HersfelSer Logedlatt
Nr. 102
Dienstag, den 4. Mai
1820
M Die KVnferenz in Span»
i®’ Vcrhandlurrgen über ein Wirtschaftsabkommen.
t* Lerm 3. Mai. <T. U.) Aus Paris wird gemeldet, daß Millerand nach den letzten Schritten, die der Unterstaatssekretär Goeppert bei ihm getan hat, sich damit einverstanden erklärt hat, in Paris eine deutsche Wirtschaftskommission zn empfangen, die mit französischen Sachverstäüdigen über ein Wirtschaftsabkommen beraten soll. Die französischen Zeitungen berichten, daß die Sachverständigen bald ernannt würden und daß man auf französischer Seite eifrig an der Arbeit sei, ein Programm aller der Krägen nufzusteüen, die auf der Konferenz in Spaa zur Sprache kommen sollen. Eine der zuerst zu entscheidenden Fragen wird das Studium der Zusammensetzung der Konferenz sein. Die Frage, ob an ihr nur Frankreich, England, Italien und Belgien, oder ob noch die neuen NachbalPaaten des Deutfchen Reiches Polen und die Tschecho-Slowakei teilnehmen werden, wird an erster Stelle stehen. Vielleicht werden auch Dänmeark und alle diejenigen Staaten, die vermöge ihrer geographischen Lage ein Interesse an der Entwaffnung Deutschlands haben, eingeladen werden. Die französische Presse läßt durchblicken, daß man in Paris einer Erweiterung der Konferenz wohlwollend gegenüber stehe. - D
' Die KMHsLoftetrWDimg^
Genf. L Mai. (T. U.) In' San Remo ist vcrein- bari worden, daß die Alliierten . ./er sich zu einer Ber- stäudigAna kommen wollen über -’.e dem Vertreter dev - deutschen Reiches in Spaa vorzulegenden Krmgstos en- rechnnnq. Einer Pariser Meldung zufolge wird Mttle- rand demnächst in Vorbesprechungen mll Llood George zu dieser Rechnung Stellung nelr—n. Die Zuiammen- künfte sollen abwechselnd in Pari^ und London statt
finden.
Lloyd George über die Wiedergutmachung.
Ueber die Frage der Wiedergutmachung äußerte.sich SW) George u. a. dahin: Deutschland wird nicht im- mer hilfsbedürftig, wie jetzt, bleiben. Es rmrd sich wre- deraufrichten. Wir wollen wissen, welche Maßnahmen es dazu ergreifen will. Wenn e e deutschen Minister mit vernünftigen Vorschlägen über die zu zahlende Entschädigung, über die Zahlungsb. dumungen usw. nach Spaa kommen, so können sie v^^ku sein, daß ine Alliierten eine gerechte und rrup- M ^Echtnahme ®Ä«ip.v« we^dttr. wie munen aber als Leute nach Lpaa kommen, die entschlosien sind, aus der retztge» Gruird- lage des Versailler Vertrages zu verhandeln. Llovö George schloß mit der Versicherung, daß die Konferenz von San Remo, einen bedeutenden Schrrtt vorwärts zum wirklichen Frieden und zur Gesundung Europas
bedeutet habe.
Amerika macht nicht mehr mit.
w Reunork, 2. Mai. (T. N.j Die Besprechungen von San Remo sind hier in den politischen Kreisen aufmerksam verfolgt worden. Die Einladung des deutschen Kanzlers zu einer Konferenz, in der die Höhe und Zah- lungsweise der Deutschland aufzuerlegenden Entschadi- gungssvinme geregelt werden solle, hat starken Eiirdruct gemacht und eine Debatte im Senat hervorgerufen. Beide Parteien haben sich gegen --------—«- — den Verhandlungen übe
Parteien haben sich gegen eine Beteiligung Amerikas au den Verhandlungen über die Kriegsentichadigung erklärt. Die Bettungen sprechen sich gegen die Ueberrlahme des Mandats über Armenien aus..
Neues ßchleMbkSMmeu mit der Meute.
Die Kohlenförderung «nz«reichend.
r effen, 2. Mai. (T. U.) Die Berhaudl««gcn, hie zwischen den Vertretern Frankreichs, E«gla«ds und Deutschlands über die deutsche« Kohlenliefernugen a« Holland geführt wurden, fmd, wie von der hiesigen Kohlenkommissio« der Entente mrtgeteilt wird, beendet worden. Frankreich uud Italien habe« elngewilligt, ine Menge der auf Grnnd des Wedcnsvertragest zu liefmm- den Kohlen zu verringern. Aber auch die schon reduzierte Menge, anf deren Lielernug Frankreich und Italien bestehe»,, könne erst von Deutschland geliefert werden, wen« Nit- deutsche Kobleuvrodnktiou mi«dcste«s um ein Drittel Erhöhtwird Frankreich hat erklärt, daß es anf diese ihm zustehcndc Menge unter allen Umstände« rechnet «t»d daß Siiblen seihst treffen wird. Dadurch soll es Deutschlano unmöglich gemackst Kohlen an Holland oder an
dere neutrale Länder zu liefern.
Der Londoner Vertrag.
~ Lmidon, 2. Mai. (T. U.) Eine Meldnng der .D H " brinat Einzelheiten über den am 26. April 1018 ywt- schon Frankreich, ^rotzbrstannten, Rußland und Italien men neben keinen 16 Artikeln ktus besondere Eittaru^ in der die Verbündeten sich verpflicht^ keinenSoud«' Eü'dcn Alt schließen Ferner enthalt der Vertrag einen erteil««gsplan des von Oesterreich $»^
bietcs, das teils an Italien, teils an,Kroatien, Sermen und Montenegro fallen oder uelitrallsiert wcidwi sil . Der Hasen von Fiume ist nachdiesem Plan^-e^bstn, Kroatien und Montenegro geineitls^r znMdacht, »ah- rend Durazzo einem turnbhangigen Staat aibaniett M- fallen sollte. Anßerdom warn sim bie Verbündeteneinig, auf Italiens besonderen Wunsch,^'üen Vertreter e^ Heiligen Stuhles ant Friedenskonferenz zuzulagen.
Eine neue Note an die Entente.
Ersuchen «m sofortige Räumung des MaingaueS.
W Berlin, 3. Mai. <S. E.i Eine Rote r^r dentschen Regierung an die Entente ersucht, nachdem die neutrale
Zone von den deutschen Trnppe« geränmt ist, v« «n* verzügliche Räumung Frankfurts und der anderen besetzten Städte -es Mainganes.
Die Schadenersatzforderung an Dentschland.
** Genf, 3. Mai. (S. C.) Havas meldet, die Wie- dergutmachttngskommission unter Borsitz Poincarers hat am 30. April beschlossen, daß sie außerstande sei, der Regierung eine Herabsetzung der Schaöensersatzforderuri- gen an Deutschland in Vorschlag zu bringen oder eine solche Herabsetzung zu befürworten. .
Deutsche Arbeiter für das Wiederaufbaugebiet.
** Genf, 3. Mai. (S. C.) „Daily Mail" meldet ans Paris, der französische Geschäftsträger in Berlin hat am 1. Mai Paris wieder verlaffe«. Er bringt «ach Berlin die neue Forderung Frankreichs, die deutschen Ar- beitertransporte in das Wiederaufbangebiet, mit denen Dentschland seit Mouatev gleichfalls zögere, zn beschleunigen «nd bis Mitte Mai znr endgültige« Ausführung zu Bringen
Sie Neichstagswahles am 6. Juni.
Der Reichspräsident hat durch Verordltuug vom 30. April 1920 die Hanptwahlen zum Reichstag auf den 6. Juni anberaumt. Gleichzeitig hat er auf Grund der Ermächtigung des Reichswahlgesetzes bestimmt, daß in ganz Ostpreußen, in ganz Oberkchlesien und in ganz Schleswig-Holstein, sowie in den der Abstimmung unterltegen- den Teilen des Krezses Namslau die Wahlen aufgsscho- ben werden. Die Bestimmung des Wahltages für diese Reichsteile bleibt vorbehalten. Die Wahlen in Ostpreußen und in Oberschlesien werden erst nach erfolgte: Volksabstimmung, die Wahlen in Schleswig-Holstein erst dann stattfinden, wenn die Grenzen gegenüber Dänemark feststehen.
Der Reichspräsident- und die Reichsregierung haben einen Aufruf an die Deutschen in Oberschlesien, Ostpreußen, Schleswig-Holstein, Eupen und Malmedy und im Saargebiet erlassen, in dem gesagt wird, „daß bis zu den Neuwahlen in den erwähnten Gebieten die für diese Bezirke in die Nationalversammlung entsandten Vertreter als Abgeordnete des Reichstages gelten. Die harten Bestimmungen des Friedensvertrages machen in Eupen und Malmedy und tut Saargebiet eine Wahl unmöglich. Die deutsche Heirnat gibt diese Gebiete nicht preis. Den Brüdern und Schwestern in dieser hart bedrängten Gebieten veripriM bis Heimat ielttütii* auch wenn sie im Reichstag nicht vertreten sind, daß sie für ihre Sorgen, Klage» und Schmerzen stets ein aufmerksames Ohr haben wird. Es ist nicht daran zu zweifeln, daß die Abstimmungsgebiete am Tage der Entscheidung mit überwältigender Mehrheit bekunden, für alle Zeiten bei Deutschland verbleiben zu wollen."
Die Neuwahl -es Reichspräsi-evtem ,
w Berlin, 3. Mai. iS. C.) Nach Bekanntgabe in einer Sitzung der Gewerkschaften findet die Neuwahl des Reichspräsidenten in der ersten Augustwoche statt.
Verbot der Vertretung der Abstimm««gsgcbiete im Reichstag.
w Genf, 3. Maß (S. C.) Der »TeiM" meldet: Die Teilnahme der Abgeordneten der deutschen Natio- tralversammlung aus den ARtiiWMnMfMeten an den Sitzungen des zukünftigen deutfchen Rerchstages stand im alliierten Rat am Freitag zur Beratung. Es wurde Metttoffen, daß diese Teilnahme nicht zngestande« werden könne, »lachdcm die Alliieren utben SBftimnwng^ gebieten die Wahl zum deusichen Rerchstag untersagt hätten und Baratt die Mandare der K^tgen Abgeordneten erloschen seien.
(Nach Verordnugn der Reichsregierung behalten Sie Abgeordneten für die Nationalverfammlung in den Abstimmungsgebieten ihr Mandat auch für den Reichstag solange, bis dort Neuwahlen itatttlrlden können. Die Mandate sind alw nicht erloschen- die Durchführung des Beschlusses des Obersten Rates wurdeeine neue Knebelung der Bevölkerung in den Abstimmungsgebieten sein.)
Deulschlands öefetimgsabWäfle. .
ReickSnürtschaftSminister Schmidt bat sich ü^r das Zustandekommen der Kreditabschlüsse im AuSlan^ »rnS ihre Bedeutung in längeren Ausführungen geäußert, denen wir folgendes entnehmen: . _ .
Da es dem Reiche gelungen W'ht B« Ä die in Amerika fällig wcrdendcn BerbMdliMesteu in Höhe von 6 Millionen Dollar durch unsere Deviseube- schaffunaSsielle pünktlich abzmmckeln, schien diese» Firmen die Abgabe vo» Waren gegen Kredit M ReichSsiellen noch am günstigsten. Ueber den Vormmß- kredit Hollands von 25 Millionen Gulden ist vererts Näherex^ bekanntgeworden. Daneben ist jedoch eine Reihe anderer Kredite teils mit privaten Formen, überwiegend jedoch durch die Bermittlung der neutralen Staaten, abgeschlossen worden, so die bekannten He- ringskredite mit Schweden und Norwegen, ab^ auch kleinere Kredite für Fleisch und Fett in der Schweiz uns in anderen Staaten. Weitere Verbands schiveben noch. Ich hoffe, darüber in kurzer Zeit Mitteilungen machen zu rönnen. ___ ~ ._-
Die für Bie Kredite aufzttbrn genden BZrage belaufen Hd; nach Bern heutige» Stand der Mark auf etwa 10 Milliarde« Mark, von denen ein großer Teil b" Äst/haben aber nicht ii»rKreditgeschäfte,abaeschloß fcn. sondern allein für 3'. Milliarden Mark Einkäufe gegen Barzahlung gemacht, deren Zahlungsmittel sichergestellt sind. Es ist zu erwarten, daß durch d e Tätigkeit der AußenknindelSstellen, »velche auch Bie
Neberleitung von Avisen von 'veMcheit ^ttvuur» die Auslandswechsel nicht zu eigenen Einkäufe« se brauchen, auf dem Rohstoff- und LebensmittelmaLk vornehmen, daß noch größere Devisenmengen als bsShe einkommen werden, die eine Ausdehnung der Einkaufs, tätigkeit erleichtern würden. In der Devisenbeschak-' sungsftelle haben wir bereits den Anfang mit der vor allen Seiten geforderten. Zentralisierimg des Devisen^ Verkehrs geuracht.
Die Maifeiern.
n* Berlin, 2. Mai. (T. U.) Trotzdem die ßeH< gebenden Körperschaften es abgelehnt hatten, den ß Mal als offiziellen Feiertag zu erklären, zeigte gestern Berliri ein Feiertagsbild. Die Angestellten der Verkehrsttlsü-. tute und die Eisenbahner hatten sich für die Mayeier er< klärt. Der Verkehr in der Stadt sowohl als auch in Beq Vororten war vollständig unterbrochen. Die Säulen hatten geschlossen. Eine Anzahl Vorortgemeinden hatt« allerdings angeordnet, daß der Schulbetrieb aufrecht er« halten bleiben solle, jedoch war der Besuch der Schule« nur ein sehr mangelhafter. Die Fletscheracschäste und., andere Lebensmsitelqeschäste hielten geschlosien. Dem Beispiel folgten viele Detailgeschäfte. Die Post hatte ^ nur Sonntagsdienst eingerichtet. Die Gast- und Cüfee- - Häuser waren im vollen Umfange im Betrieb. Die von • den sozialistischen Parteien in den Stadtteilen und de« Vororten abgehaltenen Massenverfannnlungen wäre« durchweg sehr stark besucht. Am Nachmittag fanden allem- halben in den großen Gartenlokalen usw. Fe»ern statt
m> München, 2. Mai. (T. UJ Wie der „T.-U." be- richtet wird, ist der 1. Mai in München im Gegernay zu dem vorjährigen, an dem blutige Straßenkampfe tobten, ruhig verlaufen. Msenbahn, Post und, «trayen- bahn arbeiteten. Tag-gen ruhten alle industriellen ^. triebe. Am Vormittag fanden in Ben grünten ^Ueit Versammlungen der Gewerkschaften unb sozurlytttchen Parteien statt, zu denen die Massen in geschlagenen Zügen anrücktem In den Versaunnlungen iprachen be-, kannte Führer über die politische Lage im Reich und in Bayern und Bie Forderungen der sozialistischen Parteien. Auf dem Frredbof fand die Grundsteinlegung für ein Denkmal zur Emnerung an die Opfer der,Z«-
Straße, wo ein Zag durch Reichswehr zur.^eite gedrängt wurde. Es kam aber infolge der BesoweHert der Führer der Züge zu seinem ernsten ZwischenmL. Die bewaffnete Macht lag den ganzen Tag über in Be- "^^ Saarbrücke«, 2. Mai. (T. U.) Der L Mai ist hier im großen und ganzen ruhig verlaufen. Die sozialistischen Parteien veranstalteten Feiern. Der deutsche Gewerkschastsbunö, Lanöesausichutz für das Saar- gebiet, hielt fast allerorts in dem Gebier Vermrmnlun- gen ab, in denen zu Ben wnttschasts-polittschen singen Stellung genommen wurde.. Zu irgeuS welchen Au^ schreitungen oder franzosenfemdlichen Kundgebungen ist ^^ Ueber ^di^Strettlaae in Elsan-Lothrtngen sinS Nachrichten überbaupt tsicht zu erhalten.
Frankfurt, 2. Mai. (T. U.) Aus einer ReiM von großeit Städten, ebenso aus Frankreich und der Schwerz. liegen der „F. Z." Meldungen vor, daß der 1. Mai von Ben sozialistischen Parteien überall durch Versammlungen, Umzüge und Feiern festlich begangen wurde unb daß es nirgends zu Störungen vor» Ruhe und Ord« »mng kaun
Blutige Z«samme«stötze in Obers (Rieften.
w Bresla«, 3. Mai., (X U.) Zu schwere« hm> blutigen Znsammenftötze« ist es in Ratibor gekommen, wo die Großpolen unter Führung des berüchtigte« Agitators Rvznanski entgegen ihrer Berpilichtung gegenüber der dortigen Ententekommifnon, die wegen der gespannten Lage keine Genehmigung zu Untätigen erteilt hatte in einer Schar von ermgen tau,end Mann unter denen sich viele Hallersche Soldaten befanden, nw polnischen Fahnen unb Abzeichen durch die »tadt Loge». Die deutsche Bevölkerung die »ch wabrend de: Maifeier streng an das F-ahnenverbot gehatten Halle forderte das selbe von Ben Polen, die dies ablehnten. Es kam zu bestigen Krawalle«, bei denen es auf bcro-eu Seite« eine große A«zahl Schwerverletzt« Mb. Insbesondere wurden mehrere Beamte der Sicherhenspoli- zei so mißhandelt, daß an ihrem Aufkonmien gezwerfeli wti'd. Die iralienifcheu BesatzungStruppen griffen ein spät ein unb trennten Bie Kämmenden. Die Posen zo- gen vor den Sitz der Ententekmnmimon, wo sie env Kundgebung veranstalten wollten, aber gezwungen wurden, die Fahve« «u- Abzeicke« abzage-e«. In OP- peln wurden die von den Polen aus der Umgebung b.= orderten Trupps der polnischen Landleute faf: famUtdi vor -er Stadt aufgelöst. Nur einer gelang viS 4um Ge.reidemarkt, wo er mit der BentfÄeu Bevolreruug im? Hav-geweage geriet. ES fielen ecbüite unB es gab mehrere Verletzte. Die Menge stürmte dann zum powi- schen Konsulat, riß das SJarfeufdnlb ab und man es m die Oder. Französische Kavallerie sicherte daraus das Gebliude und sperrte die Umgegend durch Skaschmenge- nKhrvntrouiUen und ein Panzerauto ab.
Ausschreitungen in Paris.
W Haag, 3. Mai. (T. U.) Am 1. »tat Handen in Paris mehrere Tumulte statt. Das sottaliunche Kam mermitglieb Blaue wurde verwundet. Um o Uvr nach mirtaas entstand ein Tumult an der Ecke des Boulevard Magente und des Boulevard Be Straßbourg, wobei med rere Schüsse abgegeben würben. Ein Demonstrant wurde ernsthaft verletzt. Um h7 Uhr kam es zu neuen Zusam