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Hersfelder Tageblatt

Amtlicher Anzeiger

BeWLSprek vierteljährlich für Hersfeld 1.50 Mark, durch die Post be- ~ <&

zagen ISO Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei 9tT5WlO^ Hersfeld. Für die Redaktion verantworttich Franz Funk in Hersfeld. '

Nr. 386

Seblger Bezugspreis olerieljahrlldi 1.80 (06.

für den Kreis Hersfeld

ÄrWt

Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zelle 10 Pfennig, tm? aintlichen Telle 20 Pfennig, Reklamen die Zelle 25 Pfg. Bei Wieder. > holungen^vird Rabatt gewähtt. Erscheint jeden Werktag nachmittag». '

Mittwoch, fern 6 Dezember

1916

Bus der Heimat«

* Die schnelle Abwickelung deS Psst - schalterverkehrs würde jetzt, wo immer mehr Beamte zu den Fahnen einberufen oder für die Feld­post notwendig sind, bedeutend gefördert werden, wenn der Absender die Einschreib- und Wertsendungen, Pakete und Postanweisungen vor der Ablieferung am Postschalter durch Aufkleben der Freimarken stets selbst freimachte. Besonders sollten die» die Einlieferer von Postanweisungen tun, da sie über die Höhe der auf der Rückseite jeder Postanweisung angegebenen Gebühren nicht im Zweifel sein können. Wer auf diese Weise dem Schalterbeamten verarbeitet, kürzt die Wartezeit der nach ihm kommenden Auflieferer ab, fördert die Leistungsfähigkeit der Postanstalten und handelt zum vaterländischen Besten, das in der Gegenwart eine unaufhaltsame Ausnutzung der staat­lichen Poftdie«steinrichtungen mit möglichst wenig Arbeitskräften erheischt.

* (Hohe Runöholzpretse.) Die Nachfrage nach Stammhölzern in den Forsten unseres Regierungsbezirks ist derart groß, daß ihr kaum entsprochen werden kann. Dabei werden erstaunlich hohe Preise für Rundhölzer gezahlt. Rechnet man nun noch die höheren Preise für Gespanne hinzu so kann man eS verstehen, wMn die Preise für Schreinerei- und Wagenholz gesetzt in die Höhe gehen.

stellt war, würbe von einer Wand, die durch den «»prall einer Zugmaschine zusammenstärzte, getroffen «nd schwer verletzt.

Felsberg, 4. Dezember. Zu der vergtftnngSange- legenhett iw Dorfe Helmshausen ist noch ergänzend zu berichten, daß daS Gerücht, es sei i« ber Sache eine Verhaftung erfolgt, sich nicht bestätigt. Der verdacht gegen den Ehemann der verstorbenen polnischen Land- arbeiterin soll sich nicht bestätigen. Insbesondere er­scheint uoch nicht genügend aufgeklärt, wie unh auf welche Weise die gesundheitsschädlichen Stoffe, welche den Tod der polnischen Landarbeiterin herbeigeführt haben, in die genossenen Speisen gelangt sind.

Kreisen, 4. Dezember. In Mülheim a. d. Ruhr starb der langjährige Vorsitzende deS Verbandes Waldeck-Pyrmonter Vereine, Lyzealdirektor Eduard Meyer.

verstarb

«I

):( HerSfeld, 5. Dezember. «kirchlicheS.) __ wird auch an dieser Stelle darmrf hingewiefen, daß die Abendgottesdienste i» der oSpitalSkapell« v»n Advent bis Ostern nächsten Donnerstag, abends 8 Uhr wieder ihren Anfang nehmen.

Frankenberg, 1. Dezember.: Die Tochter der Witwe Meiser von hier, die im Güterschuppen ange-

Eschwege, 4. Dezember. Ein anscheinend geistes­gestörter Mann uiSdek«nnter Herkunft wurde hier gestern in Schutzhaft genommen. Der etwa 30- bis 85jährige Mann vermag über sich keine Angaven zu machen. Seine Wäsche ist M. U gezeichnet. In seiner Jacke befindet sich der Name Nordmann. Er ist 1,67 Meter groß und hat braunes Haar, trägt dunkle» Anzug Hüb rotbraune Unterjacke. Die Polizeibehörde erbittet z»«ckdie»liche Angaben.

Oberh»«e, 2. Dezember. Einem verheerenden Schadenfeuer fielen gestern nacht die Gehöfte von Proeger und Joh. Rüppel zum Opfer. Die Wirt­schaftsgebäude mit den Srnteerträgnissen, mehreren Stück Rindvieh und einigen Schweinen gingen in Flammen a»f.

Münde«, 2. Dezember. Die Stadtverwaltung wirb demnächst eine allgemeine Bolkrspeisektch« ein- richtcn, die für etw« 30 Pfg. eine reichliche Portion

ts ^m

einen beträchtlichen Fortschritt unserer Truppen in Richtung auf Bukarest. Der Bedea-Fluß ist ein linker Nebenfluß der Donän, der aus der Walachei, wo er bet Itrft seine Quelle hat, gegen Südosten flieht und eine große Anzahl kleiner Nebenflüsse wie Vegsia Burda, Ceniene, und den größten Teleorman mit dessen Ne­benfluß Clanita auf der linken Seite aufnimmt. Der Bedea strömt ungefähr parallel zu dem Alt-Fluß m einer Entfernung von rund 60 Klm., die er bei der Mündung in die Donau aufweist. Im Raume von Slatina, wo die beiden Flüsse sich mehr nähern, betragt die Entfernung nur noch kaum 20 Klm. Der Vedea- Abschnitt verläuft somit in mehr südöstlicher Richtung, während der Alt mehr südlich fließt. Mit dem Bedea- Abschnitt zugleich ist auch Alexandria von unsere Truppen erobert worden. Daraus geht hervor, daß um sere Donau-Armee bereits mehr als 40 Klm. norduch der Donau mit Richtung auf Bukarest Raum gewonnen

Vegita, Burda, mit dessen Ne-

.. ^eleorman i------------ linken Seite aufnimmt. Der

hat.

Die Eroberung des Vedea-Abschnittes ist darum von erheblicher Bedeutung, weil mit dem Besitze diefls Klußaebietes ein starkes Hindernis unseres ^vi- Marsches gegen Osten aus dem Wege geräumt worden ist. Während unsere Truppen hier siegreich ihre Offen­sive sortsetzen, haben andere bei Orsova und -tt'1' Severin stehende Abteilungen im Rüzen unserer fug= re ; en Armee bedeutsame Arbeiten geleistet. Hier hatte KrCwTÄw^^ drängt und erhält in ihrem Rücken einen neuen Geg­ner, der ihr bereits entgegeumarschiert. Die ^.age dieser rumänischen Truppen W-^^^"M völlig hoffnungs­los zu nennen. Es handelt Ück um cMe abgeW Truppe, die nun von mehreren Zeiten durch unsere ge­schützte Führung unschädlich gemacht wird.

Auch südlich des Noten-Turm-PasseS find östlich des eroberten Ramnicu Balcea bet ^igveni auf den Höben westlich von Curtea de Arges sehr bedeutende Erfolae durch eine Durchbrechung der feindlichen tyront 182 unterstützt von dem.ueumarAMn FcldaEe^ regiment Nr. 54 hat den zähe hier Widerstand leistenden ckehth aesiblaaeu und auf den Weg nach SittH.it gc- öffnet Die Kriegslage ist demgemäß auch hier äußerst güL beiden Flügeln unserer ruma-

sere Erfolge recht bedeutsamer Natur stusi^deim mi dem weiteren Vordringengegen Suden baben sich auch hier unsere Truppen allmählich den Ausgomg aus dem Gebirge in die Tiefebene der Walachei erkämpft.

dem Wege geräumt woroei Truppen hier siegreich ihre Offen­andere bei Orsova und Turnu-

von der Grenze Bulgariens. Es fragt sich nun, wie weit unser Vormarsch gegen Bukarest heute bereits gediehen ist. Zu diesem Zwecke muß man vorerst feststellen, da« Bukarest als Hauptfestungszentrum Rumäncens einen weit ausgedehnten Festungsgürtel besitzt, der einen Umfang von rund 75 Kilometer aufweist, und Ban die Forts in neuester Zeit auf 9 bis 14 Kilometer vor die Hauptstadt vorgeschoben sind. Die Entfernung kann darum nur bis zu dem Festungsgürtel bemessen wer­den, da im kriegstechnischen Sinne Bukarest bei seinem Fortsgürtel beginnt. Svistov, wo Mackensen mit sei­nen Truppen über die Donau setzte, liegt ungefähr 100 Kilometer in südwestlicher Richtung von der Stadt Bu­karest selbst entfernt, dagegen nur rund 85 Kilometer voii dem Festungsgürtel, der gegen Südwesten seine größte Tiefe aufweist und ungefähr 16 Kilometer vor­geschoben ist. Weiter östlich, bei Rahova, wo die Ru­mänen vor einigen Wochen einen mißglückten Donau- Uebergang versuchten, ist Bukarest von der Donau am wenigsten entfernt, da hier der Zwischenraum nur 50 (60) Kilometer aufweist. Unser von Westen heran­marschierender Heeresteil, der den Alt-Fluß über« schritten hat, ist heute wohl noch 120 Kilometer von der Stadt Bukare um 110 Kilometer von dem Festuvas- gürtel entfernt. Der weitere Vormarsch gegen Osten mit Oltchtuim auf Bukarest stößt insofern auf mancherlei Schwierigkeiten, als in diesem Raume eine Au^v größerer oder kleinerer Flüsse das Gebiet von,Norden nach Süden dnrcbgueren. und sich auf diese Weise einem Vormarsch von Westen nach Osten bindernd in den Weg stellen. Seitlich vom Alt flieht der Vedea in die Donau. In ungefähr gleicher Richtung fließt beiseit Nebelrfluß, der Teleorm str der (üblich von Alerandria in den Vedea mündet. Wieder östlich dazu fließt der größere Strom Argesul mit seinem rechten Nebensluß Niaslov in die Donau auch Süden. Der Argesul schneidet in dem südwestlichen Abschnitt bereits den Festungsgürtel

karcst selbst entfernt, da.

von Bukarest.

Nun steht Mackenieu bereits bei' dem oben erwählt« ten Meraudria am Vedea-Flüß und ist dadurch der Festung Bukarest am nächsten, denn Aleraudria ist von dem vorgeschobenen Gürtel kaum 60 Kilometer weit entfernt. Der Gürtel hat hier eine Tiefe von ungefähr 20 Kilometer nach Südwesten in Richtung auf Aleran- dria. Auf der entgegengesetzten Seite im Nordwesten von Bukarest stellen wir in Rumänien Balcea in einer Sntfermum von ungefähr 120 Kilometer von Bukarest, eine gleiche Strecke, wie unsere Stellung bei Camvo- lmm. Gradenweas nördlich von Bukarest beträgt die Entfernung bei Sinnig noch rund 100 Kilometer von der Stadt Bukarest, während der Raum bis zu dem Fe­stungsgürtel nur 80 Kilometer beträgt. (OKM.)

wie weit stehen wir vor Märest?

itrischen Vormarsch gegen Gu- -"*3 der rumänischen

Ueber den konzentrischen Vori

und Politik" auf Grund des neuesten Generalstabs- t^Unfer1 Vormarsch in West-Rumänien erfolgt von drei Seiten, nachdem der Uebergang MackensenS über die Donalt zu größeren Fortschritten acaenübel den Rumänen geführt hat. Drei Heeressäulen bewegen sich nun einkreisend gegen die Hauptstadt und Hauptfestimg Rumäniens Bukarest, nämlich von Nordwesten her die Trupperr gegen die Linie Sampölum-Sinaia, von We-

StWnitm.

In dem stillen Jagdschloß aus der Zeit Maria Theresias, das seinen Namen nach dem in seinem Park gelegenenSchönen Brunnen" trägt, war vor mehr als 86 Jahren Franz Joseph geboren worden: an bietet Stätte, wo er das Sicht der Welt erblickte, hat ihm aum die letzte Krankheit ans Herz gegriffen. Wie von einem Geheimnis umgeben war den Wienern das Schloß zu Schönbrunn, das der greise Monarch seit dem Kriegs­ausbruch nicht mehr verlassen hatte. Der herrliche alte Rokkokopark sah während des Sommers seine immer noch gebeugte hohe Gestalt, wenn der Kaiser fielt im Schatten der uralten Bäume erging: aber die Wiener, die ihren Kaiser so brennend gern zu Gesicht bekommen

Mittageffex an jedermann abgrben wirb. Vorläufig ist die Speisung von etwa 60 Leute» vorgesehen.

Hau«.«»e«, SO. November. I» Interesse der öffentlichen Ordnung wurde in diesem Jahre zum erstenmal von dem Garnisonältesten der Stadt Münden, Generalmajor von Gayl, das Kathartne«- läuten verboten. #3 war seit alten Zeiten hier i» Brauch, daß vom Katharinentag, vom 25. November an bis zum 24. Dezember, einem Tage vor Weih­nachten, abends 9 U|r geläutet wurde (nur Sonn­abends setzte das Läute» auf.) Während des Läutend war Bolksgebrauch das sog.Schruppen", ursprünglich eine harmlose Neckerei, die aber zumal in aufge­regten Zeiten zu einem groben Unfug auSartete.

USlar, 2. Dezember. Hier stürzte das etwa ein Jahr alte Kind deS Zigarrenarbetters Chr. Müller in einem unbewachten Augenblick aus einem Fenster der Wohnung in der Martinsiraße. DaS bedauerns­werte Kind erlitt so schwere Verletzungen, daß eS bald darauf starb.

Marburg, 2. Dezember. Der Landrat ersucht die Landwirte, vorläufig die Verfütterung von Kohlrübe» zu unterlasse*. Der Streif hat 25 000 Zentner der­selben nach Cassel zu liefern, ein Drittel der Stute muß abgegeben werde«. Sollte der freihändige Auf­kauf nicht genüge«, so werden die Kohlrüben beschlag- «ahmt. Das Schroten von Wicken ist verboten.

Marburg, 3. Dezember. Die Schwindlerin, die kürzlich in Cassel unter der Marke einer Kranken- schwester Betrügereien verübt hatte und dort zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt worden war, hat auch hier während deS vergangene» Sommers eine Gast­rolle gegeben- sie stand jetzt hier vor Gericht und wurde zu weitere» 2 Monaten Gefängnis verurteilt.

Umgebung perrt, und nur der ausgedehnte koßgarten war den iergängern zu- Länglich. Nur selten wohl mag es in er letzten Zeit einem Wiener gelungen sein, den Fuß in den abgesperr­ten Teil von Schönbrunn zu setzen und zu des Kaisers Fenster aufzuschauen, die noch jetzt, wie in den Tagen ihrer Erbauerin von fröhlich grünen Läden umrahmt, aus der ockergelben Rokkokofassade bliesen.

Ein wunderbares Fleckchen Erde fürwahr, dieses Schönbrunn'. Wie ein stiller Traum aus vergangene», kindlich-heiteren Zeiten liegt es inmitten smaragdener Rasenflächen die von kostbaren Blumenteppichen ge­ziert, von einer dunklen Wand kunstvoll verschnittener Kastanienbäumc eingefaßt sind. Noch heute weisen Form und Umrisse dieser vorbildlichen Gartenanlage die glei­chen Linien auf, wie zur Zeit ihrer Entstehung. Verläßt man freilich dieses Rasenparterre mit seinen mar­mornen Statuen und geniebekränzten Rokkokovasen und wandelt weiter hinein in den eigentlichen Park mit seinem Palmenhaus und dem Zoologischen Garten (der sog. Menagerie), vorbei am Neptunbrunnen und der Gloriette", einer fast 20 Meter hohen, einen Hügel krönenden Säulenhalle, die einen lieblichen Ausblick über die ssirnlich-heitere, sonnenbeglänzte niederöster­reichische Landschaft bietet so verschwindet mehr und mehr der Eindruck des sorgsam gepflegten, künstlichen Lustgartens und man vermeint rchließlich durch einen Wald zu schreiten, der in »'einer beschaulichen Anmut zum Träumen und Verweilen einladet.

Wie liebte Kaiser Franz Joseph diesen Waldpark, in dem er sich täglich zu ergeben pflegte, wenn ihm sein getreuer Leibarzt Dr. Kerzi es ihm nicht mit liebevoller Einöringlichkest untersagte. Nur ein schwacher Ersatz für seinen Garten war ihm auch in feinen letzten Tagen die unter ärztlicher Leitung zu einem künstlichen Wäldchen umgewandelte große Galerie des Schlosses, jene be­rühmte Galerie, die wie ein prachtvoller Saal wrrkt, und die im Laufe der Jahrhunderte so viel menschliche Herr­lichkeit, soviel Menschenleid hat an sich vorüberziehen sehen. Im Vergleich mit diesem Festsaal wirken all die übrigen Gemächer des niedriger!, zweistöckigen e-dOonee klein, zierlich, fast spielerisch. Was ihren Wen und ihre Schönheit ausmacht, ist nicht prunkvolle Wetträunsigkeit, nicht alte Pracht. Jedes der zahlreichen Fitrsiengemacher (das ganze Schloß Schönbrunn mit 'emen Nebenge­bäuden hat nicht weniger als 1441 Zimmer), zu denen eine wundervolle Brette Nokkokotreppe emporgelenet. bar seine besondere historische oder, künstlerische Eigen­art. Dieter Raum war das scklargemach des Kauers Franz: in jenem Kabinett starb im Jahre 1832 Napo- leons Sohn, der Herzog von Reichstadt. Napoleon selbst bat zweimal sein Hauptquartier in Schönbrunn gehabt: in den Jabren 1805 und 1809. Er bewohnte damals den sog Gobeliusalon, dessen kostbare Wandteopiche das Entzücken jedes Kunstverständtgen hervorrufe», ebenso wie die Kleinkunst desMillionenkabinetts", des dune« fischen Salons und des ..Feketinzimmers" eme relche Fundgrube für den Liebhaber asiatischer Kunst bilden. Von besonderem Interesse sind schließlich noch die Schloß kapelle, die ,.Landscha-s timmer" mit Gemälden Cana- lettos, daS Zimmer mit den Hamilton «. Zercmoniemaal und das Theater.

Einst der fröhliche Sitz kluger Levenskünsiler. üte der galanten Zeit deS 18. Jahrhunderts ihre Reize ab- znlocken verstanden, ebne dabei doch in öre ungezügelte Sittcnlossakeit des WelschlandeS zu verfallen, steht Schloß Schönbrunn jetzt im Zeichen tiefen Schmerzes, dumpfer Trauer. Novemberwinde weben tue letzten wel­ken Blätter von de« Aesten der biu arischen Kastanien- träume und über dem von Herbstneborn «wogten Dach flattert die österreichische Katserfahne auf Halbmast.