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Tirana in llothalMen von den Leslerreichern besetzl

MiMrische Wochenschau. _

Auch in der vergangenen Berichtswoche blieb die beiderseitige Kampsestütigkeit auf dem westlichen Kriegsschauplätze nach wie vor rege und lebhafte Brennpunkte für die JnfaMeriekümpse waren wiederum die Abschnitte bei Vimu-Neuville im Raume von Arras, und das Gebiet südlich der Somme, für die Arnlleric- tätigkeit Flandern und die Champagne, owie das Berg­land der Argounen und Bogesen. Bei Bimu haben un­sere tapferen Truppen ihren Geländegewinn nicht un- erhebUcn erweitert Tort und südlich der Somme hal>en sie ihren neuen Besitz gegen fast täglich wiederholte Rück- eroberungsversucae des Feindes restlos behauptet. 9(m benigsten waren die Anitrengungen der Franzosen bei Bimu, wo sie am 10. Februar nach stunde »länger Ar­tillerievorbereitung sogar viermal vergebens ihre Ge­genangriffe rücksichtslos Vortrieben. Wie immer zeig­ten die Franzosen das muß man ihnen lassen bei weitem mehr rhaanffszähigkest als ihre englischen Waf- fengenosien. Die haben nur schwächliche Vorstöße mit lichteren Abteilungen zu unternehmen gewagt, die überall, bei Messines Wpern) und des öfteren am Ka­nal La Bassee, fruchtlos im Sande verliefen. Auch mit ihren Sprengungen halten die Feinde wenig Glück, ob sie sich nun die Höhen westlich und östlich von Verdun bei Vauquois und Combres, die Gegend von Berry au Bac bei Reims oder das Gebiet des Priesterwntdes, den Abschnitt La Enalade in den Argonnen oder Celles in den Bogesen um «Gegenstände ihrer Nkinierimgen erwählten. Fast mmer gingen ihnen ihre nnihsam ge­sprengten Trichter verloren, während deutsche Spren­gungen dank unserer besseren Technik und unserer vor- züglichen Sprengmittel erfolgreicher waren.

Im O st e n brächte die vergangene Woche von Riga bis Tarnopol nennenswerte Kämpfe nur bei Illuxt iTünaburgl. Liachowitschi (im Schara-Abschnstte) und am Dryswjm n-Sce nu Samogitienl. Sonst hatten die Heeresgruppen Hindenburg, Leopold und Linsingen so­wie die Armee Borbmer nur Streif- und Feldwachen

Auf dem äußersten rechien Flügel, zwi­

zu bekämpfen

schen Tarnopol m-d

stellenweise heli-

der rumänischen Grenze, ging eS id härter her. Scharfe, aber crgev-

nislose Augrine der Russen richteten sich wiederholt ge- anserer Verbündeten bei Tarnopol,

gen die Stellungen ____ ____

während kroatische Landwehr an der bessarabischen Grenze den Feind aus einer gut ausgebauten Vorstel­

lung vertrieb.

Völlig unverältdert und ohne metdenswerte Ereig­nisse blieb die Lage dort, wo die Italiener im Bei­sein ihres Königs von geheiligtem Eigennutze und na- timmlen Aspirationen übet geplagt werden. Seitdem sie vor dem Tolmeiner Brückenköpfe durch den erfolg­reichen Vorstoß unserer schneidigen Verbündeten be­trächtlichen Raum bei Santa Lucia verloren haben und mehrere Kilometer zurückaewitben sind, seitdem haben sie sich nicht wieder zu größeren Unternehmungen auf- gerasst. Die Blüte ihres Heeres ist tot oder verwundet, und in die Defensive gedrängt, brauchen sie dort den letzten Mann, um vor Ueber-raschungen einigermaßen sicher zu sein.

Zur See hat an der Adria eine österreichisch- ungarische Kreuzergruppe Ortona und San Vito an der italrenifchen Ostküste wirksam beschossen, und in der

"Toggerbnak fliehende englische Kreuzer rcerrolgten, den neuen KreuzerArabis" versenkt. Sie haben den Kom­mandanten. zwei Offiziere und 21 Mann gerettet ein deiltsches Gegenstück zu dem Bubenstück des britischen »tapitäns von: FischdampferKing Stephen". Zu aller Deutschen großen Genugtuung und Freude wird nach dem 29. Februar der Tauchbootkrieg wieder an Schärfe und Wirkung gewinnen: bewaffnete feindliche Handels­schiffe werden wie Kriegsschiffe beschossen und versenkt werden. Geradezu schmachvoll aber war für das fee= gewaltige England der Geheimerlaß seiner Admiralität, der nun vor Freunden und Feinden am Pranger steht.

Neue amerikanische Note an Oesterreich-Ungarn.

Wie der Washingtoner Korrespondent derNew Kork World" nach Reuter meldet, hm Lansing eine Note an Oesterreich-UnMrn gerichtet, in der verlangt wird, daß Oesterreich-Ungarn wegen des U-Bootangriffes auf den DampferPekrolite" sein Bedauern ausspreche, den Kommandanten bestrafe und eine Entschädigung für den angerichteten Schaden bezahle.

Der Pächter von Selgaard.

Erzählung von LudwigBlümcke. (Schluß.) (Nachdruck verboten.)

Noch einmal fängt Schröder seinen Bericht mit aller Vestschweifigkeit von vorne an, nennt Datunc, Stunde .mb Minute, und ist sprachlos, wie seht Freund ihn ««erbricht:Ihr habt einen Falschen gefangen! Der Solgaarder kann es nicht gewesen sein, das nehme ich auf meinen Eid!"

Er erzählt, was er an jenem Abend erlebt, öffnet seinen Reisekosfer und zeigt dem Jäger das Waidmesier, das er damals gefunden und für das des Wilderers hal­ten muß.

Da reißt Schröder die Augen weit auf, umcht ein rechr wenig geistreiches Gesicht und ruft verdutzt aus: Das ist Gastwirt Petersens Messer, der hat es von meinem Vorgänger getauft, oder vielmehr ein getauscht."

Petersen?--Dann ist kein anderer als er der Wilddieb!"

Nicht möglich! Das wäre ja doch---"

Aber er ist es! Ich gehe sofort zum Amtsvor­steher."

Schröder ist deruraßen verwirrt und in feinem fast an Größenwahn grenzenden Stolz gekränkt, daß er geradezu sprachlos geworden und Wilhelm an seinem Vorhaben nicht hindern kann. Ehe er zur Besinnung Zekomruen, ist dieser schon hinter den Buchen verschwun­den.

Petersen schmeckte selbst der Grog nicht mehr, der ihm seit zwanzig Jahren Lebenselement gewesen. Er müßte sich schrecklich ersähet haben, meinten die Leme, beim sein kürzlich noch so feistes, rotes Gesicht war auf einmal weit und fahl geworden. Es schien gar fern Leben mehr in dem sonst, trotz feiner Korpulenz, recht beweglichen Manne zu stecken. Müde und mürrisch be­diente er seine Gäste auch heute abend.

Da kam Karen mit glühenden Wangen herein und flüsterte ihm ins Ohr:Es kommt vornehmer Besuch, der Herr Amtsvorsteher. Laß die Leute ihre Karten hetMe Ie»eu4*

[ Aus dem 'großen Hauptquartier

»s* Großes Hairptquartier, 11. Februar 1916. (Amt­lich. WTB.) (Eingegangen 2,00 Uhr nachmittags.)

WeM^rer Kriegsschauplatz.

Nordwestlich von Bimy machte« die Franzosen nach stundenlanger Artillerievorbereitung vier Mal den Versuch, die dort verlorenen Gräben wieder zu gc- winueu. Ihre Angriffe schlugen sämtlich fehl.

Auch südlich der Somme konnten sie nichts von der verlorenen StelluAg wiedergewinnen. An der Aisne und in der Champagne stellenweise lebhafte Ar­tilleriekämpfe.

Einer unserer Fesselballons riß sich unbemannt los und trieb bei Bailly über die feindlichen Linien ab.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Nördlich des Dryswiaty-Sees wurde der Vorstoß einer stärkeren russischen Abteilung abgewiesen.

Dalkankriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Oberste Heeresleitung.

Amtliche Meldung des Admiralstabs

^-. Berlin, 11. Febrnar. (Amtlich. WTB.) In der Nacht vom 10. zum 11. Februar trafen bei einem Torpedobootsvorstoß unsere Boote auf der Doggerbank etwa 120 Seenieile« östlich der englischen Küste auf mehrere englische Kreuzer, die alsbald die Flucht ergriffe«. Unsere Boote itabmen die Verfolgnng auf, versenkten den neuen KrevzerArabis" und erzielten einen Tor- pedotreffer auf einem zweiten Kreuzer. Durch unsere Torpedoboote wurden der Kommandant derArabis", ferner 2 Offiziere und 21 Mann gerettet, unsere Streitkräfte haben keinerlei Beschädi­gungen oder Verluste erlitten.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Die D o g g e r b a n k ist eine große Sandbank in der Nordsee an der britischen Ostküste.

C Vom österr.-ungar. Generalstab --------------------------------------Ä

Wien, 11. Februar. (WTB.) Amtlich wird ver- lautbart:

Russischer Kriegsschauplatz.

Die Tätigkeit feindlicher Erkundungstruppen gegen die Front der.Armee des Erzherzog Josef Ferdinand

M

.ier« Lutz

Russen überall zurück. Die Vorposten des ««- garische« Infanterie-Regiments Nr. 82 zersprengten einige russische Kompagnie«.

Italienischer Kriegsschauplad

Keine besonderen Ereignisse.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Die in Albanien vorrückenden österreichisch-ungari­sche» Streitkräfte haben am 9. d. M. Tirana und die Höhen zwischen Pr eza und Bazar Siak besetzt.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes, v. H o e f e r , Feldmarschalleutnant.

Tirana liegt östlich von Durazzo, Preza nur noch etwa 15 Kilometer nordöstlich von Durazzo.

100 000 Mann russische Verluste in Bessarabien.

Das Teutsche Volksblatt in Wien meldet aus Pe­tersburg über Kopenhagen: Die Verluste der vierwöchi-

Mit schlotternden Knien sührte der Wirt den Herrn auf dessen Befehl in ein Nebenzimmer.

Petersen, ich bin gekommen, Sie zu verhaften," spricht der Amtsvorsteher mit seiner tiefen Stimme.Es ist erwiesen, daß nicht Grothus der Wilderer ist, sondern, daß Sie es sind."

Auch nicht ein Wort der Widerrede kommt über des Wirts erblassende Lippen. Sein Schicksal ist besiegelt: diese schreckliche Erkenntnis hat den Mann zer­schmettert.

Etwas wie Mitleid erfüllt den Amtsvorsteher, wie er dem Verbrecher jetzt feine Hand reicht, um ihn zu stützen, daß er nicht niedersinkt.

* * *

Eine Stunde später kam Doktor Hansen in die Gast­wirtichast, konstatierte bei Petersen einen Schlaganfall und meinte, bis zum Morgen würde es mit ihm zu Ende sein.

Des Sterbenden letzte Worte waren:Ich habe es getan, der ewige Richter sei mir gnädig!"

Grothus war frei, niemand konnte noch an seiner Unschuld zweifeln. Aber sein Ansehen war dennoch erschüttert, und seine alten Freunde mieden ihn. All die Aufregung und Sorgen der letzten Wochen hatten ihn dermaßen krank gemacht, daß er sich außerstande fühlte, die Wirtschaft zn leiten. Da ging er zu Radekes, reichte Vater und Soßn, die er auf dem Felde traf, die Hand und sagte mit Tränen in den Augen:

Ich habe mich an Euch schwer versündigt, vergebt mir. Gott hat es so gewollt, daß Wilhelm mein Retter werben sollte. Ihm danke ich nächst dem Allmächtigen am meisten für diese Wendung. Und nun wollen wir wieder gute Freunde werden, wie wir es einst gewesen, als meine Frau noch lebte. Das Pachtland sollt Ihr behalten, Vater Radeke, solange Ihr lebt, und zwar für die Hälfte der bisherigen Pacht. Dem Mann aus Dä­nemark ist der Vertrag leid geworden. Und, wenn Ihr auf dem Solgaard nach dem Rechten sehen wollt, mir

Stütze sein und mir mit Rat und Tat zur Seite liehen wollt, dann werde ich mit einem guten Ver- wawmaSqehatt nicht karge«. Glaubt mir, diese wenigen

gen russischen Offensivversuche in Bessarabien werden nunmehr mit rund 100 000 Mann beziffert. Diese Zahl wird nicht einmal im Petersburger Kriegsmimstermm zu verheimlichen versucht, da man mit ihrem Bekanut- werden im Auslande von dem unerschöpflichen Men­schenmaterial und damit von derUnbesiegbarkeit" Ruß­lands überzeugen zu können meint.

Die bewaffneten Handelsschiffe.

®er Endpunkt, an dem die neuen Befehle für die U-Bootskommandauten gemäß der Denkschrift der deut­schen Regierung in Kraft treten, ist, wie aus Berlin gemeldet wird, aus den 29. Februar festgesetzt. Es ist derselbe, der in der österreichisch-ungarischen Note aus-

gemeldet wird, auf den 29. Februar fest st derselbe, der in der österreichisch-ungarische drücklich genannt ist.

Dre Staatshaushaltskommission des preußischen Abgeordnetenhauses hat mit überwiegender Mehrheit beschlossen, einen am 9. d. M. von ihr gefaßten Beschluß der Oeffentlichkeit zu übergeben. Darin heißt es:Die Kommission würde es im Interesse des Landes für schädlich erachten, wenn sich aus der Stellungnahme der Reichsleitung gegenüber Amerika die Konsequenz einer Einschränkung in unserer Freiheit, einen uneinge­schränkte« und nur dadnrch wirksamen Unterseebootkrieg zu geeignetem Zeitpunkt gegenüber England anfz«« nehmen, ergäbe."

Eine erste Wirkung der Denkschrift?

Reuter meldet aus Washington: Man erwartet, daß die Regierung infolge der deutschen Note über bewafs- nete Handelsschiffe die amerikanischen Bürger warnen wird, nicht auf solchen Schiffen zu reisen, und damit ihre frühere Haltung aufgeben wird.

Bewaffnete englische Fischdampfer im Mittelmeer.

h Budapest, 12. Februar. (T. ItaPestt Hirlap" meldet aus Wieu: England hat gegen die erhöhte Tätig­keit der deutschen Unterseeboote im Mittelmeer eine ans etwa 100 Fischdampfer« bestehende Flottille im Mittel meer organisiert. Diese Fischdampfer wurden bewaffnet und mit Stahlnetzen versehen. Ihre Geschütze sind ver­hüllt, um ihnen den Schein von harmlosen Fischersahr- zeugen zu geben. Gelangen sie in die Nähe von Unter­seebooten, so unternehmen sie gegen diese einen menchle- rischen Angriff. Einige solcher Dampfer wurden durch Unterseeboote vernichtet.

Der griechische Kammersieg.

w Rotterdam, 12. Februar. (T. U.)Daily News" berichten über die Kammersitzung vom 10. Fe­bruar in Athen, in der die Kammer der Regierung fast einstimmig ihr Vertrauen aussprach. Die ministerielle Erklärung, die in der Kammer abgegeben wurde, dürfte die Beziehungen zwischen Griechenland und der Entente nicht verbessern. Der Ministerpräsident sprach über den von außen her auSgeübten Druck und die wachsende Ge­fahr für Griechenland, die daraus emstehe. Dieser Trust habe in der letzten Zeit die Form eines Zwanges, der sich in Taten äußerte, angeumumen. Der Ministerprä­sident protestierte gegen Sie Verletzung der Neutralität der Insel Korfu und die gewaltsame Besetznng von Ka- raburun. Dieser Zwang, sagte Skutudis, wird vielleicht zeigte, hat öte Ueberzeugung gegeben, bau derartige Wer­ten das Land nicht im geringsten beeinflussen werden, von der. Politik abzuweichen, die das nationale Inter­esse vorschreibt. Der Korrespondent derDaily Nervs" schließt: Jeder, der griechisch verstand uitb mit mir bie Kammer verließ, faßte das Ergebnis der Sitzung so zu­sammen: Es ist keine Stimme zugunsten der Entente laut geworden.

Euteuteköder für Rumäriietl.

DerB. L.-A." meldet aus Sofia: Eine Zeitung erfährt von zuverlässiger Seite, daß Mitte Januar dieses Jahres die Ententevertreter mit Ausnahme Italiens beim rumänischen Ministerpräsidenten erschienen und erklärten: Rußland verspricht Rnmänien in Bessarabien Kirchen- und Schulsreiheit, wenn Rumänien auf die Seite der Entente tritt, sowie die deutsch-bulgarische Aktiou gegen Saloniki beginnt. Bratianu habe erwidert, daß die Lage auf den Kriegsschauplätzen entschieden günstig für die Zentralmächte sei. Auch die Salonikiaktion ber Entente habe wenig Aussichten.

Wochen da in der Zelle, die haben mich grtindlich kuriert."

Der alte Sörensen war spurlos verschwunden. Man hörte in Jahr und Tag nichts mehr von ihm. Durch einen Zufall wurde es eines Tages bekannt, daß er in Jütland bettelnd von Hans zu Haus gezogen und in einer kalten Winternacht im Schnee erfroren wäre.

Aus den Knien dankte die Familie Radeke an jenem Abend, als Grothus ihnen die Hand zum neuen Freund­schaftsbunde gereicht, ihrem Herrgott für seine Güte. Und auch aus Marens Kümmerlein stieg ein inbrünstig Dankgebet empor zu Gottes Thron. Welch eine reiche, herrliche Ernte nach der Tränensaat!

Maren hatte ihren Vater wieder, den Vater, den sie seit ihrer Kindheft verloren zu Haben geglaubt.

Wilhelm kam während seines Urlaubs mindestens einmal an jedem Tage nach Solgaard und durfte jedesmal mit dem Gefühl heimkehren, daß man ihn dort gern sah.

Daß er des Königs Rock, den er so über alles liebte, nun weiter in Ehren tragen durfte, erfüllte ihn mit un­beschreiblicher Freude.--

Als wieder ein Jahr ins Land gegangen, feierte man abermals Verlobung auf Solgaard. Dabei ging es still, aber doch weit, weit fröhlicher her als bei der ersten.

Wilhelm und Maren, ein schöneres Paar hatte man in der Gegend noch nicht gesehen, sie schienen auch dem einfachsten Knecht wie für einander geschaffen. Wie ihnen ihr großes, sonniges Glück aus den Augen strahlte,

Und des Glückes Sonne scheint ihnen auch heute, wo sie längst den Bund fürs Leben am Altar geschlossen, und Wilhelm einen angesehenen Posten im Zivildienst bekleidet, noch immer hell und warm. Auch die alten Eltern, die bei ihnen wohnen, und von der Hände Ar- beit ruhen, wärmen sich an diesen Sonnenstrahleti. Grö- ßing schläft schon lange an ihres Gatten Seite auf dem Friedhof. Der Solgaard ist an einen deutschen Mann verkauft, und Grothus, der häufig zum Besuch bei sei- uen Kinderm weilt, lebt als Nentner in Kiel. Ver- geffen ist, was einst das Herz mit banger Sorge erfüllte, und Friede und Freude gleichen hundertfach an», was die tage der Trübsal einmal gebracht.