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fesselte angelilatt

j Erscheint leben Wochentag nochm, / D-wS-preis : T^SJ^^^^^ItI A^ 8

j fürheresetd sowie durch die Post derogen viertel- *i^->&

jährt. Mk." - otnieprägertohn u. Pistbestellgeld. ;

___________________________________________r Druck: C-fenks suchtruckerrl, f. ü.Schrjf"ettlM8 venntiV. f«nz sank, yersselS.

jWijeigeEpreije: di« einspaltige Petitzeile »der deren Kawr V Pfennig, auswärts v>pfcanig, im Teftteü Ulk .- / fernfprecher dummer 8.

Nr. 122

(erstes Blatt.)

Sonnabend, den 29. Mai

192«

Me-ermküSpsunA des VelHandels.

Finanzierung durch amerikanische Banken.

** Frankfurt, 28. Mai. (T. 1t.) Aus Paris wird gemeldet, derMatin" erfährt aus Neuyork, dis amerikanische Finanzwelt halte die Nuknüpfung gen Handelsbeziehungen mit Europa wieder für unbe­dingt notwendig. Der amerikanische Bankierverband hat eine Umfrage veranstaltet, um zu erfahren, ob die Gründnug einer Interesse,»teugruppe zur Gewähr>lng von Krediten an Europa angebracht sei. 85 Prozent der Antworten fielen bejahend aus. Die Mehrheit der Rate gezogenen Person! terstitünnä von P»",. Wl_____________

Siernng der bedürftigen Länder von Regierungen aus.

von en-

onen sprach sich jedoch für die Uu- rivatbanken und nicht für die Fi«an-

Jnternateonale Anleihe für Deutschland?

t-* Basel, 28. Mai. (T. U.) Der Pariser Korrespon ^en^ 4eA ^'^" ^s^'^s.^" ^^^'sirl^ovt- AitÄ Aitfpr S^it^ffo 21 wissen, die Ber

ily Herald" versichert, aus guter Quelle zu wissen, die Berhandlunqen der alliierten Sachverständi­gen in Bezug auf eine internationale Anleihe zu Gnn- Ken Deutschlands standen vor dem Abschluß. Danach tollen Obligationen von 10 Milliarden Goldmark unter der Garantie Englands, Frankreichs, Italiens, Belgiens" und wahrscheinlich einiger neutraler Staaten heraus »gegeben werden. Der Ertrag soll zp»»» Teil für die tzie- zahlung der erster» Kriegsörrtschädignngsrate, zum Teil für die inneren Bedürfnisse Deutschlands verwendet werden. Durch spätere Allsgaben von Schuldverschrei­bungen soll nach und nach der gesamte Betrag von 120 Milliarden aufgebracht werde»».

Deiteres Steten der Preise in Agland.

** Rotterdam, 28. Mai. (T. U.) In England setzt sich der starke Preisrückgang für alle Leberrsmi rel und Rohmaterialien fort. Besonders bemerkensmen ist der starke Preissttlrz für Butter, Geflügel, Fische, irber- seeisches Fletsch und kondensierte Nahrungs»n»ttel. Der

-Gründ dafür ist nicht nur die infolge der gestiegenen Preise verminderte Sauf traft der Bevölkerung, sondern vor allem auch ein starker Rückgang der Frachten von Amerika nach England, der darin begründet ist, daß der ^rachtschiffrcmm jetzt größer ist als im Jahre 181L Man erwartet ein weiteres-starkes Sinken der Preise, namentlich auch in Wolle und Baumwolle. BesorrderS Hemerkerrswert ist auch die Anhäufung von Futtervor- räten i« England. Der Spekulation, welche wie aus , Dem Kontinent, so auch in England große Me»Mn 'iv . . ^1» ... _ :rrü<*M»'l*. urudsr '

!M ^M»hre Panik beBTiRÜUeh Die Speli.lar.ou kWWl. auf den Markt, was sie los werben kann, ohne je- Moch zu den Hohen Preisen Käufer zu fruden. Der etn- zige Artikel, worin noch einige Knappheit herrscht, ist - Weizen, weil die Weizenversorgung der ganzer» Welt, 'wenigstens nach der Behaupturig der Fachleute, den ilKonsum für das laufende Jahr nicht deckt. Für die Brotversorgung wird daher alles von dem Ausfall der Welterute abhängen.

ob der Versailler Vertrag revidiert werden solle, son­der»» nur das Wie der Abänderung zu erwägen habe». Frankreich habe nicht mehr freie Hand gegen Deutsch­land, sondern es sei in »nehr als einer Beziehung von England abhängig, und England werde es durchzusetzen wissen, daß Dentschland nicht zu Grunde gehe. Infolge- desser» sei die Lage Deutschlands in Spaa nicht so trost­los, wie häufig angenommen werde.

(Ob England uns mit einem Male wirklich so »vvhl gesinnt ist, darf man mit Rücksicht darauf, das; eS bis­her seine Forderringeu an Deutschland rücksichtslos dnrchgcsetzt hat, füglich bezweifeln.)

Llovd George ant Revision bereit?

Eine in London von den Gewerkschafter» und der Arbeiterpartei einberufene große Versainmluuq forderte eine nochmalige Prüfung sämtlicher Friedcusverträge. Llvnd George hat sich daraufhin bereit erklärt, mit den Führern der Liberaler» und der Arbeiterpartei die Frage der Revision zu bespreche», »voraus man schließt, daß in der Tat in absehbarer Zeit mit einer Abände­rung des Versailler Vertrages zu rechnen ist.

Abermalige VertagungderSpaaerKonferenz?

t-r Genf, 28. Mai. (T. G.)Savas" meldete am Dienstag, der alliierte Rat befaßte sich mit einem Au- trage anf abermalige Verschiebung der Konferenz in Spaa, da infolge der Verhiudernng einer Bertraasmacht und des Rücktritts Poincarees von dem Vorsig der Wiedergntmachnugskommission die Vorschläge zv dem Termin kanm vovliegen sönnen. ,

W Haäg, 28. Mai. (T. II.) Die Delega-io»» des bri­tischen Imperiums für die Friedenskonferenz, die nach Friedensitiilerzeichnung aufgelöst wurde, wird nach der Times"' für Spaa wieder zusammen!relen, nicht aber persönlich dort erscheinen. Der Zweck oes Zusammen­tritts ist die FesistsAnng der Interessen der Dominions bei den Verhandlungen in Spaa. Kanada wünscht, daß seine säuickiche» Kri-gspeustvrlen von Deutschland ge­zahlt werden. - -

Die deutschen Delegierten für Spaa.

DaS Reichscabinett ha? in seiner letzten Sitzung die deutschen Delegierten für die Konferenz in Svüa er­nannt. Die Liste der Deleg^ 'rten wird sevöfsentlicht werden, sobald sie den Allst eu besannt gegeben ist. Sie enthält achtzehn 9tawer

England «uo Ameri^r.

Vor einiger; Kochen hat de* englische Geschäfts-

der

Großer Preissturz im Lebensmittelhandel.

i Aus Berlin wir- gemelbet: Die Berliner Grossisten Mttd Kleinverkäuser im Lebensmittelhandel befinden sich Mit einigen Wochen in wirtschaftlichen Nöten. Seit un- oesähr 14 Tage»» sind sämtliche Lebeusmirtel unaufhalt­sam im Preise gesunken infolge der stetig steigenden Va­luta und dem Ueberangebot von bisher im Schleichhan­del zurückgehaltenen Landesprodukten. Schon seit Mo­naten haben die Berliner Grossisten der Lebeusmittel- Dranche mit einem Sinken der Preise gerechnet und trotz­dem blieb das Geschäft immer nur auf eine immerhin sehr erhebliche Preissteigerung eingestellt. Nur» ist ' -Hamburg infolge der starke« Zufuhre« aus dem *

»e im Großhandel eine Panik ausgebrochen, die un- haltsam weiter greift. Die Hamburger Grossisten be­eil sich nun, die Lager zu jedem Preis zu räumen, otz der erheblichen Verluste, die ihnen daraus erwach­en. Tagtäglich treffen in Berlin Eisenbahnzüge mit -bensmitteln ans Hamburg ein, und die Preissenkung äre noch wesentlch höher, wenn der B»nnenschiiserstreik Licht dazwischen gekommen wäre. Am stärksten vetrosfen Durch den Preissturz sind die Stadtgemeinden, die Sstihr- Mittel und Hülsenfrüchte in ungeheurer Menge be,chafsr haben und nun gezwungen su»d, diese Waren »m» °>0 brs 40 Prozent Verlust zu verfauieit. Besonders kritisch ut int Lage auf dem Fettmarkt. Reis, der im Großhandel uorb vor knrzeu» 1t M. das Pfund kostete, ist auf 6 M. Nesuake«, bei minderen Qualitäten auf 4 M und dar­unter. Heringe werden mit 200 Dst daß »ratz billiger ge­handelt als vor 8 Tagen. Frische »eefttoe find in Ham- Durg aus 75 Pfg. und 1 M. das Pfund herunrergegangen.

Kein Skvkeu der Lebensmittelpreise in Amerika.

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l»s-

* Genf, 28. Mai. (S. C.) DerHerald" meldet MtS Neuyort- der Bericht des Lebensmittelkontrolleurs an das Staatsdepartement stellt kein Nachlassen der hohen LebensnrMpreise für den Winter in Aussicht. Die bisherigen Abschlüsse mit Produzenten für Weizen und Mais mußten infolge der gestiegenen Löhne mit 20 bis 80 Prozent Meren Einkaufspreisen abgeschlossen werden als im Vorjahre.

Der Rerifionsgedanke.

Wie aus Dresden gemeldet wird, machte -er säch­sische Fiuanzmiuister in einer Wahlrede aufsehenerre­gende Mitteilungen über die auswärtige Lage. Er cr= Ziel Frankreichs gegen Dentschland nicht ( Englands um Italiens sei. Kurz vor .....^ ^..tsch sei der englische UnterstaatSselretär revelierr bei ihm in Leipzig gewesen und habe sich ge. asiert. England werde nicht mehr die Frage erörtern.

gcude Wctttellun« klärte, daß das wehr das Ziel ' dem Kapp-Pust

Mit versteift auch die cunernaaiscde Regierung, vor jeder Einmischnug in die cnglisch-lrischsu Augelegeuheitc» warnt. 9hnime6r hat der amerikanische Minister des Aeußer»» Colbu an den Vorstand des Komitees für aus­ländische Augelegenheitel» ein Aufsehen erregendes Schreiben gerichtet, in dem er ausführt, daß sich in dem Verhalten der Vereinigten Staaten in ihrer äußeren Politik nirgends ein Grund findet, der eine Einmischung Dritter in die amerikanischen Angelegenheiten zulasse, selbst dann nicht, wenn die Vereinigten Staaten es vor- ziehen sollten, in ihrem eigenen Interesse und zu ihrem Vorteil dieRepublik Irland" anzuerkennen.

Der Sturm gegen Mtterand.

Potucarce in Opposition.

Aus Paris wird gemeldet: Der frühere Präsident und jetzige Senator Poincaree ist entschlossen, in offene Opposition gegen das Kabinett Millerand zu treten. Den Anlaß dazu sollen die VerbanMit »genMillerands mit Lloyd George über eine sofortige Feitse.mua der deutschen Krjcgsentschädiguug bieten, gegen die Poin­caree bereits durch seinen AuStrttt aus der Wtedergrrt- machnngskmnmission persönlich Widerspruch erhoben hat. Die Tatsache, daß bei der Aussprache zwuchen den Vertreten» der verwüsteten Gebiete muh die echemaligen Minister im Kabnuelt Clemenceau, Klotz und Loucheur, das Wort ergriffen, läßt erkennen, dav bereits alle »treb- samen Parlamentarier, die nrtt Ungeduld auf das vitoe der Regierung Millerand »varten, sich um Poincaree sanuneln. Da der unabhängiac Sozialist. AubruN be­reits eine Interpellation über dre Festsetzung der deut­schen Kliegsentschädigung angekündigt bat. wird Mille- rand also Gelegcicheit haben, vor der Oetfeiullchkelt eure grmtdsätzliche Ziussprache mit den Gegnern inner Poli- M herbeizuführen.

Millerand verlangt ei« Bertraueusvotum.

Millerand erklärte sich damit esn-»erstanden, daß die Kammer am Freitag nachunttag die Iniervellmion be­treffend die Festsetzung der beut üben Entschädign^ be­sprechen wird. Er werde in der Kamnicr 'erner Erklä­rungen abgeben und die Vertrauensfrage. stellen Hin- sühtlich der Methoden, die zu befolgen seien, um die Durchführung des Friede nsvertrageS zu, 'ickerri., Der Ministerpräsident laßt die Kanmter auftorben, sich in einer allgemeinen Vertraueitstagesordmnla dahin aus- zrrspreche»r, daß ihm volle Bewe-zungsfreiSert gelassen imd die nötigen Vollmachten gegeben werben, tun die schwebenden diplonratischen Berllmtdlungcu mit den Al­liierten und den deutschen Vertretern in Spaa zu siihren.

Tardieu über Versailles.

Die Entente s«m Rachgcbcv bereit gewesen?

** Paris, 28. Mai. I« der französische» Kammer erklärte Tardieu, daß im vorige» Jahre es nur dem nn- uerantworUichen Treiben gewiffer Personen ««S Par­teien zu ,«schreibe,» sei. daß De.Iscklaud den Friedens- vertrag von Versailles voreilig »nterschnclvu habe, ohne die Luaestäuduisic zu erlauge». Sie Enalaud und

Amerika zu gewähre« bereit waren «nS Sie in der 1Wr Hebung der Besetzung des Huten Rhemnfers «*» in M Festsetzung der EntschäSignskssumme bestauben bätroK

Neues polnisches Friedensangebot?

Wie«, 28. Mai. (T. U.) Aus Lemberg »KS berichtet, nach einer Meldung aus Warschau verlautet in politischen Steifen, daß die polnische Regierung bed Sowiärcgiemng ein nenes Friedensangebot gemacht habe. D»e Eröfsnnng der Friedensverhaadl««ge» mil Rußland soll bevorstehen.

Rußland ersucht Litauen um Waffeuhllf«.

** Kopenhagen, 28. Mai. Einer Meldnug aus Rig« zufolge machte» die Bollchewiste« ben Litauer« ein An­gebot. wouach die Litauer die Polen von Norden her hn Rücke« angreifen sollen. Dafür wollen die BolschenK- ste« den Litauern helfe«, das deutsche Memelgediet 4» erobern.

** Sopenhage«, 28. Mai. In SJUna Herrichj über ben Vormarsch der Bolschewisten große Arrfregnug. Die Hospitäler finb mit Ver»vu»»deten überfüllt, die von der Front gekommen sind. Die OkkupationsbeHörde»» erlas­sen einen Ausruf, in dem sie die jungen Miurirschaste» auffofbern, an die FrmU zu gebcit

Minsk von den Bolschewisten bedroht.

* Rotterdam, 28. Mai. (S. 6.) DieTimes' mel­den aus Warschau, Minsk wird noch von den Polen ge­aasten. Die Bolschewisten stehen 15 Klm. vor Mius^

Räumung Podolieus durch die Solen.

** Genf, 28. Mai. (S. G.) Nach Meldungen Pa­riser Blätter ist eine fraitAöfifdte Militärkommt'sio«! nach Warsäiau aburarschtert.Journal" erfährt, daß gana Podolten von den Polen geräumt werde.

Schwere Verluste der Pole«.

w Posen, 28. Mai. (T. u.) Verwundete polnische Soldaten, die von der Front gegen die Bolschewisten *u> rückgekehrt sind, berichte»», daß me Polen i« ben letzte« Kämpfen schwere Verluste erlitten haben, da die rote Arvice ihnen stark überlegen gewesen sei und hervorra­gend gesümpft habe. Die Lazarett in Posen beherber­gen fetzt weit mehr Verwundete als z»» der Zerr, wo die deutsche Armee im Westen die großen Stampfe zu be­stehen hatte.

©eiangenentjelmtrausporf aus Sibirien.

Von der Reichszentrale für Heiwatbteuft in Easiel. ** -^ - .-r^-rw. *r. ^rtn5=^ett ^rEc .Krtcgsgefangcncr lebt noch in Sowjetrußland. Die Retchszentralstelle für Kriegs- und Ztvtlgefangene rech­net bestimmt damit, daß bis zum Herbst auch der letzte der dort befindlichen Deutschen in die Heimat »utTrtfge­lehrt sein wirb. Von den ungeheuren Schmiert «fetten, mit denen die Vcrha»ldlm»gen über die Rückfiihruug un­serer gefangenen Landsleute verbunden waren, macht sich der Fernstehende kaum einen Begriff. Es kostet 4. B. allein jeder eirlzelne über Wladiwostok heimkehrende Kriegsgefangene nicht weniger als 50 000 Mark. Die Kosten für die Heimführung der Deutschen aus Ruß­land und der Russen aus Deutschlanst- (in Demschlanb befinden sich »roch 180 000 Russen) werden auf 2 Milliar­den Mark veranschlagt. Zu diesen Heimnihrungskosren kommt noch die Unterstützung der Kriegsgefangenen in Feindesland, für die die Regierung 40 Millionen Mark ' ausgönwrfen hat. Und um den bedürftigen Gefangenen bei der Rückkehr in die Heimat weiter zu helfen, finb 150 Millionen Mark für wirtschastliche Beihilfen aufge­worfen worden. Im neuen Etat des Reiches ist erneut . eine noch größere Summe vorgesehen, die an ganz be­sonders bedürftige Heimkehrer verteilt werden soll. Die Regierung bat alles getan, um den Gefangenen einen herzlichen Empfang in der Heimat zu bereiten. Ueber 5000 Hetmkebrstelleu sind im Reiche geschaffen morden, und hier sind Männer aller Parteirichluugen tätig, um den Heimkehrern Hilfe zu leisten.

Sie Regierung nah die polschgerächle.

Ueber die allgemeine politische Lage machte der preußische Staatskommissar für die öffentliche Ordnung. Wcitzmaim, vor Vertretern der Presse folgende Huf- führungen: Der Sraatskommiüar hält die Befürchtungen eines Rechts- unb LinkspurscheS für start übertrieben. Die unabhängigen Tozialdemokrateu denken nicht dar­an, einen Gewaltstreich zu verursachen, urnsowerrtger, da sie viel von den fommenden Wahleu erhoffen. Ebenso verwerfen die Führer der fonnnuniftifchen Partei iebe Gewaltpolitik. Die Kommunisten zeigen bnrdj die Aus­stellung von Karrötdatenlisten für die ReichStagswghl. Latz sie sich nunmehr auch offen an? den Boden der Ver­fassung stellen wollen. Lediglich die kommunistische Ar­beiterpartei, die jedoch nur über eine nicht febr zahlreiche Anhängerschaft verfügt» vertritt die Ansicht, unter An- . wenbung aller nur möglichen Mittel die Diktatur des Proletariats burebsufehen. Der Staatbfommiifar ist je­doch überzeugt, daß alle von dieser Partei ausgehenden Bewegungen leicht zu unterdrücken seien. Die 6>eiabr derartiger Bestrebungen liege aber darin, daß jede »^e- waltanwen-nna eine Aktion der Geaenparret auslölen werde und dadiirch eine Gefährdung der Sicherheit und Qrbmntg im ganten Lande herveitübren förme. Auch im Hinblick auf die Außenpolitik ist es höchst verderblich, wenn derartige Bestrebungen Anklang fänden. Eine Gefahr liegt darin, daß im Falle des Raube'hanptn»a>tttS Hölz und des Sangcrbäufcr BmEraubs Verbrecher unter dem Deckmantel linksmdikakcr ^arteten Taten haben begehen können, die geeimte: sind, die schon vorhandene Nervosität bedeutend ztt steigern. Znsaumienf.^en- der Staatskommifsar der Ueberz-tssang, Satz ein plan-