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Hersfelder Tageblatt

Amtlicher Anzeiger ^^h für den Kreis Hersfeld

Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 1.50 Mark, durch die Post be- a r zogen 1.60 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei ^El9tE;öE^ Hersfeld. Für die Redaktion verantwortlich Franz Funk in Hersfeld.

ß*«»A«*M*W Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 10 Pfennig, im '

MlBOlull amtlichen Teile 20 Pfennig, Reklamen die Zeile 25 Pfg. Bei Wieder­

holungen wird Rabatt gewährt. Erscheint jeden Werktag nachmittag».

Nr. 366.

Freitag, den 13. November

1915

Amtlicher Teil

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zur

Bekanntmachung zur Einschränkung des Fleisch- und Fettverbranchs vom 28. Oktober 1915 (RGBl. S. 714.)

Die Bestimmungen der Verordnung gelten in der Hauptsache nur für den gewerbsmäßigen Absatz von Fleisch und Fetten. (Ausnahmen s. §§ 2 und 9.) Es wird jedoch erwartet, daß auch die Haushaltungen, soweit nicht Ausnahmen durch Krankheit erforderlich werden, sich den gleichen Beschränkungen freiwillig unterwerfen werden.

Zu § 1.

Die Beschränkungen beziehen sich auf jeden ge­werbsmäßigen Vertrieb von Fleisch, Fleischwaren und Fleischspeisen, also insbesondere auf Fleischer und Gastwirte, auch Pensionate.

Die Ausnahme des Absatz 2 des § 2 findet keine Anwendung auf § 1. Es ist also an den im § 1 ge­nannten Tagen auch die Abgabe von Brot mit Fleisch­belag in gewerbsmäßigen Betrieben verboten.

Wegen der Konsumvereine gilt die besondere Be­stimmung des § 9.

Zu § 2.

Die Beschränkungen des § 2 setzen eine gewerbs­mäßige Verabfolgung der dort genannten Speisen in Gastwirtschaften, Schank- und Speisewirtschaften sowie - in Vereins- und Erfrischungsräumen nicht voraus. Sie gelten auch in Fremdenheimen (Pensionaten) und Speiseanstalten (Kasinos und Kantinen) ohne Rück­sicht auf die Absicht der Gewinnerzielung.

Nach Abs. 2 des § 2 ist die Verabfolgung von kalten Braten anders wie als Brotbelag unzulässig.

Lx-Kriegsmimsker kitchener.

Die Natur hat ihren Winterschlaf angetreten, aber in der Kolitis gibt es keinen Winterschlaf. Gegenwärtig weniger als sonst. So mancher ist auch Hier gestorben, in den feindlichen Lagern fallen die Minister, wie M der Natur das Laub, und die übrig bleiben, recken ihre Arme gen Himmel und rufen: Was tun? Was tun?? Nun ist auch Kitchener als englischer Kriegsminister erledigt! Aber er hat mehr Glück als sein französischer Kollege. Er wird als Oberbefehlshaber nach dem Orient gesandt und damit wird seine Unfähigkeit als Kriegs­minister nicht nur wohlwollend, sondern mit einem Schimmer verklärter Romantik verdeckt.

Lord Herbert Kitchener, Siröar, Bisconnt of Khar- tum, war von jeher ein Glückskind. Sirdar ist ein ägyptischer Titel und wird am besten mit Feldmarschall übersetzt. Visevuut of Khartum übersetzen böse Zungen gerne mit: Schlächter von Khartum. Als blutjunger englischer Leutnant hat er schon in den Reihen der Franzosen im Siebziger Krieg gegen die Teutschen ge- kämpft, und nun da ab stieg sein Stern stetig aufwärts, niemals vom Unglück getrübt oder Fehlscylägeu um­schattet. Wo er auch hinkam, überall schüttete eine gütige Fee das Glück mit noCen Händen über ihm aus. In Indien dämpfte er die Ausstände mit blutiger Faust, im Sudan trieb er die Mahdisten in Hellen Scharen vor die englischen Maschinengewehre, sodaß binnen 3 Ta­gen 10 000 zerfetzte schwarze Menschenleiber den arabischen Wüstensand deckten, und in Südafrika liest er die Frauen und Kinder der fämvfenhen Buren verhungern und zün­dete ihnen ihre Hütten über den Köpfen an, um ihre kämpfenden Männer und Söhne auf die Knie zu zwingen.

Unter den modernen Heerführern ist er bestimmt der rücksichtsloseste, den in seinem Handeln je die Sonne dreier Erdteile beschienen hat. Wie gesagt, ihm ist das Glück in die Wiege gelegt worden. Das Glück . . . im Kampf mit wilden nnö halbwilden Völkerschaften! Denn der einzige Feldzug, in dem Kitchener in Europa gegen einen ebenbürtigen Feind mitgekämpft hat, hat seine Partei verloren. Und bald wird es sich entscheiden: Ist Lord Kitchener ein moderner Heerführer, seines Namens und der Denkmäler würdig, die man ihm schon bei Lebzeiten gesetzt hat, oder ist er ein kriegerischer Schar­latan, der das Blut asiatischer und afrikanischer Völker­schaften in Strömen fließen ließ, da diese mit Speer und Lanze gegen die wohlansqerüsteten englischen Söldlinge sümpften? So sehr es wider alle Gepflogenheiten un­serer Feinde verheimlicht wird, liegt es auf der Hand, daß Lord Kitchener nach dem Orient reist, um den Ober­befehl über die feindlichen Truppen sowohl auf dem Balkan, als auch auf Gallipoli und vvraussichuich in Aegypten zu übernehmen. Das englische Pressebureau spricht von einem kurzen Besuch des Lords auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Kurz wird der Besuch wohl sein, das glauben, wir gerne, kurz und bündig. Für ---erbten kommt er zu spät, und das hat der Lord in weiser Voraussicht so eingerichtet. Aber vor Aegypten konnte und durfte er sich mcht drücken. Da muß er zur Stelle sein, und die gemischten Gefühle, die seine ordensgeblähte, sterneugepanzerte Brust durchwogen, lassen sich leicht ausdenken: unzulängliche Truppen, Auf- stand der Eingeborenen und der böse, sieggewohnte Feind.

Lord Kitchener müßte kein echter Soldat sein, wenn e1 sucht das alles vor Augen halten würde. Die letzten Nachrichten lassen uns wissen, daß der englische ^eldmaruhall nur einen Tag in der französischen Haupt- tadt verblieben und dann wieder abgereist ist. Wohin, mrd verichwiegen. Wir nehmen an, daß er sich von Parw nach Marseille gewandt hat, um sich dort em- ntidnnen. Vielleicht aber auch, daß er auf dem Land- »eae vor iemrr Eimchinunü noch sich nach Rom &

Zu 8 8.

Die zuständigen Behörden sind die Ortspolizei- behörden.

Zu 8 9.

Die Vorschriften der Verordnung finden auf Konsumvereine Anwendung, auch wenn ihre Betriebe auf Gewinnerzielung verzichten.

Zu § 10.

Höhere Verwaltungsbehörden im Sinne dieser Verordnung sind die Regierungspräsidenten, in Berlin der Oberpräsident.

Sie werden ermächtigt, an Stelle der in §§ 1 und 2 bezeichneten Tage andere zu bestimmen sowie Aus­nahmen von den Vorschriften in den §§ 1 bis 3 zu gestatten. Andere Tage als die in den §§ 1 und 2 genannten sollen jedoch im allgemeinen nur für Aus­nahmefälle etwa mit Rücksicht auf örtliche Feiertage, Märkte u. dgl. bestimmt werden.

Der Minister für Handel und Gewerbe.

Dr. S y d o w.

Der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

Frhr. v. Schorlemer.

Der Minister des Innern.

v. L v e b e l l.

Hersfeld, den 8. November 1915.

Wird veröffentlicht.

Die Bekanntmachung vom 28. Oktober 1915 ist abgedruckt im Kreisblatt No. 258 vom 3. Nov. 1915. I. 12731. Der Landrat.

J. V.:

Funke, Kreissekretär.

Fortsetzung auf der 4. Seite.

):( Hersfeld, 11. November. (O st p r e u tz e u - Hilfe für den Kreis Pillkallen.) Zur.Durch­führung einer planmäßigen Hilfeleistung für die Provinz Ostpreußen ist auf Anregung des Preußischen

geben wird, um mit Dem König von Italien zukon­ferieren". Dann auch würde es sich sehr gut machen, wenn er einen kleinen Abstecher an die italienische Jsonzofront macht, um seinem Kollegen Cadorna die Hand zu Druden. Man sieht, Derwichtigen Missionen", mit Denen Lord Kitchener betraut wurde, sind viele. Es ist genau so als ob man zum Zahnarzt geht. Man glaubt durch ein längeres Zaudern Die Schmerzen zu lindern und schließlich Den Zahnarzt ganz entbehren zu können.

Die Bedeutung der Schlacht in Südmazedonien.

Ueber Die Entwickelung und Bedeutung Der Schlacht, die in Südmazedonien zwischen den Bulgaren nach der einen Seite und den Franzosen, Engländern und Serben auf der anderen Seite entbrannt ist, wird der KorrespondenzHeer und Politik" geschrieben: Durch die Heranführung stärkerer Truppenmassen über Sa­loniki wächst Die Schlacht in «Udmazedonien zu im­mer größerem Umfange an. Nachdem nun auch Die eng­lischen Hilfstruppen auf dem Kriegsschauplatz zögernd angelangt sind, um DenVortritt" Der französischen Truppen nicht sehr empfindlich zu stören, stehen die Bulgaren hier bereits mit einem verbündeten serbisch- französisch-englischen Heer im Kampfe. Nach Zei- tnngsmeldunqen sollen ungefähr 50 000 Franzosen und nur 20 000 Engländer den Serben §ur Hilfe geeilt sein Daraus geht auch hervor, daß England trotz der großen Worte des AsquithS im Unterhause nicht ernsthaft da­ran denkt, den bedrängten Serben zu Hilfe zu kommen. Es tut alles nur, um Den Schein zu wahren, hat aber nichts dagegen, daß Frankreich sich auch hier für englische Interessen opfert. Die Hauptschlacht hat sich allmählich um Krivolak entwickelt. Es ist dies ein Brückenkopf des Wardar, der südöstlich von Veles in Der Höhe Der bulgarischen Stadt Strumitza gelegen ist. Während hier der linke Flügel Der Verbündeten steyt, befindet sich Der rechte in Dem Hügelland südlich von Strumitza. Schon vor mehreren Tagen hat der linke französische Flügel eine große Schlappe erlitten. Jetzt nach der Ankunft Der englischen Hilfstruppen, Die den rechten Flügel Der Feinde bei Strumitza-Walandowo verstärkt haben, haben die verbündeten Truppen yier eine größere Offensivlätigkeit entwickelt, da sie glaubten, infolge ihrer zahlenmäßigen Ueberlegenheit über die verhältnismäßig schwachen bulgarischen Kräfte ein leich­tes Spiel zu haben. Wie schon so oft in diesem Kriege, hat es sich aber auch hier gezeigt, daß Die zahlenmäßige Ueberlegenheit durchaus nicht mit Der tatsächlichen Ueberlegenheit zu verwechseln ist. Die Bulgaren konn­ten trotz Der heftigen und ungestümen Angriffe der ver­bündeten Truppen nicht nur ihre Stellungen behaupten, sondern es gelang ihnen sogar, den Feind im Gegenan- angrin zu schlagen und zurückzuwerfen. Mit den Fran­zosen kamen Die Bulgaren in den letzten Tagen haupt­sächlich auf der Front Krivolak-Sonitch Glava in Kampf, Der aber auch für Die Bulgaren günstig steht. Hier in Südmazedonien, wo sich für das bulgarische Heer nur ein Nebenkriegsichauplatz befindet, da Die Hauptkämpfe sich weiter nördlich entwickelten, ist eine ähnliche Lage wie auf dem österreichisch-italienischen Kriegsschauplatz zu verzeichnen. Die Bulgaren haben Die Höhenstellun- gen besetzt, auf denen sie das Borrücken der französisch­englischen Hilfstruppen nach dem .Hauptkriegsschauplatz in Mittel-Serbien zu verhindern haben, damit aus dem Hauptkriegsschauplatz, wo die Entscheidung fällt, die Operationen ungestört vor sich geben können. Sie sind hier haben sie wiederum Die Aufgabe unserer West­front während unserer Offensive im Osten Die Rücken­deckung der verbündeten deutschen, österreichisch-ungari­schzu und bu1aarUcb«i Trupp sn. Suse Aufgabe erfüllen

Laudesökonomiekollegiums für jede preußische Land- wirtschastskammer ein sogenannter Patenkreis be­stimmt worden. Als solcher ist der Landwirtschafts- kammer für den Regierungsbezirk Cassel der Kreis Pillkallen überwiesen worden, welcher zu den durch den Russeneinfall am schwersten geschädigten Bezirken gehört. Nach einer Mitteilung des Herrn Landrats in Pillkallen waren im Frühjahr in einem Gebiete, das neun Zehntel des ganzen Kreises umfaßt, überhaupt keine Hanstiere vorhanden. Auf Anregung der Land- wirtschaftskammer sind zunächst 5000 Stück Geflügel gesammelt worden, welche vor kurzem in zwei Transporten nach Pillkallen abgegangen sind. Infolge der großen Entfernung des Kammerbezirks von Ost­preußen ist die Versendung von Tieren nach dort aber sehr erschwert. Der Vorstand der Landwirtschafts­kammer hat daher beschlossen, von weiteren derartigen Lieferungen abzusehen, dagegen eine Geldsammlung in die Wege zu leiten. Aus Mitteln der Landwirt- schaftskammer sind zu diesem Zwecke 5000 Mk. be­willigt worden. Zur Linderung der besonders großen Not im Kreise Pillkallen ist es aber mit dieser Zeichnung allein nicht getan, dazu bedarf es der opferwilligen Mitarbeit weiterer Kreise. Ich richte daher an alle Landwirte, landwirtschaftlichen Vereine und ländlichen Genossenschaften, soweit sie sich nicht schon an deu früheren allgemeinen Sammlungen für Ostpreußen beteiligt oder dtrikt Liebesgaben irgend welcher Art dorthin gesandt haben, die herzliche Bitte, durch Zuweisung von Geldmitteln zu dem Wieder­aufbau des Kreises Pillkallen beitragen zu wollen. Ich bitte die Geldbeträge an die Hauptkasse der Land­wirtschaftskammer in Eassel, Weißenburgstraße 12, auf KontoOstpreußenhilfe" einzuzahlen. Der Em­pfang der Beiträge wird im Amtsblatte der Land- wirtsschaftskammer bestätigt werden.

sie nun bereits fett melieren Wochen mtt großer Tapfen feit und ungewöhnlichem Erfolge. Die verbündeten englisch-französischen Truppen rennen hier mit ohn« mächtiger Wut gegen Die eiserne Schranke des bulaa- rischen Heeres an, Die sie trotz Der großen Reden der französischen und englischen Minister nicht zerbrechen werden. DieHilfe" ist eben nur ein schönes Work, Dem weder Frankreich noch England eine ernsthafte Tat im Sinne einer Entscheidung zu Gunsten Serbiens fol­gen lassen kann. Denn während in den französischen und englischen Parlamenten schöne und tapfere Redens­arten gemacht wurden, eroberten unsere verbündeten Truppen mehrere wichtige Plätze Serbiens und zeig­ten durch die Tat, was Redensarten wert sind. (Z.)

Kraljewo, die serbische Krönungssladl.

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Kraljewo, Die alte Krönungsstädt, Die jetzt von be­sonderem Interesse ist, liegt an Der großen Eisenbahn­linie Ujizo-Cacak-Kruschovac, Die eine Querlinie Hauptlinie Belgrad-Nisch ist. Mit Dem Waffenplatz Kragujevac ist kraljewo durch eine Straße ver­bunden, Die nach Süden im Tale des Jbar- Flusses nach Nowi-Basar führt. Es ist das älteste Serbien, das hier als Kriegsschauplatz t. Frage kommt, und das besonders durch Die altserbische Krönungsstadt Kraljewo für jeden Serben geweihtes Land bedeutet. Hier war auch im September 1904 Kö­nig Peter, um sich Die Weihe für sein zukünftige" Königstum zu holen. 11 Jahre später muß er hier de siegreich vordringenden Feind sehen. Kraljewo hat nur zwei größere Gebäude: die Kaserne, in der damals Die Kaderschwadron des vierten Reiterregiments Zar Ste­phan Duschan garnisonierte, und die einstöckige land- ivirtschastliche Schule. Hier sollte, wie ein Teilnehmer der Festlichkeit in derOesterreichischen Volkszeitung" berichtet, das Königsbankett ftattfiuDen. Frühmm-gens fand in Zica Die Salbung statt. Denn noch vor Einbruch der Dännnernng wollte der König in Dem fernen Klo­ster Studenica sein. Im vollen Krönungsornat schritt er durch das halbverfallene Kirchentor. Drei Offiziere trugen Die Schleppe des Krünungsmantels. Der für die­sen Zweck ein lästiges Gewicht hatte. Der König war arm. Die Fütterung des Krönungsmantels wurde ei­nem kleinen Wiener Kürschner auf Der Stubenbastei mit Katzenfellen statt mit leichtem Hermelin ausgetreten. Auch Die Bronzekrone war mit ihren großen roten, blauen und grünen Glasflüssen als Edelsteinimilation zu schwer geraten. Unter der Schwere des Mantels unD dem Druck Der Krone litt König Peter sichtlich während Der langen Salbungszermonie vor Dem Hochaltar. Er machte die verschiedensten Anstrengungen, sich seine Bürde zu erleichtern. Plötzlich riß durch seine Bewegun­gen Die über den Königsmantel gelegte goldene Kolane des Ordens des heiligen Lazars, den nur Der König und der Thronfolger in Serbien tragen dürfen. Die goldene Kette mit Dem Orden waren die einzigen echten Jn- figuieu des Krönnngsornats König Peters. Sie stamm­ten aus dem Nachlaß der Obrenovies. Klirrend fielen die zerrissenen Kettenglieder auf das Steinpflaster. Der aberglänbische Peter Karageorgeviee entfärbt sich. In diesem Augenblick salbte ihn Der Metropolit Joseph mit dem heiligen Oel. Das Kirchlein Zica liegt eine schwache Wegstunde von Der Stadt Kraljewo. Ein stark gelichte­ter, viel hundertjähriger Eichenbestand trennte die Stadt von der Kirche, Die auf einem sanften Wieseuhange er­baut ist, der sich gegen den in die serbische Morava er- gletzenden Jbar - - -..... erste Bischofssitz schwunden. Bin

gießenden Jbar böscht. Das Klostergebäude, einst der erste Bischofssitz in Serbien, ist in Zica längst ver- ichwunden. Von dem Städtchen, das dort bestanden soll, ist nur der Name, Zica, noch vorhanden, und das Kirchlein im byzantinischen Spätstil als Halbruine. Aus den gesprungenen Steinfliesen des Ehvres wächst dichtes Moos......

haben soll, ist nur