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yws «« «s eD von elf Forts an der Saloniki-Front von einem rüheren griechischen Generalstavsoffizier den Bulgare« idergeven worden se en.

m ^ Lugano, 6. September. (T. U.) Der Lyoner Progreß meldet aus Athen vom Montag: Die Grieche« und Deutschen, deren Ausweisung die Entente ver­langte, erhielten Befehl, das Land innerhalb 24 Stun­den zu verlassen. Sie werden sich wahrscheinlich über ch Bulgarien begeben. Der Postverkehr zwi- mki und Athen ist vollkommen unterbrochen.

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Salon

Englische Besorgnisse über die Lage im Osten.

T. U.-Drahtung aus Amsterdam.

DemDaily Telegraph" wird vom Sonntag aus Petersburg gemeldet, daß nach einer Ruhepause von 10 Tagen General Brussilow von neuem zwischen Pripjet und der rumänischen Grenze zur Offensive übergegangen :st.. Leider waren die Resultate nicht überall gleich­mäßig befriedigend. An einzelnen Abschnitten, beson­ders da, wo der Feind stark war, wurden heftige Gegen­angriffe unternommen. Die Schlacht schwankt hin und her. Augenscheinlich ist dies in der Richtung Wladimir Wolynsk der ^aH, wo die Deutschen den rechten Flügel der Stellung von Kowel scharf bewachen. Die Russen versuchen hier in zwei Kolonnen vorwärts zu dringen. Die erste rückt längs der Eisenbahn Tarnopol-Lemverg nach Halkcz und durch das Tiszatal nach Marmaros Szigen vor. Die zweite befindet sich in der Nähe des Dnjestr.

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Wie der Zeppelin verloren ging.

T. U.-Drahtung aus London.

Reuter meldet vom 4. September: Was London gestern Nacht erlebte, ist miver ..... " ---- -

nur etwas über 20 Minuten a

gestern Nacht erlebte, ist unvergeßlich, obgleich das alles nur etwas über 20 Minuten (?) dauerte. Beim Nahen der Zeppeline wurde der Himmel methodisch mit Schein­werfern abgeleuchtet. Dann hörte man in der Ferne ein Krachen gleich einem Donner,Hlag. Kurz darauf wurde ein einzelner Zeppelin von den Scheinwerfern entdeckt. z>ern und nah feuerten die Kanonen auf den Zeppe- lm, öer h:nter einer Wolke Schutz suchte. Einige Augen­blicke spater erreichte das Drama seinen Höhepunkt. Ganz London war für fünf Sekunden in grelles Licht getaucht, gleich Sonnenuntergang,' alle Türme, Schorn- steine und Telegraphenörähte waren einen Augenblick deutlich sichtbar. Darauf kehrte tiefe Finsternis zurück. Wahrend seiner Fahrt wurde ein Zeppelin durch Flug­zeuge verfolgt, deren undeutliche Umrisse im Licht der Scheinwerfer zu unterscheiden waren. Ein Augeu- zeuge, der aus unmittelbarer Nähe das Luftschiff av- sturzen sah, beschreibt, wie das Luftschiff mit dem Vorder- steven zu untersit niedersiel und zwar mit einem furcht- baren Knall. Das ausftrömende Gas fing Feuer und unlnittewar darauf auch die Hülle des Luftschiffes. Das Luftschiff brannte etwa anderthalb Stunden, wobei man fortwährend die Explosionen der Maschlnengewehrpat- ronen hörte. Die Umstehenden schütteten Wasser auf das Wrack. Am Sonntag begaben sich Tausende von Menschen nach Enfield. Man sah jedoch nur wenig von Sem Unglück, da das Wrack bereits weggeräumt war. Die Photographien, welche von dem abgestürzten Luft­schiff ausgenommen wurden, zeigen, daß die schweren Teile der Maschinen sich so tief in den Boden gebohrt

tten, daß sie ausgegraben werden mußten. Die Ka-

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nur wenig von

Ä ne neuen nct) als Glanztäten aus dem blutigen BMö dieses Krieges heraus. Hindenburg besitzt wahre Genialität,' er ist eines von den strategischen Genies, deren überragende Leistungen bei ihren Feinden die gleiche Bewunderung auslösen, wie bei ihrem Volke.

.^kühner rmö dabei vorsichtiger Stratege: er siegte durch blitzartige Ueberraschungen, ohne selbst je nberra,Ht zu werden. Er vernichtete ganze feindliche Armeen in wenigen Tagen und brauchte selbst nur ge­ringen Truppenersatz.

Er opferte keinen Soldaten vergebens. Mit einer staunenerregenden Folgerichtigkeit bereitete er seine Enticherdungen vor. Er wartet nie auf einen Zufall, hat aber immer die Geistesgegenwart, jede sich bietende Gelegenheit bis zu ihren letzten Konsequenzen auszu- nutzen. Er überschätzt seinen Gegner nicht: nn^ weniger aber unterschätzt er ihn. Er packt seinen Gegner immer an der verwundbarsten Stelle und läßt sich immer Zett, diese Blöße des Feindes auszukundschaften und zu studieren. Hat Hindenburg aber einen wichen Schwäche- punkt des Gegners entdeckt, dann handelt er mit et verblüffenden Ueberlegenheit und geht in der Ä:.. Nutzung eines errungenen Vorteils bis zum Aeußer- sten^

:gner immer immer Zeit,

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In den Zeitungen des Vierverbandes fand man öfters Sie Ansicht vertreten, Hindenburg verdanke seine Erfolge dem Umstände, daß ihm niemals ebenbürtige Gegner gegenübergestanden hätten. So zu argumentie­ren ist natürlich sehr bequem, aber ein so imponieren­des Phäiwmen wie Hindenburg kann man damit nicht abtun. Man erkennt höchstens damit an, daß er eben keinen ebenbürtigen Gegner besaß und auch jetzt noch keinen besitzt, denn da, wo er seine Soldaten nach der großen Offensive hingestellt hat, da stehen sie heute noch, trotzdem ihnen gewaltige, oft anstürmende Uebermacht die Stellung streitig machte. Hindenburg beherrscht eben jede Strategie, die der Offensive und die der Deffen- sive.

SrleasanetieL

Dieneutrale" Haltung der amerikanische« Presse.

DieKölnische Zeitung" meldet aus Wachttmton: Bezeichnend für die Haltung der amerikanischen Presse ist der Umstand, daß der Artikel der ^Norddeutschen All­gemeinen Zeitung"Die Hölle in Rußland" von der New York World" ganz unterdrückt wird. Andere Blätter veröffentlichen nur einen Auszug, soAmeri­can" undTribune". Leitartikel fehlen völlig.

Schwere japanische Geschütze an der Rigafrout.

Die Japaner haben, Stockholmer Meldungen zu­folge, in der letzte« Zeit eine Anzahl schwerer Batterren neuester Konstruktion zur Verteidigung von Riga ge­liefert, die an der Düna in der zweiten gut ausgebauten Ausnahmestellung der Russen chren Platz gefunden haben. Auch die Aufstellung der Geschütze geschah von japanischen Ingenieuren.

Eine Takttostgkeit des rumänischen Gesandten in der Schweiz.

DasBerner Tagblatt" berichtet lautKöln. Ztg.": Eine Taktlosigkeit hat sich laut SchweizerBauer^ letz­ten Donnerstag abend in Genf der rumänische Gesandte bet der Eidgenossenschaft erlaubt. Anläßlich einer jener Propagandaversammlungen, in denen französische Poli­tiker sich produzieren, erhob sich der eigens von Bern nach Genf gereifte rumänische Gesandte, und rief in den Saal hinein:Hoch die Alliierten! Es lebe der Sieg der Alliierten!" Nach diese«: Verstoß gegen die Pflichten, die ihm die Neutralität unseres Landes auferlegen,

ÄtifSS Z» A »&si Ä

8"? ^.starken Stangen am Aufstieg zum FMerstarA ML^tt weggedrückt. Der Packwagen zeigt eine etnae-

Seitenwand. Besonders schlimm sieht es bei den Personenwagen des Unglückszuges aus. Sie lagert äße auf der linken Seite. Am schwersten wurde frei mit 1. und 2. Klasse mitgenommen. Die rechte Seite «t teilweise durchbrochen, die Verbände und Still- öe&W und zerbrochen und die Bekleidung ^"N den Güterwagen mußten mehrere

schloisen^^^' ^ s^"e Einfahrt hatte, erscheint ausgö-

Ueber die Berliner Kartoffelverforguua tm Winter würben gestern im Berliner Rathause mehrere Mit- gemacht. Berlin verbraucht in den 6 Win- 'und 6 Millionen Zentner Kartoffeln Um den Bezug von guten Eßkartoffeln zu sichern, plant «W^e sog-Transportversicherung zu gründen, Sie das

NW.eine sog.Transportversicherung zu gründen, die das Rrstko gegen eine Pramre von 12/, Pfg. für den Zentner übernehmen will. Von Ende Septeuwer bis Em>e No- vember werden in Berlin 3 Millionen Zentner Kartof.

mOiechnet man die Sonntage ab, so bleiben für chre Verteilung Höchstens 55 Arbeitstage zur Verfügung. Um dieie Menge Kartoffeln herbeizuscWs- täglich 270 Waggons in Berlin eintreffen. Die Eisenbahndrrektwnen haben sich, nicht nur für itn, sondern auch für die andern Städte zum gr Entgegenkounnen verpflichtet. Es werden &eto.w^v als Eilzüge eingeMrt werden: nächst den Kartoffeln gegenwärtig Sie schnellste Beförderung, eine ichnellere sogar, als " wohnliche Sterbliche. Dafür verlangen die Eisenbc Verwaltungen, daß die Abfuhr glatt vor sich geht. U den Prers , verlautet, daß die Eßkartoffeln bei et

von 4 Mark für den Erzeuger nicht unter 8 Mark ohne große Zubuße für den Stadtsäckel zu lie. sind, es sei denn, daß die Verbraucher die Kartof- wln selbst :n eigenen Säcken abholen lassen würden.

Zug der Städter aufs Land. Hildesheimer Blatter ichrecheU: Dre Städter sind dauernd unterwegs, um nur dem Lande nach Eiern, Speck, Wurst und Schtn- ken zu suchen. Bei einem Landwirt in einem benach­barten Dorfe Alfelds sind, wie von dort gemeldet w:rd, am Sonntag nicht weniger als 14 Personen gewe- sen, um die oben bezeichneten Lebensrnittel zu erwerben. Bedauerlich sind die oft geradezu sinnlosen Preisange- bote, die geumcht werden. Ja, selbst Geschenke in e,nem Falle sollte die Landwirtsfrau sogar eine Gar- " ^»«Hoarkamme (!) haben werden angeboten.

70b v. H. Prersaufschlag. Auf Anordnung des Ober- kommandos in den Marken ist durch den Lichtenberger ^oltzeiprästdenten das Geschäft des Schuhwarenhärrd- lers Wilhelm Jaskulsky in Lichtenberg wegen Forde­rung, übertrieben hoher Preise bis auf weiteres ge- schlo«en worden. Jaskulsky hat für einzelne Waren Preisaufschläge bis über 700 Prozent genommen.

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Preisaufschläge bis über 700 Prozent genommen. "

Die ^Verteuerung der Lebeushaltung in Amerika. «Daily Telegraph" vom 22. August gibt folgenden Neuyorker BerE vom 21. August wieder: Nach einer Statlsttk desNew York American" haben die Trusts m den Vereinigten Staaten die Kosten für die Begürf-

Wand täglich für die Kriegskosten s-chlnsie eines sehr scharfen Artikels

standes dulden.

SntterS derTijd" fiel der Zeppelin in einer nieder, die von Rentnern und Beamten bewohnt wird, die sich tagsüber in der City aufhalten. Der Zeppelin hat bei seinem Absturz noch einigen Schaden angerichtet. Während des Falles beleuchteten die auf­schlagenden Flammen die garrze Umgegend. Infolge der stark beschädigten Hülle des Luftschiffs und der noch stattfindenden Explosionen konnten die

Ein greifet lag im llngatnpatlamenl

T. U. Drahtung-aus Budapest.

fortwährend stattfindenden Exp Leichen der Mannschaft erst spät gen werden.

t in der Nacht gebor

Russische Flieger von eigene« Batterien abgeschossen.

. Russische Reisende, die in Stockholm eingetroffen sind, berichten: Bei Geschwaderübungen russischer Flug­zeuge im Bottnischen Meerbusen ereignete es sich, daß eines der Fluggeschwader längere Zeit über einer rus­sischen Abwehrbaterie kreuzte. Der nervös gewordene Kommandant hielt die Flieger für Deutsche und ließ aus allen Geschützen das Feuer eröffnen. In kurzer Zeit hatte er drei der russischen Flngzenge abgeschossen.

fischen Abwehr

hindenbnrg in japanischem Weil

Die in Nagasaki erscheinende japanische Zeitung ^'Ue eine Artikelserie über die Heerführer

Die in Nag<

Norudzu" brächte eine Artikelserie über die Heerführer des Weltkrieges. Diese Arbeit stammt aus der Feder des Majors Mamoto, der früher der japanischen Bot­schaft in Berlin attachiert war. Von Interesse ist das Ur­teil Mamotos über Hindenburg. Mamoto schreibt da ungefähr folgendes:

Fast könnte man bedauern, daß Japan nicht neu­tral geblieben ist, denn durch seine Teilnahme am Kriege ist es um die kostbare und seltene Gelegenheit gekommen, seine befähigten Offiziere als Militärvevoll- mächttgte ins Hauptquartier des weltbedenteudsten Strategen zu entsenden, von dem sie ungeheuer viel hätten lernen können. Kein anderer Heerführer dieses Krieges kann sich wie Hindenburg damit begnügen, nur die von ihm geschaffenen Tatsache« sprechen zu lassen. gm Gegensatz zu den Heerführern der Franzosen, «gländer und Italiener, sprach Hindenburg nie von der Zerschmetter««g des Gegners, die dann und dann unbedingt erfolgen würde: auch uriternahm er nie Wortoffensiven, hinter denen die Waffenresultate kläg­lich zm-ückblieben. Wohl sprach er von Siegeswillen und Siegeszuversicht, aber immer bescheiden und sach­lich. Er versprach nie etwas und ist darum seinem Volke nie ein Versprechen schuldig geblieben.

Ganz Ungarn sah der Sitzung des Abgeordneten- ,es am Dienstag mit denkbar größter Spannung

Hanses am Dienstag mit denkbar größter Spannung entgegen. Haus und Tribünen waren überfiillt, wie man es seit Jahren nicht beobachtet hatte. Man konnte Abgeordnete erblicken, die seit der historischen Sitzung im August 1914 das Haus nicht mehr betreten hatten. Besonders lebhaft ging es im Lager der oppositionellen Partei zu, wo die Grafen Apponvi, Andrassy, Karolyi, von dichten Gruppen von Parteifreunden, Jörn und Neugierigen belagert, Vorträge über W fassuug der Lage halten mußten. Das Wort b nach Eröffnung der Sitzung Ministerpräsident Graf T i s z a. Die Oppositionellen rufen ihm im Chöre unter minutenlangem Lärm einige unverständliche Worte zu. Endlich gelang es dem Präsidenten, die Ruhe wieder herzustellen und Graf Tisza erklärte in einer kurzen Ansprache, daß alle militärische» «ud sonstige» Sicher- yeitsmaßuaHmel: getroffen seien, um Siebenbürgen vor­dem mencklerischen Ueberfall der Nnmünen zn schützen. Strategische Rücksichten machten die zeitweilige Uever- lassnug des Grenzgebietes an den Feind erforderlich. Es sei begründete Hoffnung vorhanden, daß der heim­tückische Gegner binnen kurzem wieder hinausgejagt wer­den würde. Unter allgemeiner Aufmerksamkeit erhob sich dann der Abgeordnete Stephan P o p p und gab im Namen der rumänische» Nationalpartei die feierliche Erklärung ab, daß die ungarischen Rumänen wie in der Vergangenheit so auch in Zukunft treu zum Reiche und zum häbsbnrgischeu Throne stehen wollen und ihr ungarisches Vaterland bis zum letzten Blutstropfen verteidigen werden. Dieser Treueid der rumänischen Ungarn wurde von brausenden: Beifall und Jubelrufen des ganzen Hauses begleitet. Es ergriffen immt nach­einander mehrere Redner der Opposition und Mitglieder der anderen Parteien das Wort. Alle Redner, auch die oppositionellsten, waren völlig einig, daß die schwere Stunde keine innere Zwietracht verträgt, daß alle natio­nalen Kräfte zur Niederringung der Feinde sich einigen müssen, und daß das schändliche Vorgehen und der nie­derträchtige Verrat Rumäniens blutig gerächt werden müsse.

Apponyi, Andrassy, Karolyi, Parteifreunde«, Journalisten "ne Auf-

iat gleich

Betrag, welche« aufwendet. An: Schlüsse...... .,.,.

sagt die genannte Zeitung: Wenn wir zu dieser Ber. teuerung der Lebensmittel die Erpressungen des Mehl- trusts, des Kohlentrusts, des Papiertrusts, sowie die erhöhten Abgaben und Verteuerung der Verkehrs­mittel rechnen, so kommen wir zu den: Ergebnis, daß die Amerikaner, obwohl im Frieden lebend, für diesen infamen europäischen Krieg mehr bezahlen als das reichste der in den Krieg selbst verwickelten Völker. Wenn dies unter der friedlichen deuwkratischen Regie­rung vorkoumN, was soll dann unter republikanischer Regierung erst werden.

Weitere Drahtnachrichten«

Die Parteiführer beim Kanzler.

H^. Berlin, 6. September. (T. II.) Die Konferenz der Parteiführer beim Reichskanzler nahm gestern nach­mittag um 4% Uhr pünktlich ihren Anfang. Es waren etwa 25 Abgeordnete erschienen. Von der Reichsregie­rung waren der Reichskanzler von Bethmann Hollweg, der Staatssekretär des Aus:värttge« von Jagow, Reichs­schatzsekretär Graf von Roedern, der Staatssekretär des Innern Dr. Helfferich sowie Unterstaatssekretäre an­wesend. Die Konferenz dauerte bis gegen 9% Uhr. Der Reichskanzler gab wie in der Konferenz am 17. Juli einen allgemeinen Ueberblick über die Lage. Dabei konnte Herr von Bethmann Hollweg die erfreuliche Mit­teilung machen, o»tz der Chef des Gcueralstaves des Feldheeres von Hindenburg und der erste General­quartiermeister Ludendorff sich übereinstimmend dahin geäußert hätte«, daß die allgemeine militärische Lage gut sei und zu keinerlei Befürchtung Anlaß gebe. Selbstver­ständlich solle nicht bestritten werden, daß der Eintritt Rumäniens in die Reihe der Gegner wohl eine gewisse Erschwerung gebracht habe, aber das gute Endergeb­nis des Krieges werde dadurch nicht in Frage gestellt. An eine Hinaufsetzung der militärischen Altersgrenze wird und auch das kann man-als ein günstiges Zei­chen betrachten nicht gedacht. Allgemein zuversichtlich war auch die Stimmung gegenüber den Aussichten der fünften Kriegsanleihe, bei der man mit einem vollen Erfolg rechnet. Der Zusammentritt des Retärslages ist für die letzten Tage des Septembers M Aussicht ge- itommcn.

Die Kriegsanleihe ist die Waffe

der Daheimgebliebrnen!