Meidet Sägeblatt
j Erscheint jeden N,chent«g mich«. / Sez-r^spreis j • fit Hersfeld sowie durch die Post ie^ogen »lertet- • - i'nhrl. Mk. 1 - ohneTvüserioli« a. PostdestellgM. :
kjersssiSer Kretobtatt
>ÄKk: e.fmks Z8ch-Mck^,f. i.SdfHf’eittstf mmi®. fWsz f»k, h«sftÄ.
i i
j Jkäet$«ipT»ife: die eichpalttgs Pe8tss8« oder j ■ deren R**t '' pfsMig, onswists 'V' Pfsaig, ;
: « kextieii »ü .- / Fernsprecher itaBet* r. ;
Rr. 94
GonnaSend, den 24. April
1929
Die Mitzkläuge von San Remo.
•* Berlin, 23. April. (Erg. Drahtü.) Nach den Be- i richten der französischen Presse ist die düstere Stimmung auf der Konferenz von San Remo noch nicht gewichen, ja, es tauchen bereits Andeutungen eines vorzeitigen !Abbrnches der Verhandlungen auf. Die deutsche Frage, die am gestrigen Donnerstag offiziell in Angriff genommen werden sollte, liegt schwer auf der ganzen Atmo- sphäre. Lloyd George ist, wie es heißt, noch immer von dem letzten Konflikt mit Millerand sehr erregt, und die ganze Stimmung der Unterhändler war bisher wenig geeignet, mtt der nötigen Ruhe und Würde eine Diskussion zu eröffnen, bet welcher nicht befürchtet werden müßte, daß ein unvorsichtiges Wort die Empfindlichkeit der anderen Herren treffen könnte. Der „Matin" wirft die Frage auf, ob die Meinungsverschiedenheiten groß genug seien, um bereits schon jetzt von einem Bruch zu sprechen. Sehr ausführlich befaßt sich zum ersten Male auch der „Temps" mit dem bisherigen Verlauf der Besprechungen. indem er zunächst feststellt, daß die Nachrichten aus San Remv die frau .ö fische Oeffentlichkeit nicht befriedigtem.. In Deutschland gebe es Kräfte, die ren Frieden bedrohten. (?) Sie seien zum größten Teil auf der rechten Seite zu suchen und zum kleineren Teil auf der äußersten Linken. Die Entwaffnung Deuffch- lands bestehe also vor allen Dingen in der Entwaffnung der Truppen und in der Säuberung derjenigen Landes- teile, wo diese Truppen zusammenrestellt würden oder sich verbergem Die erste Pflicht der Verbündeten sei, Deutschland in eine solche Lage zu bringen, daß die öe- «rokratischs Zivildehorde wirklich in den Stand gesetzt würde, ihre Politik zn leiten, um Verpflichtungen zu' übernehmen, und durchzuführen. Es scheine aber, daß ein militärischer Führer in Berlin vollkommen die Macht in den Händen hätte, den die deutsche Regierung sich nur zu ihrem demütigen Führer mache. Zugleich agitiere der Kommnnis: Lanffenberg für die Schaffung einer Roten Armee, um den Krieg an der Seite Ruß- lMZs aeaeu Frankreich von neuem zu beginnen. Das französische Publikum hoffe, daß üvc' Liefen Dingen in San Remo Klarheit geschaffen werde. Das »Echo de Paris" führt aus, mit welcher Energie Millerand ausser Konferenz gegen Lloyd George und Aitti ankämpfe. M-l- leraud habe erklärt, das kürzlich von Frankreich gegebene Versprechen, nicht selbständig vor zu-eben, beruhe am der jKoranöseirnvL L2Ü ciSäÄ^-mü«« ^„tjwewseu Verbündeten dahin erzielt würde, denHertrag von Versailles vollständig durchzuführen. Es scherne jedoch, daß auch Lloyd George und Nittt auf ihrem Standpunkt beharren. Sie wollen allerdings, wenn der Vertrag in geeigneter Weise gemildert werde, unter Umstanden von der Zusicherung militärischer Hilfe an Frankreich nicht zurücktreten, aber es sei zu fürchten, daß es sich hierbei um leere Versprechungen handele.
Vorschlag zur Teilnahme Deutschlands.
t-c- Paris, 23. April. (T. U.) Wie derSvuder- Serichterstatier öss „Maiin" meldet, hatten Nitti und Lloyd George Millerand den Gedanke» nahe gelegt, die deutsche Regierung S«r Teilnahme an der Konferenz von San Remo einzuladen. Beide hatten sogar dre Av- wesenheit des d-ntschen Reichskanzlers für Wünschenswert erachtet, um die zukünftigen politischen nnd wirtschaftlichen Beziehnngen mit dem ehemalige« Feinde l» sachlicher «nd umfassender Weise zn besprechen. Der Korrespondent bencerkt, man könne sich die Wirkung dieses anf Mstlerand vorstellen.
R«r 100 000 Mann Reichswehr.
m Basel, 23. April. Aus San Remo wird gemeldet, die Alliierten werden an Deutschland die Forderung stellen, das Heer unverzüglich auf 100 000 Mann zu vermindern. Auf Verhandlungen über diesen Punkt werden sie sich nicht mehr einlassen.
Der Raub der Kolonien.
»»Rotterdam, 23. April. In San Remo wurde ein Antrag Frankreichs, die Maridate über die deutschen Kolonien in Besitztitel umzuändern, der nächsten Kon- se-renz überwiefen.
Frankreichs Angst vor Revanche.
e-f Reuyvrk, 23. April. Marschall Forst erklärte einem amerikanischen Pressevertreter gegenüöer, daß die deut schert Monarchisten ähnliche Organnaitoneil voroe- reiten, wie sie vor 1813 von Stein und Swarnhorst zum Vorstoß gegen Frankreich ins Leben Zermen worden sind. Die »Reichswehr und die Zeitfreumlligen seien von reaktionärem Geist" erfüllt.
Die Besetzung des Mamgaue».
Die französische Antwort ans die deutsche Rote.^
«^B e r l i N, 23. April. (S. C.) Auf die neuerlichen «orstestnnaen des deutsche» Geschäftsträgers in PariS wegen der Fortdauer der Besetznug vo« Frankfurt, Hauan und Darmstadt durch die Franzosen ist gestern eine Erwiderung der französischen Regternng eirge« gangen. Sie erklärt, daß die Besetzung so lange aufrecht! zu erhalten sei, bis der Grund zu der Besetzung, die ver- traqswidriqeu mititärische« Maßnahmen Deutschlands im Ruhrrevier, beseitigt wären.
Die Entwaffnnng Deutschlands.
h. Rotterdam, 23. April. (S. EZ Die »Times serösfeuttichen eine Depesche aus San Remo, die Note an Deutschland, die die Entwaffn«»« fordert, sei be,A- siet. aber stelle «och kein Ultimatum dar. Die riickstän- d'.gcn Bertragsverpsliartnuge» Deutschlands wurden nach dem 1. Juli durch die Machtmittel der Miierte« gemeinsam erzwungen werten. ^ , .a
w Gens, 23. April. «S. EZ Havels meldet aus Gau Remo. öaß die beschlossene Ettttväffnuna Deuisch»
gesagt, daß England «nd Forderung Deutschlauds aus 200 000 Mann eutge-
Kommission für aus- ete im Kongreß eine
lmrös weitere Berhan-lut'gen der Alliierten notwendig macbe. Dre Alliierten seien sich darin einig, daß die EntwasfuUttg Deutschlands bis znm 30. Mai durchge- führt sein müsse und daß alle bewaffneten Organisatio- nen in Deutschland, die nicht den Reichswehr- oder den gleichfalls bewaffneten alten Polizei-Formationen an- gehören, restlos zu befestigen seien.
Der Antrag auf Erhöhung der Reichswehr.
>* Berlin, 23. April. iL.-A.) In einer Mitteilung ans San Remo wird gesagt, daß England nutz Italien geneigt wäre», der Forderung De»tschlands nach Erhöhnng seiner Armee aus 200 000 Mann errtge- ge»zukomme«, vorausgesetzt, daß Frankreich genügenSs Sicherheit gegebe» werde.
Amerika zieht sich z«rück..
»* Washington, 23. April. Die Komu wärtige Angelegenheiten unterbreitete _____ Resolution, worin das endgültige Desinteresie der Bereinigten Staaten tut den europäische« Angelegenheiten zum Ausdruck gebracht wird. Die Bereinigten Staaten wollen die beschlagnahmten deutschen und österreichisch- ungarischen Güter behalten und eine Vergtinstigung der handels-politischen Beziehungen von Deuffchland verlangen. Dagegen soll Deutschland keine Entschädigung schulden.
Blockadeau-rohrmg gegen Deutschland
^ Basel, 23. April. In den nächsten Tagen wird die Entente Deutschland eine Liste über die «ichterfüll- ten Berpslichtnugeu des Bersaster Berrrages üb erreiche«. Daran soll die Bedingung gekunpft werden, daß
'agen wirb «ichLerfüll- s überrei-
ten Bcrpslirytnugcn des Bersatt er Berrrc ckc». Daran sM die Beding«»« geknüpft .. . _
die Entente fest entschlösse» sei, Leutschrand von allen Zujnhre» aLzuschneidsn, wenn es den Vertrag «nd seine Bedmgunge» nicht vü«ttliÄ erfülle.
Verbot der Krchlcnlieferunes» an Holland?
$* Berlin, 23. April. Die Wie-ergutmschuugs- kLMmissiv« hat der EutentekoMMisfio« in Este» Mitgeteilt, -aß sie ihre ZnstimrMng für weitere Kohlenlie- fernngeu au Hsllsuö nicht erteile.
Forderungen der Reichswehr.
2-« Berlin, 23. April. ,S. C.» Außer in Berlin haben auch die ReichswehrfLrv.uiiouen in Stettin, Pommern und dem Osten wirtfchsftUche Forderungen beim Reichswehrminister- c Alt. Die Reichswehr in Dresden, Leipzia und Be lau ist durch ihre Vertrauensleute gegen die 6 mu»o, - Nejchi^^L^s«-»-« w#ti<-um genwrven.
Die Räumung des Ruhrreviers»
eine deutsche Note.
►* Berlin, 2. April. (T. U.) In einer von dem Vorsitzenden -er deutschen Friedensdelegatwn in Parts an den Präsidenten der Friedenskommission übergebe- nen Note fft darauf biugewiesen worden, daß infolge der bis zum 21. Ilpril durchgeführten Vermindernug -er Kopf stärke der Truppen in der 50-Kilometer-Zoue die zulämae Zahl nicht mehr übersteige, daß nur noch die Zahl der Verbände um IBM Jusauteriebataillone und 10 Batterien überschritten fft. Die weitere Verminderung der Verbände ist im gegenwärtigen Augenblick nicht angängig, da die Durchführung der polizeilichen Maßnahmen in den stark bevölkerten, dicht beieinander liegenden Ortschaften es besonders vorteilhaft erscheinen läß-, kleine Verlande zu verwenden. Unter diesen Umstärrden hat die deutsche Regierung gebeten, daß Sie zuläsiiae Truppenzahl entsprechend früheren Anträgen lediglich nach Köpfen bemessen werde. Bezüglich der Artillerie ist um Belastung von 11 Batterien in der ub-Kilomeier-Zone gebeten worden. Dre deutsäre Regierung glaubt, daß sie mit den am 21. Zlprrl vorhandenen Truppen die Ordnung ausrechrerhalten kann. Insbesondere rechnet sie mtt der Hoffnung, südlich der Ruhr ohne gewaltsames Einschrecten zu geordneten Zuständen zu komuren. Sie muß aber mit besonderem Ernst im Bewußtsein ihrer Verantwortung immer wieder darauf Hinweisen, wie wichtig es ist, für dre Ruhe, Sicherheit und Ordnung in den Gebieten einste- ven zu föunen, die den Kern des -eut'cherr industriellen Lebens bilden. Dem Vorsitzenden des interalliierten Ueberwachunasausschusses für dcis Landheer, Gmieral Rollet, ist außerdem eine genaue Uebersicht der Trup- pcnverbände in der 50-Kilvmeter-Zone übermittelt worden.
Eine neue spartakistische Bervegnng.
** Este», 23. April. (T. U.) Aus dem bergischeu Lande werden jetzt Einzelheiten aeuieldet, aus denen deutlich hervorgeht, -atz bereits in der Tat eine neue spartakistische Bewegung vorbereitet werde. Der Hauxt- sitz der Agitatoren sei gegenwürttg tnidKinenb Rem- scheiö. Außerdem würden auch in Barmen und Solingen «mfanqreiche Borbereitnngeu für diesen Zweck ge- trofferr. In Remscheid besteht die TicheUieitswehr nur mrs Kommullisten und Unabhlinargen, welche auch die Waffenabgabe und Rückfübrnug der Flüchtlinge der «oten Aruiee regeln. Die Behörden erlangen keinen Einblick in diese Dinge. Aus fast allen Orten des Ver- gischen Landes und des Wuppertales wird aber gemeldet, daß dort die Waffenabgabe im Verhältnis zu den großen Dtengen an Waffen und HeereSgerät, die von der Roten Armee bei ihrem Rückzüge in da» bcrgffche Land verschleppt worden sind, geradezu lächerlich gering gewesen ist. Vielfach würden in Stern Weid führende Spaltakisten, auch Mitglieder des früheren Essener Zentralrats, die sich immer noch in Barmen aufhalten, gesehen. Die Kormnunisten halten ungestört Vcrsamm- hntßcn ab, in denen zum Dnrckhülcen und z»m wertere» Kamps anfgeforKert wird. Die Ksmowvalbehor- reu stehe« «ntcr dem schärfsten Druck der unabhängigen »!ch kommuttisiischen Ortsgr-üp-e». In den Kreisen der Bürgerschaft ist mon überzeugt, daß im bergischeu
ständuis mit dem preußischen Minister des Essener unabhängige „Ruhrecho" wegen 8 zur Nichtbekolgung der Verordnungen des Reichsprä^ deuten betreffend die Waffenabgabe auf die Dauer von einer Woche verboten worden.
** Essen, 23. April. Der Verband der bergischeu- Beamten richtete an die Reichsregierung die dringend«'. Bttte, die Reichswehrtruppen nicht eher abzulösen, bis alle Gewähr gegen eine neue Spartcckfften- und Schrek- kensherrichaft gegeben sei.
Die Ränmnng des Ruhrroeiers senügt noch nicht.
Ruhrrevier durch die deutschen Truppen als noch »icht vollständig bezeichnet.
Ein englisches Geschwader dauernd in derOstsee
Die „D. A. Z." meidet aus Lonöon: Auf eine Au» frage im Unterhause, ob sich in diesem Fahre ein britisches Geschwader in der Ostsee aufhalten werde, welche Funktionen es haben würde und ob es die Kontrolle über die nach und von Rußland führenden Handelsschiffe ausüben sollte, erwiderte der Martneminister Long, es bestehe die Absicht, einige Schiffe in der Ostsee sä stationieren, teils um die Flotte zu zeigen, teils um dre Verbindung mit den britischen Mssionen nt den Abstira-- mimgsgebieten aufrechtzuerhalten.
limiotmuBfl des Seichswehrmmisteriums.
Aus Berlin wird dem »H. K." gemeldet: Die Be- ■ urlaubung des Majors von Gilsa, des Chefs des persönlichen Stabes des Reichswehrministers, dürste bte völlige Umorganisation des Reichswehrministeriomtz- und der Heeresleitung einleiten. Die Vorgänge sind zweifellos eine Folge der bekannten Gewerkschaftsfor- öerunqen an die Regierung, Der bisherrge Persönliche Stab des Reichswcllrministers^.-Kxfr:- s^^ Taf^äi^
treten. Auch tirber Heeresleitmlg und im Persmurlamt werden zahlreiche Offiziere verabschiedet werden. Herr von Gilsa betonte einem Mttmchetter des »L.-A." gegenüber, daß für fein Ausscheiden irgend welche Differenzen mit dem Reichswehrmintster nicht in Frage kämen.
Zu dem Umformungsplan des Reichswehrmiuisre- riums schreibt der „Abend" u. a.: Wenn es ohne weiteres verständlich ist, daß bei dem verkleinerten Heer viele Stäbe überfWssig geworden sind, so scheint es doch, als wenn man aus polMschen Gründen einen Weg ein» schlagen will, der der von den Linksradikalen geforderten gänzlichen Beseitigung des Ofstzierkorps gletch- komntt. Man will fdjeinbar auch dem Auslande zeigen daß man doch Herr über die Mllitaristen in Teurschland ist und will jetzt tabula rasa machen. Verschiedene Of- siziere haben bereits die Konsequenz gezogen und ihr« Entlastung beantragt. Es geht also ein Riß durch die Reichswehr, der eine gefährliche Vertiefung herdeifilh» ren kann.
Las neue Seichsmtähnmgsmiaifleü»«.
Die „D. SL Z." schreibt: Im Hauptausschuß der Nationalversammlung äußerte sich bei Beratung des Etats des ReichSernäyrungsmiuisteriums üttnifter Hermes über die Aufgaben des neugeschaffenen Dciuistr- riitmS: Der leitende Gedanke für die Neubildung deS Dkinistcrinms bestand vor allem in der Notwendigkeit, die Produktionsförderung zu stärken. Es sei in Aussicht genommen, die bisherige landwirtschaftliche AbteUuna des Reichswirtschastsministerrums aufzuteilen und statt dessen innerhalb des neuen Ministeriums eine Abteilung für den Wiederaufbau unserer Brotgetreidewirtschaft zu schafferr. Hierbei sei eine Regelung der Düngemittel- frage der wichtigste Punkt, und eine Stabilisierung und Senkung der Düngemtttelpreise von größter Beöentuus. Die Bearbeitung dieser Frage fei bereits in Angriff genommen. Weiter komme als eines der wichtigsten Mo- mente der Wiederaufbau unserer zerrütteten Tierwirtschaft in Betracht, was wiederum eine Futtermittelfrage sei. Es sei zu hoffen, daß der Schwemebewirtschasiung in absehbarer Zeit Mais zugeffihrt werden könne. Pttt allen Mitteln werde das neue Ministerium sodann ant die Wiederaufrichtung der Piilcbmirtfdmrt bedacht sein. Auch die Regelung der Hautwirffchatt werde in enger Zusammenarbeit mit den Ländern durchgeführt werden. Von besonderer Bedeutung für die Ernährung des Volkes sei ferner die Frage der Seefischerei.
Rücktritt der süchsiischen Regienmg.
»» Dresden, 23. April. Nach dem Rücktritt der sächsischen Regierung, der zu stürmischen Devatten in den Volkskammer führte, ist mit der Bildung eines rein soziaffstischen SnlnuetiS mit starkem Einschlag der «trab6 hongigen Richtung in Sachsen zu rechnen. Die Demi» traten werden sich an der Neubildung n:®? beteilißen.
Rücktritt des sächsischen Minifterprästdenten.
*# Dresden, 23. April. (T. IL) Ptinisfervräüdent Dr. Graduauer hat gestern tatsächlich dem Prüsidente« der Volkskammer göttlich sein Rütttrirtsgesuch angezeigt. Die Kammer wurde auf den 4. NW vertag:, bis zu welchem Zettpunkt der.neue Ministerpräsident, der von der füsialdenwiratitoen Partei präsentiert werden soll, au^ gestellt sein wird. Am Donnerstag wurde aur Grund von Mitteilungen von sozialLemokratifchen Abgevröue-