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Vier serbische Stellungen bei

Dasbeherzte" Ztalien.

> Mon unserm Berliner Mitarbeiter.)

Italien beginnt auf einmal in Mut zu machen. Es hat sich in eine Heldenpose geworfen, die man den Leut­chen nach alledem, was sie bisher geleistet haben, garnicht zugetraut hätte. Wenn man nach Grund und Ursache forschen möchte, dann drängt sich der Gedanke auf, daß das englische Schule ist, und demnach wäre der Besuch Lord Kitcheners in Rom nicht ganz zwecklos gewesen. Dann auch ringt sich die ohnmächtige Wut wegen der Vernichtung derAncona" durch, und da man weiter nichts ausrichten kann, tut man's eben mit dem Ntaul- heldentum. Wir sind es von unseren Feinden gewöhnt, daß sie allesamt den Mund gehörig vollnehmen und da kommt es auf einen mehr oder weniger schließlich nicht an. Die neuesteHeldentat" der Italiener beileibe nicht an der Jsonzofront, das wollen wir gleich voraus­schicken ist die, daß man dem Abkommen der Vier­verbandsmächte, keinen Sonderfrieden zu schließen, bei­getreten ist. Wie diese Erklärung in London, Paris und Petersburg auf gefaßt worden ist, darüber fehlen bis zur Stunde noch die Nachrichten. Auch wir können die­ser italienischen Entschließung nur beipflichten, schon aus dem Grunde, weil wir einen Sonderfrieden dieser wet­terwendischenVerbündeten" garnicht brauchen. Unsere Sache steht bei Gott, und weiterhin halten wir uns an das Wort unseres Kaisers, das er dieser Tage au seine braven Schlesier in einer russischen Garnison richtete und in dem er sagte, haß wir im Graben aushalten werden, um den Feind mit blutigen Köpfen heimzuschicken, bis er vor uns auf den Knien liegt, was vielleicht und hoffent­lich in kürzester Zeit geschieht . . .

Das sind Fanfarenstöße, die jedes deutsche Herz höher schlagen lassen und ganz anders klingen als dies jammervolle Gewinsel, daß man willens ist, keinen Sonderfrieden zu schließen. Doch bahbeherzte" Italien ist noch weiter gegangen und hat seinen großen Mut auch noch durch andereTaten" bewiesen. Die italienische Regierung ist jetzt bereit, ihre Flotte mit der der anderen Vierverbandsmächte in Tätigkeit treten zu lassen und will auch eine kleinere Truppenabteilung an den Bal- kanoperativnen teilnehmen lassen. Die Landtrupven sollen dein französischen Kvnunandv unterstehen und die Flotte wohl, was aber nicht gesagt wird, dem englischen. Italien hat dafür von seinen Freunden neue Zugeständ- niß'c auf finanziellem Gebiet erhalten. Also da liegt der Hase im Pfeffer! Die italienischen Finanzen sind völlig zerrüttet. Die Staatskassen sind leer, das Volk ausqe- povert und nur um einigermaßen weiterwursteln zu können, hat man sich zu dem schweren Schritt entschlossen, den man jetzt auszuführen erklärt hat. Die Engländer waren wieder einmal Meister in ihrem bekannten grau- famen Spiel, den, der sich ihnen ausgeliefert hat, zappeln zu lassen, denn das ist ein probater englischer Trick, Uc Geldquellen nur in homöopatischen Dosen fließen zn lassen, und wenn der Hahn von Neuem geöffnet werden soll, muß der englische Geldgeber vorher die Zugeständ­nisse seines Schuldners in der Tasche haben. Das war für Italien eine bittere Pille, deren unangenehmer Nach­geschmack aus Jahrzehnte im Munde bleiben wird und deren Folgen sich vielleicht nach Jahrhunderten noch be­merkbar machen werden. Mit knirschenden Zähnen wer­den die italienischen Staatsmänner die betreffenden Schriftstücke unterzeichnet haben und jeder wird während dieses so überaus verantroorhtnghvollen Schrittes ins- geheim geschworen haben, daß, solange sich die Erde um die Sonne drehen wird, zwischen England und Italien kein Pack mehr abgeschlossen wird.

Jetzt ist es zu spät. Die Würfel sind gefallen und Italien hät sich seinen Freunden mit Haut und Haaren ausgeliefert. Das dräuende Gespenst der Revolution ist um einen bedenklichen Schritt näßergerürft und eine große verlorene Schlacht auf dein Balkan wird den Fnn- ken unter der glimmenden Asche zu lodernden Flammen aufflackern lassen.

£ Bericht des türkischen Hauptquartiers. *

Konstantinopel, 22. November. (WTB.) Das Haupt­quartier teilt mit: An der Dardanellenfront aussetzen- des Artilleriefener und Bombenkämpfe. Bei Auasorta zerstörte eine unserer Patrouillen auf dem rechten Flügel W>ützengräben, die der Feind neuerdings anzulegen versuchte, und erbeutete 500 Sandsäcke und Draht. Unser Geschützfener vertrieb feindliche Transportschisse, die sich der Küste von Ari Burnu zu nähern versuch, en. Am 31. Novernber, morgens, verjagte unsere Artillerie ein feindliches Torpedoboot, das in die Meererme einfahren wollte. An der Kaukasusfront nichts von Bedeutung außer Scharmützeln zwischen den Patrouillen. Sonst ist nichts zu melden.

Ein Patromllenritt.

8)

Novelle von O. Elfte r.

(Nachdruck verboten.)

Im Nu saßen die Husaren im Sattel.

Wir müssen ben Weg zurück, den wir gesammelt sind", sprach Bruno hastig.Er führt nach Zabern, von dort aus können wir unsere Vorposten erreichen."

Aber es war zu spät.

Die französischen Jäger bogen schon ins Dorf ein mrd stürmten unter lautem Geschrei auf die Husaren los. Ihre weißen Mäntel flatterten im Abeudwinde; die kleinen Berberpferde griffen tüchtig aus; die Reiter schwangen die Säbel, ihre Augen blitzten in wilder Kampfeswut. Fünffach so stark wie das Häuflein Hu­saren warm sie.

Wir müssen mrs öurxhschlagen!" rief Bruno sei­nen Husaren zu.Vorwärts marsch marsch!"

Mit Hurra stürzten sich die Husaren dem Feinde entgegen, ein wildes Handgemenge entspann sich. Hier und da stürzte ein Pferd, um gleich wieder emporzu- springen und im rasenden Galopp öavonzustürnren. Schüsse knallten! Verrat! Die Husaren wurden im Rücken von den herbeieilendm Einwohnern angegriffen. Sie waren verloren!

Mehrere Husarm lagen schwerverwundet oder tot am Boden. Andere ergaben sich der Uebermacht als Ge-

fttttg^tte.

Nur wenigen gelang es, sich durchzuschlagen. Sie wurden von den Jägern verfolgt, niedergeschoffen oder

zu Gefangenen gemacht.

Bruno war es ebenfalls gelungen, sich durchzu- schlagm. Sein vortreffliches Pferd brächte ihn dann bald aus dem Bereich der französischen Gewehre.

In wilder Flucht sprengte er dann einen Weg mt- tmfcter tief in ben Wald zu führen schien.

_ Räch einer WM» Nett er an, um sich zu

Mt urteilt leren.

Aus dem großen Hauptquartier

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Großes Hauptquartier. 22. Novenrber 1915. (Amt­lich. WTB.) Eingegangen 2,00 Uhr nachmittags.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Keine wesentlichen Ereignisse.

Die feindliche Artillerie zeigte lebhafte Tätigkeit in der Champagne, zwischen Maas und Mosel und östlich von Luneville.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Ein schwacher russischer Vorstoß gegen den Kirchhof von Jlluxt nordwestlich von Dünabnrg wurde av- gewiesen.

Sonst ist die Lage unverändert.

Balkankriegsschauplatz. *

Bei Socanica (int Jvar-Tale) wurden serbische Nachhuten zurückgeworfen. Der »lustritt in das Lab-Tal ist beiderseits von Pudojevo erzwungen. Gestern wurden über28VVGefangenegemachl, 6 Geschütze, 4 Maschinengewehre und zahlreiches Kriegs­gerät erbeutet.

Im Arsenal von Novibasar fielen 50 große Mörser und acht Geschütze älterer Fertigung in unsere Hand.

Oberste Heeresleitung.

Wien, 22. November. (WTB.) Amtlich wird ver- lautbart:

Russischer Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Die Italiener feßten den Angriff auf den ganzen Görzer Brückenkopf ebenso hartnäckig wie erfolg­los fort. Besonders erbittert war der Kampf im Ab­schnitt von Oslavija, wo die bewährte Dalmatiner Land­wehr, unterstützt durch das tapfere Krajner Infanterie- Regiment Nr 17, den vorgestern noch in Feiudeshand gebliebenen Teil unserer Stellung vollständig zurück- eroberte.

Der Südteil der Podgora wurde fünfmal angegrif­fen; die verzweifelten Vorstöße der Italiener brachen jedoch teils int Feuer, teils in Handgranatenkämpfen zu­sammen.

Im Abschnitte der Hochfläche von Doberdo waren die Anstrengungen des Feindes hauptsächlich gegen den Raum von San Martina gerichtet. Nach starker Artil­lerievorbereitung vermochten die Italiener hier in un­sere Kampffront einzudringen; ein nächtlicher Gegen­angriff brächte aber das Verlorene bis auf ein klei­nes, vorspringendes Grabenstück wieder in unseren Besitz.

Nördlich des Brückenkopfes von Görz überschritten schwächere feindliche Kräfte südlich Zagora den Jsonzo. Abends war aber das linke Flußufer von diesen Ita­lienern wieder gesäubert.

An der Tiroler Front hat es der Gegner in letzter Zeit auf den Col di Lana besonders abgesehen, wohl um seinen zahlreichen Veröffentlichungen über Erfolge in diesem Gebiete gerecht zu werden. Das italienische schwere Geschützfener war hier gestern heftiger denn je; drei Angriffe auf die Bergspitze wurden abgewiesen.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Die im Gebiete von Cajnice kämpfenden k. u. k. Truppen warfen die Montenegriner aus ihren Stel- lungen am Nordhange des Golesberges. Auch östlich von Gorezde sind Gefechte im Gange.

Eine österreichisch-ungarische Gruppe ans Nova Ba- ros nähert sich Prijepolja.

In N o v i p a z a r erbeutete die Armee des Gene- xals von Koevetz 50 Mörser, 8 Feldgeschütze, 4 Millio­nen Gewehrpatronen und viel Kriegsgerät. Der nord­östlich der Stadt verbliebene Feind wurde von deutsche« Truppen vertrieben, in deren Hand er 300 Gefangene zurückließ.

Das Blut rieselte ihm über die Wangen; die Stirn hatte ein feindlicher Säbel getroffen.

Er wischte sich das Blut ab und band sein Taschen­tuch um die Stirn.

Dann sah er sich um.

Wo war er?

Er hatte geglaubt, den Weg am Kanal entlang zu verfolgen, aber er mußte einen anderen Pfad eingeschla­gen haben, denn so sehr er sich auch anstrengte, er konnte den .Kanal oder die Eisenbahn nicht erblicken.

Zu beiden Seiten des Weges, der auf der Sohle eines ttefeingeschnittenen Tales entlauglief, erhoben sich hohe und finstere Berge, mit dichtem Walde bedeckt.

Tiefe Dämmerung umhüllte ihn; in wenigen Mi­nuten mußte diese sich in finstere vtachi verwandelt haben.

Was sollte er beginnen?

Zuriickreiten, um den rechten Weg zu finden? er wäre dann sicherlich in die Hände der Feinde gefallen. Er mußte sehen, ein Dorf zu erreichen, um sich hier mit Hilfe seiner Karte zu orientieren.

Der Weg, auf dem er sich hielt, war vortrefflich; er mußte zu einer Ortschaft führen, er war zu gut für einen einfachen Waldweg.

Es blieb ihm nichts weiter übrig, als den Weg zu verfolgen, und zu sehen, wohin ihn derselbe brächte.

Langsam ritt er weiter. Plötzlich fühlte er sein Pferd unter sich zUtern. Mehrumls stieß es mit dem Border­fuß an und ließ den Kopf sinken.

Was hast du, Douglas?" fragte Bruno besorgt und klopfte liebkosend den Hals des Pferdes. Als er seine Hand zurückzog, bemerkte er Blut an derselben.

Erschreckt beugte er sich nieber. Kein Zweifel, der Fuchs hatte am Halse eine tiefe Wunde erhalten.

Halt aus, mein braves Tier, halt aus!" sprach Bruno austmmternb, mit seinem Tuche das Blut des Werbes ftillend.

erstürmt

Die int Jbartale vordringende österreichisch-ungari-

De Kolonne e r st tt r m t e gestern tagsüber 20 Kilometer nördlich Mitrovitza drei hintereinanderliegende serbische Stellungen. In der Dunkelheit bemächtigte sie sich durch Neberfall noch einer vierten, wobei 200 Gefangene eins gebracht und 6 Geschütze, 4 Maschinengewehre, eine Munitionskolonne und zahlreiche Pferde erbeutet wur­den.

Die Armee des Generals von Gallwitz nahm in erfolgreichen Kämpfen südlich des Prepolac - Sattels 1800 Serben gefangen.

Oestlich und südöstlich von P r i st i « a gewinnt der Angriff der ersten bulgarischen Armee trotz zähesten Wi­derstandes stetig an Raum.

Der Stellvertreter des Chefs des Geueralstabes. v. H o e f e r, Feldmarschallentnant.

Die Einstellung der russischen Offensive in Wolhynien.

$^ Kopenhagen, 23. November. (T. II.) DasEcho de Paris" erfährt derTgl. Rdsch." zufolge aus Peters­burg: Die russischen Militärkreise geben als Grund für die plötzliche Einstellung der Offensivbewegung in Gali- zien und Wolhynien an, daß es erforderlich sei, wegen der unsicheren Haltung Rumäniens schleunigst 200 000 Mann in Bessarabien zusammenzuziehen.

* » *

x Zürich, 23. November. (T. U.)Jdea Natio­nale" berichtet nach derBoss. Ztg.", daß an der nächsten Vierverbandskonferenz in Paris im Auftrage der tia* lienischeu Regierung der italienische Botschafter in Pa­ris Tittoni mit zwei hohen militärischen Persönlichkeiten teilnehmen wird.

Das entschlossene Griechenland.

Laut derKöln. Zeitung" berichtet man, nach einer Meldung der TurinerStampa" aus Athen, in Grie­chenland den Abbruch der diplomatische» Beziehungen zwischen Athen nnd dem Vierverband als bevorstehend. DasEcho de Paris" berichtet aus Athen: Die Antwort der englischen Gesandtschaft sei in Athen mit offensicht­licher Gleichgültigkeit ausgenommen worden.

In einem Berliner Telegramm derKöln. Ztg." wird erklärt, daß man in Griechenland durchaus nicht in den Zustand wirklichen Zitterns gelangt ist, wie ihn der Vierverband hinzustellen sich bemüht, sondern daß man die weitere Entwicklung ruhig abwartet im Be­wußtsein, daß Griechenland nicht verhindert werden kann, weiterhin die Politik zu machen, die seinem wohl- verstandenen Interesse entspricht.

Griechische Erklärung in Paris und London.

»e^ Scheveningen, 23. November. (T. U.) Die Ge­sandten Griechenlands in Paris und London gaben nach derDtsch. Tgztg." die Erklärung ab: Die Athener Re­gierung werde nach wie vor die Ausschiffung der En- tentetruppen in Saloniki in keiner Weise belästigen, könne jedoch den Uebertritt bewaffneter Serben nach Griechenland nicht zulassen. Somit bleibt das Ulti­matum der Entente wirkungslos. Man glaubt nicht, daß die Entente außer der Blockade andere Gewaltmittel anwenden wird.

Mit den in Saloniki gelandeten Truppen drohend auszutreten, wird der Entente kaum ratsam erscheinen, denn das Zahlenverhältnis dieser Truppen zu der grie^ chischen Heeresmacht kann keineswegs dazu eruruntE- sondern dürfte im Gegenteil den Vierverband zur Vor­sicht mahnen. Die auf griechischem Boden stehenden fremden Truppen sind, wie die Dinge liegen, eher ein Pfand, als ein Schreckmittel für das Volk des Königs Konstantin.

Der Vierverband will Saloniki behalten.

Aus Saloniki wird derFrankfurter Zeitung" gemeldet: Alle Anzeichen sprechen dafür, daß die En­tente bald die Besetzung von Saloniki aussprechen wird. Eine Reihe englischer und französischer Bahnbeamte sind in Saloniki eingetroffen. Die Entente will die bis­her von den Griechen verwalteten Bahnstrecken Saloniki- Dorian und Saloniki-Gewgheli sowie die Verbindungs­bahn Gewgheli-Dorian in eigene Verwaltung über- nehmen.

Weitere Fortschritte der Bulgaren.

Sofia, 22. November. (WTB.) Amtlicher Bericht vom 18. November: Die Operationen entwickeln sich günstig für uns auf der ganzen Front. Wir haben noch 1200 Mann gefangen genommen. Amtlicher Bericht vom 19. November: Die Offensive geht energisch vor­wärts. Nach erbitterten Kämpfen haben sich unsere Ar­meen Pristina von Norden und von Osten genähert. Wir haben noch 1800 Mann gefangen genommen '.nd dazu eine halbe Schwadron Kavallerie.

Nach einiger Zeit schien sich Douglas zu erholen. Er hob den Kopf, folgte dem Schenkeldruck seines Herrn und trabte auf dem weichen Waldwege flott dahin.

Der Wald wich mehr und mehr von den Seiten des Weges zurück. Felder und Wiesen traten an seine Stelle. Der Mond war aufgegangen und übergoß den Weg und die Umgegend mit seinem zitternden Lichte.

Bruno spähte in die Ferne. Es war ihm, als hätte er ein Licht aufblitzen sehen. Und jetzt erschien es wie­der zwischen den Büschen.

Er gab seinem Fuchs die Sporen. Das Pferd stöhnte leise auf und setzte sich in Galopp.

Nach wenigen Minuten sah Bruno ein Gehöft aus der Dämmerung auftauchen. Es lag still und friedlich da. Der Feind konnte es nicht besetzt haben, sonst würde man einen Posten bemerkt haben.

Rasch ritt der junge Offizier auf das Gehöft zu. Da fühlte er rvieder das unheimliche Erbeben durch den Körper seines Pferdes zittern. Das Tier stöhnte schmerzlich auf. Sein Lauf wurde unsicher und schwan­kend.

Vorwärts, vorwärts, Douglas!"

Da ist das Tor, das in das Innere des GehösieS führt! Hunde schlagen an, Lichter fliehen hin und her.

Bruno will aus dem Sattel springen, er fühlt, daß sein Pferd ihn nicht mehr tragen kann da macht das Tier einen letzten verzweifelten Satz, baun bricht es ausstöhnend zusammen, den Reiter aus dem Sattel schleuderud.

Bruno schlägt mit der Stirn gegen den Pfosten dcS . Tores er hört noch das wütende Bellen der Hunde, das Rufen menschlicher Stimmen--er steht dann schwindet ihm das Bewußtsein, besinnungslos sinkt er neben seinem Stoffe nieder.

(Svrtfetzuna folgt.)