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der Lage in Griechenland

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Zuspitzung

Las Verlusllonlo Englands im Irak.

Mehr als 100 000 Mann nutzlos geopfert.

Nach dem Zusammenbruch der englischen Irak-Ar­mee bleibt, wie dem KorrespondenzHeer und Politik geschrieben wird, nur noch die Frage offen, wie teuer die Engländer dieses Abenteuer bezahlen mußten. Eme Uebersicht über die gesauüe,Anzahl der Opfer, dre Eng­land hier gebracht hat, um seinen Ehrgeiz nach dem Be­sitze der sagenumwobenen Stadt Bagdad zu befriedigen, ergibt, daß das Irak-Unternehmen auch m di^er Be­ziehung eine Niederlage schwerster Art für England bedeutet. Schon aus den Klagen der englischen Presse über die ungünstige Entwickelung her Irak-Expedition konnten wir erkennen, daß die Verluste des englischen Heeres ungeheuer groß gewesen sein nutssen. Aber auch die auf die feststehenden und prüfbaren Tatsachen ansge- bauten Berichte des türkischeti Hauptquartiers ergeben ganz gewaltige Ziffern für den Abgang, den die eng­lische Wehrmacht hier erlitten hat.

Schon am 29. November vorigen Jahres meldete der tausche Generalstabsbericht, daß allein M dem verhältnismäßig kleinen Teile de» damaligen «chlacht- feldes über 1000 Leichen gezählt wurden. Diese Zahlen kehren in immer größerem Umfange ber den Zusarw menstößen der nächsten Monate wieder. Nachdem im Dezember ungefähr 25 000 Mann allein von der eng- Achen Presse als Verluste im Irak genannt wurden, brächte der Monat Januar fast täglich Zummmenstone der Engländer mit den Türken, die für die Engländer unaeheuer blucig verliefen. Ihren Höhepunkt erreichten sie am 24. Januar in der Schlacht bei Menlahie, wo die Türken auf dem Schlachtfelde mehr als 3000 eng­lische Leichen zählten. Vorher waren in den Kämpfen bei Scheik Said ungefähr 3500 Engländer gefallen. Es kommen hier nur die Zahlen in Betracht, die M§ tür­kische Hauptquartier auf dem Schlachtfelde wlbst fest- stellen konnte. Bei diesen Mitteilungen sind rmturltch nicht die blutigen Verluste an Verwundeten m Betracht gezogen, die in diesen beiden Schlachten laut englischen Meldungen fast 20 000 Mann betrugen.

In weiteren Berichten werden Zahlen von mehre­ren Hundert Toten des öfteren genannt, die auch all­mählich zu einer stattlichen Größe anhaufen. Hier sollen aber nur die Verluste genannt werden, die in den gro­ßen Schlachten den Engländern beigebracht wurden. Im März ist da wiederum an erster stelle der türkische Hauptquartierbericht vom 12. zu erwähnen, in dem fest­gestellt wird, daß die englischen Opfer m der Schlacht bei Felahie allein an Toten mehr als oOOO Mann be­trugen. Es war dieselbe Schlacht, von der die englischen Blätter die furchtbarsten Erlebnisse englischer Verwun­deter zu berichten wußten, die zu Hunderten und Tau­fenden hinstarben, weil nicht genügend Sanitatsmatz- nahmen vorberestet worden waren. Die gesamten Verluste dieser ungeheuer blutigen Schlacht, sollen sich alles in allem auf fast 15 000 Mann belaufen haben. Ueber die schweren Kämpfe, die General Goringe im April bestehen mußte, berichtet dieDaily Chrorncle, daß sie mehr als 10 000 Mann an Verlusten gebracht haben. Es waren bekanntlich die letzten krampfhaften Versuche der Engländer, die in Kut el Amara emge- schlossenen Truppen zu befreien. Einen großen Abbruch tat auch die Kavitulation von Kut WWWWWEMW schen Mampf traft, da hier weit über 13 000 Mann in Gefangenschaft gerieten. Es muß ferner noch die große Anzahl von Opfern berücksichtigt werden, welche Krank­heiten aller Art forderten, und die auch durch den Man­gel an allem Sanitätsmaterial noch viel großer wurden.

Wenn man diese Zahlen überblickt, dann begreift man auch die heftigen Vorwürfe, die der englischen Re­gierung wegen der ungeheuren und nutzlosen Opfer ge­macht worden sind. Mehr als 100 000 Mann wurden verloren, und als Gegenwert dazu wurde erreicht, daß nach der ungeheuren und den englischen Ruf schwer schädigenden Niederlage bei den Dardanellen nun auch im Irak und im ganzen Orient das Ansehen Englands gewaltige Einbuße erlitten hat.- Das Verlustkonto Eng­lands im Irak ist ein gewaltiges und dürfte so schnell nicht wieder gut zu machen sein, selbst wenn die gro­ßen Verluste an Mannschaften sich vielleicht wieder not­dürftig ausgleichen ließen. Die Niederlage Englands im Irak erhält dadurch eine Bedeutung, die weit über den Rahmen dieses eigentlichen Nebenkriegsschauplatzes hinausgeht.

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Ein französischer Minenleger gesunken.

0-* Genf, 2. Mai. (T. U.) Der französische Minen­legerEstafette" von 267 Tonnen Wasserverdrängung lief demB. T. zufolge bei Gravelines auf eine Mine und sank. Sechs Matrosen und ein Heizer sind tot.

Ante* feindlichen Lahnen.

Aus den Erlebnissen eines allen Blücherhusaren vonLudwi- Minckt.

lSchlutz.) lNachdruck verboten.»

Ja, Vater, jetzt wird's anders werden!" rief ich aus, wieder seine Hand ergreifend. Ein Feiertag wurde dieser 17. Januar 1813 für mich, für uns alle, wie wir lange keinen erlebt hatten. Da ich von Hern: Golz überreichlich mit Reisegeld ausgestattet war, so konnte ich das Meine dazutun, daß auch Braten und Wein nicht fehlten beim festlichen Mahl und unser Müt- terlein für die nächste Zeit einmal wirkliche, nahrhafte Krankenkost genießen durfte. Die große Wiedersehens- freude wirkte auf die Kranke ohnehin schon heilsamer, als die beste Medizin es vermocht hätte. Drei schöne Tage meines Lebens verbrachte ich bet den guten Leu­ten an der Seite meiner glückstrahlenden Braut in Kol- berg, dann machte ich mich wieder auf die Reise, um mich bei meinem neuen Herrn auf dessen Rittergut zu melden. Wohl besaß dieses vorzüglichen Weizenboden und wohl zählte Herr Golz zu den reichsten Groß­grundbesitzern der Gegend, doch waren ihm im letzten Jahr erhebliche Verluste nicht erspart geblieben.

Aus Gram über seinen verloren geglaubten Sohrc und einzigen Erben mußte er sich um den Wirtschafts- betrieb wohl weniger gekümmert haben, weswegen es ungetreuen Beamten möglich gewesen war, ihn durch umfangreiche Unterschlagungen zu schädigen. Mit der Buchführung wohl vertraut, machte ich mich gleich am ersten Tage meines Dienstes daran, die Wirtschaftsbü­cher genau zu revidieren. Und da gelang es mir bald, verschiedene SHMndeleien ans Tageslicht zu befördern rnd meinem mir wie ein väterlicher Freund zugetane«

[ Aus dem grotzen Hauptquartier

»^ Großes Hauptquartier, 1. Mai 1916. (Amtlich

WTB.) (Eingegangen 2,45 Uhr nachmittags.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Im allgemeine« ist -ie Lage unverändert.

An der HöheToter Mann" wurde auch gestern heftig gekämpft.

Unsere Flugzeuggeschwader belegten feind­liche Trnppenunterkünfte westlich und Magazine süd­lich von Verdun ausgiebig mit Bomben. Ein fran­zösischer Doppeldecker wurde östlich von Noyon im Luftkampf abgeschossen; die Insassen sind tot.

Festlicher und Balkan-Kriegsschauplatz, s

Keine Ereignisse von besonderer Bedeutung.

Oberste Heeresleitung.

Die Bearbeitung der

deutschen Antwortnote.

t*£ Berlin, 2. Mai. (T. U.) DieMorgenpost" schreibt: Die Beratungen im Großen Hauptquartier über unsere Antwortnote an -ie amerikanische Regie­rung haben die Angelegenheit so weit gefördert, daß nunmehr am Text der Note gearbeitet werden kann. Diese Arbeit erfolgt in Berlin nach den Gesichtspunkten, die im Großen Hauptquartier aufgestellt worden sind. Die Arbeit am Notentext macht selbstverständlich noch fortgesetzt Beratungen -er znständigen Stellen notwen­dig. Der Reichskanzler trifft ebenfalls in kürzester Zeit in Berlin ein. Der amerikanische Botschafter, Herr Gerard, der aus dem Großen Hauptquartier nach Ber­lin zurückkehrt, hat, wie wir hören, gelegentlich seines Aufenthalt vom Großen Hauptquartier aus der in den besetzten Gebieten im Westen tätigen amerikani­schen Hilfskommission einen Besuch abgestattet.

Die russische Presse über die deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Aus Stockholm meldet dieDeutsche Kriegsztq.": Die russische Presse glaubt neuerdings übereinstiuimend an einen dentsch-amerikanischen Ausgleich. Aus ame­rikanischen Kreisen lassen sich die Zeitungen da­hin unterrichten, ein Krieg zwischen Deutschland und Amerika liegt fast außerhalb des Bereiches dek Mög­lichkeit. Aber auch der Abbruch der diplomatischen Be­ziehungen sei ganz unwahrscheinlich. Im Gegenteil werde die endgültige Klärung der Beziehungen zwischen beiden Ländern dem Viervervande viele Nachteile bringen.

Verschärfung der Lage in Griechenland.

die politische Lage als ernst zu betrachten. Ententekreise lassen verlauten, die Frage nach dem Durchzug serbischer Truppen auf dem Landwege unter Benutzung der grie­chischen Eisenbahnen werde seitens der Entente bis Mitte nächster Woche gelöst werden, Unterhandlungen in die­ser Frage fänden statt. An diesen Verhandlungen ist die griechische Regierung keineswegs beteiligt, indem sie erklärt, nicht einmal im Prinzip mit der Entente in Verhandlungen treten zu können. Griechenland wird jeden Versuch seitens Serben» Franzosen und Englän­der, sich int Herzen Griechenlands festzusetzen, auf das entschiedenste zu vereiteln suchen. Oberst Trupakis, der Kommandant des Sicherheitsdienstes in Mazedonien, benachrichtigte die Regierung, die Insel Thasos sei seit Mittwoch von der englischen Flotte blockiert. Ein eng­lischer Kreuzer lief in den Hafen der Insel ein und lan­dete ein Detachement, das die Freigabe eines von den griechischen Behörden verhafteten englischen Untertanen, der wegen Beleidigung des Königs angeklagt war, ver­langte, andernfalls würde die Insel blockiert werden. Eine zweite Depesche des Beamten meldet: Ein eng­lisches Kriegsschiff hielt den griechischen Dampfer auf. der den Majestätsbeleidiger nach Kawalla führte, setzte diesen in Freiheit und verhaftete die begleitenden grie­chischen Gendarmen. Dieses Ereignis ruft in Athen die größte Bestürzung und ungeheure Entrüstung hervor. In der ganzen Provinz dauern Massenkundgebungen gegen den Ententeplan fort, die Eisenbahnen zu besetzen.

Prinzipal volle 800 Taler zu retten. Mein guter Freund und Schicksalsgenosse Bernhard Golz änderte auch jetzt, als Sohn meines Herrn, nichts in seinem Verhalten gegen mich. Wir befleißigten uns gemeinsam, tüchtige Landwirte zu werden und fühlten uns im neuen Beruf sehr wohl.

So hatte ich denn jetzt einen sicheren Hafen er- tzreicht nach all' dem Jammer und Elend, das ich durch­leben mußte, und das Bild der Zukunft lag vor mir, wie eine grüne, blumige Au. Es sollten freilich noch schwere Jahre vergehen, bis ich inich am Ziele meiner Wünsche sah. Ich mußte des Königs Rock von neuem anziehen und durfte teilnehmen an den ewig denkwür­digen Ereignissen der nächsten Jahre. Der seine Hand in tausend Todesnöten auf Rußlands Schneegeftlden über mir gehalten, beschützte mich auch ferner im Schlach- tenungewitter und führte mich, nachdem das große Werk der Befreiung endgiltig gelungen war, heil und gesund zurück.

Trudchen Ehrhard waltete als liebende Gattill bis an die Schwelle des Greisenalters treulich an meiner Seite. Und wenn dann an Winterabenden der Nord­wind in den Bäumen des alten Gutsparkes heulte und um unser trautes Häusleiu pfiff, so kam wohl der Freund und Kampfgenosse, der bald nach den Freiheitskriegen Besitzer des Rittergutes gervorden war, zu uns her­über, zündete sich bei uns, wo er es stets so gemütlich fand, die lange Pfeife an, unsere Kinder scharten sich um uns und dann hieß es:Weißt Du wohl noch, so heulte damals der Sturm, als wir da und da am Wacht­feuer saßen", und dann wurden die alten Zeiten noch einmal lebendig: Struppige Bauern in Schafpelzen, wil­de Kosaken sahen wir vor uns: was wir in unserer Hun­gersnot als Delikatesse verzehrt, belächelten wir heute: der Geschützdonner von Borodino dröhnte in unseren

Ende des irischen Aufstandes?

Angebliche Kapitulation der Führer.

Reuter meldet amtlich: Alle Dubliner Rebellen- führer haben sich ergeben. Die Uebergabe der Rebel­len in Dublin erfolgte, wie Reuter weiter meldet, als sie aus dem brennenden Hauptpostamt herausgetrieben worden waren. Die Truppen, die die Ausgänge besetzt hielten, stellten das Feuer ein. Die Rebellenführer näherten sich mit der Parlamentärflagge. Man schloß zunächst einen Waffenstillstand: darauf unterzeichnen Pearce, der sogenannte Präsident der provisorischen republikanischen Regierung, die formelle bedtuguugs- lose Uebergabe. Alle Kommandeure aller Streitkräft« der Rebellen erhielten den Befehl, die Waffen niederzu­legen.

Eine der bedauernswertesten Erscheinungen des Aufstandes war, wie dieDaily Mail" schreibt, der Tod zahlreicher Kinder, die manchmal auf ihren Spiel­plätzen das Opfer des Aufstandes wurden. Eine An­zahl hatte sich in das Haus eines Spielwarenfabrikanten geflüchtet. Später geriet das Haus in Brand, die Kin­der sprangen aus den Fenstern und kamen auf diese Weise um.

Bewertung der Kapitulation von Kut el Amara.

Englands Ansehen im Orient schwer erschüttert.

Das Be r n e r I n t e l l i g e u z b l a t t" äußert sich angesichts des Falles Kut el Amara dahin, daß mehr als eine neue militärische Niederlage für England im Hinblick auf seine Millionen mohammedanischer Unter- tanen der Rückschlag bedeute, den es durch die Uebergabe von Kut el Amara als islamitische Großmacht erleidet, dies um so mehr, als sich unter den Gefangenen zwei indische Regimenter befinden.

In denN e u e n Z ü r ch e r N a ch r i ch t e n" wird ferner betont, daß sich die englische Kriegsleitung wie­der einmal von einer erstaunlichen Unfähigkeit zeigte. Der englische Feldzug in Mesopotamien sei als geschei­tert zu betrachten, und das englische Ansehen auch an den Vorhäfen Indiens sei zerschmettert. In der Türkei werde Jubel herrschen, in Petersburg aber keine Trauer. Man hätte es dort nicht gern gesehen, wenn England Mesopotamien besetzen können.

DerKrieg nach dem Kriege."

DerSecolo" vero tikel Dr. ~ " "

Secolo" veröffentlicht ejnen zweispaltigen Ar- . *. Zanghieris, der sich gegen den Handelskrieg nach Friedensschluß ausspricht. Die Ausführungen desselben gipfeln in der Feststellung: Man (damit ist natürlich England gemeint) fordert einen Tarifkrteg gegen Deutschland nach Beendigung des Krieges mit den Waffen. Es ist undenkbar, daß ein solcher Wirt­schaftskrieg den alliierten Nationen irgendwie nützen könnte. Den deutschen Handel abschlietzen bedeute glatt, auch den italienischen Handel abzuschlietzen. Dieses Vorgehen würde eine Verminderung des Weltreich­tums bedeuten und auf uns (Italien) verarmend wir­ken. Jeder gegen den Feind gerichtete Schlag würde gleichzeitig anch die Alliierten treffen. Ebenso wie es unmöglich ist, 120 Millionen Menschen (die Angehöri-

m »miOMw beztehungey aus der Welt zu schaffen.

DieSurchbruchschlachl bei Gorlice-Tarnow.

Ein denkwürdiger Jahrestag.

Der 2. Mai 1915 wird, wie der KorrespondenzHeer und Politik" geschrieben wird, gleich der Schlacht bei Tannenberg zu den ewig denkwürdigen Schlachten dieses Krieges gehören, und zu den gewaltigsten Ereig­nissen aller Zeit gerechnet werden müssen. Am Vor­mittag des 3. Mai 1915 hatte sich in ganz Deutschland mit Blitzesschnelle die Meldung von einem ungeheuren Erfolge verbreitet, ohne daß man genaueres wußte. Die amtlichen Gebäude hatten schon um die Vormittagszeit Flaggenschmuck angelegt, der die Erwartungen sehr hoch spannte. Als dann der Generalstabsbericht erschien, der meldete, daß unter Führung des Generalobersten von Mackensen die verbündeten Truppen am 2. Mai nach erbitterten Kämpfen die ganze russische Front in West- Galizien von nahe der ungarischen Grenze bis zur Mün­dung des Dunajez in die Weichsel an zahlreichen Stellen durchstoßen und eingedrückt hatten, schien der Erfolg den Hoffnungen nicht zu entsprechen, da man auf die Zahlen der Gefangenen wartete, von denen der Bericht nichts erwähnte. Es war nur hinzugefügt, daß sich die Trophäen des Sieges noch nicht annähernd über­sehen ließen.

Tatsächlich war aber mit dieser kurzen Meldung ein Erfolg verkündet worden, wie er gewaltiger in

Ohren, Moskau, die heitzersehnte Zarenstadt, strahlte noch einmal mit all' ihren stolzen Kuppeln im ma­gischen Licht, die Eisschollen der Beresina hörten wir brechen, und Tod und Verderben umlauerten uns überall in tausend verzerrten Gestalten. Kinder und Enkel lauschten unseren Worten wie schaurigen Märchen. Deut­sche Treue und deutsche Art waren nicht zugrunde ge­gangen in den Zeiten der tiefsten Not. Auch in Ruß­lands Eisgefilden hatten sie sich glänzend bewährt, wie wir gesehen haben. Mögen sie weiter strahlen als leuch­tende Edelsteine bis auf die spätesten Geschlechter, dann haben wir nicht umsonst gelitten und gestritten.

Ende.

hummlstische Ecke.

Witze vom Tage. Höchstpreis.Ausg'schamte Zeit'« ausa'schamte! Jatzt kost'm armen Vata a Rausch scho an die vier Markl!" Eine Gesellschaft von Backfischen hatte in einem Nebenraum eines Lokals Kaffee-Kränz­chen. Von 35 Uhr. Von 5 Uhr ab hatten junge Her­ren diesen Raum geinietet. Es wurde 5 Uhr, aber die Backfische saßen noch fest. Nun wurde ihnen bedeutet, daß sie das Feld räumen möchten. Dies geschah nicht »stillschweigend. Dazu bemerkte einer der Herren: kend ziehen Heini die Schafe." Schlagfertig schallt aus dem Kreise der jungen Mädchen zurück:Und die Rinder kommen brüllend, die gewohnten Ställe füllend." Am Hotel.Kann ich hier übernachte:,?"Nur ge­gen Schlafkartc." (^Jugend.")