. Hinsichtlich Ober- schlesicns schlägt die Note die Einsetzung einer gemischten Kommission vor, in der auch Deutsche vertreten sein sollen. Auch der Vorschlag der Kommission in Essen wird angenommen., - . ^^^ _
Beratungen der Kohlensachverstäudige«.
^ Köln, 16. Juli. (S. E.) Aus Svaa wird am 15. Juli 11 Uhr nachts gemeldet: Am sparen Abend hat eine Sitzung der Kohlensachverständigen statmefunden. Einer „Conram"-Meldung zufolge oll über die deutschen Vorschläge auf der Basis der 2 Millionen Tonnen- Lieferung um Monat Heu e meiner verbauoelt werden. w Berlin, 16. Juli. Minister Simons' hatte gestern abend noch eine lauge Unterredung mit Millermid imb Lloud George. Nach Privatmeldungen aus Spaa soll er den Inhalt der bekanntgegebenen Kohlennote aner- kennen und feine Besriediguug über den versöhnlichen Ton in der Note ansgedrückt haben. Auf eine Frage, ob er an einer Unterzeichnung der Kohlennote durch Deutschland glaube, hat Liord George geantwortet, er sönne es nicht sagen. $thider Simons ist ein ehr vernünftiger und logisch benfenber Gegner. Es gibt tu der Konferenz aber auch andere Kräfte, mit denen gerechnet werden muß. , ■
" DU oeNische Telega ton bat in ihren gestern verm- fentlichten neuen Gegenvorschlägen, in der Köhlenirage die Ententeiorderungen im wesentlichen angenommen, und die Alliierten haben sich grundsätzlich mit dem neuen deutschen Angebot einverstanden erklärt. Die Tatsache, daß Deutschland vom August an 2 Millionen Tonnen Kohlen monatlich liefern muß. wird für das deutsche Wirtschaftsleben von einschneidender Bedeu- ' tung fein und noch eine Verminderung der MoIHcube- licferung der deutschen Industrie um e oa 8 Prozent zur Folge haben. Es dürfte auch zweifelhaft sein, ob es überhaupt durch die Transportmittel möglich sein wird, monatlich die Riesenmengen Kohlen an die Al- lüerten zu liefern. Trotzdem aber -vollen sich hie Alliierten das Recht vorbehalten, bet nickt pünktlicher Lieferung das Ruürgebiet zu besetzen. In den notwendigen Verhandlungen über die Feststellung des Protokolls .müßte es nun die Ausgabe unserer Vertreter sein, zu versuchen, wenigstens in dieser so folgenschweren Bestimmung noch eine Milderung zu erreichen. Dir deutschen Vertreter in Spaa haben sich zur Uebernahme der schweren Verpflichtungen, die im deutschen Volk: und besonders auch in der Arbeiterschaft eine scharfe Verurteilung gefunden haben, bereit erklärt. Wir müssen nun die Erklärung unserer Delegation abwaricu über die Gründe, die sie veranlaßt haben, sich auch in dieser Frage unter das Diktat der Entente zu beugen. Gewiß hat die Entente mit militärischen Zwangsmaßnahmen gedroht, aber beunoch hätten wir uns dadurch nicht ein- schüchtern lassen dürfen, um durch unsere Unterschrift Verpflichtungen auf uns zu nehmen, die wir nicht erfüllen können und unseren völligen wirtschaftlichen Zu- saunnenbruch zur Folge haben könnten.
Die Vorgeschichte
der Wendung in der Kobleufrage läßt sich. mie aus Spaa gemeldet wird, kurz dahin zusammensassen, daß durch die Intervention der Engländer plötzlich die Opfer möglich wurden, die man nicht bringen zu können glaubte, solange mit Frankreich und den anderen Koblengläubi- gern direkt verhandelt warben ist. Der Anstoß zu der Wendung ist in einem Besuche des Ministers Simons bei Lloud George zu suchen. Die Unterredung mit Lloud George vollzog sich t» freundlichen Formen und es wurden darin die meisten Punkte behandelt, die nachher in den deutschen Gegenvorschlag ausgenommen wor- den sind. Die deutsche TelegaHi.m ha'. sich entschlossen, die erwähnten Zusagen zu machen, obwohl es noch nicht feststeht, ob die deutsche Kohlenwirtschaft rlmiikh in der Lage ist. die zwei Millionen Tonnen tatsächlich zu lte- fern. Man stützt sich aber auf ieaet Passus des Frie- densvertrages, worin gesagt wird, daß keine Leistung Deutschlands die deutsche Wirtschaft so sehr beeintrack- , tigen dürfe, daß Deutschland nicht imitaube sei, seinen i anderen Vertragsverpflichtungen nackzukormnen. Lloud George hat selbst zngegebcn, daß die Almahme der Kob- lensorderniigen für die beutfehe Regienmg eine ickwere Gefahr in sich l-erge. Er hat aber dazu Graten, dieses j Risiko ein zugehen. Die Gefahr besteht nach Anucht der ' Delegation hauptsächlich in der Gestalftmg der Arbeiterfrage, und gerade zu diesem Zweck ist eö nötig, daß die vorgeschlagene aemtfehte Kommission in Eisen so rasch ' rote möglich Aufannwntritt. Der Umschlvnng innerhalb 6 der Delegalion ist auf z,vei Momente znrückzmühren.
Sonnabend, den 17. Juli
die beide der Mitwirkung des Ministers Simmls zu verdanken finb. Das eine ist ein Telephonge'präch, das Simons mit Huc hatte und in dessen Verlauf Hne erklärte. daß er nochmals nach Spaa kommen ivolle: das zweite Moment ist anscheinend eine energische Unterredung, die Sinwns mit Herrn Stinnes satte.
Neue Verhandlungen.
** Berlin, 16. Juli. lEtg. Drahtn.) Der „D. A. 3 " wird unter dem 16. aus Spaa gemeldec: Kurz vor Mft« iernackt wurde muh den Deutschen der Text der Antwortnote der Alliierten bekannt. Die Antwort erregt in deutschen Kreisen starke Bedenken, da der Einmarsch in Deutschland, den sich die Alliierten vorbehalten, über die Bestimmungen des Friedensvertrages hinausgeht. Es werden daher neue Verhandlungen notwendig sein, deren Ausgang noch nicht zu übersehen ist.
Berlin, 16. Juli. (Eig. Drahtn.) Der Sonderberichterstatter des „L.-A." meldet seinem Blatte unter dem 13.: Die Entspananng in der ungeheuerlichen Situation der vergaiigeüen Stunden macht sich, je weiter der Abend fortschreitet, desto deutlicher bemerkbar. Die Alliierten haben kein offizielles Kommuniquee heraus- gegeben. Von italienischer Seite erfahre ick. daß in der Antwort her Alliierten auf die sechs Punkte im Zusammenhang mit ufht Gespräch mit Simons etwa in folgendem Sinne vier Modifikationen vorgeschsagen sind: Der UnWchieb zwischen Inlands- und Weltmarktpreis wird zum Teil in der Form eines Kredits uns Lüge-' schrieben. Die gemischte Kommission in Essen soll nach diesen Angaben angenommen sein. W wird eine ge- mifchte Kommission in Oberschlesien eingesetzt, der ein deutscher Vertretet angehört und die über die Kohlell- frage zu entscheiden hat. Wenn in den ersten drei Monaten nirf-l je 2 Millionen Tonnen geliefert werden, behalten sich die Editierten das Recht vor, das Ruhrgebiet zu besetzen. Das finb in großen Zügen die den Italienern bekannten Aenderungen. Selbstverständlich werden die'e Modisftattonen, namentlich was die neuen Drohn.>ocn : mini, noch außerordentlich viel Schwierigkeiten in sick bergen. Eine Stellungnahme ist zur Stunde, wo die Dinge noch in Fluß sind, nicht möglich.
Spar, 10. Pult. lT. " i Als Dr. Simons aus der Villa MA rands gestern stend heimkehrte, har er die deutschen Vor-ckläge SAAM^M tJ''-»^^’»; fa«^ ra ^ »L^-uZ..„<,»>.>«, •.«.■ytnivHiflten bezeichnet. Die äuffauc'nd s"ä? unerreichte Note der Alliierten hat eine ernste V 'tomr" in-ng verursacht«. Die Bestrafungsklao- fei, nie keinerlei Einschränkungen erhalten hat. die ööer- fchlesiscke Regelung, die komplizierte, sallenreiche Verrechnung, d'c besonders England Vorteile bringt, das sind alles Dinge, die genau geprüft werden müssen. Heute früh werden eine FruanzkoMmisnon und eine Kohlenkommission, die zu diesem Zwecke gestern abend noch gebildet worden sind, die Entscheidung vorbereiten, die im Laufe des heutigen Vormittags oder frühen Stach- mittags erfolgen wird.
w Spaa, 16. Jglt. Die adiierien Regieningen haben sich gestern bereit erklärt, Deutschland während der nächsten sechs Monate einen Vorschuß in Höhe des Unter- schieds zwischen den gezahlten Preisen und dem Ausfuhrpreis her deutschen Sohlen zu gewähren. Die Vorschüsse erhalten den unbedingten Vorrang vor allen Forderungen der fintierten an Deutschland. In Berlin wird eine ständige Delegation der Wßldergß:nmchnngs- kommission eingerichtet. Ihre Aufrv.ve b. t darin, sich zu vergewissern, daß die in dem Abko um ; vorgesehenen Verpflichtungen ausgeftihrt werden.
Fortgang oder Ende der Stornier: ?
w Spaa, 16. Juli. lT. lt.) Wie das „B. T." aus Svaa erfeihrt, ist bei den Alliierten Telegmionen die Ansicht vorherrschend, daß die Konserenz am Sonnabend nannntftaa zu Ende sein wird. Die Erschöpfung ist all- genrein. Die Frage ist nun, ob überhaupr die Wieder- guimachnnqsfrage verhandelt werden soll oder niär. Der Korrespondent des „B. T." meldet, daß Tforza für den Abschluß der .uonferenz mit der Einigung in der Kohlenfrage ein.ritt. Es sei am besten, man wage >:ch nicht in neue Krisen hinein, ionbem schließe mit einem guten Ende. Der Sekretär Lloud Georges hat neuern stacht den englischen Journalisten gesagt, daß die Konserenz wahrscheinlich am Sonnabend ihr Ende nehmen wird. Die Frage der Wicdergutmachnug soll in der Kommission verhaudelt werden.
Die Gefahr der Besetzung des Ruhrreviers.
** Zürich, 16. Juli. lS. E.) Der »Züricher Anzeiger" meltict aus Paris: Hier bliebt der Eindruck bestehen, daß die einmal beschlossene und in allen Einzelheiten festgelegte Besetzung des Ruhrrevkers doch znr Durchsührnuq kommt. In diesem Sinne schreiben alle Pariser Abendblüttere vorn Donnerstag. »Echo de Paris" glaubt, daß die Seutfcheu innerhalb zweier Monate doch wieder im Rückstmcd bleiben, womit die Genehmigung zu,n sofortigen Einmarsch in das Nnhrrevler gegeben mürbe.
w- Genf, 16. Juli. (®. C.) Der »Temps" meldet am Donnerstag mittag: Mar'chall Foch bleibt auch nach der deutschen Annahme des Ultimatums im Besitz der Vollmachten der Alliierten, die militärischen Srreit- kräftö beim Einmarsch in das Ruhrrevier zu befehligen, sobald die Anweisung des alliierten RateS ergeht.
Die deutsche N«terwers«ng.
* * Rotterdam, 16. Juli. (5. C.) Der »Courant" meldet vmn Donnerstag mittag aus Spaa: Die dentsche Unterwerfung ist von den fintierten und von der Oef- fentlichkeit erwartet worden.
Militärische Bereitschaft der Entente.
* * Basel, 16. Juli lS. E.l Der »Basier Anzeiger" ureldet aus Paris: Marschall Foch bleibt bis zum Ab-
Anzeigenpreis für die einlpaliiae Zeile 40 Plg„ ausmärfs 60 Pfg.
1920
sckluß der Konserenz <n Svaa. Die etnvernfeneu 3aDt- aange werden niesn entlassen.
Lllnib George und der BolschewiSmnS.
* * Köln, 16. Juli. (S. C.) Havas meldet: Dr. Simons wies in seiner letzten Aussprache mit Llovl George, dem enalifctKU Premierminister, auf gie Gefahr des immer näher kommenden Bolschewismus htn Llond George wiederholte die früheren Worie Fochs daß die Sieger keinen Bolschewtsmns zu furchten C?> hatten, sondern nur die Besiegten und daß die 5>otbt= rtzngen der Alliierten nnabäudcrltch blieben.
Bnsliefernng eines Zepvelivkreuzers an Amerika.
Basel, 16. Juli. Der weite für Amerika bestimmte Zeppelinkreuzer stieg gestern früh 7 Uhr um’ K mistanz zur letzten Probefahrt auf und hat im Laufe des Tage-; das Bodenseegebiet für immer verlassen.
Die deutsch-italienischen Beziehungen.
♦* Spaa, 16. Juli. (T. U.) Der bcutfcfK Minister des Auswäctigen Dr. Simons hatte eine Unterredung mft dem italienischen Minister des Aeußern, Grafen «torza. Die Unterredung bezog sich auf die schwebenden Fragen, daneben aber auch auf die Hanvelshezte- H«»ken zwischen Deutschland und Italien. Die ver« ^^{»enen Differenzen, die sich in letzter Zeft aus den LrefekünLöpeAktitzru KL belben Seiten ergeben haben, sollen auf schiedsgerichtlichem Wege betgelegt werden. Für die Zukunft wurde die Ausstellung eines Normal- vertrages in AuSsich: genommen. In der weiteren Un- texredung wurde auch die Frage der Ernenilüng eine - deutschen Botschafters in Rom berührt. Dr. SinwuS Astes dabei auf die Schwierigkeiten einer Lösung dieser Frage hin, solange Deutschland in Rom kein Gebäude zur Be^ttgung stände.^
Protest der Deutschen GewerKschastsöundes.
Der Deutsche GerverksmaitSbund, bestehend aus dem (yefanuveroanb der christlichen Gewerkichaften, dem Ge- famlverbanb der Augestelllen-Gewerkschaften und dem Gesamtverband der Beauuen- und StaatSangestellten- Gewerk'chasten mit insgesamt zwei Millionen Mitgliedern verössentlickt solgende Erklärung: Der Verlaus der Verbandltmaen in Svaa bat in den Krrtien der Ä: bei er, Angestellten und Bemmen die grünte £nwüriw*i c .sckasfe». Dev^eu^EL^i- ---- - "^^»"""^ "eb: ^^ ■ j|MriteJM<en»er ^yhlruM mr. FTaßt: t) Der D. G. B. erhebt den schär-fteo ratest gegen den Versuch, die bein'che Arbelter'ckali in dauernder Zwangsarbeit für ausländische kapitalistiich« Interessen zu iiehmen. 2) der T. G. B. sieht tu den Forderungen der Entente nach Einrichtung einer Kontrollkommission uib die .Koh lenuerteiluna die Absicht einer inftemattfdicn Erdrosselung aller der Jndusstieli, die im Wettbewerb mit den anderen Staaten arbeiten, und dadurch eine Broilosma- chtmg großer Masser der bcutichen Apbeiler nud Angestellten, 3) der D. G. B. hält die ausreichende Beliece- rung der deutschen Industrien mit Stöhlen nad> An- nähme der Entemesorderungen für mrmöglich und be- sürcktet stärkste Arbeitslosigkeit als Folge, 4) der D. G. B. erblickt in bett Fordenu geu der Encen e den Versuch, eine gcibaltfänic Rötzulienum der ArbeitSzeir über die Köpfe der internationale!, S9era-.rrbeitcroraaitnatfo- nen hinweg durchzuseven. Er enrpflnbet diese Bestrebung als einen Sohn auf die Anerkennung der Arbeiter und Angestellten aller Länder tls wollwerttgen Giri- ickafisfaktor. Mag die Konserenz in Spaa zu Ende geben wie sie will, ihr Resultat wird von beu Arbeitern, Angestellte« vnd Beavttcn Deutschlands vor dann anerkannt werden, wenn ed be« Leben Zuteresien des dem- scheu Volkes Spielraum und ihm die Möglichkeit zum Wiederanfstieg gibt. Die Zeit für eine einseitige Be ftimuntna der Geschicke der Völker durch diktatorische An- orbnur.gen ist für immer dahin. Der Tonische Gewerk- fcfaftSbunb fordert die gleickgennnten flrbcirer, Auge- stellten und Beamten aller Sauber auf, sich diesem Protest anzusckließen.
Neue Pläne Dr. Dortens?
Ueber neue Pläne Dr. Dortens erfährt das »Kölner Tageblatt", daß iihtgit in Aachen eine Zuiammenkunß Dortens mit dem bäuerischen Graken Borhmer, Frau Dr. Zacherl, dem Aachener Gu.sbesitzer v. Gnrnd-ßit! wwte dem Fabrikanten Decker itarraefunten tebe. Eine Anzahl Vorstandsmirglieder ter Christlichen Volkspartei, darunter auch der Qbermarrer Küster: sollen, wie das »Tageblatt" aus durchaus zuverlässiger Quelle erfährt, starke Bedenkeu haben wegen ter Art, tu der Dr. Dorten, Gra' Bocbmer und deren Anbmm die Rbet«- landsrage gelöst wissen rmstlem Tonen erklärte, daß innerhalb der nächsten drei Monare be<thmm eine Prokla- mieruna ter rhetnischeu Republik zu erwarten sei.
Rußland und Polen.
WafsenstMstandsbereitschast Polens.
•* Soudou, 16. Juli. lT. u.) »Daily Cß'preb" weites aus Spaa, Lloud George bat von der russischen Sinnt- misstoit für austuänfge Angelegenheiten Antwort erhalten. Rrrßland hat die Vorschläge der Verbündeten über einen Waffenstillstand mir Polen angenommen.
** Basel, 16. Juli. (T. UJ Aus London wird a» Melder, gerüchtweise verlautet, daß, wie aus den letzten in Lorrdon eingetroffenen Nockrichren hervorgebe. dt« Bolschewisten sich weiger« würden, ihre Offensive ge gen Pole« abzubrechen.
Gegenoffenstv« der Pole«?
•* Genf. 16. Juli. (5. 6.) Havas weiter au3 Warschau: Die Polen beginnen an ter Wilnaer Fwm nv der Gegenosfeustv«. Auch im Staunte von Luzk geben die Polen vor. Lemberg ist evakttiert, aber von den Bolschewistru noch nicht heftet