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Wr. 81

Das eigenmächtige Frankreich

Sreiteg, den 9. April

1929

- Die Meldung über den Abzug der Franzosen aus Branffurt a. M. hat sich nicht bestätigt. Dagegen trifft es zu, daß Präsident Wilson mit dem französischen Vor­gehen nicht einverftanben ist und einen scha:" gegen die Eigenmächtigkeit Frankreichs, die den und den Bestand Europas erneut gefäh . .

Obersten Rat gesandt hat. Frankreich steht bei seiner Wergewaltigungsaktion gegen Deutschland allein ba; es M von all seinen früheren Verbündeten verlassen, die jSs zum Rache- und Vernichtungsfeldzug gegen Deutsch- lauo, das Barbarentum, durch Intriguen und Verleum-

kett Frankreichs,

irbe, an den

ldungen auf den Plan gerufen hatte. Soweit die Presse- Äußerungen aus dem alliierten Lager bis jetzt erkennen lassen, ist England von dem eigenmächtigen Vorgehen Frankreichs nicht erbaut und Italien lehnt es offen ab. Nach einer Pariser Meldung soll auch England Protest erhoben haben, doch ist diese Meldung immerhin mit ei- iner gewissen Vorsicht aufzunehmen, gerade weil sie aus Paris verbreitet wird. Am 3. Dezember v. Js. hatte sich der Verband in einer Note dazu bekannt, nach dem Inkrafttreten des Friedens keine militärischen Druck- mittel mehr in Anwendung bringen zu wollen. Der Verband hatte es also abgelehnt und keineswegs in sei­nem Sinne liegend bezeichnet, daß bet Schwierigkeiten in der Erfüllung des Friedensvertrages, die nun ein­mal wegen der Schwere und Tragweite der Bestim- Mungen auch künftig unvermeidlich sein werden, weil -eine reibungslose Erfüllung unmöglich ist, einfach Mar- '«schall Foch die Befugnis« erteilt werde, weitere deutsche Ächndesteile zu besetzen. Frankreich hat dieses Verspre- "chen, wie schon so viele andere vorher, nicht gehalten. Ds glaubt vielmehr jetzt die Zeit gekommen, daß es al­lein seine Gewaltherrschaft gegenüber Deutschland fort- setzen könne. Die Unruhen in Deutschland sind ihm gerade gelegen gekommen, um Deutschland immer wei­ter unter sein Joch zn zwingen und ihm mit sadistischer Mrufaliiät das vae victis suhlen zu lassen.

In Frankfurt ist es am Mittwoch zu schweren blu­tigen Zusammenstößen zwischen den französischen Trup­pen und der Zivilbevölkerung gekommen. Schwarze Truppen aus Marokko, die Vorkämpfer für französische Kultur, sind auf dem Schillerplatz, wo sie Posten stan­den, von der Bevölkerung mndrünat worden und ha- ven ohne jeden Grund plötzlich auf die wehrlose Menge,

geschossen und später ein junges Mädchen getötet, weil beide die um die Tanks gezogenen Absperrungslinie am Hauptbahnhof überschritten hatten. Heute ist eine Truppenmacht in Stärke eines Bataillons in Frankfurt neu eingerückt.

Besetzung Frankfurts auf drei Monate?

w Bmet, 8. April. (T. R.) DemEcho de Paris" zufolge soll die Besetzung der Stadt Frankfurt vorläufig drei Monate dauern. DerMatin" berichtet, daß der jetzigen Besetzung weitere folgen werden und nennt als nächst zu besetzende Stadt Aschaffenburg.

e* Frankfurt, 8. April. Auf die Nachricht, daß die französische Besatzung Frankfurt fluchtartig verlasse, ließ der Kommandierende General bekannt geben: Das Ge­rücht von dem Abzug der Besatzungstruppen ist durch­aus falsch. Die Besatzung bleibt.

Die Schreckensherrschaft der Franzosen in Frankfurt.

** Frankfurt, 8. April. Im Anschluß an die gestri­gen Unrrchen sind zahlreiche Verhaftungen vorgekom- men. Viele Personen, die sich mißliebig über die Fran­zosen geäußert haben, sind verhaftet worden. Gestern nachmittag wurde ein Herr, der in einem Hotel wohnt, von den Franzosen in der rohesten Weise mißhandelt, gefesselt und verhaftet. Er hatte im Vorbeigehen eine Bemerkung fallen lassen, die einer der Franzosen auf- gefangen Hatte. Die Aufregung in der Stadt hat stark zugenommen. Die schwarzen Truppen zogen nach den Vorfällen nach dem Westen der Stadt, begleitet von Ver­wünschungen und Drohungen der äußerst aufgeregten Menge, die von den einheimischen Schutzleuten nur mit Mühe beschwichtigt werden konnte. Während der gestri­gen Vorgänge überfrag ein Geschwader von französi­schen Fliegern die Stadt. Die Sanitätswachen sind da­mit beschäftigt. Tote und Verwundete zu bergen. Der Grund zu der Erregung liegt ganz besonders in der Tatsache, daß die Franzosen zu der Besetzung farbige Truppen verwendet haben.

Protest des Frankfurter Magistrats.

6* Frankfurt, 8. April. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung haben als berüfene Ver­treter der Franksurter Bevölkerung beim Oberkonnnan- dierenöen der Besatzungtruppen General Degoutte schärfste Verwahrung gegen die dem Friedeuszustand widersprechende Besetzung der Stadt eingelegt. Sie er­warten einmütig mit der gesamten Bevölkerung, daß der gewöhnliche Zustand bald wieder bergepelft sein wird.

für den Fall, baß er zwischen deutschen und französisch« Soldaten zu Zwischenfällen kommen sollte. Der e«g. lisch-amerikanische Vertrag z«« Schutze Fraukrc gegen einen eventuellen deutschen Angriff aus Fr reich, der gegenwärtig dem Senat zur Ratifizerung liegt, dessen Beratung aber bisher hinausgesch wurde, wird «om Senat nach Ansicht maßgebender st abgelehnt werden. Und wenn Amerika diesen Bei ablehnt, so ist England jedenfalls nicht mehr daran

vor^

bunden.

Sonderbare 6rf __________ _

»^ Berlin, 8. April. Von informierter Seite n mitgeteilt, daß der französische Geschäftsträger gest beim Minister des Auswärtigen vorsprach, um im men der französischen Regierung zu erklären, daß d nicht beabsichttge, Deutschland an dem Bestreben, ü Ruhe und Ordnung herzustellen, zu hindern. Der zöstsche Einmarsch habe lediglich den Zweck, Sicherung dafür zu schaffen, daß die Truppenansammlmrgen i Ruhrgebiet sich nicht zu einer Bedrohung Frankrei auswachsen. Die französische Regierung weist den V wurf zurück, daß ihrem Vorgehen eine Einmischung innere deutsche Angelegenheften zugrunde gelegt w«

Italienische Aeutzernttge«.

* Rom, 8. April. Der italienische Ministerpräsid« Nitti empfing den deutschen Geschäftsträger und erklä__- ihm, die italienische Regierung betrachte die Rnhrlrags lediglich als eine iuuerdeutsche Angelegenheit. Da» Journal d'Jtalia" fchretbt, daß das Vorgehen Frank­reichs der französischen Armee keinen Ruhm eintrage. Durch immer neue Demütigrma Deutschlands bereite Frankreich eine neue Aera des Haffes und der Rache vor.

Protest beim englische« Geschäftsträger.

** Basel, 8. April. (T. R.) Eine Reuterdepesche vom Mittwoch meldet, die deutsche Regierung habe beim englischen Geschäftsträger in Berlin Protest und Ein­spruch gegen das selbständige Vorgehen Frankreichs er­hoben. Der Gesandte, welcher eine Willenserklärung --------- ^ nicht in der Lage war, hat die brt* beten, Beschleunigung in der Erle»

Englands abzugeben nicht in der Lage war, hat die brt* tische Regierung gebeten, Beschleunigung in der Erle» digung der deutschen Vorstellungen eintreten zu lassen.

____«uW» h* von der Entente die ganze Welt mit verleumderischen Lügenmeldungen über Deutsche Grausamkeiten im besetzten Gebiet bearbeitet die öffentliche Meinung gegen Deutschland vergiftet Morden, die brutale Erschießung wehrloser Männer, Arauen und Kinder aber durch französische farbige Sol- Baten ist ein Brandmal in der Zivilisation und Kul- itur der Grande nation, das in der Geschichte wie eine Ewige Schmach auf Frankreich lasten wird. Ohne Grund nnd Ursache hat es durch die Besetzung weiterer deut­scher Gebiete den äußeren Frieden des gemarterten und aus tausend Wunden blutenden deutschen Volkes gc- Uört und ein Schreckensregiment in den neu besetzten ' Gebieten errichtet. Hoffentlich dauert die Besetzung nur kurze Zeit. Wie Merdings aus einer Meldung hervor- geht, werden in Frankfurt Bürgeranartiere für Offi- Aiersfamilien angefordert. Dies muß zu Bedenken An- Taß geben, zumal der französischen Regierung bekannt ist, daß die Aktion gegen das Muhrrevier zur Wreder- Kcrstelulng gesetzmäßiger Zustände in einigen Tagen beendet sein wird und dann auch nach französischer Auf­fassung die Gründe für die Besetzung wegfallen, wk. Der Vormarsch der Franzosen.

Da«er«de Besetzung Frankfurts?

-ei Frankfurt, 8. April. (T. 11) Nach der Besetzung von Hanau ist die französische Rheinflottille in Hau au Eingetroffen. Der größte Teil der französischen Trup­pen, die Frankfurt besetzt haben, ist von Wiesbaden her- angerückt. In Wiesbaden wurde sofort am Montag Abend, nachdem sich die dortigen Besatzungstruppen in Marsci) gesetzt hatten, der Belagerungszustand verhängt. Die französische Militärbehörde forderte gestern nach­mittag vom Magistrat der Stadt Frankfurt zunächst titi 230 Offiziere bezw. Offiziersfamilien Bürgeranartier, Las darauf schließen läßt, daß die französische Besatzung sich auf längeres Verbleiben in Frankfurt einrtcvtct

Der Einzug i« Frankfurt.

- L. m-ns. 8 April. (T. U ) Die ersten französischen »rutmen die itl Frankfurt einrückten, waren Schwarze W in der HauptW marokkanische Scharsschtttzem Sie äinaeil im Gänsemarsch die beiden Trottvirs entlang.

ftstgten Tanks und Offiziere zll Pferde. Einige Arbeiter die nach ihren Werkstätten gingen, wurden kestaebalten, um Führerdienste zu leisten. Der Bahuhof wurde an ollen tvichtigen Punkten^seA und der - er- kehr der Züge nicht untertzrochen. Die Arbeiter, die mit den Morgenzügen ««kamen, ft^Xv^k fünE Fabriken, nachdem sie in den WarftsaleN ote »nunoge Dung des Generals Degoutte schweigendgelesen hattem 80 Mau« der freiwilligen Sicherheitswe-r, die mit Kos gern Frankfurt verlassen wollten,^cn am Zah".h; verhaftet. Im Laufe des TageS sind dann noch 3U Mann in den Kasernen festgenommen mordest. Um ein EiltaegettkoMmen dieser Truppen S«.wändern, naren gleichzeitig Kavallerieabteilutigen nach dem Norden und Osten der Stadt vorgestoßen, sodaß Frankfurt tatsächlich abgeschlossen war. , .....

Ein weiteres Bataillon in Frankfurt eingerückt.

w Berlin. 8. April. «L. A.) Heute früh wurde in Frankfurt am Hanptbabubof eine Frau in den Fuß

*« Berlin, 8. April. (P.) InNiederwöllstedt bei Friedberg ist der Leutrmnt Graf Kalnein von den Fran­zosen ermordet worden. Als die Nachricht vom An­marsch der Franzosen auf Frankfurt a. M. eintraf, er­hielt eine Patrouille Reichsmebr ^ ^^^ ^

Feststellungen zu treffen, um bi

r den Befehl, nähere ...... 8 ....... ms rechtzeitige Zurück­ziehen der Reichswehr zu errlröglichen. Leutnant Graf Kalnein führte die Patrouille. In Niederwöllstedt lvurde sie von einem französischen Posten angerufen. Der Leutnant antwortete sofort. Trotzdem stürmten

mehrere frarrzösische Soldaten auf den Leutnant zu, des­sen Pferd scheute. Gleich daraus schössen die Franzo­sen. Graf Kalnein erhielt zwei Schüsse in den Unter­leib. Er ist seinen schweren Verletzungen bereits er­legen.

Besetz««« Bad Homburgs.

w Paris, 8. April. lT. 11) Havas meldet aus Mainz: Am Mittwoch morgen 6 Uhr ist Bad Homburg v. d. H. von französischen Truppen besetzt worden.

Proteststreik in Hcma«.

Fulda, 8. April. tS. C.) In Hmrau sind am Dienstag die Arbeiter aus den Fabriken gegangen, um gegen die Besetz««« der Stadt durch die Franzosen, z« protestieren. Sind) am Mittwoch wurde in den Hanauer Fabriken nicht gearbeitet Ausgewiesene Streikführer sind in Fulda eingetroffe».

Note Wilsons a« den Obersten Rat.

*4 Kopenhagen, 8. April. (T. 11) WUssn hat an den Obersten Rat eine Rote gerichtet, in der er auf die Gefahr aufmerksam macht, die Frankreichs eigenmäch­tiges Vorgehen für den Block der Alliierten nnd für die Läge in Enropa bedeutet. Der Präsident hält das fran­zösische Vorgehen in seiner Note dem Vorgehen JtMens in der Adriafrage gleich.

Die Haltung der Alliierten.

Telegraaf" meldet aus Paris, daß die Haltung der Bundesgenossen Frankreichs gegenüber dem Vorrücken der französischen Truppen noch «icht geklärt ist. Die Berichte aus Italien sind nickt sehr günstig. Die ita­lienische Jtegierullg soll die fraHwfnche bereits haben wissen lasten, daß sie Bersöhnnugsoersnche lieber gese­hen hätte als militärische Mavuahnren. Die Berichte aus Washington sind ebenfalls wenig befriedigend. S^- gar von der belgischen Regierung erwartet man nicht, daß sie vorbehaltlos den Beschlüssen Frankreichs zuittm- men werde. Der diplomatische Berichterstatter der Lon­donerEvening Standard" schreibt, die Besetzung Franksnrts nnb Darmstadts durch die Franzosen habe eine ernste Lage geschaffen, die in hohen diplonuttischen Streifen viel Sorge erweckt.

Nach einem Pariser Telegramm haben England nnd Amerika energisch gegen das eigenmächtige V ergeben der französischen Regiernng in Deutschland Protest er­hoben, wobei sie betonen, daß Frankreich kein Recht habe, darin selbständig zu handeln. ,

In Kopenhagen emgegangenc Telegramme aus $afhittgfott teilen mit, daß in amerikanischen politischen Streifen das Vorgehen Frankreichs gegen Deutschland im höchsten Maße mißbilligt wirb. Im «senat erklärten Parteiführer, daß der Staat intervenieren werde, wenn man amerikanische Truppen im Ruürgebiet verwendet

Anfregnvg in Karlsruhe nnb Maunheiur.

w Stuttgart, 8, April. (S. C.j In Karlsruhe und MaMlsicim herrscht große Erregung, da ^

«et. Auf^di^e nahe Wirklichkeit bereiten Srratzburg^ Blätter in aller Deittlichkeit vor, da Deuffchlcurd noch nicht in der Lage sein würde, allen Forderungen bet Entente und besonders Frankreichs zu entspreche».- Viele wohlhabende Familien verlassen Karlsruhe Plannheim und selbst Heidelberg. ' ^

Französische Truppenbewegung.

** Lndwistshafe«, 8. slpril. lT. R.) Die Truppen, bewegungen in der Pfalz dauern fort Ein Drittel bet Besatzung von Ludwigshafen wurde nach dem Main­gebiet dirigiert. Aus Landau und Zweibrücken sind zwei Bataillons Kolonraltruppen nach der neutralen Zone al'gegangen. Aus dem Innern Frankreichs tref­fen neue Streitkräste für die besetzte Rheinzone ein. Mehrere Jnfanterieregimertter, Panzerautos und Tank­geschwader haben das Festungsgebiet von Straßburg in der Richtung nach dem Osten verlassen und an einigen Stellen den Rhein überschritten.

Keine Juterveutiou der SlHitcrfen bei Frankreich?

** Rotterdam, 8. April. (S. C.) Der London« Korrespondent des »Courant" glaubt nicht, daß die Atz liierten gegen die Besetzmig der neutralen Zone durch Frmrkreich intervenieren werben. Für England sei eine Aenderrncg seiner passiven Haftung nur möglich, wenn das Parlament die Jnitiattve ergreife. Vorläufig zei­gen sich dazu noch keine Anzeichen bei den Liberalen uns Arbeiterparteierr. An der englischen Börse zeigen die französischen Werte nach der ^Reibung von der Beset­zung Frankfurts usw. eine wesentliche Steigerung.

Aufruf der ReichSregiernug im besetzte« Gebiet verboten.

Maunbeim, 8. April. (S. 6.) General Tegomir verbot in den neubesetzten Gebieten die Veröffemli- chnng des Anirufs der Berliner Reichsregierung. Ein Buchdrucker in Darufftadt, der den Zlböruck des Aitf- rufs vorccenvurmen hatte, wurde verhaftet mrd nach Mainz gebracht.

Die französische« Sozialistea nnb die Beftsinu«.

** Paris, 8. April. Der Kaomlerausschutz für Aus- WW -...... ~ ' "tzung das Vorgehen

rage, rmö zwar ein-

w VH4WI aviu. ^VX CVl4-U*WlVX^iiV'l^^U -m " :t* Württges billigte in einer Sondersitzung das Vorgehen der Regierung in der Besetzungsfrage, rmömmr ein« stiumrig. Die Sozialiste« Habe« keinerlei Widerspruch

erhöhen.

Verhandlungen über Verlängern«« des Arraast- abkommens.

* Berlin, 8. April. CL 11), Wie das ,B. T^ von nntemichteter Seite erfährt, ist die Reichsreglermlg mir der Entente in Verhandlungen etili^treten, um eine Verlängern«« des Angnst-Abkommens über die Trup. penbaltnu« in der Neutralen Zone bis zum 10. Juli zu erreichen. Dieser Schritt wird mit der Notwendigkeit, noch mehrere Monate eine starke Polizeitrnpp« dort zur AnfrMierüaltnug der Ord«««« zu besitzen, vearündet. Das ursprüngliche Mkourmeu hatte bekanntlich bis zum 10. April 1920 eine Milsiärmacht in der Stärke von A Batailienell, zwei Batterien mid 10 Eskadrons fitr die neutrale Zone zngebilligt.

Die Auflösung der Einwohnerwehren.

^ »- - - Ä Whs«*. - J- Neuen Forderung der Entente nach Anflosmi« der Ein» wob »erwehr, wozu die Entente ««».dre bewaffnete A« beiterwehr im Rnhrgevict zählt, bis zum 10. d. MtS.