Sim^rkeite,
Zwei sah ich nach dem Streite, Die trug man in ein Haus. Sie lagen Seit' an Seite Und ruhten röchelnd aus.
Es griff die Hand des einen Zur Hand des andern hin. Dann drückten in das Leinen Sie still das bärt’ge Kinn.
Am Bett der Namensnenner
Zwei Brüdernamen trug;
Rheinische Landwehrmänner;
Gen Rußland ging der Zug —
Kein Stern war durchgedrungen,
Als der Befehl sie traf.
Da rüttelte den Jungen Der Bruder aus dem Schlaf.
Zum Sturm. Nimm deine Waffen.
Tritt an — und eins versprich: Kannst du's allein nicht schaffen, Dann, Kleiner, rufst du mich. —
Landwehr—Sprung auf! EinI Klirren! |
Der Stacheldraht zerhaun!
Und in dem Kugelschwirren ?
Das Würgen und das Graun.^
Und Graben Eins — genommen!t Und Sturm auf Graben Zwei! | Hilf — Gro—her! Klang ver-i: schwömmen f
Von fern ein Hilfeschrei.
Zurück, Mann! Niederbücken!^ Der kroch durch Blut und Mordk Nach vorn und auf dem Rücken) Schleppt er den Bruder fort
Nur einmal stöhnt er bitter Und schlich wie abgehetzt. Da hatt' ein Eisensplitter Auch ihm das Bein zerfetzt.
Zwei Brüder in den Schienen £ Zwei Brüder Hand in Hand. ’ Ich las in ihren Mienen: Wir find doch -- beieinand'. ;
Und müßtet ihr verscheiden: ^
O Mutter, weiß von Haar, ।
Wie bist du zu beneiden, Die solche Treu' gebar.
Im Osten. Rudolf H e r z 0 g in der „Köln. Ztg."
. Das Ende der Ruffenherrfchafl in
Warschau.
Ein recht lebhaftes Bild von den letzten Russen- tslßcn in Warschau entwirft nach der ,,Frkst. Ztg/ der Korrespondent der „Chicago Daily News denn russischen Hauptquartier. Um den 21. Juli herum kam in Moskau ein Zug aus Warschau an, der die Konsuln von England, Frankreich mit) Serbien mit ihren Archiven dorthin brächte. Nur der amerikanische Konsul blieb in Warschau zurück, nachdem er sich vorher große Vorräte an Lebensmitteln gesichert hatte, um bis zuletzt auf seinem Posten zu verharren. Im Zug waren auch der britisch-amerikanische Kaplan und der letzte Nest der englischen Kolonie der polnischen Hauptstadt. Man- cher von ihnen mußte im Viehwagen fahren. Unter den Flüchtlingen waren auch die meisten Oberbeamten der Gerichte mit ihren Archiven und rund 3 Millionen Pfund Sterling Gerichtsgelder,t. Die Reise zwischen den beiden Städten nahm drei Tage in Anspruch, da der Zug auf Umwegen über Bialustok und Wilua fahren mußte, weil die direkte Linie über Brest-Litowsk durch Truppen-
transporte verstopft war.
Am Abend des 15. Juli, einem Donnerstag, kündigten die russischen Behörden an, daß die Räumung der Stadt am Sonntag beginnen würde. In Wahrheit aber setzte sie noch am selben Tage ein. In aller Stille wurden leere Frachtwagen auf Seitengleisen gesammelt, bis Tausende davon znr Verfügung standen. Wahrend 350 000 Bürger (?), darunter fast die Hälfte des Warschauer Ghettos, aus diese Weise nach dem Osten fuhren, kam ungefähr dieselbe Zahl von Bauern tu Scharen ans den benachbarten Gegenden nach Warschau. Fast die ganze Bevölkerung der nördlich und südwestlich der Stadt liegenden Bezirke strömte in einer ununterbrochenen Prozession Tag und Nacht in die Hauptstadt. Ermüdete, staubbedeckte Bauernfamilien mit ihrem Vieh und allerhand beweglicher Habe drängten sich auf den zur Metropole führenden Straßen. In Warschau selbst wurden Zehntausende von Haushaltungen von einem Tag auf den anderen aufgelöst. Hand in Hand mit der Räumung wurde alles, was dem Feind hätte von Netzen sein können, besonders Metallmaschinen, entweder weg- qebracht oder zerstört. Fabriken wurden in fieberhafter Eile entleert und den Fabrikanten unentgeltlicher Abtransport nach dem Osten gewährt, für alles, was sie retten konnten. Tag und Nacht hörte man das regelmäßige Krachen von in die Luft gesprengten Fabrrken, deren Entleerung nicht möglich war. Jedes Bruchstück der so gesprengten Metallteile wurde mit der Eisenbahn nach Rußland gebracht.
Die Warschauer Zeitungen sagten in ihrer letzten ! Ausgabe die Räumung der Stadt an. Ihre Maschinen wurden abmontiert und sortgeschasft. Polizei und Militär untersuchte jede Druckerei und jede Redaktion, nahm die Typen mit sich und sorgte für die Außerstandsetzung der Druckereipressen. Kaum eine Tonne Kupfer blieb in der Stadt. In Warschau wurde in dieser denkwürdigen Woche ununterbrochen gearbeitet. Ueberall in den Postämtern, Banken, Telegraphenämtern, Gerichten und den verschiedenen städtischen Behörden war man eifrig mit dem Aufbruch beschäftigt. Auf den Straßen beweg-
en.
^Mr sich endlose Reihen von Wagen aller TO Wtw laden nach Praga und tiber die verschiedenen Weichsel- brücken. Die Wagen die Millionen von Rubel und Papiergeld oder die unersetzbaren Akten der Gerichte enthielten, konnte man von den armseligen, mit einigen Säcken voll Kartoffel beladenen Wagen der Bauern nur dadurch unterscheiden, daß auf ihnen einige Soldaten saßen. . .
Tag und Nacht entfernten Gruppen von Soldaten in aller Eile einen Kilometer Kupferdraht nach dem anderen von den Telegraphenstangen. Die Portale der Kirchen blieben vollständig offen und die Gotteshäuser waren überfüllt von jammernden und betenden Polen und Russen. Gleichzeitig wurden hochoben in den Türmen die großen Glocken abgenommen, damit sie nicht später Futter für Kruppkanonen würden. Alle Kirchen- glvcken, Archive, Schätze, edelsteinbesetzte Ritualgegenstände, Vorhänge usw. wurden über die Weichsel nach Rußland weggeschafft.
Die Ernte um Warschau wurde zerstört, wo keine Truppen für ihre Sicherung vorhanden waren. Ganze Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht und die Warschauer Vororte mit Schützengräben umgeben. Die Bewohner der Vororte wurden angehalten, sich in die Stadt zurückzuziehen, um keinen Schaden von den geplanten Rückzugsgefechten zu erleiden. Die drei Weichselbrücken, auch die neue Praga-Brücke, die über eine Meile lang ist und 25 Millionen Mark gekostet hat, sind mit Sandsäcken bedeckt und Drähte sind gelegt, um sie in dem Augenblick in die Luft zu sprengen, in dem die Deutschen Warschau betreten.
Ueber Brest-Litowsk hinaus darf kein Zivilist reisen. Die Räumung der Städte zwischen Brest-Litowsk beginnt ebenfalls und es sind kaum 200 000 Menschen (?) zurückgeblieben. Die Nahrungsmittelpreise sind in Mo- natsfrist um das Zehnfache gestiegen. Die öffentliche Wasserleitungsanlage hat aufgehört zu arbeiten, da die Pumpen nach Rußland geschafft worden sind; man be- . fürchtet eine Typhus-Epidemie. Ueber 5000 verwundete ^Soldaten bleiben in den Lazaretten zurück.
y Seit Mittwoch, den 21. Juli ist jedes Fahrzeug über zdie Weichsel herüber geschafft worden, und gleichzeitig fast alle Pferde. Auch einige der städtischen Feuerlösch-
1 Maschinen sind weggeschafft worden. Tausende von ar- * men Leuten wurden täglich über die Weichsel gesetzt,' ■ sie alle strömen ostwärts, da Brot in Warschau nicht ; aufzutreiben war. Papiergeld war in der Stadt fast ' unanbringlich und die meisten Läden waren ge- s schlössen . . .
Italienische Stimmungsbilder.
Das brausende Lied „Eviva Savoya", das die Italiener vor der Kriegserklärung mit der ihnen eigenen lauten Stimme gesungen haben, ist, wie der „Jnf." geschrieben wird, nur zu schnell verhallt. Die Berichte Ca- dornas werden am wenigsten im eigenen Lande geglaubt, und bangend sehen die „lateinischen Schwestern" namentlich aber die Brüder der Entente, wie die Deutschen mit Sturmesgewalt vorwärts dringen. So lange wie es nur irgend geht, werden alle Erfolge, die die „Barbaren" haben, den Italienern verheimlicht, wenn aber die Zeitungen ganz als Nebensächlichkeit aufführen, daß Warichau gefallen ist, oder, daß die Deutschen wieder einen großen Sprung vorwärts gemacht haben, imim bemächtigt sich der Italiener Heulen und Zühneklappern. Kommen die Kranken an, die jetzt schon erfrorene Hände und Füße haben, dann steht man mit Grausen einem etwaigen neuen Winterfeldzug gegenüber und das ständige Wort, das man in allen italienischen Orten vernimmt, sagt aus, daß es keinen neuen Winterfeldzug mehr geben dürfe. „Woher werden wir Kohlen, woher Wolle nehmen?" das fragen sich die italienischen Frauen in banger Verzweiflung.
In den Städten, die sonst von dem Fremden lebten, sind die großen Hotels, ebenso wie die großen Pensionen geschlossen. Die reisenden Engländer, die eine große Liebe zu Italien heucheln, oder sie vielleicht auch haben, meinen, daß dieses Land nun die Verpflichtung habe, vor den Engländern auf den Knieen zu liegen, und ihnen alles für die Hälfte des Preises zu lassen. Wie sehr alle Preise, die die Bewohner einnehmen, gesunken sind, öe- zeugen gerade einige Artikel, die wir sonst als „echt italienisch" auf das Tiefste bewunderten. So brächte wohl jeder Jtalienreisende einen Spitzenkragen oder ein Svitzentnch mit. Es war dies die geklöppelte Spitze aus dem glänzenden italienischen Seidengarn, für die man einen ziemlichen Preis bezahlte. Ein solches Tuch, das man in Friedenszeiten mit 6 bis 8 Lire bezahlte, wird jetzt für 20 Centesimi verkauft und findet kemen Absatz. Nur die Deutschen waren in Italien die eigentlichen Käufer, darüber sind sich jetzt auch die größten Schreier einig. Die Wut der Bauern aber ist ganz besonders groß. Verlangt man von ihnen, daß sie in den Krieg gehen sollen, so weisen sie auf die Weinberge, die unbestellt liegen, und auf die Frauen und Kinder, die ohne die Männer nicht leben wollen und können. Sie
MMMM stMwlflt IsWäMM^lN. 5WSW M? häbW den Krieg ja nicht gewollt,^söll'dieTNegierung ihn Allein führen, wir hassen die DeutscheKKicht, sie brachten uns den Golöstrom in das Land."
Doch diese Meinung nützt ihnen nichts, sie müssen öennvch fort. Um der Einziehung zu entgehen, haben sie ein neues Mittel gefunden. Damit ihnen der Befehi nicht zugestellt werden kann, haben viele Bauern ihre Säufer mit breiten Laufgräben umgeben, über die der utz des Postboten nicht schreiten kann. Sie wissen dann einfach zu berichten, daß der Befehl sie nicht erreicht habe. Andere wiederum haben sich eigenartige Unterstände gebaut, in denen sie freilich eine feindliche Kugel nicht treffen kann, und dort werden sie von den Frauen heimlich verpflegt, dort schlafen sie, dort kann niemand, auch der Karabinieri, sie nicht finden. Sie verbringen einge- kerkert die Tage und die Nächte, aber sie verweilen lieber in dem freiwillig gewählten Grabe, das sich ihnen eines Tages doch noch öffnen wird, als daß sie sich dem Feuer der Oesterreicher aussetzen. Wenn die Zeitungen erscheinen, die berichten, daß der König die Truppen geküßt habe, die ins Feld zogen, so erweckt das gerade bei den natürlich denkenden Bauern den tiefsten Abscheu, den sie nur nicht wagen, laut werden zu lassen. Die Meinung ist jedenfalls, daß der König die Leute lieber nicht küssen und nicht hätte in den Tod hetzen sollen. So steht heute die Kriegsbegeisterung in Italien.
Alles Eisen für Granaten.
In Italien fängt es nach öer „Köln. Ztg." schon an, mit dem Eisen zu hapern, von der Kohle nicht zu spre- chen. Der Leichtsinn, mit dem Italien Den Krieg begonnen hat, zeigt sich auch darin, daß es als Land ohne Kohlen und Eisen nicht vorher seinen Bedarf in diesen unentbehrlichen Rohstoffen für die ganze vermutliche Dauer des Krieges aufgestapelt hat. Aber freilich, wenn es den Krieg nur als einen militärischen Spaziergana auffaßte, brauchte es sich um so prosaische Dinge niün zu kümmern. Aus dem Spaziergang ist ein blutiges „An? der Stelle treten" geworden, das nun fast drei Monate dauert, und damit stürzt das ganze Kartenhaus der italienischen Kriegsführung in sich zusammen. Statt eines kurzen hat es einen langen und schwierigen Krieg gu führen, auf den es sich, wenn es von weitblickenden Staatsmännern und Feldherren geleitet wäre, als auf den ungünstigsten Fall hätte vorbereiten müssen. Und nun gebricht es ihm an den Nötigsten dazu. Kohle und Eisen hat jetzt sein ständiger Lieferant, England, selbst nicht genug. Woher aber sonst nehmen? Es muß also mit Kohle sparen, den Eisenbahnverkehr noch weiter ein- schränken und seine allerdings nicht übereifrige Floi-e noch mehr stilliegen lassen. Und bald wird auch der Fall eintreten, daß es mit dem Eisen, d. h. mit den Granatcu, wird sparen müssen. Denn wenn es auch für eine halbe Milliarde Munition in dem friedliebenden und erzneu- tralen Nordamerika bestellt hat, die Ausführung dieser Bestellung, die auch ihre Schwierigkeiten hat, wird eine Weile dauern,- ferner werden die fried- und profitlieben- öen Yankees die menschenfreundliche Ware nur gegen bares Geld ausliefern, woran in Italien gerade kein Ueberflutz herrscht, und dann ist es wieder noch eine peinvolle Frage, ob sie die Reise über das große Wasser gliickilch vollenden wird, auf der ihr allerlei tückische Gefahren drohen. Und schließlich ist eine halbe Milliarde Granaten in einem modernen Kriege und noch dazu bei der Munitionsverschwendung, die die Italiener treiben, soviel wie ein Tropfen auf einen heißen Stein. Wenn sich also die Italiener auf diesen überseeischen Munitions- ersatz verlassen wollen, können sie bald darauf rechnen, einen umgekehrten Spaziergang antreten zu müssen. Deshalb geht ihr Trachten dahin, im eigenen Lande die Granatenerzeugung möglichst zu steigern. Dazu aber gehört Eisen. Aber wie das beschaffen? Eigene Vorräte hat Italien nur in beschränktem Maße. Die Zufuhr hat so gut wie aufgehört. Da muß denn alles entbehrliche Eisen und Eisengerät requiriert werden. Tatsächlich hat, wie die Wiener „Reichspost" aus Chiasso meldet, in Italien die Aufnahme der Bestände an verarbeitetem Eisen schon begonnen, was große Aufregung in der Bevölkerung hervorruft. Ueberall erscheinen Regierungskommissionen, die alte Kirchen, Klöster, Villen und vor allem die ausgelassenen Friedhöfe in Augenschein nehmen. Alte Kreuze, Gitter, Lampen und dergleichen werden vorgemerkt, um als altes Eisen vom Staate eingezogen zu werden. Den Anfang mit der Einziehung hat man im Erdbebengebiet von Avezzano gemacht, wo italienische Pioniere die eingestürzten Häuser neuerdings auf Eiseniiberreste untersuchten. Darin hat man in einigen Provinzen begonnen, das künstlerisch nicht wertvolle Material von den alten Denkmälern zu entfernen, wobei die Kommissionen entscheiden, was künstlerisch wertvoll ist. Daß aber dabei so viel Rohstoff herauskommen wird, als die Munitionserzeugung in diesem ungeheuren Kriege braucht, werden wohl die italienischen Staatskünstler selbst nicht glauben. Sie werden also nur zu bald auch in dieser Hinsicht erfahren, wie leichtsinnig sie handelten, als sie ihr Land auf Grund phantastischer Voraussetzungen unaenüaend vorbereitet in den Krieg stürzten.
Fortsetzung des Amtlichen Teils.
Hersfeld, den 16. August 1915.
Die Bekanntmachung im Kreisblatt Nr. 187 vom 12. August 1915 betreffend die Festsetzung von Höchstpreisen für Fleisch wird in folgenden Punkten abge- änöert bezw. ergänzt:
1) Der Höchstpreis für Rindfleisch beträgt pro Pfund
a) für 1. Qualität lKeule Roastbeef, Mittelbug, Lummer, Rouladen, Beefsteak, Goulasch) 1,10 M. Falls diese Stücke ohne Knochen verlangt werden, darf nicht mehr als 1,50 M. gefordert werden.
b) Hackfleisch 1,30 M.
c) 2. Qualität falle vorstehend nicht genannten Stücke) 1,00 M.
2. Schweinefleisch:
a) Zur 1. Qualität gehört auch Karbonade und Braten
b) Der Höchstpreis für Hackfleisch fohne Knochen) beträgt 1,70 M.
Im übrigen bleibt die Bekanntmachung vom 5. August, Kreisblatt Nr. 187, unverändert bestehen.
I. 9832.
Der Landrat.
I. V. :
v. H e d e m a n n, Reg.-Assessor.
BinMtigtr Knecht WmckvcmM
zum Mühlwagenfahren ™ dauernde, 'gutbezahlte Stellung zu sofort gesucht. Kreis-aröeitsnachuieis Bebra.
und Acht
für 4 Ochsengespanne suchen
Gebr Cloos
Von Mittwoch, den 18.
d. Mts. ab bleibt die Stadtwage wegen Vornahme der Tarie- rung und Neuaichung bis auf weiteres geschlossen. Hcrsfeld, am 16. Aug. 1915.
Der Magistrat II. 2127. I. V.:
Karl Schimmelpfeng.
Frisch eingetroffen:
Äoinita-
100
10
3
Schwapp
Stück 4,75 Mk. „ 55 Pfg. „ 20 „
Für Wiederverkäufer extra Preise.
Sophie Reh».
TmMg,d.1S. Aug.
nachmittags 2 Uhr wird die diesjährige Obsternte
des Ritterguts Meisebach b. Hersfeld (ca. 100 Aepfel- und Birnbäume) öffentlich an den Meistbietenden gegen bare Zahlung versteigert. Zusammenkunft IV2 Uhr auf dem Hof des Ritterguts Meisebach.
Hersseld, d. 16. Aug. 1915.
J. Sohaudua, vereidigter Auktionator. Klee-Wielenheü kaufen jeden Posten ab Station. ,Off. an Spediteur Jacob Heerdt & Stamm Cassel.
Rollmöpse
3 Stück 35 Pfg. empfiehlt
Sophie Nehn.
ff. geb. Schinken im Schnitt
und Lachsschinken (ca?/ä Pfd. schw.Stücke) frische Mettwurst fein und grob gehackte Leberwurst grobgehackte
Lervelatwurst Weinsülze Rippenspeer Mortadella Thür. Rotwurst Zungenblutwurst deutsches
Kraftfleisch Siedewürstchen frisch eingetroffen
Sophie Aehn.
Gerade letzt
wird eine Zeitung am meisten gelesen. Deshalb haben auch Anzeigen den besten Erfolg.
Den Zeitverhältnissen Rechnungtragen d stellen wir die Preise für
Inserate
äusserstbillig.Besondere Vergünstigungen gewähren wir bei Jahresinseraten auf Abschluss. Offerten stehen stets unverbindlich zu Diensten.
Hersfelder Tageblatt
(Kreisblatt).
Frachtbriefe
L. Funks Buchdruckerei.