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Nr. 118

Dienstag, den 25. Mai

1921

Mlschaslsverhandlungen mit "rsp'r?!*.

' ** Berlin, 22. Mai. £5 ein endgültiger Erfolg von den deutsch-französischen Verhandlungen erwartet wer­den könne und ob der "Austausch von Industrieprodukten zwischen Deutschland und Frankreich, wie er vor dem Kriege bestand, wieder möglich sein wird, hängt zum großen Teil von der französischen Industrie und der französischen Regierung ab. Eine Information behaup­tet heute, daß die fetzigen Beratungen lediglich ein Prüf- stein der GcKlNnng Deutschlands gegenüber Frankreich leiert. Das Gegenteil ist richtig. Nur wenn die Bertre- rer Frankreichs aus dem Standpunkt beharren, daß die deutsche, Industrie nicht dazu gezwungen werden könne, um jeden Preis an Frankreich alles zu tiefern, was diese besitze, ist ein gedeihlicher Abschluß der Verhandlungen M erwarten. Die Beratungen selbst werden bis Mitte Juni andauern. Von deutscher Seite, liegen Anträge vor, die auf langfristige Rohstoffkredite Frankreichs und seiner Kolonien für die deutsche Industrie hinarbeiten.

** Genf, 22 Mai. (S. C.) Aus Paris wird ge­meldet, die deutschen Teilnehmer an den Wirischaftsbe- sprechungen versichern, daß die Verhandlungen von den Franzosen in sehr entgegenkonnnender Form geführt werden. Generaldirektor Deutsch erklärte in einer Unter­redung, auf französischer Seite scheine die Neigung zu bestehen, zu einer Einigung mit Deutschland zu ge- saugeu.

' Der SieiseverkeSr mit Fkäukreich n«6 Lelgie«.

Bei den Beratungen technische-' Delegierter der deutschen, französischen und belgischer Eisenbaknver- waltungen über die Wiederaufnahme des Reiseverkehrs zwischen den drei Ländern und dem Durchgangsverkehr durch Deutschland wurde Folgendes erzielt: L Eine Vereinbarung z» dem Vertrag über du Paris-Prag- Warschau-Wicn-Ervreß: 2. eine Bcreiitbarung mit der französischen Ostbahn wegen direkter Wagenverbindung mit Frankfurt-Prag-Warschau-Münchcund evtl. auch Wieu: 3. eine Vereinbarung mit der französischen und belgischen Nordbahn und der Internationalen Schlaf- wagcngesellschaft wegen direkter und mehrklassiger Wa- ' genverbiMung zwischen Paris. Ostende und Berlin tevrr. auch Wurschans. .;nr-Bsbandlmig. wLüLLLr Ein- zelpunkte zu 2 uns 8 soll demnächst eine Zusammenkunft in Kehl stattfinden.

Ein WeMaudelskor.gr .

DieD. A. 3* meldet aus Paris: ^Ker ragen nugen- blicklich Delegationen von Wirtschaftsverbänden aus Amerika, England, Italien und Belgien, um einen Kon­greß des Welthandels vorzubereitev- der vom 20. bis 26. Juni in Paris stattfinden soll. Es scheint u. a. die Absicht zu bestehen, eine internationale Handelskammer zu gründen, deren Sitz abwechselnd in Amerika, Eng­land, Frankreich uüd Italien sein soll. Zu diesem Kongreß des Welthandels sollen später die Neutralen, wie die Mittelmächtezugelassen" werden.

Die deutsche Wirtschaftskrise.

* Leipzig, 22. Mai. (S. C.) Die allgemeine deutsche Wirtschaftskrise macht sich in den Industrielän­dern Sachsen »nd Thüringen stark bemerkbar. In der Glas- und keramischen Industrie konnte infolge des Kohleunrangels nur ein Teil der Oesen in Betrieb ge­halten werden. In der Metallindustrie sind die Auf­träge von Ferjigfabrikate» besonders i« wirtschaftlichen Maschine», bedeutend zuriickgegaugen.

w Halle, 22. Mai. (S. C.) Infolge der Betriebs- einschränkungen ist es hier schon zu erheblichen Arbeiter- entlassungen gekormnen, sodaß die Zahl der Arbeitslosen sich vermehrt hat. Die rückgängige Bewegung wird, wenn nicht alle Anzeichen trügen, in der kommenden Woche noch verschärft werden.

w Berlin, 22. Mai. lS. C.) In der Rerchshaupt- stadt ist eine Krise im Wareneinkauf eingetreten. Große elegante Herren-Maßgeschäfte zeigen ihre Schließungen am 1. Juni auf 1 bis 2 Monate an, weil sie die hohen Preise für Kleidungsstoffe nicht mehr bezahlen wollen.

Aushebung des A«snatzme;«slmdes.

W Berlin, 22. Mai. (T. U.) Der Reichspräsident hat die auf Grund des Artikels 48 der Verfassung erlas­senen Ausnahmevorschriften für folgende Bezirke auf­gehoben: Berlin, Brandenburg, Pommern, die Reste der früheren Provinzen Westprenßen und Posen, für Schleswig-Holstein, Hannover, Hessen-Nassau sowie, für die Rheinprovinz außer dem Rcqwrungsbezlrk Düssel­dorf, ferner für Hessen, Mecklenburg, Braunschweig, Oldenburg, Anhalt, Waldeck, Lippe-Detmold, Schaum- Lurg-Lippe und die Hansastädte. Im Freistaat Sachsen, in Württemberg, Baden und Thüringen mit.Ausnahme von Gotha bestehen Ausnahmevorschriften nicht. Ueber Ostpreußen, Schlesien und die Provinz . Sachten wird noch ein näherer Bericht vor der Entscheidung abgewar­tet. Die Entscheidung wird in den nächsten Tagen er- folgem

Aufschub dervolksabslimmung inOffpteuBen

~ Rotterdam, 22. Mai. lT. U.) Aus Paris wird gemeldet, daß die Botschafter-Konferenz über die Abstim- nnmgsgebiete Alleusteiu mtö Marienwerder verhandelt hat.' Sie prüfte die Erhöhung der Polizeikraste in die­sen Gebiete« und entwarf die an Deutschland uird Po­len zu sendenden Antworten über das Datiun der Volksabstimmung. Diese wird nicht so früh stattfinden, wie man zuerst annahnr. Sie wird etwas verschöbe« werden. Die Konferenz billigte das zwischen Deutsch­land mid Polen am 23. April abgeschlossene provisorische Abkommen über die Eisenbahn-und die Schulden. Die­

ses Uebereinkommen wird durch eine endgültige Ab­machung ersetzt werden. Die Konferenz k""chloß, die Frage der auf Danzig und Memel lastenden Schulden durch die Wirtschaftskommission bearbeiten zu lassen.

Das Programm für Spaa.

Erckläruage« Bouar Laws.

Im englischen Unterhause kam Bonar Law auf die Konferenz von Hythe zu sprechen und sagte, der Zweck der Zusammenkunft sei nicht, Deutschland Vorschläge über die Festsetzung des Gesamtbetrages der Entschädi­gung zu machen, sondern es handelt sich darum, eine Grundlage zu finden, um die Vorschläge der deutschen Regierung in Spaa zu prüfen und zu kritisieren. Wir haben vorgeschlagen, diese Ansprüche in der Weise zu regeln, daß, soweit Frankreich und England in Betracht kommen, für je 5 Pfd. Sterling, die England empfängt, Frankreich 11 Pfd. Sterling erhalten soll. Sowohl die französische als auch die englische Regierung legen den größten Wert auf die Entwaffnungsfrage, die in erster Linie in Spaa besprochen werden soll Was die Prio­ritätsfrage bei der Wiedergutmachung betreffe, so meine die englische Regierung, daß es nicht zu billigen sei, daß einer der Alliierten ein Vorrecht erhalten solle. In Spaa solle ein offenherziger Gedaukenaustausch stattfinden, und wenn die deutsche Regierung dorthin mit der auf» richtigen Absicht komme, den Friedensvertrag auszufüh- ren, so werde die Konferenz rute Früchte tragen. Ueber Polen sagte Bonar Law, die englische Regierung habe dieses Land in keiner Weise zum Krieg angestistet. Viel­mehr habe Lloyd George im Januar dem polnischen Mi­nister des Aeußern in Londen erklärt, die britische Re­gierung könne die Polen unmöglich zum Kriege er- mutigem

Diskontierung der Kriegsen schädigung durch Amerika?

An der Pariser Börse n urden Nachrichten verbrei­tet, wonach das ameriranisNe Finanzkonsortium bereit sei, 120 Milliarden Goldmark zu eskomptieren, die Deutschland als Kriegsenin ädtgung bezahlen soll

Die ersten 20 Milliarden Entschädigung.

t* Gcus, 22. Mai.» I^ französische» Staatshaus- bÄtngkA ist die erste R- te der deut'»«« Entikbädt- a«.tt(Wmu«mvü Fi vo 20 Miitiars-N Fsanreu. im Voranschlag in Einnahme erstellt worden.

Das Schia'al Danzigs.

»-: Da«r'" 22. Mai. v^er Rat der Alliierten hat Norwegen das Mandat des Bdt»cro»n0r>. t^t Da«zi2 angetragen. Die norwegische Regierung hat es aber ab­gelehnt. Da sich keine andere Macht bereit erklärt hat, das Mandat zu übernehmen, so besteht, wie hier ver­lautet, die lLefahr, daß es an Polen fallen werde Die englischen Int wen werden Danzig am 1. August räu­men, die französischen am 1. September. Gelegentlich einer Besprechung äußerte sich der englische Oberkom­missar, Errgland habe nur noch ein sehr geringes Inter­esse an Danzig.

Die Bewachung Deutschlands.

»-$ Haag, 22. Mai. (B. T.) Aus Paris wird ge­meldet. imPetit Journal" ntadn General Rollet nä­here Angaben über den Kontrolldienst in Deutschland. Dieser Dienst zerfalle in 3 Abteilungen, eine Abteilung für die Befestigung, eine für die Bewaffnung und eine für die Streitkräfte. Für die Arbeiten dieser Komuris- sion sei Deutschland in eine Anzahl Distrikte geteilt, die jeder einem Oberst unterständen. In jedem Zentrum finde die Kommission eine entsprechende deutsche Kom­mission, die aus Offizieren, Ingenieuren und Techni­kern bestehe. Deutschland besitze noch immer große Mas­sen von Bewaffnungsmaterial. Obgleich schon ein gro­ßer Teil vernichtet wurde, bleibe noch mindestens 4 bis 5 mal soviel znr Vernichtung übrig.

Die Konferenz von Spaa.

Berlin, 22. -Mai. <V. 3 ) An deutschen amt­lichen Stellen liegt bis zur Stunde noch keine Bestäti­gung seitens der Entente vor, daß die Konferenz von Spaa verschoben wird. Immerhin ist mit Bestimnstheit anzunehmen, daß trotz des Fehlens jeder amtlichen Nach­richt mit einer Verschiebung der Konferenz gerechnet werden kann.

Die Brüsseler Konferenz verschoben.

w Parts, 22. Mai. (B. Z.) Eine Havasdepesche mel- det aus London, der Rat des Völkerbundes hat beschlos­sen, die internationale Finanzkomerenz in Brüssel auf Anfang Juli zu verschieben.

Rückkehr ans Japa«.

** Berlin, 22. Mai. lL. A.) Zldmiral Meyer-Wal­deck, der Verteidiger von Tsingtau. ist mit insgesamt 950 Personen an Bord des DaiM'fersNankei Maru' rm Hamburger Hafen eingetroffen.

Eine Notss über die Verbrechen der Besatznngstrnppeu.

.^Zürich, 22. Mai. lS. C.) Der ^Anzeiger" meldet aus Paris, der dentsche Geschäftsträger über­reichte am Dienstag dem alliierten Rat eine Note Deutschlands, die eine Zusammenstellung der im besetz­ten Gebiet von der Besatzungsarmee seit November 1918 verübten Verbrechen enthält. Die Note hat besonders in französischen Kreisen einen peinlichen Eiadrnck her- «orgernfen.

Die Kriegsschäden Frankreichs.

** Rotterdam, 22. Mai. (S. C.) Die «Times" mel­den aus Paris: Im Finanzausschuß der Sommer teilte der Fiimnzmlnister am Mittwoch mit, daß die ge­samten Schäden Frankreichs OnrcO die deutsche Krieg­führung 200 Milliarde» Franken betrügen. Hiervon sei Derstschland nach dem Friedensvertrage verpflichtet, eine Summe von 135 Milliarden znrückznerftatten.

Der französische Streik vor der Kammer.

*1 Paris, 22. Mai. In der gestrigen Sitzung tat Kammer wurde eine Interpellation über die StrÄkbe» wegung verhandelt. Der Sozialist Eachin rechnete mit Millerand ab, dessen gegenwärtiges Vorgehen gegen Me Gewerkschaften er in Gegensatz stellte zu der sricheren Rolle, die Millemnd vor 20 Jahren an der Spitze der Gewerkschaften und der sozialdemokratischen Partei ge­spielt habe. Er erklärte. Sie, Herr Millerand, ha^n damals die Arbeiter darüber belehrt, was die sstationg« lisierung bedeute. Heute stehen Sie auf der Seite der schärfsten Feinde der Arbeiter. Während dieser Erkiä- nungen steckte Millerand seinen Kopf in ein Aktenblln- bel. Der Minister des Innern antwortete und bestritt den beruflichen Charakter der Ausstandsbewegung. die nur politische Zwecke verfolge. Ihr Ziel sei, durch eine allgemeine Wirtschaftslahmlegung im ganzen Lande die Revolution herbeizuführen. Die Arbeit werde in bett meisten Betrieben wieder ausgenommen. Man erwar­tet nach Pfingsten eine endgültige Regelung. In der Kanrmer wurde ein Gesetzentwurf eingeorachr, daß künftig die Arbeiter erst geheim abstimmen sollen, o5 ein Streik stattfinden soll oder nicht.

Die Haltung der französischen Sozialisten.

** Genf. 22. Mai.Humanster" meldet, daß die So­zialisten in der französischen Kammer auch in neuer- lichen Sitzungen es abgelehnt haben, solange Deutsch­land mit der Erfüllung des Versailler Vertrages im Rückstände ist, in der Kammer gegen das Ministerium Millerand Stellung zu nehmen.

Vcrtraueuövotnm für Millerand.

- Berlin, 22. Mai. ,L. A.j Die französische Kam- mer sprach dem Kabinett Millerand wegen seiner ener­gischen Haltung gegen die Streikenden ihr Bertra»e» aus.

Die Gründe für Poincarees Rücktritt.

w Zürich, 22. Mai. ,S. 6.) Nach Meldung der Blätter aus Paris veröffentlichen «Temps",Echo d« Paris" undJournal" Erklärungen PoincareeS, wo­nach dieser deshalb von dem Vorsitz der Wiederguima- chungskommission znrückgetrcten sei, weil er in eine» weiteren Nachgeben der Alliierten gegenüber Deuu'ch- land die Zerstörnng des Sieges der Alliierten und den -V-gnur der Wiederersigrknng des miliiaristischen Deutschlands erblicke. .

Auch Fach will zurücktrete»?

»- Geuf, 22. Mai. lS. Eck Der Lyon erProgres" meldet aus Paris, daß Marschall Foch infolge der immer weikergebenden ^...i^««^ und Abscht-äck»''«.- m des Versailler Vertrages mit seine« Rücktritt drohe, da e, die militärische Seranfroortuna nicht mehr tragen könn«

Anruhen in Oberitatten.

^ Lvgauo, 22. Mai. (T. U.) In der Provinz Udine bemächtigten sich die streikenden Laudarbeiter mehrerer Ortschäften, verjagten die staatlichen Behörden, Polizei und -Karabiniere und hißten auf den Rathäu­sern rote »Fahnen. Sie unterbrachen die Telegraphen- unö Telephonlettungen und sprengten eine Brücke »a* einen Tunnel der Strecke Ubinc-Wlen. Der Schnellzug Rom-Wien konnte noch rechtzeittg in Udine zuriickge- halten werden. In Verona Stadt und Provinz ist der Generalstreik ausgebrochen.

Ernste Lage der Engländer in Persien.

In Nord-Persien roiA jeder Tag für die Engländer ernster. Meldungen aus Teheran besagen, daß gleich, nachdem die russischen Kriegsschiffe anfingen, Enzeli zu beschießen, die weiße Flagae im Hafen qekstbt wurde. Die Abordnung, bei der sich auch ein englischer Offizier befand, begab sich an Bord des russischen Flaggschisfek. Die Russen Iorderien vor allem den Abzug der engli­sche» Trnppc« aus Enzelin, der inzwischen auch erfolgt ist. Weiter erklärten die Russen, daß die Verhandluu- aen über die Zukunft von Enzeli zwischen Moskau unb London direkt aeführt mürben; mit onberen Worten: die Russen wolle» die Engländer ans Rord-Persic« heraus haben, wo sie sich seit dem Summmcnbriuh des russischen Kaiserreiches einzunistcn suchten. Die Mos­kauer Regierung verlangt, daß man sich in London an die Abmachnngen des alten russisch-persischen Vertrages hält und erkennt das neue rusiisch-versi'che Slbfommen nicht an. Die Engländer sind in einer gefährlichen Lage. In Enzeli hatten sie nur 500 Mann, in TäbriS unsje- fäbr ebensoviel. Sie rechnete« stark auf die persische Ko- fakendivision, die sie in Täbris nroanifiert hatten und die unter dem Kvmumndo eines russischen Offiziers stand. Diese 5000 Mann starke Division ist ohne wei- tereS zu den Russen übergegangen,' letztere verfügen in Baku über 40 000 Mann.

Der Führer der role« Armee im Ruhrgebiet verhaftet.

Halle a. S., 22. Mai. Der chema ige Führer der roten Armee im Ruhrgebiet Franz Dombrowski, bei wegen einer Reihe schwerer Verbrechen vom Kriegsae- richt zum Tode vcrurteUt roorbat aber geflüch-et war, wurde in einer syerfanrmlr.no der Kommunisten Ver­haftet.

Der parlamentarische UutersschuugSausschutz.

-» Berlin, 22. Mai. (S. E.) Der Umersuchnngs- ausschuß der Nationalvcrsannnlnng für die Schuld «m Kriege wird auch nach dem Abschluß der Plenarsitzun­gen weiter tagen. Für die Woche nach Pfingsten ist eine neue Gesaustsitznug des Ausschusses nach Berlin einberusen.

Strcikplänc der radikalen Eisenbahner.

** Berliu, 22. Mai. In einer Versaunulung der radikalen Eisenbahner in Spanbau wurde von einem Redner erklärt, daß ein allgemeiner -eutscher Verkehrs-