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Nr. 25

Montag, den 2. Februar

1929

Die Lage im Znaew.

WRsWktlnMnmg her Akkordarbeit auf der EisenbaM.

Berlin, 31. Januar. (T. U.) Der erweiterte Borstand des Teutschen Eisenbahnerverbandes hat «ach SMitagsger Beratung in geheimer Abstimmung mit 41 gegen 13 Stimmen einen Beschluß gefaßt, in dem es heißt: Der erweiterte Vorstand «immt Kenutnis von dem retzt abgeschlossenen Teil des Tarifvertrags. Dem engeren Vorstand wird die Ermächtigung zur Unters Seich«»ng des abgeschlossene« Teiles des Vertrags er­teilt. Es wird nach wie vor daran festgehalten werde«, daß die Akkord- oder Stücklohnarbett für die Eisen- dah«reparaturwerkstätte« nvgeeignet «nd nicht zu emp­fehlen ist. Ohne diesen grundsätzlichen Standpunkt anf- ' Ältgebe«^ jedoch im Hinblick auf die außerordentlichen Schwierrgkeitc«, in denen unser Verkehrswesen sich be­findet, nnd iu dem Bestrebe«, an der Wiederaufrich- rvng unseres Wirfchaftslebeus nach Kräften «ritzuwir- ke«, billigt der erweiterte Vorstand die Erklärung der Tarifverhandlnugskommission vom 28. Jauuar, wonach sie bereit ist, auch über ein Akkordsystem mit der preu­ßischen Eiseubahnverwaltnnq zn verhandeln. Dabei spricht der Vorstand zuversichtlich die Erwartnng a«s, daß es den vereinten Kräften nach Einkehr des vollen Pflichtbewußtseins aller Kollege» gelingen wird, die als Notmaßnahme «»«geführte Mkordarbeit baldigst wieder nnd endgültig zu beseitigen.

Die Berliner Handelskammer für das Mordsystem.

»-«- Verliu, 31. Januar. lS. C.) Die Handelskam­mer Berlin hat sich jetzt für dte Wiedereinführung Akkordsystems ausgesprochen.

I^ Verbot von Kundgebungen in Berlin.

des

^ Berlin, 31. Januar. (S. C.) Auf Grund Belagerungszustandes find die für den 8. Februar beräumten öffentliche« Massenkundgebungen Kriegsbeschädigter; nicht genehmigt worden.

(In den Massenkundgebungen sollte für die Ver­besserung der sozialen Lage der Kriegsbeschädigten und

des an­der

der KriegSbinterbliebenen demonstriert werden.- Fast eine halbe Million Arbeitslose.

** Berlin, 31. Januar. (S. C.» Im Monat De- zemver 1919 wurden, wie vom Reichswtrtschaf tsministe - ä- rium Mtaeteilt MrL-üL VLrlin L2ML Erwerbslose aus ~ mSffentkichen Mitteln unterstützt. Im ganzen Reiche be­trug im Dezember die Zahl der Personen, die Arbeits- lvsen-Unterstützung bezogen, 420 603.

Die Gerüchte über den Staatsbünkerott.

Strafverfolgung der Urheber «ud Verbreiter.

** Berlin, 31. Januar. lS. C.) Die Staatsanwalt- schast erhielt Auftrag, gegen die Verbreiter und Urhe­ber der »«wahren Gerüchte, die Reichsregierung beab­sichtige, den Zinsendienst für die Kriegsanleihe einzu- stelleu nnd den Staatsbankerott zn erklären, strafrecht­lich einzuschreiten. In Berlin haben bereits Berueh- munge« stattgefunden.

50 Milliarden Noten im Amlauf.

m- Berlin, 31. Januar. lS. C.) Aus parlamen­tarische« Kreisen der preußischen Landesversammlung , verlautet als zuverlässig, daß die schwebende Reichs- schuld an ungedeckten Noten am 1. Februar 50 Milliar­den Mark erresiK haben wird.

Di^wette Note an Holland.

Wichtige Besprechunge« im Haag.

e-* Rotterdam, 31. Jünuar. (S. C.> Aus dem Haag wird den:Courant" gemeldet, der englische und i der französische Gesandte hatten gestern, Freitag, früh eine zweistündige wichtige Besprechung im Ministerium des Aeußern. Im Anschluß daran wurde der nieder­ländische Staatsrat unter dem Vorsitz der Königin ein- -erufen. Die Note der Alliierten soll am Montag mit­tag 12 Uhr überreicht werden.

Die düutsche Note gegen die Auslieferung.

»--Berlin, 31. Januar. lS. C.) Die deutsche Note gege« die Auslieferung ist am Donnerstag vor­mittag in Paris überreicht worden. Mit einer Ant­wort der Alliierten rechnet man in Berlin für frühestens Mitte nächster- Woche.

Rumärrieu verlangt die Auslieferung Bela Kb««s.

h- Bukarest, 31. Januar. Rumänien verlangt die Auslieserung Bela MunS unter der Beschuldigung, er habe als Benutzer des Militürverbnndes in Klausen- burg einen großen Geldbetrag unterschlage»« Khun ist , in Siebenbürgen geboren und demnach unter, den Heu- j tigen Verhältnißen rumänischer Staatsangehöriger. Gegen die Auslieferung. ! * Karlsruhe, 31. Januar. Die deutsch-demokrati­sche Fraktion des bad! üben Landtages hat in der Aus- , liefenmasfrage ein Schreiben an die deutsch-demokratt- fche F-Wliimi der Nationalversammlung gerrchtet, in dem es beißt: Die Fraktion der dentsch-demokrattzch. Partei des vadischen Landtages setzt voraus, daß Die Fraktion unserer Par!ei in der deutschen Nationalver­sammlung geeignete Schritte bei der Neichsregierung tun wird, daß diese alles daran setzt, um durch erneute Verhandlungen Mit den alliierten und assoziierten Mäch­ten diese zur 'Waabc ihres bisherigen jedem Recht und jeder Sittlichkeit bohnspreckenden Standpunktes in der dlnslieferungsfrage zu bewegen.

Ablehnung der deutschen AusNeferungsnTle?

t-f. Genf, 81. Januar. lS. C.) Eine HavaSuote von gestern abend utelhet, daß hie alliierte»» Kabinette feine NaMrüfung ihrer Beschlüsse über die AburtSilnug der Kriegsoerbrcchen voruehmeu werde«. Damit ist dem

Journal" zufolge'die dentsche Note gege» hie Auslief«- rung vv« Deutsche« a« die Entente als abgelehut ane zusehen.

Auch Italien und Japa« für den Kaiserprozeb?

i* 3 ü r t <6,31. Januar. lS. C.) Wie derSeeolo" aus Paris sich »uelde», läßt, habe« im Gegeusatz z« den Behauptungen deutscher Zeitungen Jtalie« u»d Japan uicht gegen die Kaiseranslieferuug gestimmt. Der Be­schluß vom letzten Montag, die Fordern»« a» die Nie­derlande nach Anslieferung des Kaisers aufrecht zu er­halte«, sei gleichfalls einstimmig gefaßt worden.

SchLePpeuder Abtransport der Gefangenen.

»» Karlsruhe, 31. Januar. lS. C.) Von den für diese Woche augekimdigt geweseneu 45 000 deutschen Krtegsgefangeuen, die auf Reichsbodeu eintreffc« soll­ten, sind «ur 22 000 au den Uebergabestellen gezählt worden. Der Abtransport aus Frankreich vollzieht sich äußerst schleppend und kann bei diesem Tempo bis 1. Mai oder 1. Juni dauern. Die iu Deutschlaud einge- troffenen Gefangene« bestätigen, daß die «ach Frank­reich gelieferten deutsche« Eisenbahuwage» für ihre« Transport sechs Tage später etnfrafen als vorge- sehe« war.

Verweigerung der Aufnahme der Enteutekommission.

* * .Königsberg, 31. Januar. lL. A.) Der hier ein­getroffenen Ententekommission, 23 Offiziere und 34 Mannschaften, unter Führung eines englischen Ober­sten verweigerten verschiedene Hotelbesitzer die Auf- nahnre, sodaß ihre Zwangseinquartierung erfolgen mußte. Es kam bereits zu einem Zwischeufall. Ein hiesiger Telegraphist geriet mit mehrerer: «-nglischen Soldaten in Streit, wobei er einige Meflerstiche erhielt. Die Täter flüchteten.

Aus den AbstiKmengsgebiele«.

Die Besetzung Oberschlesiens.

fc* Oppeln, 31. Januar. lS. E s Gestenr traf im Sonderzuge der französische Stab der Enteutekourmis- sion für Oberschlesien ein. An der Besetzung Oberschle­siens werden sich nur Frauzoseu u«d ein kleiner Teil Jtalie«er beteiligen. Während der Begrüßung gab die Kapelle des 63. Infanterie-Regiments, deren Garnison Oppeln ist, vor dem BeOLLrWu^üebände ein Konzert, wobei auchDeutschland, Deutschland über Mes" ge­spielt wurde.

Die Besetzung Oberschlesiens hat heute begonnen. Morgen wird der Kreis Pletz, am Montag der Kreis Kattowitz und am Dienstag der Kreis Tarnowitz besetzt. Am 11. Fcbrugr erfolgt die Besetzung des Kreises Op­peln, mit Ausnghme des .Kreises Ratibor.

Kulturarbeit der $oicn.

w Berlin, 31. Januar. lS. C.> Nach Meldungen aus Thorn über Tanzig haben die Polen unmittelbar »räch ihrem Einzug in die abgetretenen Gebiete die Eut- ferrrung aller öffentlichen Denkmäler, die derrtsche Ho­heitszeichen darstellen, angeordnet. Auch die Krieger- denkuräler zur Erinnerung an 187071 sind neben den Kaiser- und Bismarckdenkmalern iuuerkalb Monats­frist zu entfernen.

Abstimmung in der 2. schleswigscheu Zone am 7.' März.

* * Flensburg, 31. Januar. lT. 11.) Gestern vor­mittag 11 Uhr fand die erste offizielle Sitzung der inter­nationalen Kommission für das nordlchlesw-gsche Ab­stimmungsgebiet mit ihren politischen und technischen Bergtern statt. Der englische und der französische Kom­missar wohnten der Sitzung nicht bei. Zur Beratung stand in erster Linie der Termin für die Abstimmung in der zweiten 3ene. Man einigte sich endgültig auf Souutaa, den 7. März. StaatSkovrmifsar Dr. Küster ist zum deutschen Geschäsisträger bei der internationaler» Kommission ernannt worden.

Der dänische Minister für Schleswig über die Abstimmung.

t-* Kopenhagen, 31. Januar. lL. A.s Der Minister für Schleswig. Haussen, führte gegenüber dem hiesigen Reuterkorrcsyoudeutcn über die Abstimmung in Nord- sckstesivig aus: Wir betrachten es als selbstverständlich, daß die Abstimnruua in der erste« Zone eine überwäl­tigende Mehrheit für Dänemark ergeben wird. Bezüg­lich der zweite» Zone kann noch nickst gesagt werden, wie groß die Zahl der Dünen sein wird. Die Frage der Antcilnrrg "l nöburgs an Dentschlaud oder Dänemark wird natürlich auch davon aWinaen, wie die Abstim­mung in den Gebieten südlich nnd südöstlich der Stadt ausfallen wird.

FerdzugsMan Trotzkis gegou Polen.

* * Loudou, 81. Januar. Der Warschauer Kor­respondent desdteckuork Herold" meidet: Trotzki bat den Plan eines Feldzuges gegen Pole» auogearveitet. Angeblich hat T'vtzki eine Armee vo» «Ki Milioneu M««n organisiert, von der zwei Millionen bereits zur BcrMgung sielen. Sie sollen unter das Kommando des Generals Brr:ssilow gestellt werden.

Der Streik im Lngrru-Oelsüitzer Nesier.

** DrcSde«, 31. Januar. Das Lugau-OÄsnitzer Kohlenrevier ist toilitaniä) besetzt. Diese Maßnahme ist darauf zurückzuführen, daß eS in den letzten Tagen zu Ausschreitungen gegen dte ArbeiiSwiUigcu gekom­men war In der Stacht zum Freitag rückten Truppe« aller Waffengatiru-ge» im Kohlen regier ein. Nur Mor­gen bot sich den Bewohnern des Bezirkes ein militäri­sches Bild. Panzerwagen rollten auf den Straßen und Fürgzenge kreuzten über dem Gebiet. Die Flieger -var- sen Flrigschrifien herab, die ant Rübe malmend. Aus­rufe enthielten. Diese Entfaltung militärischer Mackst-

mittel trug dazu bei, daß die Ruhe bewahrt wurde. Dtj Truppen sind in den verschiedenen GastLSusern und iz den Bergwerken einguartiert. Auf Verfügung des B« fehlstzabers wurde von den Truppen rm Laufe des TM ges eine Anzahl Verhaftungen vorgenommen. MetU kamen Personen in Haft, die in der kourmuNiftische»- Streikbewegung eine Rolle gefpielt haben. Den unmt^ telbaren Anlaß zu den Verhaftungen scheint ein Aus?f tritt gegeben zu haben, der sich am Donnerstag abeno' auf dem Kaiserin-AtOusia-Schacht abgespielt hat. Vor den Toren des Schachtes hatten sich ungefähr 500 Per-: fönen angelammelt, die dort über 2 Stunden ausbielterk und dann zu Tätlichkeiten gegen die aus den örttdear kommenden Bergarbeiter üvergiuge«. Der Kourman- deur der Truppen hat eine Bekanntmachnng erlassen, »vonach jeder, der fernerhin zum Streik auffordert, ohn«! weiteres verhaftet wird. Auch gestern noch ist in deut meisten Gruben die Hälfte der Belegschafte« ctugefahre»«

Betltaiiensoofum für Mlieraud.

** Paris, 31. Januar. (T. U.) In der französische« Kammer wurde die Tagesordnung Jean Durarch- welche erklärt, die Kammer nehme Kenntnis von der Erklärung der Regierung, sie habe Vertrauen zu ihr, daß sie in der Einigkeit aller Republikaner das von dem Ministerpräsidenten entworfene Programm ausführe, mit 510 gegen 70 Stimmen angenommen. Die Inter­pellation über die äußere Politik wurde auf kommende« Dormerstag vertagt.

Serbren mobilisiert.

* Belgrad, 31. Januar. (T. U.) Gleichzeitig mit dem Beschluß über die Mlehuuuq des Entente-UMma- tums beschloß die serbische Regierung die Mobilma- chnug von weiteren drei Jahrgängen. Aus dem besetz­ten Gebiet Ungarns sind zwei Divisionen zurückgezo­gen und «ach Dalmatie« geschafft wckrde«. A«ch aus Laibach und Agram sind alle verfügbaren Truppe« ab« gezoge« worden.

Ernste Lage in Sibirien.

Laut AnrsterdamerTelearaaf" meldenTimer" aus CharbiN, daß die Tschechen noch 15 000 Map« in Sibirien stehen haben. §^' ! ekinden sich in einer sHwis« xisui Lage, da das ganse Land bolschewistisch ist. Die polnische Divifion in Stärke von 5000 Mann hat ge» . meutert. Die Offiziere wurden ermordet, die Ma««- schafte« gingen zu den Bslschewistc,» über. Acht ameri­kanische und 2 englische Offiziere sollen den Bolschewi- i steil in die Hände gefallen sein. Die ganze Bevölke- ; runa scheint den Bolschewismus anzunebnren. Der ja- i panische und der bolschewistische Befehlshaber sind i» i Mkolsk, 80 Kilometer nördlich von Wladiwostok, zu- > sannnengeirofsen und übereinqekommen, daß der japa- ! nische Befehlshaber den Bahnhof und der bolschewi­stische die Fabriken der Stadt verwalten soll.

Der Erzberger-Helfferkch Prozeß.

Bei der Verhandlung des Falles Ostropa in der Sitzung am Freitag stellt Rechtsanwalt Dr. Friedlän- der durch Betragen des Justizrates Neumann sest, daß der Finanzminister von keiner Seite von der ihm zuge­dachten Ehre, Beirat bei der Ouropagcsellschaft zu wer­den, Kcnntrris erhalten hatte. Oberstaatsanwalt Krause ; findet ein solches Vorgehen nicht nur ungewöhnlich, j sondern einfach unerhört Der Geschäftsträger der Ostropa Höhne sagt aus: Wir haben an den Herrn Ft- i nmrzminister ein Schreiben gerichtet, in dem wir ihm in aller Fornl seine Wahl mitteiltem Es wird festet» stellt, daß der fragliche Brief nicht durch die Poft an den Minister gesandt worden war, sondern durch einen Bo­ten, einen Herrn Markuffen. Der Zeuge will aber : Donnerstag erst erfahren haben, daß Markuffen den Brief nicht an Erzberger übergeben hat. Die Akten der Ostropa sind beim Gericht verschwunden. Die Ver- btndlnng wird hierauf auf Dienstag 91" Uhr vertagt.

Das Bcstuöe« Erzbergers.

^ Verli«, 31. Januar. lB. T ) Profefsor Plesch teilt mit. Minister Erzberger. der von der gestrigen Jn- - anspruchnahme durch Konferenzen ziemlich abgefpannt : ist, befindet sich den Umständen entsprechend wohl. > Temperatur und Puls sind normal. Bei lebhafter Un- i tervaltuna steigt der Puls ein wenig Die behandeln- ' den Aerzte hoffen, daß der Minister in einer Woche an I den Prozeßverbandlungen ohne Gesäbrduna seines Zu­standes wird wieder teilnehmen können. Am gestrige» Tage wurde Vtinister Erzberger von dem ReichSkanz- i ler und Ministe»' David bentem Am heutigen Tage stattete der amerikanische Geschäftsträger Treffe! dem Patienten einen Besuch ab.

Verlängerung des englisch-iapruische»«ö«ifleS.

>- Berlin, 31. Januar. (L. A.j Der japanische Mt- ntflcr des Auswärtigen erklärte, seine Regiernng bab« Schritte eiuqeleitct, um das Bündnis zwischen England und Japan zu erneuern.

Neue Festungswerke am Rbein.

e* Basel, 31. Januar. lS. C.) Am letzten Montag ist am Rbein zwischen Basel und Straßburg auf fran­zösischer Seite mit den Vorarbeiten für die ErriStnug neuer Fortistkatione» gegen die deutsche Grenze begon­nen .worden.

J»de»itsch wieder freigclaffe«.

i-< Berlin, 31. Januar. (L. A.) Auf Ein greisen der alliierten Kommission ist General JndcnitsÄ wieder in Freiheit gesetzt worden.

Steige» der Mark-Valuta.

e< Gens, 31. Januar. iS. 6) Nach einer Mel­dung desFouruat" ist der Kurs der deutschen Reichs­mark in Paris am Freitag auf 20 Franken für 100 Mark