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Montag, den 23. Februar

1920

Sie NIkdekgesrmdling MMML li M»,M

Bauer Über die Steigern«« -sr Kohlenprotzuktio».

Der Reichskanzler hat im Anschluß an das zwischen Den Arbeiterorganisationen und den Zechenverbänden zustande gekommene Abkommen über die Steigernus »er Äshienprvdnktrsn einem Mitarbeiter derD. A. Z." Eine Unterredung geiLährt, in der er sagte: Der große Mhlennrangel, an dem wir zu leiden haben, zwingt mns, unter allen Umständen für eine Steigerung der Förderung zu sorgen. Die jetzige Schichtverlängerung »ringt eine Steiger«ug der Leistungs« um etwa eine illion Truueu im Monat, 6. H. 12 Millionen Tonnen Jahre. Eine Ausdehnung der Vereinbarung auf rschlesien und die Braunkohlengebiete muß ange- rebt werden. Nach den bisherigen Meldungen ist wohl arauf zu hoffen, daß auch für diese Gebiete ein ähnli- 7'^zmnwn getroffen wird. In seinen praktischen Folgen wird das getroffene Abkommen sowohl inner- politisch wie außenpolitisch bald dem gesamten Volke sich .äußerst wohltätig erweisen. Dies gilt zunächst für die Wersorgung der Eisenbahnen mit Betrievskotzle, wo- Mrch auch der Abtransport von Lebensmitteln eine Wteigerung erfahren wird.» Aber auch die Lebe«smittel fselbst werden wir durch eine stärkere Kohlenförderung wermehren können, indem wenigstens ein Teil dieser Kohlen nach dem Auslande geht und uns so DeMsen Air den besonders während der nächsten Monate drin« gend notwendigen Lebensmittsleinkauf verschafft wer» ven. Daß Industrie und Lmröwirtschafk gleichmäßig an Her gesteigerten Kohlenproönktion Teil haben fallen, «ersteht sich von selbst: die Landwirtschaft im besonde­ren wird dadurch in die Lage kommen, ihre Maschinen besser auszunutzen, um so der gegenwärtigen Abliefe- rüngsnot abzuhelfen und dann auch der Frühjahrsbe- Kellung die dringend erforderliche Förderung zuteil

> auch Sie Leichen deutscher Soldaten ge- französische« KSlonialsoldaren titelt worden seien und das die französische» 1 mit einem zufriedene« Lächeln quittiert hätten, zöstsche Offiziere hätten ganze deutsche Gesang

lere a«-

«nd ausgezeichnet worden. Jede Methode, den Feind zu töten, sei dem französischen Soldaten erlaubt gewesen. Poincaree i« der Wiedergutmachnngskommisston.

Der Streik der Fischer beendet.

von den LWeckc ten Fänge in ' werde. Damit Fischer geendet.

Mröen zu lassen.

Schließlich aber und nicht zuletzt muß ich darauf hin. weisen, daß jede Steigerung der Kohlenförderung dazu btent, rmsere auf dem Friedensvertrag veruhendeu Lie- fernngspflichten möglichst zu erf"" wird auch aus diesem Abkommen Ü..^_____ ._____________ her Arbeitszeit im Kohlenbergbau ersehen können, wie ernst es uns ist mit der Erfüllung übernommener Milchten; mehr aber hoch wird Zicht nur die Entente, sondern der ganzen kultivierten We,^< > der En-'Lrf- M^^^^V^UHUUsNt"zu nisten

Die Entente

r eine Vermehrung

zeugung sinnlällig werden, daß Deutschland in der mora, lischeu, Wirtschaftliche« nuh Politische« Wiebergesnndung «EchnM^ MiZLSLN»^" ^^" T AMdeMg der Aus!iefem»gslisle.

^ Rotterdam, 2L Februar. (S. C.) Reuter melSet «us Paris, der französische Ministerrat hat beschlösse» «nd seinen Vertreter bei der Revision der Auslrefe-

S angewiesen, nur diejenigen von Frankreich Teilung angcfordertcn Deutschen von der A«s- eruuasliste abzusetze«, für deren Vergehen nicht mehr namhaft gemacht werden können.

-Teinps^ meldet aus Paris, die Avklagen gegen den bürg und Ludendorff wegen Verwüstung und De- .yortieruna in Frankreich bleiben nach dem Beschluß des frmrzöstscheu PtintsterrateS in vollem Umfange be«

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W Rotterdam, 21. Februar. tS. EI ^Nach einer Haager Meldung ist das Gutachte« des höchsten Ge­richtshofes zur neuen Ä!ote der Alliierten am Donners­tag dem Staatsrat vorgelegt worden. Es führt u a. «us, daß Maßnahmen gegen den dentschen Surfer nur Lach vorauSaeaangenem Urteilsspruch möglich seien.

Holland lehnt ab.

* Rotterdam, 21. Februar. (S. E) Nach einer Meldung desCourant" aus dem Haag hat hn AuS- Mun der zweiten niederländischen Kammer die 3>e= Äicrnnn ihre Eutschließung mitgeteilt,, die Enienteuote ihrer jetzigen Fassung abzulehncu, ndoch den Noten- Sustculsch mit den Alliierten soweit Interessen der Al­liierten vorliegen, fortzusetzen.

Die Borbereiinna der Prozesse in Leipzig.

w Berlin, 21. Februar (S. C.i Swei Geletzent- lüstrfe für die not,»endige Erweitern«« des Reichsge- «ichtS und für die Uebertragung der SKrechtianug zur Uinfielluna des Ermittelungsverfahrens von der Meichsanwaltschast aus das Reichsgericht werden An- tana März der ^iastmmlverlammiinia vorgelegt rver- Heu. Alsdann sind erst die Vorbereitungen beendet, die Hie Prozesse vor dem 9leidnSiericht nwaliw machen

Die Entente »etinnai Ausieiseverbcte für die Gchnldige«.

* Berlin 21. Februar. tS. Ei Die Koiliroll- ronnnission der Alliierten in Berlin "Uelt den Auf- Laa, gegen die AnSstel-ung von Auslandspässe, an tue aus der AnSlieferungsliste siebenden Deutschen bet der Deutschen Regierung Bvrstettnngen zu erbeben.

Furchtbare Antlage gegen 5r«skcei-.

- Berlin, 21. Februar. Der französische Schrifrsiel- Ter und eheomltge Frontsoldat Baillant schrerbt dem Pa­riserPopulaire" zu der Forderung Frankreichs nach Auslieferung der KriegSsäucl-igen, daß man zuerst die- tenineu uvr ein Kriegsaertch! stellen sollte, die aus dem lurchtvarm Krieg ein Geschäft gemacht haben, ferner öteienigen, die die französischen Kreml organistertcu. Er und se' ftgnZösischc . _ faunl, die die beutst üe haben,

* Berlin, 21. Februar. (L. Ah Das französische Amtsblatt meldet, daß Senator Raymond Poincaree anstelle von Ionnart zum Delegierten Frankreichs in der Wiedergutmachungskommission ernannt worden ist.

Stars« Xtuppenbernegang am khei«.

** LnSwigshafeu, 21. Februar. (T. U.). I n der Pfalz und im Rheinland dauern die ungewöhnliche« Tr«ppenbewegungen fort. Marokkanische Infanterie-, französische Artillerie- und Maschinengewchrabretlun- gen bewegen sich auf den großen Heerstraßen durch die Saarpfalz dem Rheine zu. In dem besetzten ' lebtet fin­den zurzeit allgemeine Trappenäblösunge« statt. Auch in die amerikanische Zone bei Koblenz sind in dieser Woche neue amerikanische Besatzungstruppen einge- rürft.

SLsrke KoutkNentalpotttib Frankreich.

Der Pariser Vertreter botBaseler Nachr." mel­det: In französischen Negierungskreifen besteht der Wunsch nach starker Kontinentalpolitik, von der man sich durch die jetzigen politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten nickt abfchrecken lasse, zumal man oer Ueberzeuguna sei, daß man die Halterarnkte dieser Po­litik auch ohne jede Mitwir-kung und ohne Rückhalt durch England besitze.

Amdshumg des Arievens mit lWaud.

** Bafel, 21, Februar. (T. U ) Nach einem Lon­doner Bericht desCorriere della Sera" steht der Oberste Rat in Lonbon vor wichtigen Entscheionnge» in der russischen Frage infolge des Umstandes. Satz bei der Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen die Mos­kauer Sowjetregieruua «ist «mgattse« werden ronne Es Lei wohl «otmeLdiL ^ ^zr- -"L ^~

Ä^iwregnantwß Hqn-elsvccü^ägL 1 . ____ . was

die Anerkennung der Moskauer Regieeuna vor ausietze. Dadurch wäre die Niöalichkeit zu noli -ich:» VerhanS- Innnen mtt öer Sowietreaierung :u arrifbarc Nabe gerücki Auch der japanische Boischrfier wohnte den Berhrmölunacn Ses Obersten Rates bei. Lloyd George trat dafür ein, Satz unter allen Umständen die Handels­beziehungen wieder aufgenommen werden müßten, da­mit Rußland -em Bolschewismus mit wirlichastlichen Waffen eutgegentreteu könne. Der rumänische Pti- ntfierpräfibent ist vom Obersten Rat aufgefordert wor­den, nach Londvtl zu kommen, um den Standpunkt ; Rumäniens in der Frage -es Frieöensschlnffes mit I Sowjetrußland bekannt zu geben. Wie verlautet, wird sich Rumänien für die Wiederaufnahme der Handels­beziehungen mit Rußland auZwreckcn.

Die polnischen Fric-euSbedingnuge«.

Warschau, 21. Februar (T. 1t.) In gurunter- i richteten polnischen Kreisen verlautet, daß die polnische j Regierunq wahrscheinlich folgend-' prinzipielle Frie- deusbediugnnge« an Räterutzland cn wird: 1) Der i Friedensvertrag ist ohne einen m eigen Waffenstill- ' stand abzuschließen. 2) Die Räte, -iernng wird die ' Grenze Polens vor 1772 prinzipiell anerfennen." 3) Der Friedensveriraa wird durch die russifckc National- versammluug bestätigt werden.

Archangelsk »on den Bvlfchewi ien genorumen.

Amsterdam, 21. Februar. Einer Meldung aus Moskau zufolge ist Archangelsk von den Bolschewisten genommen worden. Die weitzen Truppen haben die Stadt aufgegeben und sind auf die Seite der Sowjet- truppen getreten.

Soziattftenverfolgung in Ungarn.

* Wien, 21. Februar. tS Ed Nach einer BuSa- ; pesier Meldung desBolksblattes" bat die Regierung die Tagung der ungarischen sozialistischen Partei in ! Budapest Untersaat. Auch im Lande wurden Ber- i saurmluMen der eozänsten mit Rücksicht auf die Ge- ; sährdung der öffentlichen Ordnuna verboten. In Bu­dapest haben die WeißgarSisten mehr als 100 Führer der sozialistischen Arbeiterpartei festaeuomMe«. Da die Arbeiter erkläre» daß sie den Betrieben fern bleiben, wurden die Betriebe durch Weißgardisten ; besetzt.

* Wien, 21. Februar. «S. G.) Wegeri der M>- I litischen Morde in Budapest herrscki PartikAmmnna : unter bett «ugarische» Sozialdemskrate«, von denen ' viele fincktartig die Stadt verlassen. Ein Mitglied der früheren Rüteregierung mürbe auf dem Kaiser-Franz- hm gestern nachmittag von Weißgardisten er«

** Lübeck, 21. Februar. (S. C.) Vom Reichswehr- kounnando in Schwerin ist gestern die Lübecker Fücherek als lebenswichtiger Betrieb erklärt worden. Die beiden Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft find wegen Preiswuchers verhaftet worden.

Die Verrerchlichmrg der Eisenbahn.

** Berlin, 21. Februar. Unter Vorsitz des Reich»

letztere werden un-

Kabinetten der beteiligten Länder vorgeleat werde« und sodann mit größter Beschleumaung an die verfaft- sunggebenden Körperschaften gehen, baurtt der Ueber* gang des Eigentums und der Verwaltung der Eise» bahn auf das Reich zum L April durch«eführt werde« kann.

Die Abstimmung in der zweiten schleswigschen Zone.

n* Berlin, 21. Februar. (L. A.) Dem dänische« Konsulat in Köln ist vom Auswärtigen Amt in Kopeu» Hagen die amtliche Mitteilurm zugegangen, daß die AS- stinrmnna in der zweiten schleswigschen Avne auf dea 4. März festgesetzt worden ist.

Die Ruslieferungslisten für Oesterreich «nd Bnlgarte«,

wurde die Ueberreichung der AnsUeferungslisten a» Oesterreich und Bulgarien vorläufig vertagt.

Dr. Mayer im Elysee.

W Bases, 21. Februar. lT. It) Havas fteD fest, daß zum ersten Dcale seit der Wiederauknaknne der di- ploumtischen Beziehungen sich der deutsche Geschäststrä- aer Dr. Maner zum Empfang deS drplomatifcheu KorpS ins Elysee beheben hat

Schwere Verwürfe gegen das ReichSschatzmiursteriu«.

DieRadeberger Seünnu" schreibt, daß das Feuev- weskslaboratorinrn in Radelerg bei Dresden, das dem Rerch gehört bat, vom Reichs'chatzmrnisierium für IX Millionen Mark an einen Industriekonzern, dem un­ter anderem ba§ Sachsenwerk in Niederkedlitz bei Dres­den angebört verkauft worden sei, während nach dem­selben Blatt die Anlage nebst den vorhandenen Nce- tabberanben einen Wert von 50 Millionen Mark habe. Das Blatt behauptet, daß auch die Metallpreife viel an ntebria gewesen seien.

Englische Absage an Pole«.

w Haag, 21. Februar. Lond George teilte im end­lichen Unterhaus mit, daß die englische Regiernttg der polnischen Reaiernnq mitgeteilt habe, sie werde Pole« weder militärische, «och finanzielle, noch vlaterielle Uu- tersintz««g für eine Offensive gegen R«ßla«d zweit werden lassen. Bon den Verbündeten fei weder auf Rmnärrieti noch auf Polen ein Druck ausgeübt worden, um militärisch gegen Rntzland vorzngebe».

Französischer Fesinngsban im Saargebret?

»-» Gens,21. Februar (2. EKEckw be PariS^ meldet aus London, dem Völkerbund sind Anträge Frankreichs znaeaangen, die die Zulassung von Be» fesfignngsa«lagen im Saarstaat betreffen.

VerstärkuNg der Besatzungen in den

Abftimmnuasgebieten. ___

h- Genf, 21. Februar. <S. 6.) Der »Temps- nreldet der Hohe Rat hat oeMiloffen. für die Termine der Absiinmuma in ObersMeüen und Ostpreußen ver­stärkte Besatzungen vereitznüellen.

Die franwfische Bcsahnngsarmee.

iS. Ei Im Hecresau» n Regieruugssettc mttae-

- Ge«f, 21. Februar.

schütz der Kammer wurde iwn Regierungsseite mitge- ieilt, daß der Perwiialbestand der französischen Arme« im besetzten deutschen Gebiet am 1. Februar um 42 000 Mann daher als am 1. Dezember v. Is gewesen sei.

,., __ _ __organisierte«.

'eine Kameraden hätten viele Gcuiciüheite« der ich Offiziere gesehen. Er habe Offiziere ge-

' scheu .Kriegsgefangene« «iedergeschos- i, »m die BielMierveU ihrer Nrvvlvex zu ex-

Kämpfe in Smyrna.

* London, 21. Februar. (5- U.) Aus Smyrna wird gemeldet daß dort der Krieg nuentwegt andaucr-t. Eine regelrechte Schlachtsront hat sich entwickelt. Die Stämvfc. netnnen täglich ihren Fortgang. Ein Ende der Feindseligkeiten ist nicht abznsehcn. obwohl die l'lllner- ten alles tun, mit die Lage zu klären. Die türkis»«» Truppen find gut ausgerüstet, stark mit Artillerie ver sehen und ka'Mpfen mit grösUer Todesverachtung. Ihre Stärke wächst zusehends.

Unterdrückung der Deutsche» im Taargebiet.

» Saarbrücken, 21. Februar. lT. Ä) General Wirbel, der Oberste Vermalter des Saaraedietes, hat der nnrrländiscben Bevölkenum Knvdoebunge« für Deutscdland uutersagt, da solche gegenwärtia als De­monstration mtb Provokation neuen die franzSstschS MaMt ansgefatzt werden mühten.

Derctsch po: Nische Berkedrs-etboudinnge«.

* Berlin, 31. Februar. (D. T. Zi Stach derD. T. 3* deaibt sich heute eine deutsche VerkevrskomE- ston zur Regelnng des demsch-volnischen Verkehrs nach Warsssrau Es werden daran Venrecer aller zuständig gen Behörden teilnehmen.

Kampf der Radikale« »m die Betriebsräte.

n» Berlin, 21 Februar. Die Kvuunnnisten nadure« tu einem neuen Piopaoaudaaninif Stellung zum Kamps NA die Betriebsräte. Bis entstbei-enoer GenL-Svnnkr