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Hersselder Tageblatt

Amtlicher Anzeiger

Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 1.50 Mark, durch die Post be- Ä zogen 1.60 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei Hersfeld. Für die Redaktion verantwortlich Franz Funk in Hersfeld.

für den Kreis Hersfeld

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Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 10 Pfennig, im 5 amtlichen Teile 20 Pfennig, Reklamen die Zeile 25 Pfg. Bei Wieder­holungen wird Rabatt gewährt. Erscheint jeden Werttag nachmittag».

Nr. 393

Mittwoch, den 15. Dezember

1915

Amtlicher Teil.

Hersfeld, den 13. Dezember 1915.

Unter Aufhebung meiner Bekanntmachung vom 17. Juni ds. Js. i. 7840 Kreisblatt Nr. 141, feke ich mit sofortiger Wirkung für den Umfang des Kreises Hersfeld den Höchstpreis für Kartoffelstärkemehl im Kleinhandel auf 30 Pfg. für ein Pfund fest.

Ueberschreitungen des Höchstpreises werden mit Gefängnis bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mark bestraft.

K. G. 2073. Der Landrat.

v. H e d e m a n n, Reg.-Assessor.

Bus der Heimat«

* (Frauen als Lehrerinnen.) Nach einer Entscheidung des preußischen Kultusministers können während der Dauer des Krieges auch verheiratete Lehrerinnen als Vertreterinnen im öffentlichen Schul­dienste beschäftigt werden.

* (Mit den Weihnachtssendungen bald beginnen!) Pakete dauerhaft verpacken! Aufschrift deutlich, vollständig und haltbar! Name des Be­stimmungsortes recht groß und kräftig. Auf Paketen nach großen Orten die Wohnung des Empfängers angeben! Die Versendung mehrerer Pakete mit einer Paketkarte für die Zeit vom 12. bis einschließlich 24. Dezember ist weder im inneren deutschen Verkehr noch im Verkehr mit dem Auslande gestattet.

* (Verwendung älterer Schulhefte.) Da infolge der durch den Krieg hervorgerufenen Schwie­rigkeiten die Herstellung der neu vorgeschriebenen Schülerhefte an einigen Stellen verzögert worden ist, an anderen noch große Vorräte alter Hefte vorhanden sind, hat die Königliche Regierung zu Cassel die Frist, bis zu welcher neben den neu vorgeschriebenen Heften auch noch alte in den Schulen henutzt werden dürfen, bis Ostern 1917 verlängert.

Cassel, 11. Dezemb. Auf einer hiesigen Postpaket- Sammelstelle waren seit mehreren Tagen Diebstähle verübt worden. Gestern gelang es, eine Aushelferin auf frischer Tat abzufassen und der Polizei zu über­geben. Unter dem Kleide versteckt, fand man noch einige der gestohlenen Sachen.

Cassel, 11. Dezember. Major z. D. von Löwen­stein zu Löwenstein, der am Donnerstag infolge eines Schlaganfalles im hohen Alter von 79 Jahren ver- fchied, wurde heute nachmittag von der Kapelle des Militärfriedhofes aus zur letzten Ruhe bestattet. Ein Freund und Förderer künstlerischer und wissen­schaftlicher Bestrebungen, ein alter Hesse von echtem Schrot und Korn ist mit ihm dahingegangen. Seit langen Jahren war er Ehrenmitglied des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde.

Die Flucht Des Königs steter.

An der italienisch-schweizerischen Grenze hatte ein Mitarbeiter derTägl. Rundsch." mehrfach Gelegen­heit, mit serbischen Flüchtlingen zu verkehren. Aus iyren Unterhaltungen ergibt sich nach und nach das Bild von der furchtbaren Tragik, in deren Mittelpunkt König Pe­ter und seine nächsten Angehörigen stehen. Es lind durchweg Anhänger des Hauses Karageorgewitjch, auf deren Erzählungen sich dieses Bild aufbaut. Sie werden naturgemäß nranches verschweigen, manches mildern, was das Bild noch düsterer gestalten konnte. Trotzdem beanspruchen ihre Mitteilungen muere Beachtung. Aus ihnen spricht ein Stück Weltgeschichte, die zum Weltgericht geworden ist. Der Mitarbeiter schreibt:

Von den Flüchtlingen, die ich in den letzten Tagen in Chiasso sprechen konnte, erscheint nur ein Buch­druckereibesitzer aus Nisch der interessanteste Lom.Ir hatte acht Stunden vor dem. Emrucken der Bulgaren in die Stadt Nisch verlassen, feine Werkstatt ge'chloneu Er hatte die letzte Regierungskundgebung König Peters in Nisch gesetzt gehabt. Sie sollte in die Maschme zum Druck qeaeben werden. Es waren nur etwa 70 Zecken, in denen sich der Herrscher der Serben an das Volk in einer Kundgebung zu wenden gedachte. ^le nt mema ^ fertig gedruckt worden, sie konnte daher arA n.cht ver­teilt, nicht mehr bekannt gemacht werden Pasitich> hatte worden daß d?r Setzer doppel soviel. Zeit als gewöhröch brauchte. Die Korrektur sollte gelegen werden. Pantsch und seine Beamten.waren schon foA. Auf den, Wege nach seiner Werkstatte erblickte der Buchdrucker oen König und reichte ihm die Kundgebung. Der Koniglav sie, dann sein Adjutant. Beide Kittelten bot Kops. Vier Sötte enthielten sinnentstellende Fehler, mit Denen die Kundgebung auf keinen Fall hinausdurfte. Zur Ber- bessermra blieb keine Zeit. Der König ragte .m Auto davon. Der Drucker mußte ihm in nnem Zwecken K^mt- wagen mit einer kleinen Druckmaschine folgen. Er

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Cassel, 12. Dezember. Die Spitzbubengeseschaft, die es namentlich auf Fleischerläden abgesehen hatte, scheint jetzt vollständig hinter Schloß und Riegel ge­bracht zu sein. Insgesamt hat die Kriminalpolizei 38 des Diebstahls und der Hehlerei verdächtige Per­sonen festgenommen. Gestern glückte es ihr noch, zwei, bereits mit Zuchthaus vorbestrafte Einbrecher, die anscheinend die Führer der Bande waren, zu verhaften.

Cassel, 11. Dez. (Die Tapferkeit der Hessen.) Der kommandierende General des 11. Armeekorps hat in:.'einem an Oberbürgermeister Koch gerichteten Schreiben den unter seiner Führung kämpfenden hes­sischen Landeskindern und den Söhnen Cassel beson­deres Lob gespendet. Seine Exzellenz schreibt:Ich kann Ihnen sagen, daß die Hessen unter mir sich pracht­voll geschlagen haben."

Hann. Münden, 12. Dezember. Infolge des starken anhaltenden Regenwetters sind unsere Flüsse: Fulda, Werra und Weser in schnellem Steigen be­griffen. So ist die Weser seit gestern um rund 2 Meter gestiegen. Der Weserhauptpegel zeigt heute mittag einen Hochwasserstand von 3,28 Meter und der untere Fuldapegel von 3,94 Meter. Die Niederungen im Gebiet der Fulda und Werra sind teilweise schon überschwemmt. Das Wasser steigt langsam.

Spangenberg, 11. Dezember. Die 50 Jahre alte Frau des Bäckermeisters G. Kerste wurde gestern früh von einem plötzlichen Tode ereilt. Früh 7 Uhr verrichtete sie noch wohlgemut ihre Haus- und Ge­schäftsarbeiten. Um 10 Uhr erlag sie einem Herz­schlage. Die Entschlafene war eine selten gute Frau, eine Wohltäterin der Armen. Besonders in dieser Kriegszeit hat sie viel Gutes getan. Ehre ihrem An­denken.

Biedenkopf, 11. Dezember. Ein Schwindler hat im hiesigen Kreise in zahlreichen Pfarrer-, Lehrer-, Forst- und Bauernhäusern Betrügereien verübt. Er bot eine mit Bildern versehene Kriegsgeschichte an und ließ sich, wenn sie bestellt wurde, die übliche An­zahlung aushändigen. In anderen Fällen betrieb er den Schwindel mit Wäsche, auch blieb er in Wirt­schaften die Zeche schuldig. Des Betrügers konnte man noch nicht hafthaft werden.

Rnhla, 12. Dez. Fabrikbesitzer Max Bardenheuer Mitinhaber der Firma Thiel und Bardenheuer in Ruhla, stiftete 30 000 Mk. zum Wohle seiner Arbeiter, und Beamten.

Rnhla, 11. Dezember. Der Fabrikarbeiter K. wollte in einer hiesigen Fabrik den Fahrstuhl im zweiten Stocke betreten, der aber bereits hochgezogen war. Dabei stürzte K. in die Tiefe und wurde mit schweren Verletzungen in seine Wohnung getragen. Man hofft, den Schwerverletzten am Leben zu er­halten. Festgenommen wurden in einer hiesigen Gastwirtschaft zwei von der Polizei gesuchte aus­wärtige Männer, die sich durch ihr rüpelhaftes Be­tragen verdächtig gemacht hatten.

gemroerr weroen, wen man mzwncyen eingeregen narre, daß das Heil des Volkes nicht in der Flucht, sondern im Verbleiben liegen könne. Für die zweite Kundgebung fehlte aber die Gegenzeichnung. Pasitsch war wieder nicht zur Stelle. Die zweite Kundgebung sollte nun ohne ministerielle Zeichnung unter das Volk summen. Da brach im Augenblick, als der Satz druckfertig und durcy- gesehen vorlag, die Tiegeldruckpresse zusammen. Sie war altersschwach und hatte die Reise nicht mehr ver- traßcn können. Keine technische Kraft war für die Aus­besserung da. Der König weinte, als er von dem pein­lichen Zwischenfall hörte. Er ist abergläubisch und sah in ihm ein böses Zeichen. Es turnten von jetzt ab auch keine amtlichen gedruckten Berichte mehr ausgegeben werden. Keine serbische Zeitung erschien mehr. Aus Höhere Weisung mußte der Drucker mit dem ihm ver­bliebenen Material nacf> Montenegro hinüber In Jrek rillte er seine Werkstatte anstchsagen um die dringend notwendigen Regierungsverordnungen herzustellen. Dort glaubte man auch eine neue Druckmaschine zu finden. Aber man ging nach Dschakowa, weil sich Hof und Regierung in Jpek infolge einer Gärung in der Bewohnerschaft nicht sicher genug fühlten. In Dscha- kvwa bräunte dem König das Haus über seinem Kopf zusammen. Er hatte eine Zusammenkunft mit dem Kronprinzen. Wäre das Feuer in der Nacht ausge­brochen, dann hätte der König mit seinem Sohn den Tod finden können. Es fand dann die Uebersiedlung nach Plava statt. Die Ueberreste der serbischen Reichs- druckerei mußten immer naef). Als in Plava albanische Banden einbrachen, begab man sich nad) Podgoriza und von dort einen Tag später nach Cetinje. Hier war wegen tatsächlicher Ueberfüllung kein Platz vorhanden, und so kam man denn nach Skutari. Unterwegs aber war das gesamte Druckmaterial verloren worden. Viel war es ja nicht mehr gewesen.

See Haß unserer Feinde.

Neben den vielen bedeutsamen Nachrichten politischen und milijärischen Charakters, welche die letzten Tage uns gebracht haben, könnte leicht eine Meldung übersehen werden, bte. so klein sie ist, es doch verdient, festgehalten und dem Gedächtnis einge­prägt zu werden. Sie sei deshalb hier besonders erwähnt. Nach einer Meldung aus Paris hat nämlich die Abgeordnetenkanmier dieser Tage bei der Abstimmung üb-r die Nachtragskredite für 1915 beschlossen, einen Abstrich von 1OOO0O Tranken au machen.

Halle, 11. Dezember. In Ofendorf lieferte ein Zigeuner feine goldene Uhrkette, die aus zehn Zwanzig- markstücken bestand, bei der Behörde ab mit der Be­stimmung, daß die Goldstücke der Reichsbank über- wiesen werden sollten.

Fulda, 12. Dezember. Festgenommen wurde hier die Frau, die im Evangelischen Gemeindehaus zu Weimar ein Sparkassenbuch über 2000 Mark gestohlen hatte und dort als barmherzige Schwester auftrat.

Hanau, 12. Dez. Ein bedauerliches Unglück, her- vorgerufen durch leichtfertiges ^Urngehen eines Schul- knaben mit einem geladenen Flobertgewehr, hat sich in einem Gartenhause der Frankfurterstraße zuge­tragen. Der dreizehnjährige Schulknabe Löschengruber legte im Scherz auf seinen vierjährigen Neffen Justus Krtck an, das Gewehr ging los und die Kugel traf den Krick in den Hals, der sofort eine Leiche war.

Hanau, 10. Dez. Heute morgen gegen 8 Uhr er­eignete sich in der Wohnung der den Dachstock des Hauses Hahnenstraße 3 bewohnenden Ehefrau Marie Rauhe eine folgenschwere Gasexplosion, durch die im Innern der Wohnung ein Brand ausbrach, der Dach und Wände des Hauses erheblich beschädigte. Leider hat die Explosion auch ein Menschenleben gefordert. Das 3jährige Töchterchen Martha der Wohnungsin- Haberin fand durch das Einatmen des ausströmenden Gases seinen Tod. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Frau Rauhe und drei weitere ihrer Kinder im Alter von 4, 5 und 7 Jahren wurden ebenfalls ohne Bewußtsein aufgefunden undin dasLandkranken- Haus verbracht, wo sie noch bewußtlos darniederliegen Der Brand konnte durch Hausbewohner gelöscht wer­den. Woraus der Unglücksfall zurückzuführen ist, darüber sind die polizeilchen Ermittelungen im Gange.

Hanau, 12. Dezember. Das aktive Bataillon H/88 bleibt hier. Kürzlich hatte in der hiesigen Be­völkerung, namentlich in gewerblichen Kreisen die Nachricht starke Beunruhigung hervorgerufen, es be­stehe die Absicht, das 2. Bataillon des Jufanterie- Regiments Nr. 88 von Hanan wegzunehmen, und zwar voraussichtlich dauernd. Diese Annahme ist erfreulicherweise unrichtig. Das uns so lieb ge­wordene aktive Bataillon unserer Achtundachtziger bleibt Hanau also erhalten!

Frankfurt a. M., 13. Dezember. Ein Falsch­münzer ist hier verhaftet worden. In Frankfurt und auch in anderen Städten tauchten seit einiger Zeit falsche Fünfmarkstücke auf, die so gut gemacht waren, daß man sie mit echten leicht verwechseln konnte. Jetzt ist es der Frankfurter Kriminalpolizei gelungen, den Ursprung dieser Falschstücke zu ermitteln und ihren Hersteller festzunehmen. Es handelt sich um einen 24 Jahre alten, in Zürich geborenen Kaufmann Albert Lötscher, der in Frankfurt eine feste Wohnung hatte. In dieser Wohnung fand man eine gut ein­gerichtete Falschmünzerwerkstatt mit allem Zubehör und auch noch eine Anzahl fertiger Falschstücke.

:/aa)i erwa aus QparyamKerrsrnrKTrnrien. pnrooi mit oer ausge­sprochenen Absicht, die Regierung dadurch aufzuforderen, die deutschen Kriegsgefangenen in Frankreich einer vollkommen glei­chen Behandlung, wie die der französischen Kriegsgefangenen zu unterwerfen. Die Grundlage dieses bemonftratroen Entschlusses bildete demnach die Annahme, die französischen Kriegsgefangenen würden bei uns schlechter behandelt, als die Deutschen in Frank­reich, der Zweck des Beschlusses ist eine Behandlung der letzteren zu erzielen, die eine Verschlechterung gegenüber der jetzigen dar­stellen würde.

Man muß die eidlichen Aussagen durchaus glaubwürdiger Zeugen über die grausame Behandlung kennen, die deutsche Krie«sgesangene in Frankreich haben erdulden müssen, um das ganze Maß gehässiger Schamlosigkeit und schamloser Ge­hässigkeit auszumessen, da sich in diesem Beschlusse der französischen Volksvertretung kundgibt. Alan muß von den zahlreichen Fällen wissen, in welchen deutsche Soldaten die das Unglück hatten, ver­wundet in die Hände der Franzosen zu fallen, durch das absichtliche Unterbleiben jeglicher ärztlicher Behandlung und Pflege, oder durch Hunger und Durst zu Grunde gingen, und von den kaum minder zahlreichen Fällen, in welchen solche armen Wehrlosen durch Mißhandlungen umgebracht worden sind, ohne daß von den französischen Militärbehörden irgendwie eingeschritten worden wäre, um die unmenschliche Gesinnung ganz zu erkennen, die sich gegen die deutschen Kriegsgefangenen im französischen Parlament breit macht. Wann und wo hat man deutschen Soldaten etwas Aehnliches französischen Kriegsgefangenen gegenüber nachzuweisen vermocht? lind wenn man einwendet, der in Rede stehende Be- schluß der französischen Abgeordnetenkammer beziehe sich nur aus die Kriegsgefangenenlager, sind denn die unwürdigen Zustände gänzlich vergessen, die von neutraler Seite für viele Kriegsge­fangenenlager in Frankreich festgestellt wurden, die Fälle von Zwangsarbeit, der deutsche Soldaten in der glühenden Sonne Algeriens unterworfen wurden, die Baracken, die in Fieber ge­schwängerten Sumpfgegenden für deutsche Kriegsgefangene ange­legt waren und deren Räumung erst mit Hilfe neutraler Ein­wirkung erzwungen werden mußte? Wenn es heute in den fran< zösischen Gefangenlagern etwas besser ausfieht wie früher, so hat das feinen Grund im Wesentlichen nur in dem Umstände, daß Deutschland mit Vergeltungsmaßnahmen drohte und von solchen eine vielfache Zahl von französischen Kriegsgefangenen in Deutsch- land betroffen worden wäre.

Ueber die Behandlung der französischen Kriegsgefangenen bei uns liegen so viel rühmliche Zeugnisse von neutraler Seite und von Seiten der Gefangenen selbst vor, daß die Verleumdungen unserer Feinde dagegen nicht aufkommen können. Der Beschluß der französischen Kammer ist nur ein Zeugnis jenes Haffes gegen uns. der um io treffender wird, je ohnmächtiger er sich erweist