hersselder Tageblatt
Amtlicher Anzeiger ^^ für den Kreis Hersfeld
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zogen 1.60 Mark, Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei MtSluOtl Hersfeld. Für die Redaktion verantwortlich Franz Funk in Hersfeld. 7 '
n • j « n Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 10 Pfennig, im
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holungen wird Rabatt gewährt. Erscheint jeden Werktag nachmittags.
Nr. 193.
Donnerstag, den 19. August
1915
Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
Der durch Bundesratsbeschluß vom 23. Juli d. Js. errichteten Neichsfuttermittelstelle gehen zahlreiche Anträge von Tierhaltern auf Zuweisung von Futtermitteln, ferner auch Anfragen und Angebote wegen Lieferung von Futtermitteln und dergleichen zu. Derartigen Anträgen und Angeboten vermag die Reichsfuttermittelstelle in keinem Falle Folge zu geben. Sie ist kein Geschäftsunternehmen, sondern eine Behörde, der die Durchführung der Bundesratsverordnungen über den Verkehr mit Gerste, Hafer, Kraftfuttermitteln und zuckerhaltigen Futtermitteln obliegt. Sie hat daher weder Futtermittel im Besitz, noch kauft oder verkauft sie solche. Sie bedarf auch keiner Lagerräume, keiner Kommissionäre oder Agenten. Eine Zuweisung von Futtermitteln kann durch sie außer an die Heeres- und Marineverwaltung nur an Kommunalverbände und an die in den Bundesratsverordnungen oder vom Herrn Reichskanzler besonders bestimmten Stellen erfolgen. Anträge auf Zuweisung von Futtermitteln sind ausschließlich an die zuständigen Kommunalverbände (Kreisausschuß, Magistrat, Amtshauptmann usw.) zu richten.
Berlin, den 7. August 1915.
Neichsfuttermittelstelle. gez. Scharmer. * * * Hersfeld, den 10. August 1915.
Wird veröffentlicht.
1. 9543. Der Landrat.
3. V.:
v. Hedemann, Reg.-Assessor.
Hersfeld, den 12. August 1915.
Die in meiner Verfügung vom 17. Juni ds. Js. — 1. 7801 — Kreisblatt Nr. 146 vom 25. Juni 1915 enthaltene Anordnung des stellvertretenden Generalkommandos XI. Armeekorps betreffend die mißbräuchliche Ausnutzung des Wohltätigkeitssinnes der Bevölkerung durch die Herstellung und den Vertrieb von Postkarten zum Besten der Kriegswohlfahrtspflege ist infolge der Bekanntmachung des Bundesrats über die Regelung der Kriegswohlfahrtspflege vom 22. Juli ds. Js. — veröffentlicht im Kreisblatt Nr. 184 vom 8. August 1915 — außer Kraft gesetzt worden. I. 9557. Der Landrat.
V.:
v. Hedemann, Reg.-Assessor.
Hersfeld, den 14. August 1915.
Nachstehend veröffentliche ich die Namen der Personen im Kreise Hersfeld, die als Trunkenbold er-
klärt sind:
Die Wirte haben hiernach ein Verzeichnis der Trunkenbolde anzulegen und die vorkommenden Veränderungen, die stets im Kreisblatt bekannt gemacht werden, zu notieren.
Zugleichnehme ichBeranlassung die Bestimmungen der Polizeiverordnung vom 9. Dezember 1902 — Regierungsamtsblatt Seite 400 — in Erinnerung zu bringen und mache den Wirten deren Beachtung zur besonderen Pflicht. Jede Uebertretung wird unnach- sichtlich bestraft und hat bei wiederholten Zuwiderhandlungen Konzeffionsentziehung im Gefolge.
Die Königlichen Gendarmerie-Wachtmeister werden mit der Kontrolle der Anordnung beauftragt.
1. Fischer, Hermann, Auszüger, Philippsthal.
2. Hofmann, Heinrich, Waldarbeiter, „
3. Blinnler, Adam, Arbeiter, „
" Erbe, Heinrich, Schmied, Röhrigshos.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Schulz, Maria, Arbeiterin, „ Rosenthal, Heinrich, Schmied, Ransbach.
Bock 2., Heinrich, Schmied und Landwirt, Wehrs
hausen.
Götz, Heinrich, Viehtreiber, Schenklengsfeld.
Rannet, Peter, Arbeiter, Friedewald.
xv. Becker, Heinrich, Schuhmacher, Kirchherm.
10.
11. Schütrumpf, Andreas, Arbeiter, „
12. Krapp, Heinrich, Schuhmacher, Frrelingen.
13. Döring, Elisabeth, Frau, ,,
14. Nennstiel, Friedrich, Tagelöhner, Lengers
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
Köhler, Johs. —»— —,—
Schulz, Elisabeth, Frau —
Schäfer, Martin, Auszüger, Widdershausen Deiseroth, Konrad, Weichensteller a. D.Friedewald Budesheim, Heinrich Friedewald Haas, Elisabeth, Frau —. Rosenthal, Paulus, Auszüger, Ausbach Helwig, Valentin, Schreiner —„— Mohr, Johannes, Invalide, Herfa Bommer, Johs. Arbeiter, Motzfeld Gläser, Eduard, Berginvalide, Unterneurode Herwig, Konrad, Müller, Niederaula.
91rh MovoaretNe. Krau. Heringen.
28. Keh'res, Justus, Tagelöhner, Wippershain.
29. Heenes, Johannes, Maurer, Kathus.
30. Wagner, Barbara Elisabeth, Witwe, Kathus.
31. Fischer, Marie Elisabeth, Frau, „
32. Goßmann, Jean, Friedlos.
33. Fuchs, Heinrich, Biedebach.
Hers seid, den 13. August 1915.
In der letzten Zeit sind mehrfach Anträge auf Bewilligung von Kriegsunterstützung von freu Herren Bürgermeistern des Kreises hier vorgelegt worden, die unbegründet waren, weil es sich um Angehörige von Militärpersonen handelte, die zur Erfüllung ihrer aktiven Militärpflicht in das Heer eingestellt worden sind.
Nach einem Erlaß des Herrn Ministers des Innern vom 28. April ds. Js. können in Zukunft auch die erwerbsfähigen Eltern und Großeltern derjenigen aktiven Mannschaften unterstützt werden, die als einzige Ernährer derselben in Friedenszetten gemäß § 32 2 a der Wehrordnung zurückgestellt worden wären, die aber wegen des Krieges und mit Riicksicht auf § 99, 1 a. a. 0. nicht reklamiert worden sind.
Diese Voraussetzung für die Unterstützungsbe- willigung muß in jedem Einzelfalle von dem Civil- vorsitzenden der Ersatzkommission anerkannt sein. Weitere Voraussetzung ist, daß die betreffenden Mannschaften ihren erwerbsunfähigen Eltern oder Großeltern tatsächlich Unterstützung gewährt haben. Bei der Stellung von Anträgen auf Krtegsunterstütznug in Fällen der vorgedachten Art ist hiernach gleichzeitig neben dem formularmäßigen Unterstützungsantrag der übliche ausgefüllte Reklamationsbogen mit einzureichen, damit dieser dem Civilvorsitzenden der Ersatzkommission zur Prüfung vorgelegt werden kann.
Die Herren Ortsvorstände haben Vorstehendes gegebenenfalls den Beteiligten bekannt zu geben.
Der Vorsitzende des Kreisansschnsses.
I. A. No. 8592. J. V.:
v. Hedemann, Reg.-Assessor.
Bus der Heimat«
* (Heimaturlaub und freie Fahrt für M i l i t ä r p e r s 0 n e n.) Dem Reichstag ist es gelungen, durchzusetzen, daß alle Feldzugsteilnehmer bei Urlaubsfahrten freie Fahrt erhalten. Das Reichsschatzamt war allerdings mit diesem Beschluß erst nicht ganz einverstanden, weil es die betreffenden Reisekosten an die preußische Eisenbahn-Verwaltung abführen muß. Aber dem allgemeinen Wunsche hat es doch nachgegeben. Nun wird sich der Reichstag, so hört die „N. G. C.", mit einem wetteren Kriegswunsche befassen. Es handelt sich diesmal um die höheren Jahrgänge des unausgebildeten Landsturms, die zum Teil in Garnisonen ausgebildet werden, die vorn Heimatsorte der betreffenden Landstürmer wett entfernt liegen. Hier besteht nun der Wunsch, daß diesen Landsturmleuten in der Ausbildungszeit möglichst einmal Heimaturlaub bei freier Fahrt gegeben wird. Einige Eingaben in diesem Sinne liegen dem Reichstag bereits vor. Die Angelegenheit wird zunächst im Reichshaushaltsausschuß behandelt werden.
):( Hersfeld, 18. August. (S a n i t ä t s h u n d e betr.) Zur Beschaffung von Sanitätshnnden und Unterstützung geeigneter Führer des Deutschen Vereins für Sanitätshünde war durch ein hiesiges Komitee auch in den Landgemeinden des Kreises gesammelt worden. Folgende Gemeinden und Gutsbezirke haben nichts gezeichnet: Aua, Beiershausen, Gutsbezirk Bingartes, Dünkelrode, Eitra, Harnrode, Heenes, Herfa, Kleba, Kleinensee, Kohlhausen, Lengers, Mal- komes, Meckbach, Gutsbezirk Meisebach, Niederaula, Obergeis, Petersberg, Reimboldshausen, Notensee, Rohrbach, Solms, Tann und Willingshain. Die übrigen Landgemeinden und Gutsbezirke haben gesammelt und eingesandt: Allendorf 8,10 Mk., Allmers- Hausen 9,70, Mk., Asbach 77,50 Mk., Ausbach 25,00 Mk. Bengendorf 6,55 Mk., Biedebach 20,00 Mk., Conrode 10,50 Mk., Gutsbezirk Eichhof 10,25 Mk., Gutsbezirk Engelbach 16,00 Mk., Friedewald 48,55 M., Friedlos 21,35 Mk., Frielingen 12,00 Mk., Gersdorf 19,30 Mk., Gershausen 13,10 Mk., Gethsemane 8 Mk., Gittersdorf 16,40 Mk., Goßmannsrode 6,00 Mk., Hattenbach 21,00 Mk., Heddersdorf 12,95 Mk., Heimboldshausen 32,15 Mk., Heringen 44,65 Mk., Hillartshausen 10,00 Mk., Hilmes 15,70 Mk., Hilperhausen 19,50 Mk., Holzheim 27,95 Mk., Kalkobes 23,65 Mk., Kathus 26,05 Mk., Kemmerode 11,05 Mk. Kerspenhausen 95 Mk., Kirchheim 28,80 Mk., Kruspis 26,30 Mk., Lampertsfeld 6,00 Mk., Landershausen 20,00 Mk., Lautenhausen 19,35 Mk., Leimbach 14,90 Mk., Mecklar 0,50 Mk, Mengshausen 10 Mk, Motzfeld 18,70 Mk, Niederjossa 39,00 Mk, Oberhaun 23,00 Mk, Oberlengsfeld 26,85 Mk, Gutsbezirk Oberrode 64,95 Mk, Philippsthal 62,00 Mk, Ransbach 32,95 Mk, Reckerode 14,70 Mk, Retlos 18,50 Mk, Röhrigshos mit Nippe 40,50 Mk, Roßbach 2 Mk, Rotterterode 10,50 Mk, Schenklengsfeld 62,90 Mk Schenksolz 8,75 Mk, Steglos 10,40 Mk, Sorga 29,75 Mk, Stäiklös 10,30 Mk, Untergeis 16,50 Mk, Unterbaun 26,85 Mk, Unterneurode 11,95 Mk, Unterweisenborn 20,00 Mk, Wehrshausen 16,20 Mk, Widdershausen 35,00 Mk, Gutsbezirk Wilhelmshof 5,00 Mk, Wölfershäusen 10,00 Mk. und Wüstfeld ISA Mk zusammen also 1428,10 Mk. nach Abzug der Beftell- kosten usw. Allen hochherzigen Spendern sei auch an dieser Stelle besten Dank ausgesprochen, ebenso den Herren Bürgermeistern und Gutsvorstehern für ihre Bemühungen im Interesse unserer für uns im Felde stehenden Brüder!
):( Hersfeld, 17. August. Gestern nachmittag 5 Uhr wurde auf Einladung des Herrn Stadtverordneten- Vorstehers eine Sitzung der Stadtverord- n ete n-Versamml n ng im Rathaussaal abgehalten. Anwesend waren 14 Stadtverordnete; vom Magistrat war Herr Beigeordneter Rentner Earl Schimmelpfe n g erschienen. Die niedrige Zahl der erschienenen Stadtverordneten findet darin ihre Erklärung, daß 5 Stadtverordnete schon seit längerer Zeit zum Kriegsdienst etnaezvgen sind und ein Stadtverordneter inzwischen verstorben ist. Um 5 Uhr eröffnete Herr Stadtverordneten-Vorsteher Becker die Sitzung. Die Jahresrechnung der Kasse des städtischen Gaswerks für 1918/14 ist vom Rechnungsamt geprüft worden. Ebenso hat der von der Stadtverordneten- Versammlnng gewählte Prüfungsausschuß die Rechnung dnrchgesehen und nichts zu erinnern gefunden. Er beantragt die Entlastung des Rechnungsführers, behält sich aber vor, hinsichtlich des EinrichtungSge- schäfts des Gaswerks in der Sitzung der Stadtverordneten besondere Anträge zu stellen. Die Jahresrechnung wurde hierauf von der Stadtverordneten- Versammlung für richtig angenommen und es wurde dem Rechnungssteller Entlastung erteilt. Da der Berichterstatter des Prüsungs-Ausschusses, Herr Stadtverordneter Lorenz M vhr, in der Sitzung nicht anwesend war, konnte eine Debatte über die Anträge des Ausschusses in Betreff der Einrichtnngsaeschäfte des Gaswerks nicht stattfinden; die Beschlußfassung wurde deshalb bis zur nächsten Sitzung vertagt. — Die Jahresrechnung der Kasse des städtischen Wasserwerks für 1913/14 lag ebenfalls zur Feststellung vor. Auch hier haben weder das Rechnungsamt, noch der Prüfnngs-Ausschuß der Stadtverordneten-Bersamm- lung etwas wesentliches zu erinnern gefunden. Die Rechnung wurde deshalb festgestellt und dem Rech- nungssteller Entlastung erteilt. — Zur Zahlung von 25000 Mark Restkaufgeld für das Grundstück der Hersfelder Brunnengesellschast am sogenannten Bettel- bäumchen soll nach dem Beschluß des Magistrats eine Anleihe in gleicher Höhe ausgenommen, mit 4% verzinst und mit ZWo sowie mit den durch den allmäligen Abtrag des Kapitals erspart werdenden Zinsen getilgt werden. Die Stadtverordneten erklärten sich hiermit einverstanden. — Gemäß Artikel 44 der Ausführungs- anweisung zum Einkommensteuergesetz vom 25. Juli 1906 hat im laufenden Jahre die Neuwahl der Mitglieder und Stellvertreter der Einkommensteuer-Bor- einschätzungskommissivn für die Steuerjahre 1916,1917 und 1918 stattzufinden. Die Stadtverordneten-Ber- sammlung wählte zu Mitgliedern die Herren Buch- drnckereibesitzer Wilhelm B ä ch st ä d t, Metzgermeister Ernst H e r d a, Schornsteinfegermeister Eonrad V 0 ck - roth und Rentner Artur R e 6 n; zu Stellvertretern die Herren Rentner Hermann Emil Rößi n g, Rentner Heinrich G e s t n g, Bäckermeister Johannes Hettler und Kupserschmiedemeister Heinrich G e s i n g. — In Betreff des vorliegenden Entwurfs einer neuen Ordnung über den Schlachtzwang innerhalb des Gemeindebezirks der Stadt Hersfeld wurde nach längerer Debatte die Beschlußfassung bis zur nächsten Sitzung ausgesetzt. — Zur Instandsetzung der Gehweganlage längs des Schillerplatzes, vom Bedürfnishäuschen an der Bahnhofstraße bis zur Getsbrücke, sind vom Magistrat 800 Mark bewilligt worden, die in den nächsten Etat eingestellt Wertteil sollen. Die Stadtverordneten genehmigten dies. — Ebenso erklärte die Versammlung sich mit einem Beschluß des Magistrats einverstanden, nach welchem zur Beschaffung von 200 Eubikmeter scharfem Kies und Sand der Betrag von 500 Mk. bewilligt werden soll. — Diese Summe soll ebenfalls in den nächsten Etat eingestellt werden. — Nachdem noch beschlossen worden war, den Magistrat wiederholt um Versetzung eines auf dem Trottoir der unteren Frauen- straße stehenden, den Verkehr beeinträchtigenden Mastes der elektrischen Leitung zu ersuchen, schloß der Vorsitzende um ' -'7 Uhr die Sitzung und die Versammlung trat in eine vertrauliche Beschlußfassung ein.
):( Hersfeld, 18. August. Wieder traf heute vormittag die Nachricht von einer n e u e n g l ü n z e n d e n W a f f e n t a t unserer i m O st e n kämpfenden Truppen ein: Die F e st u n g K 0 w n 0 ist trotz zäher Verteidigung mit stürmender Hand in unseren Besitz gefallen. Allein weit über 400 Geschütze wurden erobert, außerdem noch unübersehbares Kriegsmaterial. Wie wichtig die Festung war, ersieht man an dem zähen Widerstand der Besatzung und der starken artilleristischen Bewaffnung, die ihr die Russen hatten zu teil werden lassen. — Die Freude über diesen neuen herrlichen Erfolg war hier natürlich groß, die meisten Häuser trugen Fahnenschmuck und die Glocken ließen ihr Dankgeläut erschallen.
)3 Hersfeld, 18. Aug. Herr Regierungsbaumeister Müller von hier, z. Zt. Oberleutnant bei der 2. Ers. Abt. Feld-Art. Regts. 20, wurde zum Haupt- m a n n befördert.
-t- Unterhaun, 18. Aug. Herr Lehrer Kohlstädt, Offizier-Stellvertreter im Jnf.-Regt. 167, wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet.
Wettervoraussichten für Donnerstag den 19. August.
Wolkig, trocken, tags etwas wärmer, nachts kühl, nordwestliche Winde.