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Nr. 82

Sonnabend, den 10. April

1926

Die RuheaMon vorm Ende.

' o* Berlin, 9. April. Die Säubernngsaktio« im Nördlichen Ruhrrevier nimmt ihren Fortgang und ist Wi an Ende geführt. Eine weitere Truppenzusammen- ziehung nach Süden ist, wie aus amtliche« Kreisen ver­lautet, nicht beabsichtigt. Südlich der Ruhr sollen die Ortswehren die zurückflutenden Roten Soldaten auf­fangen Wi& so zur Wiederherstellung der Lage beitra­gen. Die Mtion dürfte wahrscheinlich schon morgen beendet sein. Das Datum des 10. April ist deshalb be­deutungsvoll, weil an diesem Tage die Geltungsdauer des Abkommens vom August 1919, wonach die deutsche Regierung das Recht hat, in der neutralen Zone 17 000 Mann zu unterhalte», abläuft. Die Berlaugeruugs- verhandlnnqen mit der Entente hierüber haben bis jetzt zu keinem Ergebnis geführt.

Zurückziehung der Reichswehrtruppen.

w Berlin, 9. April. Von amtlicher Seite wird be­stätigt, daß die Reichsregierung im Begriff ist, die Zu­rückziehung der Reichswehrtruppen aus der neutralen Zone anznordneu. Der militärische Vormarsch ist jetzt schon eingestellt. Die Regierung will aber der Entente nochmals darlegen, daß die Ordnung uns Sicherheit im Ruhrrevier nach wie vor gefährdet ist.

Bildung von Sicherheitswehren.

^ Duisburg, 9. April. lT. U.) Im Industriege­biet sind bereits Abgesandte der EMente eingetroffeu, um die Räumung der neutrale« Zone zu überwachen. Es wird mit aller Beschleunigung an der Neugestal­tung des Sicherheitsdienstes auf der Grundlage der Bielefelder Beschlüsse in den einzelnen Städten gearbei­tet. In Oberhausen, Hamborn und Sterkrade haben be­reits Besprechungen stattgefunden. Die Bildung von Sichertzeitswehren, die aus Mitgliedern der vier Ge­werkschaften bestehen und zu denen, die Angestellten, Beamten und Bürgerkreise beraugezogen werden, ist in die Wege geleitet. Die Entlohnung wird von den Städ­ten vorgenommen, geschieht aber in der Weise, daß die Wehrmitglieder von ihren Arbeitgebern beurlaubt und von diesen wie bisher entlohnt werden. Wo städtische Sicherheitspolizei vorhanden ist, wie in Dinslake», wird diese vorläufigzu Polizeidiensten verwendet.

Ruhe irr Düsseldorf.

<» Düsseldorf, 9. April. (T. UA Nachdem am Mitt­woch von Kettwig im Landkreise Essen kommende Reichswehrtruppen den im Landkreise Düsseldorf gele­genen .Csi-ääieU&^c^ Mitgl-E-. -er ^zinibsmo- WWn und der unabhängigen Wlet verhauet hat­ten. wurde am Donnerstag nachmittag die Nachrupt von einem drohenden Einmarsch der Reichswebrtrnppen in Düsseldorf bekannt. In Düsseldorf herrschte seit dem Abrücken der Reichswehr am 19. März völlige Ruhe. Eine Arbeiterwehr versteht den Ordnungsdienst. Der Bevölkerung Düsseldorfs hat sich angesichts, des drohen­den Einmqrsches der Reichswehr eine große Erregung bemächtigt. Ein neuer Generalstreik droht zu entstehen. An die Reichsregierung und an den Recch-Romminar Severing wurde ein Telegramm «er tritt ei, rn dem es heißt:In Rücksicht auf die bisherige Abwickelung der Dinge in Düsseldorf erscheint uns, nach der augenblick­lichen Lage zu urteilen, das bevorstehende Einrücken der Reichswehrtruppen in Düsseldorf unzweckmäßig und unangebracht. Wir bitten, keine Maßnahmen zu treffen, ehe am Freitag eine in Munster eintrestende Abordnung aller Parteien des Stadtveroröneteniolle- giums gehört worden ist/'

Verhandlungen i« Berlr«.

^ Berlin 9 -April. lT. U.) In Berlin hat gestern nachmittag eine Aussprache Mischen deM Reichskanzler und Vertretern der Bevölkerung des. Ruhrgebiets, ih-- besoudere der Arbeiterschaft, stattgefun^n.^Vertreten waren gleichfalls Delegationen der im Judo iiiege a t stehenden Truppenteile der Reichswehr. 6y ist vorge­sehen, daß die Vertreter des Ruhrgebiets heute auch mit den Vertretern der Gewerkschaften- und der beiden so­zialdemokratischen Parteien eme elussprache haben.

Die Berlnsie im Ruhrrevier.

. w Düsseldorf, 9. April. (S. C.i Der Essener Zen­tralrat teilte in einer Sitzung am Donnerstag nstt, daß bei den Kämpfen im Ruhrrevier über sos L,ivisyerw- «es getötet worden sind. Bis Donnerstag umren fer­ner in den 18 Kommunalkrankenbausern des Ruhrre- viers 563 Verwundete aufgenounnen Eden.

Aufhebung von Todesurteilen gegen Rotgardiste«.

Duisburg 9. April. (L. A.l Durch die im I»- dustriegebiet gebildeten Standgerichte sind blAer 10 Ji,!j mc sich an den Kämpfen gegen die Regie- r inastri'vpen nach der in Münster beschlostenen «c!»^tti- w'Uiiiat hatten, zum Tode verurteilt worden. Xi fin ^ Todesurteile vollstreckt worden, dc^ ein Telegramm der Reichsregierung elMraf, die To­desurteile nicht zu Vollstreckern Die letzte Hofe MAerands.

Krauzö sische Berdrehungskünste.

Die Tagesordnung der letzten BEchasterkonstrenz »^^

""^A»^d!-/»!-i-«mmAjr Tlddt- S-M^ SÄÄÄXSÄ

gewillt, das enge Bündnis mit den Worten aufrecht zu erhalten und nur, wenn es sich um Verletzung »rs rlru- densvertrages gegenüber sieht, altS eigener Kran zu handeln. Am 29. März habe Gbvpert erkl^t, daß seine Regierung keine Möglichkeit sehe, ohne Genehmigung

der französischen Regierung Truppen in das Ruhrgebiet zu schicken. Am 28. März habe Millerand bestätigt, daß die Ermächtigung nur gegeben werden könne, wenn gleichzeitig französische Truppen Frankfurt, Darmstadt, Hanau, Homburg und Dieburg besetzen dürften. Am 8. April habe Göppert zugegeben, daß Truppen in größerer Stärke als erlaubt in das Ruhrgebiet einmarfchiert seien und Habe formelle Genehmigung erbeten. Gleichzeitig habe Unterstaatssekretär Hantel in Berlin mitgeleikt. daß Reichskommissar Severing volle Handlungsfreiheit über die Truppen des Ruhrgebiets habe. Die franzö- Se Regierung habe den Alliierten die Verletzung des ikels 44 mitgeteilt. Alle Alliierten hätten die militä- re Besetzung des Ruhrgebietes als gefährlich betrach- Die Initiative dazu müsse der deutschen Militär­partei zugeschoben werden. Die Militärregierung Kapp und die Militärpartei hätten sie ergriffen, trotz starker Einwendungen selbst im Schoße der deutschen Regierung. Frankreich hätte sich einer Maßnahme gegenüber ge­sehen, für die die deutsche Regierung die formelle Ver­pflichtung eingegangen war, sie nicht ohne Ermächtigung auszuführen. Die französische Regierung sei entschlossen, die Besetzung aufzuheben, sobald die deutschen Truppen die neutrale Zone verlassen hätten. Millerand verschließe sich dem Gedanken eines wirtschaftlichen Zusammenar» Seitens nicht, aber die Grundbedingung sei, daß die deut­sche Regierung zunächst den Beweis ihres guten Willens erbringe, indem sie ihren Verpflichtungen Nachkomme. Am 29. März hätte Millerand Lem deutschen Geschäfts­träger seine Ansicht bestätigt, eine Aera neuer Beziehun­gen mit Deutschland auf dem Wege wirtschaftlicher Zu­sammenarbeit zu beginnen. Eine Anregung in diesem Sinne würde bei ihr die beste Aufnahme finden. Unter gewissen Umständen könne die Initiative von Frankreich aus kommen.

*

Von zuständiger Seite wird hierzu mitgeteilt: Aus dieser Note geht hervor, daß die französische Regierung . ohne Zustimmung ihrer Verbündeten vorgegangen ist, ja daß die Botschafterkonferenz auf eine Anfrage Frank­reichs am 25. 3. erklärt hat, die Besetzung Frankfurts und Tarmstadts erscheirre zur Zeit unopportun. Die Er­klärung des Unterstaatssekretärs wird mit keinem Wort erwähnt, dafür wird aber eine sofort als rein private Aeuerung charakterisierte Bemerkung des Ministerial­direktors Göppert, er glaube nicht, daß Deutschland ohne Frankreichs Einwilliäung ht das Ruhrgebiet einmar- ^M^-en werde, fälschtnhö-.Neise in ein -versprechen Derstschlands an Frankreich umgewandelt. Schließlich wird vollkomuien verschwiegen, daß wir bereits am 4. 4. in Paris mitteilen ließen. mii welch relativer Truppen- zahl die Rsthraktion durchgeführt werde und daß sie in diesen Tagen erledigt sein solle. Diese Tatsachen hatten in die Dispositionen der franko stieben Note nicht hinein- gepaßt, die als Hauptargument für das milffärische Vor­gehen Frankreichs ansührt daß die Besetzung der deut­schen Städte für die Sicherheit Frankreichs unbedingt nötig gewesen sei.

Weiter wird von amtlicher Seite mitgeteilt: Der französische Funksprstch LyonAn Alle" enthielt Ent­stellungen und bewußte Litgen. Der Gewaltakt der französischen Regierung gegen deutsches Gelstet sollte gegenüber dem eigenen Volke und der gesamten Welt den Schein eines Rechts erhalten. ES ist ««wahr, daß 150 009 Man» deutscher Truppe« im Ruhrgebiet ope­rieren. Am 5. April, also am Vorabend des frauzosischen Einmarsches,. operierten im Ruhrgebiet 43 800 Mann, davon 15 000 innerhalb der durch Leu Friedensvertrag festgesetzten neutralen Zone. ES ist unwahr, daß den deutschen Truppen schlecht bewaffnete Spartakisten in einer Anzahl von kaum 10 000 Mann gegenüberständen. Bei den Aufständischen im Ruhrgebiet handelt es sich um militärisch organisierte, mit Artillerie, Maschirlengeweb- ren und modernen Kampfmitteln ausgerüstete Kau:pf- truppe«, deren Gesamtstärke auf mindestens 30 000 Mann zu schätzen war. In den Besitz der Waffen waren sie gekommen durch den auf Grund des Waffenstillstandes erzwungenen und überstürzten Rückzug des deutschen HeereS, der auch durch jene Gebiete führte. Die Waffen waren versteckt gehalten worden. Es ist unwahr, was der Lyoner Funkspruch behauptet., daß die stufständischen beim ersten Angriff davongelaufen waren. Vielmehr haben hartnäckige und blutige Kämpfe stattgefunden. Die bisherigen Verluste der Neichsooehr etwa 200 Tote und mehrere hundert Verwundete sprechen eine andere Sprache. Die bemühte Unwahrheit und Verleumdung der deutschen Wehrmacht ist die Arrgabe des Lyoner Funkspruchs, daß jeder Gefangene, erschossen werde und daß die Regierung weiter in der Verwendung ihrer Kampfmittel grausam und rücksichtslos gegen die Be­völkerung vorgebe. Die Absichten, die franaouidier'-' mit solchen Lügen verfolgt werden, liegen klar zutage. Die Hilferufe der finner bedrückten Bevölkerung an Re- gieruna und Reichswehr, ferner ihr Dank an die Trup­pen nach erfolgtem Einmarsch geben die besten Beweise mm der völligen Haltlosigkeit der französischen Beschul- digttttgelt.

Der Pferdefuß.

Samt Briee sagt imJournal": Die augenblickliche Krise nicht auszunutzen, um eine klare Lage zu schas­se;,, hieße über das erlaubte Stasi naiv seim Fetzt oder nie ist'der Augenblick gekommen, um zu wmeu. ob ir­gend etwas von den Deutschen zu erwarten nt. Die augenblickliche Prüfung wird uns die Mittel schonen. uns bezablt zu machen, oder nnseren Vervünöeien den Beweis erbringen, daß wir einer anderen Sache bedür­fen als des Papiers von Versailles.

Untersuchnng der Borfälle in Frankkurt.

^ Berlin, 9. April. Von französischer,«-eile ist eine ' Untersuchung über die Zusammenstöße in Frankfurt

eiugeleiket worden. Der stellv. ReglerungsvrSfiöertl und der Polizeipräsident von Frankfurt haben dal gleiche getan. Zum Kommandanten ist General öd Susbielle ernannt worden. Die neue französt'che Be-' Hürde hat für Frankfurt und die anderen Städ-e dies gleichen Borschristen erlassen, wie sie schon im übrigerj besetzten Gebiet bestanden.

Was geht im Westen vor?

^ Pkaunheim, 9. April. (S. C.) Die sranzöfisch« Garnison tu Ludwigshafe« steht seit Mittwoch tq Alarmbereitschaft. In Lndwizshafen smd schwarze Truppe« eingetroffe«. Auch in Speyer treffen die. Franzose« deutlich wahrnehmbare mUitärische Barbe- r-itnugc«. Auch ArMerie wird bei Speyer zusammen- aezoaen.

^ Mainz, 9. April. (S. C.) Die Franzosen rücken von Frankfurt nach biorden vor. Bilbel ist gestern voN den Franzosen besetzt worden. In WAflingen ist ge­stern eine französische QuartiermachungskommffstoN eingetroffen.

* Darmstadt, 8. April. Fn Frankfurt und Darm- stadt haben die Franzofen in allen größeren Straßen Tanks und Gefchütze ausgestellt. Die H-uptwache wurde mit starkem Drahtverhau umgeben. In Frankmrt unS den Vororten sind bis jetzt alle Kasernen und 11 Schul» gebäude von den Truppen belegt.

Zusammen-tötze in Darmstadt.

^ Mannheim, 9. April. lS. C.). Zu Darmstadt in es gestern zu Z«samme«stößeu zwischen Emmohner« und" der Besatz» ua gekommen. Es gab Wehrere Ber- wnr'dete. In BensKiM ist ettte französische Quartier« urachuugskommisstsu eingetroffen.

Die wahren Absichten Frankreichs.

^ Karlsruhe, 9. April. (8. SL) SSte von durchaus zuverlässiger Stelle in Darmstadt mitgeleckt wird, ha­ben französische Offiziere in Geiprächeu mit.Privatper­sonen bestätigt, daß der französische Emmarsch ru das Mainaebiet nud die Besetzung der LEnsgadts von der französischen Regierung und den MUuarbehorderr schon seit längerer Zeit geplant gewesen ist^ und dav den Vorstoß der Reichsregierung in das Richrgebret nüL einen willksmWeNen Anlaß zur Verwirklichung LeA Vorgehens geboten hat. Die französischen Offiziere ver­sickerten, ihre Regierung denke trotz der gegemeiligen Erklärung wohl raum an eine nahe Räumung der be» bringen könne uns werde. Welche öTe r'cm^er^ikllung em^ seiner Bestimmungen des Friedensverirages durch Deutschland beweisen und damit die iorrvauernde Be­setzung rechtfertigen würdem

Auflösung der MuWShnerwehren.

Der Reichsminister des Vmrern hat den deutscher Landesregierungen die Note des Generals Stöbet über die Einwohnerwehren mitgeteilt und Hinzugelugt, wenn auch die Ausführungen der Note zum größten Leck am unzutreffenden Voraussetzungen beruhten, w sehe sich die Reichsregierung zu ihrem Bedauern doch gezwungen',, von erneuten aussichtslosen Gegenvorstellungen abzu- sehen und die Regierungen der Länder, zu er'uchen, drS Ausführung des Verlangens alsbald m die Wege zu leiten. Es werde anheim gegeben, dort, wo ein genügen­der Schutz durch Reichswehr, Sicherheitspolrzer un&. andere Polizeiorgane nicht gegeben sei, gleicyzettig einen Ersatz durch eine nach den örtlichen Verhalttnuen zu ge- stalrendc anderweitige Schutzorganisation zu sorgen, wo­bei jeder Anschein vermieden werden müsse, der auf Ver­letzung der in dem Schreiben des Generals Roller ange­führten Besiimmunge-: des Friedensvertrages schliepen

lassen könne.

w Berlin, 9. April. lT. 1L) Die Einwohner­wehren werden «ach einem gestern gefaßten Beschluß des preußischen StaatsMinisteriums aufgelöst.

Wie uns weiter gedralstet wird, soll ein endgültiger Beschluß über die Auflösung der Einwohnerwehren noch nickst getroffen worden sein. Die Meldung karrtet:

** Berlin, 9. April. Vom Reichswehrministerium und vom Ministerium des Innern wird dieser Tage ein Erlaß herausgegeben werden, der die eudgulttgs Auflösung der Zeitfreiwillige«-Fgrmojione« besiegelt. Alle Waffen sind sofort abzuliestru. Entgegen anderen Meldungen ist über das 2^:^ her Eiuwohuerwe'.!- reit bis jetzt noch kein peRmrg'er Entscheid aetrorre» worden. Man will versuchen, du forderte Auflösung both nock zu verumdern. Den Schutz soll die Sickcrheitspotizci überitcomen.

Las liltiiiinfBiu der Semerkschsfi-n.

Bei dorr Verhandlungen in der Reickskanzlei über die fünf Forderu«aeu der Gewerkscha-ten a« dre RerLo- regietnng erklärte Reickswehnninmer G-Mer dem Vorwärts" zufolge, er werde uuverztiglich die Zurück­ziehung vcn allen Truppenteilen verfuge«, d,e crgeuS- welcke Ausschreitungen begangen hätten. Die ünb" linie werde nicht überschritten. Die Zertsreiwütise»- vcrväuds würden aufgelöst werden. Die Erklärung des Reichswehrministers wurde als ein Zeichen des guten Willens aufgefaßt, den Wünschen der ArbeiterfLufft erst- gegenzrikomuren.

Angesichts der mitgeieilten fünf Forderungen der Gewerkschaften fragt Theodor Wolff im -Berliner Ta­geblatt" im Anschluß au die erste ForderungRückzug der 9icüf)öiocbr aus der neutralen Zone": ..Wollen die deutschen Svzialdemokra.-en, wollen die deunckc-r Ge- werkkckaffler die Gewalttat des frauzoitsÄen.Mckuarts- MUS vor der Welt rechtfertige«, diesem Aeckitarisnurs ihre Hilfe leihenl Wollen sie ihm einen Triumph be-