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Nr. 132

Donnerstag, -en 10. Juni

1920

/ Set neue WM

Letzte Zahlung: 460 Abgeordnete. "

' K» Berlin, 8. Juni. (Eig. Drahtn.) DieD. A.

3", das halboffizielle Regterungsorgas, bringt die letzte Zähln«« der Abgeordneten. Sie schreibt: Unter Anrechnung der Abgeordnete« der Abstimmungsgebiete tzrgibt sich nach der letzten amtlichen Auszählung unter' Verteilung der Reststimme«, daß der neue Reichstags insgesamt 460 Abgeordnete zählen wird. Die Mandats- »ertetlnng ergibt mit Jett er Zurechnung folgendes Bild: Sozialdemokraten 110, Zentrum 67, Demokraten 45, christlich-föderalistische Liste 21, deutsch-nationale Volkspartei 65, dentsche Volkspartei 61, unabhängige sozialdemokratische Partei 80, Kommunisten 2, bayeri­scher Bauerubund 4, deutsch-hannoversche Partei 5.

Die gruge der SeKieniilgswung.

Koalitionsmöglichkeiten.

m- Berlin, 9. Juni. lEig. Drahtn.) Der Reichs­präsident hatte den Reichskanzler Müller ersucht, darauf hinzuwirken, daß eine möglichst beschleunigte amtliche Feststellung des Wahlergebnisses erfolge und die Einberufung des Reichstages möglichst bald statt- finden müsse. Die Feststellung des amtlichen Wahler­gebnisses ist gestern abend erfolgt, sodaß der Reichsprä­sident heute dem bisherigen Reichskanzler Müller den Auftrag zur Bildung einer neuen Regierung nunmehr übertragen kann. Der Reichskanzler Müller wird zu­nächst an die zweitgrößte Partei im Reichstage, die Un­abhängigen, herantreten, um diese zum Eintritt in die Regierung aufzufordern. Es steht schon jetzt fest, daß die Unabhängigen die Aufforderung des Reichskanzlers ablehnen werden. Da die Sozialdemokraten beschlossen haben, nach rechts keinerlei Zugeständnisse zu machen urrd sie insbesondere festhalten an ihrem Widerstände gegen eine Zusammenarbeit vrit der deutschen Volks­partei, so wird Reichskanzler Müller, da die bisherige Koalition keine tragfähige Mehrheit besitzt, den Auftrag in die Hände des Reichspräsidenten zurücklegen, und man nimmt an, daß in diesem Falle die Sozialdemokra­ten ganz aus der Regierung auW^^n werden. Das- S-ietöc-wird von ocn Len-orrateu erwartet. Es bleibt da nur die Möglichkeit, daß die Rechtsparteien mit dem Zentrum die Regierung bilden werden. Im Augen­blick gilt diese Lösung als am meisten wahrscheinlich, wird allerdings von öett Rechtsparteien nicht als glück­lich angesehen. Vielmehr ist bei einer Besprechung der neugewählten Abgeordneten der deutschen Volkspartei ausdrücklich hrvorgehoben worden, daß alles versucht werden müsse, um die Sozialdemokraten in die neu zu bildende Regierungsmehrheit einzubeziehen und daß eine Regierung gegen beide sozialistische Parteien und vielleicht auch gegen die Demokraten fast ein Ding der Unmöglichkeit wäre. Angesichts der außerordentlichen Schwierigkeiten, die diesmal der Regierungsbildung entgegenstehen, ist damit zu rechnen, daß die Verhand­lungen darüber mindestens eine Woche dauern werden. Die Sozialdemokraten z. B. haben ihre endgültige Stel­lungnahme von der Entscheidung ihres Parteiausschus- ies, der erst für Montag einberufen ist, abhängig ge­macht. .

w Berlin, 9. Juni. (S. C.) In einer Sitzung des mehrheitssozialistischen Wahlvereins für Großberlin wurde der Rücktritt des Kabinetts als eine formelle Angelegenheit bezeichnet, die die Stellung der mehr­heitssozialistischen Minister nicht berühre. Die bisheri- gen Minister würden auch in einer neuen Ministerliste wieder enthalten sein, und die Vertreter der Mehrheits- sozialisten in jedem Reichskabtnett bleiben.

w Berlin, 9. Juni. (V. Z.) Der Reichspräsident hat gestern abend und heute hervorragende Führer der alten Koalitionsparteien empfangen. Von den mehr- heitssozialdemokratischen Führern ist derV. Z." zu­folge auf das nachdrücklichste erklärt worden, daß an ein Zusammengehen mit der deutschen Volkspartei nicht zu denken sei. Der Gedanke einer Auflösung des kaum ge­wählten Reichstages ist wieder fallen gelassen worden, weil nicht anzunehmen ist, daß Neuwahlen ein wesent­lich anderes Ergebnis haben werden. Der Beschluß, ein Kabinett aus Fachministern zu bilden, scheiterre schon daran, daß es die Sozialdemokraten und auch die Demo- kraten ab lehnen. Man müsse auf eine lange Dauer der Krise gefaßt sein. Weiter berichtet dieB. Z. daß nach dem zu erwartenden Scheitern des Versuchs Hermann Ddüllers. ein Kabinett zu bilden, der Reichspräsident sich an Dr. Trimborn oder an Dr. Stresemann mit dem Er­suchen wenden wird, die Kabinettsbildung zn nbernch- meit. Auch dieser Versuch wird .mf Schivtermkeiten sto­ßen. Auch dasB. ^" berichtet, daß die Auftragser­teilung an den Reichskanzler zur Kabinettsbildung noch heute erfolgen wird.

Die Stellung der deutsch-nationalen Volkspartei.

w Berlin, 9. Juni. Ueber die Stellungnahme der deutsch-nationalen Volkspartei verlautet, daß sie bereit sei, in eine Regierung einzutreten, in der auch die Mehrheitssoziattste» vertreten sind, es sei denn, daß sie gezwungen wäre, von Hauptgrundsatzen avzngeyem Die Deutsch-Nationalen warten ab, bis an sie hcrauge- treten wird.

Die Gewerkschaften.

~ Berlin, 9. Juni. Die Gc«>erkschaften Vcabsicütt- gen, einen Appell an die deutsche Arbeiterschaft zu rtch- m« t» dem diese aufgefordert wirft. aeaen jede Einbe­

ziehung der rechtsstehenden Parteien in eine neue Koa- litionsregierung Front zu machen.

Hermann Müller verhandelt mit den Parteien.

Berlin, 9. Juni. Wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, hat Reichskanzler Müller darauf ver­zichtet, eine Mitarbeit der Rechtsparteien von vornher­ein abzulehnen. Er wird sie mindestens zur Mitarbeit Heranziehen. Gegenwärtig verhandelt er mit der deut- scheu Volkspartei. Dann wird das Zentrum an die Reihe kommen. Letzteres wird auf alle Fälle in der Koalition bleiben, die von Müller angestrebt wird, und zwar auch dann, wenn der Zug nach rechts gehen sollte. Die endgültige Stellungnahme des Zentrums erfolgt erst am Montag.

Die Nebenregieruug der Gewerkschaften.

>* Berlin, 9. Juni. (S. C.) In die innerpolitische Krisis sind nunmehr auch die Gewerkschaften getreten. In einer Vorstellung an den Reichspräsidenten fordern sie, daß in Gemätzheit des nach Beilegung des General­streiks in den Tagen des Kapp-Putiches getroffenen Ab­kommens die Wahl der «eueu Reichsminister «ur im Einverständnis mit den Gewerkschaften zu erfolgen habe.

Die Stimmeuverteilung auf die Parteien.

Berlin, 9. Juni. Bei den Wahlen zum Reichs­tage sind nach den vorliegenden amtlichen Meldungen beim Reichswahlleiter insgesamt 25 719 067 Stimme« abgegeben worden. Davon entfallen auf die Sozialde- mofrexten 5 531157, auf die Unabhängigen 4 809 862, auf die Deutsch-Nationalen 3 638 085, auf die deutsche Volkspartei 3 456131, auf das Zentrum 3 500 800, auf die deutsch-demokratische Partei 3 152 509, auf die bayerische und die christliche Volkspartei 1254 963, auf die kommunistische Partei 138 199 und auf die Deutsch- Hannoveraner 318 104.

Svaa «ud die Neuwable«.

»=* Genf, 9 Juni. (S. C.)Journal des Debats", das Organ Millerands, schreibt zu der deutsche« Regie­rungskrise: Wenn die Deutschen nach Spaa keine Ver­treter ihrer Regierung schicken können, die sich auf die Mehrheit des Volkswillens stützen, haben die Alliier­ten die Frage zu prüfen, ob sie Vereinbarungen mit die­sen Vertretern, hinter denen nicht das geutsche Volk steht, überhaupt schließen können. Das ist nicht eine Frage des politischen Tones, sondern der politischen Klugheit.

Stimmen c «2 -den Parteico.

DerVorwärts: schreibt, nachdem er als einzige theoretische Möglichkeit einer MehrheitsbUdung eine Erweiterung der bisherigen Koalition nach rechts oder links bezeichnet Das Die Sozialdemokraten lehnen die Beteiligung an einer nach rechts orientierten Koalition ab. Das Zusammengehen mit den bürgerlichen Par­teien war für unS bisher schon ein schweres Opfer. Es findet aber seine bestimmte Grenze an dem repubtt- kamsch-demokratischen Grundcharakter der Regierung. Das gemeinsame Bekenntnis zur Demokratie und Re­publik war die Plattform, auf der unser Zusammcrmr- beiten mit den bürgerlichen Mittelparteien bisher mög- lich war. Diese Plattform würde aber verschwinden, wenn eine Partei auf offen monarchistischer und anti­demokratischer Grundlage wie die Deutsche Volkspartei in die Koalition hineingenommen werden würde. Am Schluß seiner Betrachtungen wünscht derVorwärts", daß die Unabhängigen mehr politische Einsicht zeigten als bisher «nd eine Erweiterung der Koalition nach links möglich machte«. Als kleine Oppositioi^partei hatten sich die Unabhängigen den Luxus der Verant- wortungslosigkeit leisten könne«, jetzt, wo «e mrt aus­schlaggebend geworden seien, »würde sie die Taktik der Verarstwvrtungslosigkett mit der schwersten Verant­wortung Beladen. ...

Die Unabhängige« bezeuge« vorläufig jedoch die stärkste Neigung, in der Opposition zu bleiben.

Voll demokratischer Seite wird betont, da« die De­mokraten an keiner Koalition, die die Sozialdemokra­ten unberücksichtigt lasse, teilnehmen könnten.

DieDeutsche Tageszeitung" schreibt: Würde die Sozialdemokratie aus dem vernichtenven Rnyerlolg ihrer bisherige« Politik die rechte.Lehre ziehen, damr läge die Möglichkeit vor, eine Reg»er««g des Wieder- anfbancs auf breitester Grundlage zu bilden, die schließlich nicht streng parteimäßig gebunden zu sein brauchte. Ueber diese Möglichkeit des Näheren zu sprechen, «st aber der Augenblick noch nicht gekommen. Man wolle eine Annäherung, aber uran laufe nieman­

In derDeutschen Allgem. Ztg." heißt es, die bei­den Rechtsparteien würden selbst mit dem Zentrum seine Mehrheit bilden können. Ein Beitritt der De- mokraten zu einer Rechtsgruppierung erscheine den Verkttltliissen nach ausgeschlossen. Ebeuwwenig rote die Rechtsparteien für sich, würden voraussichtlich die beiden Linksparteien zusammen eine Maivrltat bilden können. Eine solche wäre vielleicht theoretisch möglich, wenn das Zentrum sich zu den beiden Linksparteien gesellen würde. Aber diese Kombination erscheine bei dem jetzigen Aggregatzustand des Zeutriiins durchaus unwahrscheinlich. Die Teutsche Volkspartei tot ossen- bar geneigt, auch mit der Svzialdeniokratie zusammen zu regieren. Die gleiche Geneigtheit bei der «ozialde- mokratie anzunehmen, sei aber zu verneinen. Wäh­rend andere Kombinationen schwer denkbar seien, deute manches darauf Bin, das, die alte Koalition auch mit schivacher Majorität sich werde euischlieyen müffen, die Geschäfte vorläufig zu itbernchmen.

Glückwunsch der großdeutscken Vereiuignng in Oesterreich.

t * Wien, 9. Juni. Die großdelstsche Berciiiignug richtete an die deutsche Volkspartei und an die deutsch­

nationale Volkspartei ein Telegramm, in dem mit be­geisterten Worten der Wahlsieg der Gesinnungsbrüdel gefeiert wird. Das Telegramm enthält die wärmsten Glückwünsche der Partei mit der Hoffnung, daß aus deH kommende« Arbeiten und Kämpfen das einmütige kraft- bewußte Großdentschland entstehen möge. Die groß- deutsche Vereinigung in Oesterreich stehe treu auf bet Seite der deutschen Rechtsparteiem

Der Zusammentritt des Reichstages.

w Berlin, 9. Juni. Der Reichstag wird voran-- sichtlich schon Mitte der nächsten Woche nach Berlin ein- berufen werden. Bis dahin soll das neue Kabinett end­gültig gebildet fein.

Rücktritt der brannschweigischen Regierung.

* * Braunschweig, 9. Juni. Nach der Präsidenten­wahl begrüßte der bisherige Ministerpräsident Dr. Jasper (Mehrheitssozialist) im Auftrage der Regie- ritita die neuen Volksvertreter mit der kurzen Erklä­rung, daß die Staatsminister in dem Ausfall der Land- tagswahlen einen wichttgen Grund zur sofortigen Me- derlegung ihrer AerMer erblicken. Die Bildung einer neuen Regierung wird im Laufe des heutigen Nachmit­tags erfolgen.

Die Landtagswahlen in Anhalt.

* * Dessan, 9. Juni. Bei den Landtagswahlen in Anhalt wurden folgende Stimmen abgegeben: für die Unabhängigen 31430, 6 Mandate (5 Gewinn), Demo­kraten 26 457, 6 Mandate (6 Verlust), Deutsch-Nationale 29 990, 6 Mandate (4 Gewinn), deutsche Volkspartei 23121, 5 Mandate (5 Gewinn), Mehrheitssozialdemo- kraten 61552, 13 Mandate (9 Verlust).

Der Widerhall der Wahlen im Auslande.

Die Pariser Blätter verfolgen mit gespanntester Aufmerksamkeit die Ergebnisse der Reichstagswahlen. Echo de Paris" glaubt, daß Deutschlaud eine starke Re­gierung brauche, die sich Gehörsinn erzwingen könne. Das deutsche Volk von morgen »ei aber ebenso unfähig, eine solche zu bilden, wie öas deutsche Volk von gestern. Petit Pgrisien" ist der Ansicht, daß die jetzige deutsche Regierung wohl mit einer schwachen Mehrheit ihre« Platz behaupten sann und daß die alten Minister auf ihren Posten bleiben würden. Ihre Lage sei aber auf alle Fälle durch das starke 'Jinwadneit der Ovpositio« äußerst schwankend.Homme Libre" sam, daß die neue Regierung ebensowenig in der Lage feilt werde, die Forderungen des Friedensvertrages zu erfüllen wie die bisherige. Die Zeit arbeite nicht für die Ber- büudeleu.

* * Zürich, 9. Juni. Die römischeTribuna" mel­det zu den deutschen Reichstagswahlen, daß der natio­nale Einschlag als günstiges Zeichen für die Wiederan­näherung Deutschlands an Italien außzusasien sei.

Amsterdam, 9. Juni. Die holländischen Blätter bespreche« eingehend die deutsche Reichstagswaül. Aus allen Besprechungen geht hervor, daß man wenig Ver­trauen zu der gegenwärtige» polikifche« Lage in Deutschlaud besitze. DasHaiidelsöladei" schreibt, die Koalition wird eine sehr kleine Piehrbett bekomme«, eine so kleine, daß mit ihr im heutigen Deutschland nicht regiert weiften könne. Eine solche Regierung gilt so viel wie gar feine. Schließlich erklärt das Blatt: Eitt- st'tzlich groß sind die Schwierigkeiten. Klug ist, wer den Ausweg findet. Ptit Spannung kann man der Lösung entgegenschen, denn eine Lösung muß DaR nöglichst er­folgen.

Der Generalstreik in Nordschleswig.

w Flensburg, 9. Juni. lT. u.) Der Generalstreik in der erste« Zone dauert an, und es Ist noch nicht abzu- sehen, wann er beendet sein wirft. Weder bei den Ar­beiten: noch bet den Arbeitgebern ist auf ein Nachgeben zu rechnen. Um einen Zusammcnbrnch des Sireiks herbeizufnhren, hat die internationale Kommission in den Kreisstädten der ersten Zone zahlreiche Verhaftun­gen unter den Streikenden vornehmen lassen.

Ermordung des deutschen Kensul in Täbris.

Berlin, 9. Juni. «T. U.) Die Darstellung Reu­ters, daß der deutsche Koniul Wustrow in Täbris Selbsttnord begangen habe, erweist sich nach einem ge­stern hier eingegangenen Bericht des Stabsarztes Dr. Schütz in Täbris als unrichtig. Herr Wustrow wurde durch eine von a«zen auf das Kousnlatsqebände a'gge- fmostene Kugel gc:rosfeu. Die deutsch-persische Gesell­schaft veröffentlicht folgende« ihr zngega«ge«cn Bericht». Teheran. Um das deutsche Konsulat in Täbris ist zwischen Angreifern und Verteidigern ein Kampf ent­brannt, der unter Anwendung von Bouibei: und Ma- fchtnengewebren mit Erbitterung geführt wird. Ein von Konsul Wilstrow in Teheran eingetroffenes Tele­gramm in französischer Sorache besagt, daß ein Appell an die Furcht in einem deutschen Herzen seinen Wider­hall stufte. Der Weg zu den Flüchttingen würde über seine Leiche führen, da er nur Befehle« der deutschen Regierung gehorche." Bizekonsul Dr. von Druifel bt noch nicht in Täbris cinaetroffcn, sondern anscheinend unterwegs zwischen TisliS mno Täbris. Die englischen Truppe« in Täbris haben sich auf fiae-tvin zurückgezo­gen. Die englische Bank verläßt Täbris.

Der Kampf um die letzten Schiffe.

Die ablehnende Haltnng der Alliierten in der AuS- lteferungSfrage der dentichen H<:ndelSschisfe wirst ein eigcnartiges'Licht auf die Unternehrmulgen deS Obersten Rates und Amerikas. Irr der letzten Seit wollte man sich im alliierten Lager den Anschein geben. alS ob man Dentschland wirtschaftlich helfen und es ihm ermöglichen