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Frau Forstmeister Schulz.

Bekanntmachungen.

Hersfeld, den 12. Mai 1915.

Unter dem Rindviehbestande des Landwirts Heinrich Möller in Arnsbach, Kreis Homberg, ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen.

J. I. Nr. 5681. Der Landrat.

J. V.:

Funke, Kreissekretär.

Bekanntmachung.

Die firma Benno Schilde dahier hat zur Errich­tung eines Creppenhausanbaues nebst einer ßofüber- dachung auf ihrem Grundstück an der verlängerten Stammengasse die Erteilung der Genehmigung beantragt

Es wird dies Vorhaben mit der Aufforderung ver­öffentlicht, etwaige Einsprüche binnen 14 Tagen bei der unterzeichneten Polizeibehörde, wo die Beschreibungen und Zeichnungen zur Einsicht ausliegen, geltend zu machen.

Nach Ablauf dieser Frist können Einwendungen in dem Verfahren nicht mehr angebracht werden.

Hersfeld, am 15. Mai 1915.

Mitteiluugen

der Rohmaterialstelle des Landwirtschastministeriums.

Cmignng über die Preise für Superphoephat und Ammoniak Snperphosphat für die Zeit bis 31. Oktober ISIS

Im Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten fanden am 5. Mai 1915 Verhandlungen zwischen Vertretern der Düngerfabriken und der landwirt­schaftlichen Körperschaften statt, die eine Einigung über die Preise von Superphos­phaten und Ammoniak-Superphosphaten für die nächsten Monate bis zum 31. Oktober 1915 herbeiführten.

Der Mangel an geeigneten Rohmaterialien sowie die den Fabriken zur Ver­fügung stehenden wesentlich verringerten Arbeitskräfte ließen es im allgemeinen In­teresse wünschenswert erscheinen, die Herstellung von Mischdünger auf zwei Sorten zu beschränken. Man verständigte sich dahin, daß die Sorten 5 ; 8 und 4:12 (5 bezw. 4% Stickstoff und 8 bzw. 12% wasserlösliche Phosphorsäure) von den Fabriken hergestellt werden.

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Die Polizeiverwaltung :

Strauss.

Am 6. Mai bei einem Sturmangriff in Rußland starb den Heldentod fürs Vater­land unser lieber Sohn und Bruder

Als Verbraucherpreise wurden festgesetzt:

Für reine Super­phosphate

Für Ammo­niak Super­phosphat 5:8 und4:12nach Verkäufers

Wahl

16% und darüber

14--15,99 o/o

Pommern . . .

24% Pf.

25% Ps.

7,20 Mk.

Basis waggonsrei Stettin.

Westpreußen . . .

25%

26%

7,30

Basis waggonsrei Danzig oder Neufahrwasser nach Verkäufers Wahl.

Brandenburg Ost .

2572

26%

7,30

frachtfrei Vollbahnstation.

Ostpreußen . . .

25%

27

7,30

Basis waggonsrei Königs­berg oder Memel nach Verkäufers Wahl.

Schlesien, Posen

2672

27%

7,35

frachtfrei Vollbahnstation.

Das übrige deutsche Gebiet ausschließ­lich Süddeutschland

267?

27%

7,40

frachtfrei Vollbahnstation.

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Hersfeld, den 15. Mai 1915.

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Die Preise verstehen sich sämtlich für l o fe verladene Ware bei einmaligem Bezug von mindestens 10 000 kg, und zwar für das Psundprozent wasserlösliche Phosphorsäure in reinen Superphosphaten, resp, für 50 kg in Ammoniak-Superphos­phaten. Bei Lieferung von Mengen unter 10 000 kg können auf sämtliche vorstehende Preise je 25 Pfg. für 50 kg mehr gefordert werden. Soweit die Ware in Säcken geliefert werden kann, verstehen sich die vorstehenden Preise brutto für netto, in Werk­säcken mit einem Aufschlag von je 50 Pf. für 50 kg, in Käufersäcken nach Verein­barung. Die Probenahme erfolgt bei loser Verladung auf dem Lieferwerk, bei Ver­ladung in Säcken auf der Empfangsstation wie bisher, die Gewichtsseststellung nur auf dem Lieferwerk.

Bei Barzahlung ist der übliche Skonto- wie bisher zu gewähren.

Ware darf wegen Mindergehalts an Nährstoffen nicht zurückgewiesen werden; es findet vielmehr nur einfache Vergütung des ordnungsmäßig nachzuweisenden Min- dergehaltes statt unter Berücksichtigung der Latitudebestimmungen.

Die Fabriken in Süddeutschland haben die Erklärung abgegeben, daß der Verkauf von Superphosphaten und Ammonik-Superphosphaten in ihrem Gebiet auf der gleichen Grundlage auch bezüglich der Preise erfolgen foÖ.

Der Verkauf zu Preisen über den festgesetzten Verbraucherpreisen zieht für den Wiederverkäuser den Verlust des Anspruches auf weitere Belieferung nach sich und verpflichtet den Lieferanten, die Weiterlieferung einzustellen. Die Durchführung dieser Anordnung unterliegt der Kontrolle des Preußischen Landwirtschaftsministeriums.

Wiederholt wird den Landwirten empfohlen, die Herbstdüngemittel recht frühzeitig zu beziehen.

Berlin, den 7. Mai 1915.

* * *

Wird veröffentlicht.

Hersseld, den 12. Mai 1915.

I. 5660 Der Landrat

J. V.:

Funke, Kreissekretär.

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Sonntag, den 16. Mai.

Vormittags 8 Uhr: Herr Pfarrer Gonnermann.

Vormittags %10 Uhr: Herr Superintendent Feyerabend. Vormittags 11 Uhr: Kinder­gottesdienst (Sonntagschule).

Petersberg.

Vormittags 10 Uhr: Gottesdienst.

Uuterhaun.

Mittags 1% Uhr: Gottesdienst.

Kalkobes.

Vormittags 11 Uhr: Gemeinsamer Gottesdienst.

Dienstag u. Freitag abends 8 Uhr: Gebetsandachten in der Stadtkirche.

Kathol. Gottesdienst. Sonntag, den 16. Mai.

7 Uhr: hl. Messe. %10 Uhr: Amt u. Predigt. Vü3 Uhr: Mai-Andacht. Werktgs. 7% Uhr : hl. Messe. Gelegenheit zur heil. Beichte: Sonnabend 5 und 8 Uhr, Sonntag %7 Uhr. Gemeinsch. hl. Kommunion der Christenlehr Schüler. Mittwoch und Freitag abend 8 Uhr: Mai-Andacht.