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SeS Verhaltens Italiens gestellk murden, wünscht Nutz- laub heute, Italien soll ausdrücklich erkläre«, daß es sich der Bundesgenossenschaft Griechenlands nicht widersetze.

Tausend Mann mit derGallia" ertrunken.

Ein französischer kleiner Kreuzer versenkt.

o-s. Berlin, 13. Oktober. (Amtlich. WTB.) Eins unserer U-Boote hat im Mittelmeer am 2. Oktober den als U-Bootsjäger gebauten französische« kleine« KreuzerR i g e I" durch zwei Torpedoschüsse und am 1. Oktober den französischen Hilfskreuzer Gallia" durch einen Torpedoschntz versenkt. Von den an Bord derGallia" befindlichen serbischen und französischen Truppen, die sich auf dem Wege nach Sa­loniki befanden, sind etwa IvüvMaunumgekom- m e«. Das Schiff sank innerhalb 15 Minuten.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

*

Nach einer Sofioter Meldung wurde lautFrkft. 22," 3 russische SchlachtschiffRostislav", 9000 Tou­

ren groß, mit 700 Mann Besatzung, in der Nahe von Ktanza durch zwei Hydroplane angegriffen, mit den beworfen und mehrfach getroffen. Das Schiff soll sehr schwer beschädigt sein. tl , ~

Wie nach einer T. U.-Drahtung weiter aus Sofia gemeldet wird, entfalten Luftschiffe, Flugzeuge und Wasserflugzeuge außerordentlich lebhafte Tätigkeit, um die Festungswerke von Bukarest zu zerstören.

Nach einer

Biß." das

Der feindliche Fliegervorstotz nach " Süddeutschland.

, Neun Flugzeuge des Gegners abgeschossen.

Der im deutschen Heeresbericht vom Freitag er­wähnte feindliche Geschwaderflug über Süddeutschland ist nach den vervollständigten amtlichen Feststellungen folgendermaßen verlaufen: Am 12. Oktober 1916 zwr- chen 3 und 5 Uhr nachmittags stießen mehrere femd- liche Flugzeuggeschwader, im ganzen 40 bis 50 Flug-

liche Flugzeuggeschwader, im ganzen 40 bis zeuge in unsere süddeutschen Heimatsaebiete in Donaueschingen, Allmershofen, Hüfrngen,

vor.

in Donaueschingen, Allmershofen, Hüftngen, Eschweiler bei Neustädt, Haslach im Kinzigtal und Rottwerl ab- reworfenen Bomben richteten keinerlei militärischen Schaden an. Sie beschädigten in geringem Umfange Privateigentum und verletzten einige Zivilpersonen leicht. In Tübingen fiel eine Bombe auf ein Re­servelazarett, wobei zwei Kinder in dem benachbarten Garten erschlagen wurden. Außer den Kindern fielen dem Angriff in Tübingen und Oberndorf zusam­men noch sieben Personen zum Opfer. Die Zahl der Verletzten beträgt im ganzen 26. Von den augreifeu- den Flugzeugen sind neun, darunter ein englisches, durch

' , und unser Abwehrfeuer zum Absturz

gebracht worden. Der Feind hat mithin bet dem erneu­ten Angriff auf friedliche deutsche Ortschaften feine mili­tärisch belanglosen Erfolge mit recht empfindlichen eigenen Verlusten bezahlen müssen.

den Flugzeuge« unsere Flieger

Sie Pflicht des Tages!

Nachstehende beherzigenswerte Worte veröffentlicht das Organ der pommerschen Landwirtschaftskammer:

Deutschland ist eine belagerte Festung: eherne Mauern schützen uns in der Heimat, daß wir unserer friedlichen Arbeit nachgehen können. Heldenhaft ist das

sas alles rt auch

UK sem mag. Hlnde«v«rs tcht, er verdreifacht den Unzu- seine und feines Heeres Kräfte.

länglichen gegenüber seine und seines Heeres Kräfte. Dazu braucht er uns, unser Brotgetreide und unsere Kartoffeln, damit die Munitionserzeugung, die Geschütz­fabrikation auch nicht eine Sekunde stockt, damit sie viel­mehr verdreifacht werde. Davon hängt jetzt unsere Frei­heit, unserer Kinder und Frauen lebenswerte Zukunft ab. Landwirte Pommerns, versteht die schwere Not un­serer Zeit, erweist Euch würdig der feldgrauen Helden an der Somme, in den Karpathen, au der Düna, in der Dobrudscha und auch derjenigen, die fern der Heimat im mörderischen Klima oder auf den grauen Wogen der See willig ihr Leben für uns unter

See willig ihr Leben für uns unter unermeßlichen Mühen und Schwierigkeiten hergeben! Erweist Euch würdig dem stillen, ganz großen Heldentum unseres ge­liebten Kaisers und seines schwertführenden Palladins, Hinöenburgs!

Fern von uns sei jeder Eigennutz: nichts anderes sei unser Wille, als zu unserem Teil zu helfen. Gebt sofort und schnell alles, was Ihr habt, aber vor allem Brot und Kartoffeln dem deutschen Volke! Keine Schwierigkeit der Wirtschaftsführung entschuldigt uns, wenn wegen mangelnder Kartoffelzuführung nach den Städten und Industriegebieten die deutsche Wider­standskraft erlahmt. Davon hängt jetzt alles ab. Die große Stunde ruft uns, es '' '

ein einziges Rad im wirt erfüllt sich für i darf, das kan

J geht um das Ganze! Wenn wv itu wirtschaftlichen Getriebe stillsteht, : uns der englische Vernichtungswille. Das . .am nicht sein, solange ein deutscher Land­wirt noch die Hände rühren kann.

kriegsaSerlei.

Lloyd Georges Reserve«.

DerNieuwe Rott. Cour." erfährt aus London: Lloyd George hat im Unterhause erklärt, daß England über genügend Reserven verfüge. Das Gesetz über die provisorische Dienstpflicht habe eine Streitmacht gelie- " die Regierung unmöglich gewesen tzusetzen. Ueber die sogenannten

wäre, den Krie^ Tanks (Panzert sind mit dieser 5 daß sie noch ari

Die italienisch«

zufrieden. Ich zweifle nicht, sie leisten wird.

:en verlange« die Vekannt-

gäbe der Friedensbediuguugen.

Laut dem MailänderAvanti" hat die sozialistische Kammerpartei mit großer Mehrheit beschlossen, in der zusammentretenden Kammer die Regierung aufzufor- oern, ihre Friedensbedingungen nach illjährigem Kriege nunmehr dem Lande und dem Feinde bekannt­zugeben.

Die neutralen Militärattachees beim Kaiser.

Amtlich wird aus Berlin vom 13. Oktober gemeldet: Seine Majestät der Kaiser empfing heute im Großen Hauptquartier bei ihrer Durchreise die Militärattachees der neutralen Staaten, die nach einem längeren Aufent­halt des Kampfgebiets des Oberbefehlshabers Ost sich auf den rumänischen Kriegsschauplatz begeben.

Politische Rundschau.

Keine Differenzen zwischen Deutschland und Ame­rika. Botschafter Gerard stellt, wie dieF. Z." aus Neu- york meldet, in Abrede, daß feine Reise nach Amerika mit der Tauchbootfrage in Verbindung stehe. Er er-

Vermischtes.

t

Schwer vom Schicksal heimgesucht wird die Familie v. Busch in Alrenbruch an der Unterelbe. Bon den im Felde stehenden vier Söhnen war einer seit dem Herbst vorigen Jahres vermißt, als Anfang August die weiter Sohn gefallen sei. erer Sohn den Heldentod i vor alle Nachforschungen ' geblich geblieben sind, tiaer Zeit ein vierter

gefunden, während nach wie .. nach dem vermißten Sohne »ert, Dazu kommt noch, daß vor einiger Zeit ein vierter Sohn geistiger Umnachtung verfallen ist und einer An­stalt zugeführt werden mußte. Die Familie hat sonach binnen Jahresfrist vier Söhne im blühenden Alter ver­loren. Ein fünfter Sohn steht noch vor dem Feinde.

Die Flut der Verordnungen. In einem Berliner Strafprozeß wegen Ueberschreitung festgesetzter Höchst, prerse für Zucker machte der Verteidiger für seinen Kli­enten als Entschuldigungsgrund für angebliche Nicht- kenntnis der Bestimmungen die Tatsache geltend, daß seit Kriegsausbruch 400 Bundesratsverordnungen ver­öffentlicht worden feien, dazu noch 3 000 und mehr Re-

seit Kriegsausbruch 400 Bundesratsverordnungen ver­öffentlicht worden leien, dazu noch 3 000 und mehr Re- gierungs- und Kommunalverordnunaen!

Silber- und Bntterhaw^ - or den Hamburger Märkten ist festgestellt wo be die Verkäufer für ihre Waren Silbergeld verlangen und diejenigen Käu­fer vorziehen, die nicht mit Scheinen, sondern mit Sil­bergeld bezahlen. Es ist weiter festgestellt worden, baß ein Verkäufer sich weigerte, gegen Papiergeld seine Handelsartikel abzugeben und Bezahlung in Silber von den Kunden verlangte. Das Tagesgespräch bil­dete kürzlich in Kleve die bei dem Kaffee- und Kondi- toreibesitzer Peters vorgenommene Beschlagnahme von 1700 Pfund Butter. Die Polizei hatte von dem selten umfangreichen Hamsternest Wind bekommen durch ei­nen Gesellen, den Peters entlassen hatte und der durch Anzeige seine Rache übte. Die Buttervorräte wa­ren in einem Weinkeller aufgesteichert, wo man außer­dem noch zwei geschlachtete Schweine vorfand, die gleichfalls beschlagnahmt wurden.

Amerikanische Riesengeminue. Man hat Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten genannt, man könnte es mit mehr Recht das Land der unbegrenzten Geldmacherei nennen. Die Yankees verstehen es ganz ausgezeichnet, die Weltlage zugunsten ihres Geldbeu­tels auszunutzen. Welche Rieienaewinne der Weltkrieg den Amerikanern gebracht hat, beweist die Tatsache, daß dieFord Motor Comv.", eine Gesellschaft, die mit einem Kapital von 2 Millionen Dollars arbeitet, in

ihrem letzten Geschäftsjabr nicht weniger als 59 914117 Dollars Reingewinn erzielt bat, was einer Dividende von 2970 Prozent entspricht. Man kann sich nach diesen Zahlen ein Bild davon machen, welche gewaltigen Summen die Kriegsindustrie Amerikas verdienen muß, um solche Riesengewinne zu erreichen.

Weitere Drahtnachrichten.

Keine Beute des Feindes in Daressala«.

^ London, 14. Oktober. (T. 1t.) DieTimes^ vernimmt aus Kapstadt, daß unmittelbar vor der Ein­nahme von Taressalam die Deutschen alle Lokomotiven und sonstiges rollendes Material im Hafen versenkten wodurch sie das Entladen der Schiffe «»möglich machte» und die Transportmittel der Zentraleisenbähn »ach Ta- bora vernichteten. Da Taressalam natürlich als haupt­sächlichste Basis für die Operationen des Generals Smuths dienen sollte, so in erben durch diese Tat der Deutschen die Operationen gewaltig in die Länge ge-

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sollte an unsere Tliren immig pochen und uns nies zwingen, so wollten es e gemeinsten und hartnäckigster unserer Feinde, die Engländer. Deutschlands Landwirte verstanden bisher, diesen schändlichsten aller Pläne zu­nichte zu machen. -Hart ringen auch sie mit dieser schwe ren Aufgabe erfolgreich bisher, aber doch uoch nicht bat Aeutzerste herausholend. Dafür ist jetzt die Stunde ge­kommen. Larrdwirte Pommerns, das deutsche Volt braucht sofort Brot und Kartoffeln. Geb! es ihm sofort! Das Brotgetreide muß aus der Scheunen in die Speicher der Mühlen, die Kartoffeln ii die Städte. Ringt heldenhaft mit den unendlich großer Schwierigkeiten, beide Aufgaben sofort zu erfüllen um daneben tausend andere trotz der entgegenstehenöen allergrößten wirtschaftlichen Widerstände. Der ist ein feige Natur und verdient nichtDeutscher" zu heißen der jetzt in dieser kritischsten Stunde nicht alles, das Aeußerste hergibt, um -zu helfen. Es ist keine Zeit für fruchtlose Kritik, keine Zeit zu verbitterten Klagen, so

Uever englische Hetzversuche in den Bereinigte? rtaaten teilt dieBoss. Ztq." mit, daß englische Pro ngandabüros in den Vereinigten Staaten Millionen >on Briefen an amerikanische Politiker, Inhaber von Wandels- und Industrieunternehmungen und Banken versenden, um diese zur Intervention gegen deutsche lboote zu veranlassen.

stv-

Eine norwegische Verordnung über Uboote. Eine önigliche Verordnung bestimmt, einer Drahtung aus christania zufolge, n. a.: Unterseeboote, für den Kriegs- ebrauch eingerichtet und einer kriegführenden Macht »gehörend, dürfen sich nicht im norwegischen Fahr­wasser bewegen oder aufhalten. Wird das Verbot über- reten, so laufen sie Gefahr, mit Waffengewalt ange­griffen zu werden. Das Verbot hindert nicht, daß ein liboot wegen schweren Wetters oder Havarie norwegi­sches Gebiet aufsucht oder um Menschenleben zu retten. Die Verordnung tritt am 20. Oktober in Kraft.

«e* Kopenhagen, 14. Oktober. (T. II.) Mehrere russische Minister unternehmen lautB. L.-A." gegen­wärtig in Begleitung einer Anzahl von Dmna- und Reichsratsmitgliedern eine Studienreise nach der Mur- manküste (nördliches Eismeer) und besichtigen die dort in Ban genommenen Eisenbahnen sowie die Hafenan­lagen von AleMndrowsk. Als die Funkenstation auf der Halbinsel Iepnavolak von einem deutschen Unter­seeboot beschossen wurde, befand sich die russische Stu- diengesellschast gerade dort.

Schleckte Aussichten für die französische Anleihe.

s-s- Wien, 14. Oktober. (T. U.) DieNeue Freit Presse" erfährt über Amsterdam: In London wird vor einem vollständigen Mißerfolg der frauzösisckcn Kriegs- anleihe auf englischen Plätze» gesprochen. Bisher sink die Zeichnungen gleich Null. Die neuen 8%ißen eng­lischen Schatzscheine machen der französischen Krtegs- anleihe Konkurrenz.

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