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Nr. 156

Donnerstag, den 8. 3uit

1920

ItetfiÄttngen

Die deutsche Delegation soll Vorschläge unterbreiten.

w Berlin, 7. Juli. (Eig. Drahtn.) DemB. T." -wird aus Spaa, 6. Juli, abends 11 Uhr gemeldet: Der i Verlauf der heutigen Sitzung in der Villa de la Frein- cufe ist nicht glatt gewesen, aber der Gang der ausschlien- i lieb von Lloyd George aefübrieu Verhandlungen berate -, i daß man verhandeln will. Reichswehrminister G/ j- : ker hielt auf die Aufforderung des Vorsitzenden de, !a Eroix eine Rede, die den deutschen Standpunkt in ser Entwaffnn« gsfrage auseinandersetzte, die alliierten / :or- derungen im wesentlichen ablelmte. ohne aber einer ein­zigen Vorschlag zu bringen. Llovd George erklär - sich bavon enttänscht, aber sagte dies in ruhigem Tov -. Er schloß daraus, daß Deutschland den Vertrag nicht / rfüllen wolle. Darauf griff Sieurons ein. Er wies auf Die enge Verbindung zwischen dem Weiterbestchen des ? estes un­serer Wehrmacht und der Möglichkeit einer 'ntschädi- gnng hin. Hierbei fand de la Croix, der Vorsitzende, den Ausweg, daß es sich, wenn er Lloyd George und die Deutschen richtig verstehe, um die Modalitäten der Ans» führung -es Friedensvertrages handle. Es folgte eine Teepause, in der die Alliierten unter sich berieten. Dann teilte Lloyd George mit, - die Alliierten bis morgen mittag Vorschläge der deutsche« Delegierten in Bezug auf die Truppenanzahl, insbesondere aber auf die Aus- lieferung des Waffenmaterials des deutschen Heeres, er­warten. Hierauf ergriff Fehrenbach zu längeren Aus­führungen das Wort. Deutschland bedürfe einer gewis­sen Macht im Innern, damit die Regierung, die fest ent- fchlosten fei, den Friedensvertrag zu erfüllen, ihre Ab­sicht dnrchführen könne Deutschland drohe außerdem die Gefahr von Osten. Hierauf folgte ein neuer Ausdrikck des Bedauerns Lloyd Georges. Allgerneine Versicherun­gen könne er nicht nach England zurückbringen. Dort­hin müsse er sich bald begeben. Es sei eine streng sach­liche, nicht znrückblickende Auseinandersetzung mit ben deutschen Delegierten erwünscht. Man müsse in die An­kunft schauen.

MvH-krftse Ermgrett Mitt-r deu Gegueru.

» Berlin, 7. Juli. (Eig. Drahtn.) LautSecolo" wird die Einigkeit unter den Verbündete» nur sehr müh­sam anfrechterbalten. In der Frage Verteilung der deutschen Entschädignngszahlnuaen äußerte Graf Sforza lautKarriere della Sera" zu Llond George, daß Ita­lien sich von der Konferenz zurückziehen werde, falls seine Mindestforderungen nicht anerkavnt würde«.

Erklärungen Millerands.

e-* Rotterdam, 7. Juli. Der Bertreder desDaily i Expreß" in Spaa hatte eine Unterredung mit Mille- ranb. Dieser erklärte, die Verhandlungen in Spaa bil­den keinen Abichluß, sondern die Einleitung der Aus- ! führung des Versailler Vertrages. Frankreichs poli­tische und finanzielle Rechte seien von den Alliierten anerkannt worden. Ohne Frankreichs Zustimmung könnten sie nicht wieder aufgehoben werden.

Italien verlangt mindestens 4 Milliarde«.

Millerand empfing die polnischen Vertreter und den Grafen Sforza und hatte eine Besprechung mit Lloyd George. Nach Schluß der Ausammenkunst prüften die ^Finanzsachverständigen die italienische Note, die sich mit der Verteilung der Wiedergutmachung befaßt. Olme Be­zug darauf, daß Italien 10 Prozent der Entschädigung zugesprochen sind, stellt Italien die Forderung, daß sein Anteil mindestens 4 Milliarden betragen soll. Außerdem stellt es Vorzugsforderungen gegenüber Oesterreich und Bulgarien, insbesondere eine Erhöhung seines Anteils an der österreichischen Tonnage.

' Anzeichen einer fortschreitenden Annäherung.

^ Berlin, 7. Juli. lEig. Drahtn.) Privatmeldun- gen schweizerischer Blätter aus Spaa sind der Meinung, daß die gestrigen Ereignisse eher, eine günstige Wendung für Deutschland bedeute« als eine schlechte. Während die Alliierten in ihrer Bonlogne-Note erklärten, nicht weiter über die Entwaffnung zu verhandeln, setzten sie nun die Frage als die erste auf die Tagesordnung. Die Tatsache, daß dort verhandelt werde, bedertte eigentlich einen Rückzug der Entente, der selbst in englischen und italienischen Kreisen zugegeben werde. Während Mille­rand die französische Presse dahin informiert, daß es ihm gelungen fei, seinen Willen durchzusetzen, habe ein italienischer Delegierter geäußert:Man wird die dent- schen Sachverständigen anhören, und das sind schon Ver­handlungen." \ ~ X n L 1 T

w Berlin, 7. Juli. (Eig. Drahtn.) Laut einer Mel­dung desCorriere della Sera" von seinem Korresvon- deuten in Svaa ist der Eiudrnck der ersten Sitzung gün­stig. Niemand euthielt sich des Eindruckes eines gewal- ttgen Fortschrittes in der Annäherung zwischen Siegern irud Besiepte« seit San Remo. Svaa bedente.eine neue ge= schiclüliche Aera, bestimmt, reiche Früchte zu tragen, wenn­gleich sie kaum schnell heranreifen würden. Man müsie im Gegenteil nnf neue Zusammenkünfte norberetfen, zu denen Svaa mir die erste Etappe bilde. Wie aber vor sechs Monaten niemand gewagt haben würde, eine An- näberring wie die in Spaa ja prophezeien, so sonne man auch heute «och nicht den gewaltigen weiteren tyori- schritt in seinen Einzelheiten Voraussagen, den biete An- ' Näherung in weiteren sechs Monaten machen werde.

: Die EutwafkuungSfrage.

w Rotterdam, 7. Juli. (S. Eck DieMor- ; ningboft" meldet aus Spaa, die alliierten Delegierten haben am Dienstag abend sich in einer Sonderbespre- ckung geeinigt, daß die deutsch- Heeresstarke nicht ans 200 000 Mann belassen werden darf.

' >* Rotterdam, 7. Juli. (S. E.) Reuier meldet am Dienstag abend, der bisherige Eindruck von den Ber-

Handlungen in Svaa ist nicht im Ginne der Alliierten. Die Laae der deutschen Delegierten ist unverkennbar

Die Alliierten bleiben auch jetzt noch auf dem Stand- vunkt stehen, daß sie zu einer Einigung mit den Deut­schen in Spaa gelangen wollen.

.. ^ Genf, 7. Juli. (S. C.) DerMatin" meldet, die Verhandlungen in Spaa nehmen den erwarteten Verlauf. Die Deutschen leisten beharrlich und mit kluger Ueberlegung Widerstand bis zum Aeutzersten.

., ??,G^, 7. Huli. (S. C.)Echo de Paris" meldet, die Teilzugestandnisse der Deutschen tn Spaa haben Sonderberatungen der Alliierten notwendig gemacht. Sowohl am Montag wie am Dienstag fanden Bespre­chungen zwischen Lloyd George, Millerand und Graf Sforza nach Schluß der offiziellen Sitzmrgen statt. Es verlautet, daß die Zugeständnisse der Deutschen in ihrer bisherigen Form noch nicht genügend sind.

** Genf, 7. Juli. (S. C.) Der Präsident der Wiedergutmachungskommission, Dubois, ist telegraphisch nach Spaa berufen worden. Auch der frühere Finanz­minister Klotz ist nach Spaa abgereist.Journal des Debüts" schreibt, die zahlreichen Berufungen hervor­ragender Männer nach Spaa lassen den Schluß zu, daß man unbedingt in Spaa zu einer Einigung kommen will.

** Rotterdam, 7. Juli. (S. GJ DerCourant" meldet: In seiner gestrigen Rede erklärte Lloyd George, die Deutschen sollten selbst das Datum bekannt geben, bis sie glauben, daß die Entwaffnung stattfinden kann. Das Datum und alle anderen Einzelheiten sollen auf der heutigen SUiuna zur Sprache kommen.

er* Genf, 7. Juli. lS. E.)HavaS" meldet am Dienstag abend: Die Mitglieder des Obersten Krieas- rates sind Dienstag nach Spaa berufen worden. Am Mitttvoch findet eine Sitzung des Kriegsrates statt, um zu dem besonderen Antrag der Deutschen Stellung zu nehmen.

»* Genf, 7. Juli. ZS. &) DerMatin" meld ei aus Spaa: In den Beratungen am Dienstag zeigte sich ein unverminderter Widerstand der Alliierte« gegen die von Deutschland gewünscht- Belast««« der Heeres- stärke auf 200 000 Mann. Antzer dem Gutachten des Marschalls Foch soll und) ein weiteres Gutachten von englischer Seite angefordert roerderr, das vor Donners­tag nicht in Spaa vorliegen kann.

Die KoSlenfrage.

»-* Berlin, 7. Juli. (S. C.i Nach der vorläufigen Disposition hat es den Anschein, Satz die Kohlenfrage in der Konferenz in Spaa bereits morgen behandelt werden würde. Infolgedessen begibt sich, wie wir er­fahren, der Reichskoblenkommissar Geheimrat Stutz noch im Laufe des heutigen Nachmittags mit einem klei­nen Beamtenstab nach Spaa.

Weitere deutsche Teilnehmer.

Der Reichssustizminister Heinze ist Dienstag abend zur Teilnahme an der Konferenz in Svaa in Begleitung des Reichsanwalts Richter von der Reichsanwalttchast in Leipzig abgereist.

r-c- Berlin, 7. Juli. (L.-A.) Der preußische Mini­ster des Innern Severing begibt sich in seiner Eigen­schaft als Chef der Sicherheitswehr heute nach Spaa.

Sttnnes bei Millerand.

Der Sonderberichterstatter desMatin" in Spaa telegraphieV'te seinem Blatte, Hugo Stinnes, der von Köln gekommen war, hatte eine lange Zusammenkunft mit Millerand. Dieser empfing ihn in dem französischen Quartier. Stinnes setzte Millerand seine Pläne über die Wiederherstellnng der verwüstete« Gebiete auseinan­der. Millerand machte einige Einwendungen, erklärte sich aber lebhaft interessiert durch das von Stinnes ent­wickelte System der internationalen Mitwirkung.

Kritische Lage?

»-«- Spaa, 7. Juli. Die Verhandlungen Svaa ha­ben gestern nachmittag eine weitere scharfe Zuspitzung erfahren. Lloyd George erklärte auf die Zlusfühningen des Reichskanzlers Febrenbach in scharfer Weise, daß die Alliierten endlich klare und wahre Zittern verlan­gen. Minister Sieuwns erwiderte, er wisse nicht bc- stirnmt, ob bis heute vorunttag die verlangten Ziffern geliefert werden könnten. Nach der Sitzung sah man an den Gesichtern der Teilnehmer deutlich die Spuren der Erregung. Bei Llond George fiel auf, daß er ein sehr ernstes Wesen zur Schau trug.

e-t Svaa, 7. Juli. Die Verhandlungen in Spaa sollen bis zum 12. Juli abgeschlossen sein. Lloyd George will darauf am 14. Juli in London weilen, und Mille­rand hat die Zinsgabe, bei der Nattonalfeier in Paris einen neuen Sieg zu verkünden.

Versailles, Weimar, Spaa.

Der Oberpräsident a. D. Dr. v o n B a t o ck t, vom Kriege her als tüchtiger Ernährungsorganisator bekannt, läßt sich über Versailles, Weimar und Spaa in einem Artikel imTag" in einer Weise aus, die nicht nur in­teressant, sondern in vielen Beziehungen auch höchst be­herzigenswert ist. Er schreibt da:

Bor einem Jahre und vierzehn Tagen war ich in Weimar, um vergebens auf die Nichttruterzelch- nung des die Ostumrk preisgebenden Versailler Fne- dens hinzuwirken. Svaa ruft heute die grauenhafte Er­innerung an jene Tage tiefsten seelischen und morali­schen Zusammenbrnchö einer Regierung und Volksver­tretung wieder wach. Zwei Wochen vorher hatte ich das Versprechen zweier preußischer Minister in dem Kv- nigsberger Börserrsaal mit angehört, bau kein Friede unterzeichnet werben mürbe, der Ostpreußen vom Reiche trenne. Einige Tage darauf war ich zufällig in der

WUvewmratze Ohren aus dem Neuster

mbarkeit des

. .. . . ..^«wenden Hand tn Bariattm Kn Weimar vertraten alle Mitglieder nnfgrer deleaatton, die das Werden der Dinge in Sei nächster Nähe beobachtet hatten, also das m Urteil besaßen, der damalige Außenminister Es öorff-Rantzcru und sein erster Berater, der seltne A minister Simons an der Spitze geschlossen die A daß die Nichtunterzeichnung Pflicht und Unt ein Berbrechen an Deutschlands Zukunft sei. blieben, bis aus ein Mitglied, das umfiel, soviel kannt ist, bis zum Schluß fest bet ihrer Ansicht Die große Mehrzahl der Abgeordneten kam alel mit dem Entschluß nach Weimar, nicht zu ben, komme, was da kommen wolle. __

Da begann, genau wie in der kritischen Periode der letzten Kriegsfahre, das Trommelfeuer von außen und innen her auf die Nerven des deutschen Volkes. Droh- noten des Feindbundes und Drohartikel einer Presse, von WTB. treu und sorgsam vorbereitet, hagelten raf uns ein, in ähnlichen, wenngleich wohl etwas rüderem Ton, wie die Noten und Artikel, die uns fetzt in rechte Stimmung für Spaa versetzen sollen. Gewaltsame Auf­teilung Deutschlands, Einmarsch von notzüchtigende» und mordenden Negerdivifionen, Erneuerung der Hun­gerblockade, das waren die Bilder, die uns der FeinS als Folgen der Nichtunterzeichnung des Vertrags vor Augen stellte. Die Unabhängige Sozialdemokratie abe? sekundierte, genau wie im Kriege, verständnisvoll dem fseinde mit der Androhung des Generalstreiks, d. h. wie die Dinge damals lagen, des völligen inneren Infam« menbruchs für den Fall des Ungehorsams gegen die Forderung des Feindbundes. Und die durch 4X Jahre» Krieg und %Waffensttllstcmds"-Jahre mit Revolution, Spartakus usw. zerrlstteten Nerven brachen zufaunnen. Durch nichtige, vom Feinde belachte Mätzchen verbrämt, wurde eine Erklärung von uns vollzogen, die die Lüge derFeinde von unterer alleinigen Schuld am-Kriegs auch zu unserer Lüge machte, die das Unrecht des gröb­lichen, offensichtlichen Bruches der feindlichen Waffen- stillstandsvervflichtungen als Recht anerkamäe, die Vev« sprechen enthielt, von denen wir im voraus wußte», daß wir sie nicht erfüllen konnten, die Schmachbesttnwntngeu brächte, deren Durchführung schon damals den Unter» zeichnern unmöglich erschien.

In der letzten Nacht vor Ablauf des Ultimatums

fiel die Entscheidung im Kabinett. Vormittags darauf sah ich Erzberger, damals den wirklichen Lenker

Geschicke Deutschlands, strahlend und lachend in

der den

in die im

Weimarer Schloßhof fahren, strahlend und lachend das Ministerratszimmer gehen, um bann, nachdem Annahmeerklürmrg vollzogen war, ebenso strahlend ... Vollbewutztsein einer guten Tat zum wohlverdienten Mahle zu schreiten, wo er in das Gastbuch schrieb:

Erst mach dein' Sach',

Dann trink und lach."

Warum ich die Erinnerung an jene schwarzen Tage heute wieder wachrufe? Weil sich Mes, äußerlich in et­was abgeschivächter Form, aber im inneren Kern fast noch verhängnisdrohender als damals wiederholen will. Wieder sollen die bevollmächttgten Vertreter des deut­schen Volkes, wenn die bi^erigen Nachrichten nicht trü­gen, Verpflichtungen übernehmen, deren Unerfüllbarfeit sie voraussehen, d. h. den guten Namen des deutschen Volkes wieder unter eine Lüge setzen. Wieder hageln die Drohungen des früheren Feindbundes, wieder rich-

ten die Unabhängigen durch den Mißtrauensantrag oen Dolchstoß gegen den Rücken der Männer, die Deutsch­land in der zweiten Schicksalsstunde vertreten sollen, wieder ist anscheinend vieles versäumt in positiver Vor­arbeit auf unserer Seite für die kommende Entscheidung.

eit auf unserer Seite für die kommende Entschcidtrug. Alles hängt davon ab, ob unsere Vertreter diesmal

die Mrven behalten: ob sie, wenn unerfüllbare Forde- rungen gestellt werden, die Kraft befihen, zu erklären Nein, ein zweites Mal unterschreibt das deutsche Volk keine Lügen. Ihr habt uns damals durch feste Zusagen veranlaßt, die Waffen aus der Hand zu geben, ihr hab: dann die Zusagen zynisch gebrochen, ihr habt uns burr die Drohung, unsere Frauen und Kinder weiter bar:' Hunger zu morden, veranlaßt, unsere Unterschrift unter Lügen zu setzen, die ihr ersonnen hattet und die eure Völker, soweit sie wieder klar denken können, inzwische selbst als Lügen und Sinnlosigkeit ersannt haben. Je: * wollt ihr dasselbe Spiel weiter treiben; da machen w nicht mit. Die Macht habt ihr in Händen, wehrlos ste­hen wir vor euch, aber ehrlos wollen wir nicht aber­mals werden. Nutzt, roemt ihr wollt, eure Macht, be­setzt die Stätten unseres nationalen Reichtums: ver­sucht ob es euch gelingt, den deutschen Arbeiter darin in euren Frondienst zu pressen. Bis hierher können wir auf Grund gewissenhafter Prüfungen mit unseren Ber vilichtungen geben, aber wenn wir nicht unseren und damit auch euren Zusammenbruch herbeifübrcn wollen, nur bis hierher und nicht wetter. Wollt ihr mehr er­pressen, so geschehe es auf eure alleinige Verantwortung und die Folgen komlneu über euer Haupt und das eu­rer Völker/-

Die Seife durch Den polnischen Korridor.

Neberwachung durch einen englischen Major.

Alleustein, 7. Juli. (T. U.) Der Einspruch des deutschen Reichskommissars wegen der wiederholte" Bölkerrechtsbrüche der Polen gegen die Abstimmnngs- reisenden im Korridor hat den Erfolg gehabt, bat die tn- teralliierte Kommission einen englischen Major zur Ueberwachung nach Konitz entsandt hat. Dieser ist be­rechtigt, tn allen Fällen, wo die Polen Znreisende M,