i i
j Erscheint jeden Wochentag nachni. / Sezugspreis j
• für Hersjeid sowie durch die Post bezogen viertel- •
sÜiZeigebpreis«: die einspaltige Petitzeite »der j deren Kanu •' Psennig, auswärts v, ps-nnig, • im Terlteil wk. .- / fernsprecher Ttamtc-.'r 8. :
sährl.INK.' - ohneTrägeriohn n. Postbeslellgeld.
Hersfetder KrctsWntt
J Druck: e.funks Luchüruckerei, f. d.Schrist'eltung verantw. frmiA funk, hersfeiü.
Nr. 146
Sonnabend, den 26. Bunt
1826
Me RabineÜÄüD.
' -'-7 Sie Fraktlousverhanistttuge« »aaer« fett -
„ M Berlin, 25. Juni. (Eig. Drahtn.) Gestern abend Maien noch einmal sämtliche Fraktionen der Koalition, sohne daß neue Beschlüsse gefaßt worden wären. Die Demokraten hatten ihre Stellungnahme davon abhängig spemacht, daß die Mehrheitssozialdemokraten in der Frage :des Vertrauensvotums über ihre letzten Beschlüsse hin- Musgehen würden. Wie aus sicherer Quelle verlautet, jrechnet man damit, daß die Mehrheitssozialdenwkraten seine Erklärung abgeben werden, die sich auf Spaa be- /zieht. Darin drirften sie noch einmal aussprechen, daß me für die Zeit der Verhandlungen mit der Entente ker- verkel Schwierigkeitett bereiten werden. Das würde an -sich den Demokraten nicht genügen. Man hat sich nun /dahin geeinigt, daß die Frage eines allgemeinen Ver- straueuSvotums von der Regierung im Reichstage über- Haupt nicht gestellt werden soll. Damit würden denn auch Hie Demokraten einverstanden sein.
« In der heutigen Sitzung des Reichstages wird zu- nächst das Präsidium gebildet werdm. Die Mehrheits- -sozialdemokraten, die Anspruch auf den Präsidentenposten erheben, werben Lobe vorschlagen, der Vizepräsident der Nationalversammlung war. Die Vizepräsidenten werden gestellt von den Unabhäniaen, die Dittmann vorschlagen, dem Zentrum, als dessen Kandidat der bisherige Reichsverkehrsminister Dr. Bell gilt, und von den Deutsch- Nationalen, die ihren Vizepräsidenten der Nationalversammlung Dietrich in den Vorstand des Reichstages schicken werden. Dr. Deermann, der Führer der Zen- trumsreformer im Rheinlaub, der als einziger Kandidat auf der christlich-föderalistischen Reichsliste gewählt wurde, ist, wie die „Germania" erfährt, gestern in die Bayerische Volkspartei als Hospitant ausgenommen worden. Wie die „Germania" weiter meldet, hat der Reichs- Ausschutz der Deutschen Zentrumspartei — nicht zu verwechseln mit der Reichstagsfraktion — Kenntnis genommen von der Erklärung des anwesenden Abgeordneten Erzberger, daß er zur Ausheilung eines HalSlei- dens an der Sommertagung des Reichstages Nicht teil- -itiehmen werde.
Das Kabinett Fehrenbach gebildet.
tot Berlin, 25. Juni. lT. U.) Der Reichspräsident hat auf Borschlag des Reichskanzlers Fehreubach fol- «aüe Minister ernannt: Reichsinstiznn'Zter, Scans-
- ,«afti Mit «r Bertremug des -Reichskanzlers: Dr. Heinze, Reichsmintster des Auswärtige«: Siemens, Netchsminister des Innern: Koch, Reichsfinanzminister: Wirth, Reichsernährungsminister: Hermes, Reichspost- miutster: Giesberts, Reichsverkehrsminister: Grüner, - Retchswshrminister: GeUer, Reichswirtschaftsminister: Scholz, NefchsschaNminister: von Räumer. Die Besetzung des Wiederaufvauministeriums ist noch Vorbehalten. Dfe Verhandlungen über die Besetzung des Reichsarbeitsministeriums werden i« Bälde abgeschlossen sei«. Das Kabinett wird morgen zu seiner ersten Sitzung zusammcutreten und sich entsprechend dem Beschlusse des Senioreukonvents am Montag dem Reichstage vorstellen.
^ Berlin, 25. Juni. lS. C.i Die Mehrheitsso- zialisteu haben tu ihrer gestrige» Fraktionssttzuug, ohne .eine« Beschluß zu festen, sich für eure weitgehende Unterstützung des Kabinetts Fehreubach ausgesprochen, soweit diese Unterstützung sich mit den sozialistischen Prinzipien vereinigen lasse. Dem Reichskanzler wurde von dieser Auffassnug der Mehrheitssoz,allsten noch gestern abend Mitteilung gemacht.
^ Berlin, 25. Juni. lS. C.) Die Bayerische Volks- partei hielt gestern eine entscheidende Sitzung ab. Man beschloß, gegenüber. der Zentrumsfraktion völlige Unabhängigkeit zu bewahren, im übrigen aber von Fall zu Fall mit dem Zentrum faktisch zusammenziigeben. Die Bayerische Volkspartei beschloß ferner, gegenüber dem Kabiuett Fehreubach eine wohlwollende neutrale W“ÄÄ Sie .» .V w «US] .* nrentarischen Kreisen, daß das Reichsarbettsmimstermm - dem Zeutrumsmitglied Dr. Brauns angeboten werden würde der Direktor des katholischen Volksvereins in München-Gladbach ist und in.der christlichen Arbeiter bewegung eine große Rolle spielt. Das ^viederausdau- : Ministerium soll gegebeuemalls mit dem Kommerzien- rat Böhm-München, dem Direktor der doAtgen d^ut scheu Bank besetzt werden, der der bayerischen Volk!, partei angehört. „
Die Sozialdemokrateu bleiben in Verwaltungsstellen
** Berlin, 25. Juni. lS. C.) Reichskanzler Fel- renbach hat der niehrheitssoztaldemokrattschnr ^raktiv: die Erklärung abgegeben, daß die ueue RJch^regieruns sämtliche von der alten Regierung M Ministerren nu. Verivaltungsstellen berufenen Sozialdemokraten in t ren Aemern belassen werde.
voMnSlgeWehrlomachmzSeulMnL!
Von den drei dem Vorsitzenden der deutschen Fric denödelegation in der Frage der Entwafsnuug von feiten der alliierten Regiermrgen zugegangenen Notenzahlt.du erste die verschiedenen Verstöße gegen die militärischen ’ Besttnlmungen des Friedensvertrages auf, die Deutsch land von den Alliierten zur Last gelegt werden. Es wir-. dann im einzelnen darauf hingewiefen, die Allrtertcn seien darin einig, daß die Bestimmungen des Friede«^ Vertrages über die Entwaffnung Deutschlands, sowod.
, waS die Heerssstärke, als auch was daS Kriegsgerät bs-" .. treffe, restlos durchgeführt werden müßten. Daher müsie es bei der Hsrabsetzn«« »er deutsche« Heeresstärke aus 100 000 Mann verbleiben. Die Sicherheitspolizei sei innerhalb dreier Monate aufzulöse«. Dafür könne die schon vor dem Kriege bestandene Orduuugsvolizet auf 150 000 Matt«, somit um 70 000 Mann gegen ihren Stand von 1913, erhöht werden. Ferner fordern die Alliierten, .daß die deutsche Gesetzgebung ausdrücklich in Einklang mit den militärischen Bestiunnungen des Mtedensver- trags gebracht werde, womit, wie aus der zweiten Note hervorgeht, insbesondere die Abschaffung »er allgemeine« Wehrpflicht durch Gesetz gemeint ist. Ferner werden in der Note gesetzliche Maßnahmen gegen die Ausfuhr von Kriegsmaterial verlangt. Endlich wird auf wirksamen Maßnahmen zur Anflüsuna »er Einwohnerwehren bestanden. Die zweste Note gibt insbesondere Einzelheiten über den Ersatz der Sicherheitspolizei durch die 150 000 Mann Ordnungspolizei. Die dritte Note fordert mit Rücksicht auf die unvollkommene Ausführung der Auslieferung des militärischen Luftfahrtmaterials, daß die Anfertigung von Luftfahrtsmaterial in Deutschland, die an sich am 10. Juli wieder hätte beginnen können, erst drei Monate nach vollständiger Durchfithruug der Ablieferungsfrist wieder ausgenommen werden darf.
Die Peinigung De«tschla«»s.
w Rotterdam, 25. Juni. lS. C.) Reuter meldet, die Konferenz in Boulogne hat beschloßen, in Svaa den Deutschen die Erfülluug der rückständigen Vertrags- verpflichtungen bis zum 30. August als letztem Termin aufzuerlegen.
Die Ko«fere«z von Spaa am 8. Jnli.
** Berlin, 25. Juli. (L. A.) Der englische Geschäftsträger erklärte dem hresige« Auswärtigen Amte, er sei beaufragt, offiziell mitzuteilen, »atz die Konfereuz von Spaa am 5. Juli fhattfi«»eu werde.
Die Kriegsentschädigung an Frankreich.
Genf, 25. Juni. lS. C.) „Echo de Paris" meldet/ daß der Firmnzausschuß der Kammer die Summe von fünf Milliarden Franke« als erste Einnahme für die Wiedergutmachung von Deutschland in den Voranschlag für 1920 eingesetzt hat.
Drohende Gewitterwolken.
Von unserem Berliner M -Mitarbeiter.
Jz; der Villa Belle in Boulogne ist von der Entente filier Deutschland zu Gericht gesessen worden. Es war ein eigenartiger Prozeß, ein Gemisch von Zivil- und Strafprozeß. Es wurde über die öeutsÄeEntschä- d t g u u g beraten urlö ihre Verteilung unter die Alliier- ten. Natürlich wollte da ein jeder aus der Haut des Deutschen sich seine Riemen schneiden. Und die kleinen Vasallen der Entente machen auch ihre Ansprüche geltend und werden am 2. Juli in Brüssel ihre Forderungen gegen Deutschland stellen. Der Hauptankläger natürlich war wieder Frankreich. DaS stellte ein neues deutsches Sündenregister auf, namentlich die Nichtlieferung der Kohlen. Auch über Sowjctrnßlanb wurde zu Ge. richt gesessen, und man fam da zu dem Schlüsse, daß die in London mit den: russischen Wirtschaftsabgeordneten begonnenen Verhandlungen keine politische Anerkennung der Sowjrtrcgierung bedeuten solider. Daran lag nämlich gerade Frankreich sehr viel, das seinen kühlberechnenden Bundesbruder Emgland bereits im Verdacht hatte, daß dieser hinter den Kulissen im Trtiben fische.
Die Herren Diktatoren in London und Paris, die sich jetzt in ihrer Macht blähen, sehen in ihrem DMlkel gar nicht, ivas für ein Gewitter heraufziebt. Rtag es auch vorläufig noch wie ein kleines weißes Wölkchen aus- schaneu, wenn es aber der Sturmwind herantreibt, dann wird es sich als gefährliche Gewitterwolke zeigen, die ihre Blitze auch über ihren Ländern entladen wird. Die Internationale der Gewerkschaften hat mit einer großen Aktion in das Getriebe der Politik durch den Boykott über Ungarn eingegrüffen. Dieser stellt den ersten Versuch dar, die gewerkschaftlichen Kampfmittel in den Dienst der internationalen politischen Aktion zu stellen. Die internationale proletarische Bewegung greift mächtig um ' sich und greift auch in Länder hinein, wo der Militaris- nutß noch Orgien feiert. Und wenn sie auch jetzt nur Teilerfolge aufzuwetsen hat, so wird sie doch bei ihrer Rast losigkeit und dem Gefühl ihrer Macht schließlich auch aus einen Haupterfolg hinarbeiten. Jetzt hat sie dem Ungarn Horthys den KAeg erklärt, und die Folgen sind bis jetzt iinmerhin wirtschaftlich höchst bösartige gewesen.
Anders ist es mit dem Krieg, den die S i u n f e t n c r setzt wieder gegen England stihren. Ja, ein Krieg, oder besser die Fortsetzung des ewigen Krieges, den Irland seit Jahrhunderten gegen England führt, ist dieser neueste Aufruhr, der ein Los von Großbritaunien sun: Ziele hat. Und wenn der Engländer noch so sehr in 'einer rücksichtslosen Brutalität gegen das gekuebette Jr land vorgebt, er wird es doch nicht so knebeln können, 6a es sich für alle Zeiten nicht regen kann. Immer wieder ivird es seine Fesseln zerreißen, um von neuem gebunde!. zu werden. Wenn ein Volk überhaupt ein.Recht Hai. -elBfiücftimmnng zu üben, so ist es das irische. Es b keltischer Rasse. Es ist durch und durch katholisch. E - -var vor Jahrhunderten noch ein selbständiges Kouie reich. Sein Land ist vollkommen durch seine insulare Zeschaffenheit von England losgelöst, und gerade England, das doch sonst den Mund über Selbstbestimmnngs recht und Freiheit der Völker so voll nahm, ist es, 6a3 das rassefremde Irland nicht aus seinem Joche läßt. Die Amerikaner bringen begreiflicherweise den Jrlündern in ihren Bestrebungen die größten Sympathien entgege>:.
! denn Mit ihren Anschauungen, die in den Wilsonscven
vierzehn Punkten kristallisten weaen, vertragt es fw nicht, daß ein selbständiges Volk von einem MächtiacHk so tyranniskett wird. Gerade Nordamerika bat ja Bett Völkern, die unter enailscheH Fuchtel geständen haben, das beste Beispiel gegeoem indem eS sich einst selber tät bewunderungswürdiger Widerstandskraft Von den Rot* rücken losriß.
Die Macht der Ententeherren steht auf sehr wackelt- gen Füßen. Der augenblickliche Erzolgist durchaus nicht maßgebend für die Sicherung ihrer Macht. Wer meist, wie es nach Jahr und Tag aussiehtl Die proletarische Weltdiktatur, der Bolschewismus, die Sinnfeiner, der Mohammedanismus, Jirdien und die gelbe Gefahr — das alles sind drohende Gewitterwolken, die, wenn st« sich zusammenballen, auch dem weltbeherrschenden Britannien gefährstch werden können.
Grolittis Negierungsprogramm.
W Rom, 25. Juni. (T. u.) Im vaNenischen Bar- lament hielt der neue MttrtstervÄsident Gtnktitt feine Programmrede, in der er erklärte, die EwigvngSpolitik muß uns und Europa endlich den Frieden sichern. Ohne diese wäre der Aufbau MrmöMtch. Es wird eine parlamentarische Kommission zur Kontrolle »er An8la«»Sp»' litik eingesetzt werden. Dieser Kommission sind alle Dokumente auszuhändigert. Um den völligen Friedens- zustand zu erreichen, müssen wir unverzüglich frettitl* schaftliche Beziehungen mit alle« Böller« ankuttpfe« und ohne Einschränkungen direkte Bezieh»«ge» «t russische« Regierung aufnehmen. Dann legte Giolmt fein gesetzgeberisches Programm Hak: Konfisk«tion alter KriegSgewinne seit km L A«g«st 1914, Verschärfst»« der Erbschasts- und Zuwachssteuer sowie der 2«rük steuer, Bestrafung und Uebcnvachung des Zwischenhandels und Preiswuchers. Ueber Albanien sagte Gtolttn, die italienische Regierung hat «tcht die Absiäst, daS Protektorat über Albanien beizubehalten. Sie fordere einzig und allein die Unabhängigkeit Albaniens. Gewal- ttger Beifall folgte diesen Erklärungen.
Gegen die Zwangswirtschaft mit Schlachtvieh.
»* Berlin, 28. Juni. (T. U.) Die Vorsitzenden der Landwirtschaftskammer haben tn einer Sitzung am 23. Juni einen Beschluß gefaßt, in dem es heißt: Die ständige Kommission hält die Vorschläge des Retchsernäh-.
Wer BenrirtschLstMH *» «w<.uu<u>ie#a für nuanucentäar, da sie auf eine weitere Beibehaltung der Zwangswirt, ichast binausläuft. Die Kommission erklärt, daß die gesamte Landwirtschaft nicht ineür gewillt ist, sich der Zivangswirtschaft mit Schlachtvieh zu fügen. Die Land- wirtschaft wird dagegen bereit sein, einen noch »Sher festzuseßen-en Mi«»estbc»arf an Scklachtschweiue« auf »cm Wcgo »er Lieferusgsverträge ««ter der Voraussetzung sicherzuftelle«, »ab »-c zur Siuführ»«g vorae- scheuen Matßmcngen »en Master« zu einem angemelse- «e« Preis und in ausretcheuder Menge zur Verfügung gestellt werden.
VerSillkgung der Schuhwaren.
Nils Frankfurt wird gemeldet: Die Arbeitgeber- unD Arbettnehmervertretervcrbändc der Lederindustrie, der Schuhindustrie, des Schuhgroßhandels und des Schuh- kleinhandels haben über die Berechnung »er Schnh» preise einen Beschluß gefaßt, daß die heutigen VerlaufS- prcife der Schuhwaren sich auf den gegenwärtigen Häute- und Lederpreis aufbauen müssen unter Berücksichtigung eines den heutigen Verhältnissen entsprechenden bescheidenen Zuschlages für Uns offen und Gewinn. Der Preis für die feueren Bestände soll ohne Rücksicht auf die ent» stehenden Verluste ebenfalls auf der vorstehenden «orund- lage errechnet werden.
Lebensmittelunruhen tu Bremeu.
Die -V'osi. Ztg." meldet aus Breuien Lebensmiitel- krawalle. Die Warenbesiver auf dem Markt wurden von der Menge gezwungen, ihre Waren zu dem vom Volk festgesetzten Preisen abzugeben. Später wurde die Bewegung auch in die Ladengeschäfte getragen. Die Polizei mußte sich darauf be>chränkeu, schlimmere Ausschreitungen zu verhindern. Die betroffenen Händler und Ladengeschäfte sollen großen Scbadcn erlitten haben. Viele großen Ladengeschäfte der inneren Stadt haben wegen der bedrohlichen Lage schließen müssen.
x Brey-cu, 25. Juni. lS. E.) Bei den gefirmelt Lebcnsmittelunrnben in Bremen wtr.ben 18 Ler-eus- .uittelgeschästc völlig ansmRüudcrt. Bei den Zumin- leustößeit mit der Sicherheitswehr gab eS 17 Verletzte. Am späten Abend erneuerten sich, vor dem Ra:haus die Zusammenrottungen. Die öffentlichen Gebäude sind durch starke Sicherheitsvosten bewacht. Redner foröer« :en die Masten zu Augriffeu auf die Lckkale »md Restau- Mts auf. Die Nacht ist mit Ausnahme einiger Schie- icreicu im Haseul»ezirk ruhig verlaufen.
Bremen, 25. Juni. lL.-AZ Bremen, wo vor- •effent Lebensmittelkrawalle zu Plünderungen geführt abcit, ist auch heute im Zustande höchster Alarmbercit- chast, da eine Wiederholung der Ausschreitunge»l be- irebtet wird.
Die Pltindcruugsschäden in Crefeld.
x Ercfel», 25. Juni. Der durch die Plünderungen t Ereield auacrichtete Schaden wird auf mehrere Millionen Mark äeschätzt. Die städtische Lebensmittelkon». tniHton muß Lebe«-Mittel einfaufen, um sie zum Selbst- fofteupreiß au die Bevölkerung abzugeben.
Die Unruhe« in Württemberg.
x Berlin, 25. Juni. Die Nacht zum Donrlersmg und der Donnerstag selbst sind in Württemberg ruhig verlaufen. Die Nachricht, daß in Aalen die Volksmenge