Einzelbild herunterladen
 

Die Wiener und Essai» bei Durazzo geschlagen.

Von den Kämpfen bei Verdun.

Zur Erstürmung des MaasdorfeS Consenvoye wird derDeutschen Kriegsztg." von ihrem KriegSbe- richterstatrer Karl RoSner aus dem Großen Hauptquar­tier unter dem 24. Februar u. a. gedrahtet: Die fran­zösischen Stellungen waren in der rastlosen Arbeit von 1', Jahren und unter meisterlicher Ausnutzung des unübersichtlichen sum Teil hügeligen Geländes zu stark befestigten Stützpunkten ausgebaut worden, von denen aus das von uns gehaltene Tiefland der Woevreebene eingeseben werden konnte. Der weit ausgedehnte Nie­derwald war durch dichte Drahtverflechtungen zu einer kaum passierbaren Schuywebr ausgestaltet, durch die nur hier und dort Wege und Durchlässe zu den Beob- achtunasständen und -Grüben führten. In diesem La- Burint aber hatte sich der Feind fest eingeuistet und ar­beitete weiter ohne Unterlaß daran, diesen wertvollen

Besitz zu sichern. Dem Gegner die Vorteile zu entrei­ßen, die er auf Grund dieser Stellungen gegenüber un­serer Lage im Woevre hatte, war, wie der Heeresbe­richt meldete, ein Ziel unserer am 21. Februar etn- setzenden Operationen. Sie begannen mit schweren Ar­tilleriekämpfen und überschütteten zunächst die feind- ' Eisenhagel und schlugen Breschen ände. Am nächsten Tage aber er-

lichen Stellungen mit Eisenhagel und schlugen Breschen in das unwegsame Gelände. Am nächsten Tage aber er­folgte nach neuer Feuervorbereitung und während deutsches Sperrfeuer sich hinter das Sturmgebiet warf,

der letzte Angriff unserer Truppen, der dann in seiner ganzen auf zehn Kilometer angesetzten Breite durchstieß und unsere Waffen rund drei Kilometer weiter vor nach Süden trug. Der so in einem Sturm gewonnene Raum von etwa dreißig Quadratkilometer, die Zahl von mehr als 3000 Gefangenen sowie die reiche Menge an Waffeu- beute nicht zum wenigsten dazu die hohe strategische Wichtigkeit des nenbesetzten Raumes, geben ein Recht dazu, diesem örtlichen Unternehmen eine besonders hohe Bedeutung beizumessen. Zur richtigen Einschätzung des Erfolges sei hier nur an die Tatsache erinnert, daß der gesamte Raumgewinn, den die letzte große Herbstoffen- sive den Franzosen in der Champagne brächte, nur etwa zehn Quadratkilometer ausmaß.

Die Bedeutung unserer Erfolge.»

In derVon. Ztg." schreibt Max Osboru zu unserm Erfolg an der Maas: Die Welt wird erkennen, was es mit der Erschöpfung der deutschen Heere in Wahrheit auf sich hat, von der die Preffe der Entente fabelte, um sich selbst Mut zu machen. ImB. L.-A." wird her- vorgehoben, daß der Gewinn die stärksten Feldstellun­gen betrifft, die Kriegserfahrungen und Ueberflutz an Material in anderthalbjähriger Arbeit zu bauen ver­mochten.

Sorge in Lo»öov.

** Amsterdam, 25. Februar. (T. U.) Aus London wird nach derBl. Mp." gemeldet, daß dort an matz- gebenden Stellen große Aufregung über den deutschen Durchbruch an der französischen Front bei Verdun herrscht. Aus dem englischen Hauptquartier sind meh­rere höhere Offiziere nach Paris gereist.

Trostworte für das englische PubUkuM. M^ .

o-* Genf, 25. Februar. (T. U.) Die französische Jachkrilik äußert derBl. Mp." zufolge: Die letzten deutschen Angriffe bei Berdnn, denen jedesmal eine hef­tige Beschießung voranging, zeichneten sich durch Heftig­keit und Gleichzeitigkeit der Aktionen aus. Die französi- fchen Truppen seien mit einer Verteidigung durch Ge­genangriffe genügend vertraut, sodatz die öffentliche Meinung sich nicht über gewisse leichte Schlappen zu be- «nruhigen brauche.

Der heilige Krieg.

Die Lage in Aegypten und der Cyreuaika.

>» Lugano, 25. Februar. (T. U > DerSecolo" erfährt derB. Mp." zufolge aus Kairo: Das letzte Ge­fecht an der ägyptischen Westgrenze am 22. Januar soll ziemlich bedeutend gewesen sein. Die Senusfi-Truppen drangen in einer Stärke von 5000 Mau» in ägyptisches Gebiet ein und lagern gegenwärtig bei der Oase El Gananiati, 40 Kilometer von den englischen Truppen entfernt. Durch die Flugzeugerkundungen wurde fest- gestellt, daß der Grotz-Senusie sich schon jenseits der Grenze befindet. Sein Vetter El ^nörten wirbt unter­dessen in der Cyrenaika neue Krieger scharen. Die- sten Aegyptens und der Cyreuaika werden von der Flotte der Verbündeten überwacht, um die Zufuhr von Kriegs- konterbande zu verhindern.

Das Tal dev liebe»

Erzählung von Ellen Svala.

4) (Nachdruck verboten.)

Langsam kommen sie heran, ahnungslos, daß Men­schen in ihrer Nähe sind, stillen sich den Durst an der Quelle, grasen ein wenig auf den Wiefen, um dann plötzlich, erschreckt durch einen in der Ferne fallenden Schutz wie der Wind auf und davon zu stieben und im Waldesdunkel zu verschwindeu.

Sollten es Wilderer sein," sagt der Vater und lauscht angestrengt nach der Richtung, aus der der Schutz gekommen.

Vielleicht war es nur einer der Jägerburschen, der feine Flinte vor dem Putzen entlud," bemerkte ich nach einer Weile tiefsten Schweigens.

Du magst recht haben, Elisabeth, latz uns gehen, Hirsche kommen doch keine mehr."

Wir gehen, aber auf der Schwelle der Türe hält der Vater inne:Die Akustik muß hier prächtig sein, singe mir ein Lied, Elisabeth."

Ich trete hinaus auf die Wiese in den Schatten der Hütte und singe das Rattenfängerlied von der roten Rost aus grüner Hcid'. Es kommt mir wieder jenes Gerühl von Freud und Leid und ich singe, singe alles, was ich empfinde, und als ich geendet, sagt der Vater:

Deine Stimme ist lauteres Gold, Elisabech, es ist Sünde, sie hier in der Einsamkest zu begraben," worauf Kh auf ihu zu eile und ihm weinend in die Arme falle.

Törichtes Kind," sagt er, und der Blick seiner düsteren Augen scheint sich in mein Herz zu bohre«, Du sollst nur gehen, wenn Du willst,- Gott verhüte, daß etwas anderes Dich in die Welt hinaustreibe, denn Dein eigener freier Wille."

In einer kleinen Schlucht, die wir papieren, einge- zwängt zwischen Bergrand und Waldbach, liegt die

[ Aus dem großen Hauptquartier j

o-* Großes Hauptquartier, 24. Februar 1916. (Amt­lich. WTB.) (Eingegangen 2,15 Uhr nachmittags.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Der Erfolg östlich der Maas wurde weiter a » s - gebaut. Die Orte Brabant, Hanmout, Samogueux sind genommen. Das gesamte Waldgebiet nordwest­lich, nördlich und nordöstlich von Beanmont sowie das Herbevois sind in unserer Hand.

Südlich von Metz wurde ein vorgeschobener fran­zösischer Posten überrascht und in seiner Stärke von über

50

Mann gefangen abgeführt.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Auf dem nördlichen Teile der Front lebhafte

Artilleriekämpfe. An zahlreichen Stellen troniüengefechte. Keine besonderen Ereignisse

Dalkaukriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Pa«

Oberste Heeresleituns«

C Vom österr.-ungar. Generalstab ................ .. <efL...

ob* Wien, 24. Februar. (WTB.) Amtlich wird ver- lautbart:

Russischer und südöstlichcr Kriegs­schauplatz.

Keiue besonderen Ereignisse.

Jtalie«ischer Kriegsschauplatz.

Unsere Truppen in Albanien haben gestern die Italiener und ihren Bundesgenoffen Essad

bei Durazzo geschlagen

Am Vormittag bemächtigten sich unsere Bataillone, deren kleinere Abteilungen den unteren Arzen über­setzten, der letzten feindlichen Vorposition ösüich von Bezar-Sjak. Am Mittag wurde die italienische Brigade Savona auch ausder starkaus gebauten

H a u p t st e l l u « g östlich des eben genannten Ortes geworfen. Gleichzeitig e r st tt r m t e eine andere Kolonne zehn Kilometer südöstlich von Durazzo angelegte Ver- schanzuugen von Sasso-Biauco. Der Feind verließ seine Gräben zum Teil fluchtartig und wich hinter den inneren Vertej-iguugsriug. Es wird verfolgt.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes, v. Hoefer, Feldmarschalleutnant.

Die besiarabische Frage ungelöst.

ob* Bukarest, 25. September. (T. U.) DieMi- uerva" erfährt nach derBosf. Ztg." aus Petersburg, daß die russisch-rumänischen Berhandlnuge» über die destaravitche Fräse gescheitert sind.

Die Notwendigkeit des verschärften Tauchbootkrieges.

Bewaffnete italienische Personendampfer.

DieKölnische Zeitung" bringt eine Nachricht der Newjorker Staatszeitung" vom 2. Februar, in der es heißt: Gestern traf der vierte bewaffnete italienische PersonendampferCaseria" von Genua, aus Neapel kommend, im Neuyorker Hafen ein. Er führt zwei dreizöllige Marineschnellfeuergeschütze, die hinten auf dem Bootsdeck aufgestellt sind, von italienischen Marine­artilleristen bedient werden und nach allen Richtungen feuern können. Zwischen Genua und Neapel wurden Schießübungen vorgenommen, und zwar auf leere Fäs- ser, die in einer Viertelmeile Entfernung auf das Waffer geworfen waren. Die Schiffsoffiziere erklärten ganz offen, daß ein Faß etwa so groß sei wie das sichtbare Ziel, das ein Tauchboot darbiete, und hinter den Tauch­booten tei man Her. Bon einer bloßen Verteidigung nach der bekannten Washingtoner Theorie war keine Rede.

DieKölnische Zeitung" bemerkt hierzu: Das ist eine ichlagende Bestätigung, daß außer England auch teilte Bundesgenossen ihre Handelsichisie für Angriffs- aweefe bewaffnen. Auch ihnen gilt daher der künfttge verschärfte Tauchbootkrieg.

WirtuhaftZur Nachtigall". Es ist ein lauges, schmales, eiustöckiges Bauernhaus mit überhäugendem Dache und kleinen, schiefen Fenstern.. Der schmale Garten ist eine Wildnis von Kletterrosen und dicht daneben sprudelt der Quell der Liebe. Aus den Büschen tönt es wie flötende Stimmen und ein Schutz uvch einer und noch einer. Der Vater springt hinzu und reißt die Zweige auseinander, ich folge ihm furchtlos, im Gefühle, eine ihn bedrohende Gefahr von ihm abzuweuden. Und dann i»it ein heiteres, herzeusfrohes Lachen durch den Wald. Eine Gestalt kommt uns engegen und im grünen Däm- merlichte des Gartens sehe ich Artur Werns übermütiges Antlitz nach uns hingewandt, hinter ihm ein anderes Antlitz, dunkel und sympathisch, und ein Lockenhaupt, in welches Winterschnee seine weißen Fäden eingegraven hat.

Herr Obersörster, unser Spiel ist aus, wir habcic wie zwei törichte Knaben auf einen hölzernen Vogel geschossen."

Mein Gott," fommfg über meine Lippen,was bin ich froh, ich dachte Wilderer seien hier und wollten an des Vaters Leben."

Herr von Henningks," stellte Artur vor,Herr Oberförster Moldau und Fräulein Tochter."

Molbau? Meines Onkels Studienfreund hieß Moldau, er sprach viel und oft von Ernst Moldau."

Es geht ein Leuchten über des Vaters düsteres Antlitz: mit beiden ausgestrecktcn Händen geht er dem jungen Manne entgegen. Es ist alles um ihn herum vergessen,- von den Zeiten die da waren, plaudernd, setzen sie sich einander gegenüber, und Artur und ich sind uns selber überlassen.

Der Mond ist höher gestiegen,- aus deu Büschen klirtgt das Lied der Nachtigall, von weiter unten kommt ein Ruf, ein stiller, zitternder, sehnsüchtiger Ruf, wie das Locken der 9i*e, dann ein BogelschwtzwW, * tewec

Asquiths zriedeiisdedingnnWU

Im englischen Unterhaus hatte ein Sozialdemokrak und Trevelyan, der frühere Unterstaatssekretär, Reden gehalten, in denen sie sich mit den Kriegszielen beschäf­tigten und behaupteten, der deutsche Reichskanzler habe die Hand für vernünftige Friedensverhandlungen aus­gestreckt, England habe die Pflicht, darauf verhandelnd einzugehen. Asanith erwiderte darauf, Deutschland sei der Feind aller Nationen.Ich würde", fuhr Asquith fort,den imaginären Friedeusbedingungen des Kanz­lers mehr Gewicht beilegen, wenn ihre Sprache auf Gründen beruhte, die nicht von so durchsichtiger Heucheler und Nutzlosigkeit wären." Dann wiederholte er die Bedin­gungen, unter denen Englandfriedensgeneigt" sei, in­dem er fortfuhr:Wir werden niemals das Schwert, das wir nicht leicht gezogen haben, wieder in die Scheide stecken, bis Belgien (und ich will hinzufügen, Serbien)' in vollem Maße alles und mehr als alles, das sie ge­opfert haben, wieder erlangen, bis Frankreich ausrei­chend gegen einen Angriff gesichert ist, bis die Rechte der kleinen Nationen Europas auf eine unangreifbare Grundlage gestellt sind, und bis die Militär-Herrschaft Preußens gänzlich und endgültig vernichtet ist."

wieder in die Scheide hinzufügen, Serbien)

England will aber im Falle eines Sieges des Vier­verbandes noch viel mehr. Der englische Appellhof hat es uns am 21. Dezember vorigen Jahres in der Be­gründung eines Urteils verraten. Es fam darin zum Ausdruck, daß die Zerstörung der kommerziellen Blüte des feindlichen Landes das Ksiiegsziel Englands sei. Der Appellhof ist von seiner Regierung nicht verleugnet worden. Im schreienden Widersprüche zu Asquiths Worten über den Schutz der Heineren Natiouen steht vor allem die Folterung Griechenlands, weil es seine Waffen nicht für den überall geschlagenen Bierverband in die Wag schale werfen will. Inmitten der Nieder­lagen des Vierverbandes stellt der englische Minister­präsident seine Friedensbedingungen auf, als ob schon zu Lande und zu Wasser der Sieg erfochten wäre. Das mächtige Vordringen der deutschen Heere bei Pperu und Verdun sollte ihn wahrscheinlich bescheidener mächcu: aber es scheint, als ob er durch seine Anmaßung und seine Ausfälle die Aufmerksamkeit des englischen Vol­kes von den Vorgängen am Nserkanal und an der Maas ablenken wollte.

Ein englischer Dichter hat jüngst von der schreckhaften Erscheinung berichtet, die er Hatte, als er von der Lon­don-Brücke in die gelbe Flut der Themse blickte. Er sah das Ende des britischen Weltreiches. Bei Upern und Verdun und an anderen Stellen der Westfront schla­gen die Schwerter jetzt Tag für Tag und Nacht für Nacht hart aneinander. Dort werden die Friedensbe- dingungen ausgesuchten und nicht im englischen Unter­hause.

Neue Verbandsdrohungen

gegen Griechenland.

9b* Sofia, 25. Februar. (T. U.) Der Besuch des Generals Sarrail in Athen hat, wie in informierten diplomatischen Kreisen nach demV. T." verlautet, eben­sowenig eine Aenderung in -er Politik der griechischen Regierung wie in den Anschauungen König Konstantins herbeizuführen vermocht. General Sa«MN y«t G> wq«W->" land von neuem mit der Erklärung einzuschüchtern ver­sucht, England und Frankreich würden im Verein mit Italien die unerbittlichste, rücksichtsloseste Blockade über das aller Vorräte an Nahrungsmitteln und Kohlen be­raubte Land verhängen, falls es sich nicht zum Anschluß an die Mächte des Vierverbandes entschließt und zur» mindesten den Engländern und Franzose» das ganze griechisch-mazedonische Gebiet sowie alle für deren Ope­rationen in diesem Gebiet erforderlichen griechische» Häfen und Inseln bedingungslos bis zur Beendigung des Krieges in Verwahrung gebe. Allen diesen Droh­ungen gegenüber haben die Athener Regierung und der König den festen Entschluß knudgegeben, Griechenlands Neutralität zu bewahren, da das Interesse des Landes selbst eine Aenderung dieser Politik nicht erfordere. Be­sondere Verstimmung hat es in Athen erregt, daß Ge­neral Sarrail jetzt immer auch im Namen Italiens zu spreche» erklärt, was seine Vorgänger Castelneau und Kitchener noch ängstlich vermieden. Man vermutet, daß General Sarrail offenbar noch andere Drohungen und Schreckmittel, als bisher bekannt sind, bereit habe.

Ein weiteres Telegramm besagt:

o-* Wie», 25. Februar. (T. U.) Wie aus Lugano nach derDtsch. Tgsztg." gedrahtet wird, berichten Mai­länder Blätter, der Vierverband (d. h. England) treffe Vorbereitungen zur Besetzung des ganze» griechischen J»selgebietes.

Zweig und von da unten das Nachtigallenlied da unten wo die Liebe rief. -----

Auch wir haben uns niedergefetzt, etwas entfernter von den beiden, aber doch nahe geciug, ihre Worte zu verstehen. Wir sprechen nicht, aber als ich aufsehe, finde ich, daß Arturs Augen mit demselben bewundernden Blicke auf mir ruhen wie am Nachmittag.

Wie schön Sie sind," sagte er noch einmal,schön und gut, denn in Ihren Augen liegt das Märchen der Nächstenliebe."

Ich lehne den Kopf zurück, ein eigentümliches, berauschendes Gesühl erfüllt mich. Es ist der Frühling und das Nachtigallenlied und die blauen Augen, die so seltsamen Zauber auf mich ausüben.

Später sind wir denn alle zusammen nach Hause gegangen, Vater ist so heiter und gesprächig, wie ich ihn noch selten gesehen, Herr von Heuningks erzählt Spässe und Witze und Artur und ich gehen wortlos hinter den beiden her.

Irgendwo im Walde, so sagt man in der Gegend, wachse ein Kraut: wer darauf getreten, sei vereinigt für das Leben, ob auch Trennung und Unglück dazusischen summe, es ziehe die beiden mit magnetischer Gewalt zurück. Mir fährt die Sage durch den Sinn und ich wünsche, ja wahrhaftig, ich wünsche, das Kraut möge plötzlich unter unseren Füßen wachsen.

Aus den Fenstern der Oberförsterei klingen leise, süße Harseutüue, und aus dem Schatten der Tür löst sich eine schlanke Gestalt. Im Moudlichtc sehen wir das einfache Kleid Schwester Margaretes und unter der kleinen Haube hervor sieht ihr crustes, wunderschönes Antlitz uns entgegen. Sie und Wilma sind beide mit der Abendpost gekommen und während wir stehen und gegenseitig vorstellen, verklingen die Harfcutöue und aus dem rofenumfletterten Fenster schimmert goldiges Lockenhaar und eine weiße, brillantenschimmernde H«mo winM «n» «us»a»n. (N*rtf*tzuuü folgt.)"