Einzelbild herunterladen
 

Fortschreitende

U-~! I»I 11* B f Aus dem großen Hauptquartier. j

os* Großes Hauptquartier, 15. Dezember 1916. (Amtlich. WTB.) (Eingegangen 3,10 Uhr nachmittags.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz

Auf dem Westufer der Maas versuchten die Fran­zosen indreimaligemAngriff umsonst, die ihnen vor kurzer Zeit auf Höhe 304 südöstlich von Malancourt entrissenen Gräben zurückzunehmen.

Oestlich des Flusses setzten sie nach starker, weit ins Hinterland schlagender Feuervorbereitung z« mehr­maligen Angriffen an. Am Pfefferrücken scheiterte das Vorgehen der Sturmwellen in unserm Abwehrfeuer. Auf den Südhäugen vor Fort Hardaumont kam der An­griff in unserem Zerstörnngsfener nicht znr Entwicke­lung.

Oestlicher Kriegsschauplatz. front des Generalfeldm. Prinz Ceopold v. Bayern.

Nördlich der Bahn Zloczow-Tarvopol drangen -ent- sche Truppen in die russische« Gräben und brachten 90 Gefangene zurück.

front des Generalobersten Erzherzog Joseph.

Die gestrige» Angriffe der Rassen an der siebenbürgischen Ostfront hatten zumeist den gleichen Mißerfolg wie der Vortage. Auf einer Höhe ge­lang es dem Gegner, Fuß zu fassen. Heeresgruppe des Generalfeldmarfch. v. Mackensen.

Brennende Dörfer zeigen den Weg durch die große Walachei, den der Russe auf seinem Rückzüge genom­men hat.

Unter ungünstigen Wegeverhältnissen wetteifern die verbündeten Trappen in der Ebene, den Gegner nicht z« längerem Halt kommen zulassen.

Am Gebirge leistete der Feind in befestigten Stel­lungen Widerstand. Sie wnrden durchbrochen. Buzau ist genommen. 4000 Gefangene konnte die 9. Armee von gestern «nd vorgestern als Er­gebnis melden.

Bei F e t e st i haben stärkere bulgarische Kräfte die Dona« überschritte«.

ßßa^edonifdie front.

Teilvorstöße bei Paralovo und Gradesnica (beider­seits des östlichen Cernalanfes) brachten dem Feinde lediglich Verluste. Patrouillengepläukel in der Struma- Niederung.

Der Erste Generalquartiermeister: Lndendorff.

Die neuen Kriegskredite in England.

Bei der Einbringung des neuen Kriegskredites von 400 Millionen Pfund (8 Milliarden Mark) im Unter- hause sagte lautB. L.-A." Bonar Law, daß die Ge­samtausgaben für 1916'17 aus 1950 Millionen Pfund (39 Milliarden Mark) geschätzt werden. Die Erhöhung der Ausgaben, die jetzt 5 710 000 Pfund täglich (114 200 000 Mk.) betragen, fei hauptsächlich aus der Erhöhung der Vorschüsse an die Alliierten und über­seeischen Gebiete von 400 000 Pfund (8 Millionen Mk.) täglich zu erklären. Jetzt aber tragen die überseeischen Gebiete ihre eigenen Kosten. Die Schnelligkeit, wie wir den Krieg zu einem siegreichen Ende bringen können, hänge größtenteils ab von dem Maße, wie die Mittel der Alliierten an Mannschaften, Munition und Geld angeschafft werden können. Bonar Law erörterte die gewaltige Zunahme der Munitionserzeugung und sagte, wenn er die Ziffern für Juni 1915 und heute angeben könnte, würde der Unterschied unglaublich erscheinen. Die gesamten Kriegsunkosten Englands betragen seit Ausbruch des Krieges 3852 Millionen Pfund, also rund 77 Milliarden Mark, das sei eine riesige Summe, aber Bonar Law findet es keineswegs beunruhigend. Er glaubt, England könne in diesem Maßstabe den Krieg lange fortsetzen, um den Feind zu schlagen, und es würde nicht an finanziellen Ursachen liegen, wenn es England nicht gelingen sollte, den Sieg zu errin­gen. Bei dem Posten für verschiedene Ausgaben seien erhebliche Ersparnisse gemacht worden, besonders mit Bezug auf Lebensmittel und Eisenbahnen in Großbri­tannien. Der geforderte Kredit von 400 Millionen Pfund Sterling wurde darauf einstimmig angenommen.

Der reiche Mann.

Roman von Hans Altenburg.

171 Nachdruck verboten.

Und ich werde mich um die Sache nicht mehr be­kümmern!"

Ah, das wäre schade," sagte Burgmann, und trotz des Bedauerns spiegelte sich eine triumphierende Freude in dem Tone, den er anschlug.Sie haben sich der Angelegenheit so warm angenommen, und der Herr Kommerzienrat verläßt sich so fest auf Sie."

Wissen Sie vielleicht, welche Papiere sich in der Kassette befanden?" fragte Hermann rasch.

Ich habe keine Ahnung davon."

Hat mein Onkel nie mit Ihnen darüber ge­sprochen?"

In seine Privatgeheimnisse hat der Herr Kom- merzieurat mich nicht eingeweiht."

Er hat Ihnen auch keine Andeutungen gegeben?"

Nein, Herr Referendar," sagte Burgmann, leicht das Haupt wiegend.Ich will Ihnen offen gestehen, daß ich an die Wirklichkeit dieser Papiere nicht glaube, wären sie wirklich so wichtig, so würde der Herr Kom- merzienrat die Kassette au einem andern Ort aufbe­wahrt haben, wo sie sicherer gewesen wäre. Glauben Sie das nicht auch?"

So lange ich nicht weiß, welcher Art die Papiere waren, kann ich darüber nicht urteilen," erwiderte Her­mann, den die erheuchelte Demut des Prokuristen an- widerte.Wie gesagt, ich bekümmere mich um die Sache nicht mehr, und nun lassen Sie mich in Ruhe, wenn ich bitten darf, wir haben über die Sache zur Genüge gesprochen und werden durch weitere Reden Nichts daran ändern."

Der Prokurist entfernte sich und nahm an einem anderen Tische Platz, an dem sich der Herr, der mit Mr aermmmn war. bereits niedergelassen hatte.

Verfolgung in der Dobrudscha.

Vom österr.-ungar. Generalstab.

Der deutsche Abendbericht.

Berlin, 15. Dezember, abends. (Amtlich.)

An der Somme geringe Gefechtstätigkeit. Auf dem Ostufer -er Maas feit Vormittag starke französi­sche Angriffe im Gange, bei denen der Feind Vor­teile in Richtung Louvemout und Hardaumont erlangte. Kampf noch Nicht abgeschloffen.

Unsere Dobrudscha - Armee verfolgt den Feind, der unter Einwirkung des schnellen Vor­dringens in der Großen Walachei seine Stellnugen in letzter Nacht räumte.

Ar» mazedonischer Front herrscht Ruhe.

Vom österr.-ungar. Generalstab.

Wien, 15. Dezember. Amtlich wird verlautbart:

OeTtlicher Kriegsschauplatz

Die Verbündeten haben in rastloser Verfolgung den weichenden Rnmänen «nd Rnssen gestern Buzau ge­nommen.

Nördlich von Buzau leistet der Feind noch Widerstand. Die Gefangenenzahl der zwei letzten Tage beträgt abermals 4000 Mann.

Westlich und nordwestlich von Ocna wird erbittert weitergekämpft. Südlich des Uz-Tales wurde den Rus­sen eine vorübergehend von ihnen gewonnene Höhe im Gegenangriff wieder entriffen.

Nördlich des Czovanos-Tales errang der Gegner einen örtlichen Vorteil.

In den Waldkarpathen ließ die russische Augriffs- 'tigkeit nach..

Bei Koniuchy südlich von Zvorow setzten sich öster­reichisch-ungarische Abteilungen auf 350 Meter Front­breite in den Gräben der rusischen Vorposten fest.

italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz

Unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes, v. Hoefer, Feldmarschalleutuant.

Das Schicksal Rumäniens.

Der König will «ach England gehen?

Verschiedene rumänische Ministerien rüsten, nach einer Stockholmer Meldung desB. L.-A." zur Abreise von Jassy. Der letzte Ministerrat hat hierüber Einzel­heiten festgesetzt, das rumänische Außenministerium soll nach Petersburg übersiedeln, wohin voraussichtlich auch Bratianu geht. Die Mehrzahl der übrigen Ministerien dürfte sich zuerst in Kiew einrichten, um abzuwarten, ob Rumänien gänzlich verschwindet. Die Kammer soll spä­ter nach Petersburg berufen werden. Der König soll jedoch den entschiedenen Wnnsch geäußert haben, nicht länger als eine Woche russischer Gast sein zu wollen, «nd will über Rußland und Skandinavien nach England reise«.

Nowosti" berichtet aus Jassy, daß infolge des Aus­bleibens wichtiger NahrungsMittelzufuhren nach den Städten der-Moldau X Ledeusmittelnot und der Hun­ger nicht nur in Jassy stark fühlbar zu werden beginne. Infolge des Fehlens von Brennstoffen mache sich auch die Kälte furchtbar fühlbar, dazu komme in Jassy der schreckliche Wohnungsmangel. Hunderte von Personen befinden sich hier ununterbrochen auf der Jagd nach einem Unterkunftsraum. Zahllose Personen müssen bei steigender Kälte und Regen im Freien kampieren. Nach Nachrichten, die aus Braila und Galat eingetroffen sind, werden diese Städte völlig evakuiert.

DieNowoje Wremja" berichtet aus Kiew, daß der Strom der rumänische« Flüchtlinge mit jedem Tag zunehme. Der größte Teil der wohl­habenden Bevölkerung hat sich schon seit geraumer Zeit in Sicherheit gebracht. Jetzt treffen hauptsächlich Scha­ren der einfachen Bevölkerung, bei der es am notwen­digsten fehlt, ein. Der ganze Südwesten Rußlands ist mit Flüchtlingen 'überschwemmt, die über keinerlei Exi­stenzmittel verfügen. Die Stimmung unter ihnen ist verzweifelt.

Die Petersburger Telegraphen-Agentur meldet aus Odeffa, daß unter Führung englischer Ingenieure im Naphtha-Distrikt von Prahova ein Teil der indu­striellen Einrichtungen und ein Teil der Maschinen in den Petroleumfabriken vernichtet worden wären. Durch das schnelle Vorrücken des Feindes hätte die Arbeit lei­der nicht gründlich genug geschehen können.

Was sagst Du dazu?" wandte Hermann sich an den Doktor.War das nicht ein Horchen, hinter dem die Furcht eines bösen Gewissens sich verbarg?"

Wenn man einmal einen Verdacht hegt, dann hält man eigensinnig an ihm fest," erwiderte der Doktor. Ich glaube, daß Burgmann Deinen Bruch mit dem Kommerzienrat ahnt und sich darüber Gewißheit ver­schaffen wollte."

Er ist ein Heuchler", sagte Hermann in verächt­lichem Tone:er hat es verstanden, die Gunst des Kom- merzienrats zu erschleichen und mein Onkel ahnt nicht, daß dieser Mensch sein böser Dämon ist."

Sein böser Dämon?" fragte der Doktor zweifelnd. Der Ausdruck ist wohl zu scharf."

Ich halte ihn aufrecht, erwiderte Hermann,ich habe das Streben dieses Mannes lange genug beobachtet, um mir ein Urteil über ihn bilden zu können. Es wäre vergeblich, wollte man den Kommerzienrat vor ihm war­nen: der Warner würde nichts weiter erreichen als den Vorwurf, daß er ein Verleumder sei."

Du hättest es dennoch tun sollen", entgegnete der Doktor,wenn Du wußtest, daß Deine Warnung be­gründet sei."

Es würde gar nichts geholfen haben", sagte Her­mann kopfschüttelnd:der Kommerzienrat ist sehr für seinen Günstling eingenommen. Durch Beweise müssen ihm die Augen geöffnet werden, und ich glaube, daß dies bald geschehen wird."

Und doch sieht der Mann so unscheinbar, so ganz und gar ungefährlich aus", warf der Doktor ein, indem er einen Blick in die Ecke sandte, in der Burgmann saß.Er macht sogar einen ganz angenehmen Ein­druck --"

Das ganze Geschäftspersmml des Kommerzienrats zittert vor diesem Menschen. Nicht ein einziger wagt ihn anLUgreifen: jeder weiß, daß er ohne Gnade ent­

Die vergebliche offensive unserer Feinde.

Aus dem Großen Hauptquartier wird uns ge­schrieben: t

Im Sommer 1916 versuchte die Entente den Sieg zu erringen. Ihre Mittel waren folgende: Im W e st e n: Der Aushungerungskrieg Englands zur See und fern Druck auf die Neutralen: die englisch-französische Durch- bruchsoffensive an der Somme, unternommen mit den gewaltigsten materiellen und menschlichen Kräften, die je auf einem Schlachtselde vereinigt waren: die mit au­ßerordentlicher Ueberlegenheit geführte italienische Of­fensive am Jsonzo. Im O st e n: Der wilde Ansturm russischer Massen zwischen Pripjet und den Karpathen, der Eintritt Rumäniens in den Krieg und dessen Ein­marsch in Siebenbürgen, zur Umfassung des südlichen Flügels unserer Ostfront. Im Südosten: Die Ver­sammlung russisch-rumänischer Kräfte in der Dobrud­scha zum Vormarsch gegen Bulgarien und auf Konstan­tinopel, verbunden mit der großen Offensive Sarrarlv von Saloniki her.

Fürwahr ein gewaltiger Plan: Angriff auf dre Mittelmächte vom Kanal bis Saloniki nnb vom Pripjet bis zn«t Schwarzen Meer!

In Kleinasien und seinen Nebenlandern fan­den, dem Kriegsschauplatz und der Jahreszeit entspre­chend, bisher nur untergeordnete Kämpfe statt.

Die Lage der Mittelmächte erschien nicht leicht. Die Aushungerungspolitik Englands wirkte erschwerend. An der Somme, bei Verdun und am Jsonzo traten örtliche Rückschläge ein. Die große russische Offensive hatte an­fänglich Erfolge. In Siebenbürgen waren die verbün­deten Truppen nicht allzustark, in Mazedonien war die Lage nicht voll gefestigt. Dank der erfolgreichen Tätig­keit unserer Uboote und der Mißernte in vielen Welt- gegenden fühlten England, Italien und Rußland em­pfindlich die Not. Uns gehrt die reiche Ernte Ru­mäniens.

Die Dauerschlacht an der Somme ist gewonnen. Sollte eine zweite Schlacht entbrennen: die Front ist fest. Im Jsonzo wirken unsere Uboote auf den Verbin­dungslinien der Entente nach Saloniki erfolgreich. In Mazedonien sind die rücksichtslos durchgeführten feind­lichen Angriffe der letzten Tage blutig gescheitert. Unter ungeheuren Verlusten brachen die russischen Anstürme südlich des Pripjet und iu den Karpathen zusammen. Wir gewannen die Schlachten, stehen dort fest. Das ru­mänische Heer, zuerst in der Dobrudscha, dann in Sie­benbürgen besiegt, ist vernichtend geschlagen. Wir ha­ben in der Walachei glänzende Siege errungen. Alle erneuten Entlastungsangriffe der Russen sind abgewie­sen. Unsere Front hat sich verengt und schließt sich zwi­schen dem Schwarzen Meer und der Ostsee.

Der gewaltige Plan der Entente hat nicht zum Er­folge geführt, wir sind die Sieger.

Die Meinung eines russischen DiplornaLen über das Friedensangebot.

DasBerner Tagblatt" veröffentlicht lautFrkf. Ztg." folgende Gedanken eines in internationalen Krei­sen gut unterrichteten russischen Diplomaten zum deut­schen Friedensvorschlag: England kann unter reinen Umständen auf den deutschen Vorschlag eingehen, weil -es fÄfftnTt'ef

aber zudem noch nicht am Ende seiner Hilfsmittel und Menschen und Material angelangt ist, kann es den Krieg auch noch weiterführen. Frankreich hat im eigenen Land ein großes englisches Heer stehen, das der Auf­fassung von Krieg und Frieden nach englischen Inten­tionen den nötigen Rückhalt gibt. Italien wollte für sich offenbar gern auf den Borschlag Deutschlands eingehen, da es einem erneuten deutschen Vorgehen am meisten ausgesetzt ist, aber der Mittelmeermacht Eng­land gegenüber kann es dies allein unmöglich tun. Rußland war noch nie so von England beherrscht, wie gerade gegenwärtig. Das beweist die Rede Trepows genügend. Daher das Fazit: Die deutschen Friedens- bestrebungen werden von der Entente dahin beantwor­tet, daß darauf nur eingegangen werden könnte, wenn zum voraus alle von den Deutschen besetzten Gebiete geräumt würden. Dies kann Deutschland wiederum nicht tun, weil es damit alle seine Pfänder aus der Hand geben würde. Darum wird der Krieg fortdarrer«, bis Saloniki erledigt und die Italiener Oberitalie« ver­loren haben. Dann wird wieder eine Periode kommen, wo Friedensgedanken Platz haben werden.

Weitere Meldungen znm Friedensangebot.

DemMatin" wird lautFrkf. Ztg." aus Neuyork gemeldet: Graf Bernstorff drückte die Hoffnung aus, daß die Vorschläge Deutschlands den Frieden wieder herstellen werden.

lassen wird, wenn er etwas tut, was dem Prokuristen mißfällt."

Und davon weiß der Kommerzienrat nichts?" fragte der Doktor.

Wer sollte es ihm sagen?"

Die Flasche war leer, der Doktor stand im Begriff, eine zweite zu fordern, aber Hermann schlug ihm einen Spaziergang durch den Tiergarten vor, dann wollten sie in das Lessingtheater gehen. Sie verließen beide das Restaurant und schlenderten die Leipzigerstraße hin­unter, dem Potsdamer Platz zu, von wo sie durch die Bellevuestratze nach dem Tiergarten gingen.

Otto Burgmann sah ihnen gehässig nach.

Ich weiß nicht, was ich dafür geben würde, wenn ich diesen Menschen vernichten könnte!"

Ist die Aufgabe so schwierig?" fragte der elegante Herr, der ihm gegenüber saß.

Schwierig?" erwiderte der Prokurist achselzuckend.

Vielleicht wäre es eine Aufgabe für Dich, Ritter."

Eine solche Aufgabe habe ich noch nie übernommen, Otto."

Pah, Du hast schon manchen hoffnungsvollen Jüng­ling ruiniert, Richard, mache Dich nicht besser, als Du bist. Du verstehst es, die Menschen zu studieren, ihre Schwächen zu benutzen"

Vor allen Dingen muß ich über die Verhältnisse dieses Herrn genau unterrichtet werden," erwiderte Ritter nachdenklich.

Es ist der Neffe des Kommerzienrats Demmberg, gegenwärtig noch Referendar, der aber im Begriffe steht, sein Ässessorexamen zu machen. Er hat sich mit dem Kommerzienrat tiberworfen, well er dessen Tochter liebt."

Aber man muß eine Waffe Haben, mit der mau den Referendar treffen kann."

(SortietzmlL.tMLL^