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lich. WTB.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Der Tag verlief auf der ganzen Westfront ziemlich ruhig.. Nur im Argonnermalde und in Lothringen fanden kleine, für uns erfolgreiche Gefechte statt.
Generaloberst von Kluck wurde bei Besichtigung der vordersten Stellungen seiner Armee durch einen Schrap- uellschntz leicht verwundet. Sein Befinden ist zufriedenstellend.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Tauroggen wurde von unseren Truppen im Sturm genommen. 300 Rüsten gefangen genommen.
An der Bahn Wirballen-Kowno brach bei Pilwiszki ein rassischer Angriff unter schwersten Verlusten zusammen.
Gefangene, darunter eine Eskadron Gardeulanen mit In Gegend Krasnopol machten wir über tausend Pferden and erbeuteten fünf Maschinengewehre.
Ein russischer Angriff nordwestlich von Ciechanow wurde abgewiesen.
Oberste Heeresleitung. Es dämmert bei dem Dreiverband.
Die „Deutsche Tagesztg." meldet aus Brüssel: Großes Aufsehen unD nachhaltigen Eindruck macht in den belgischen nationalen Kreisen ein aus Havre inspirierter Artikel des halbamtlichen belgischen Blattes „La Metropole", der zum ersten Male auf die Möglichkeit eines für den Dreiverband, unglücklichen Ausganges des Krieges hinweist. Mit Rücksicht darauf warnt „La Metropole" im Namen der Regierungen in Havre, Paris und London vor jeder weiteren Erörterung der dreiverbandlichen Kriegsziele und aller Aufteilungepläne. Abgesehen davon, daß dies keinen praktischen -sinn habe, werde Deutschland dadurch nur gereizt und es könnte dann am Friedensschluß seinen Feinden die harten Bedingungen auferlegen, die man ihm zugedacht hatte. Der belgische Kammerpräsident Staatsminister Scho- laert hat übrigens kürzlich in St. Adresse bei Havre eine Rede gehalten, in der derselbe Standpunkt vertreten war. Daraus ist wohl zu schließen, daß sich in den Anschauungen der leitenoen Drewerbandskreise eine gewisse Wandlung vollzieht, die ihre Ursache in der wachsenden Furcht vor einem unglücklichem Kriegsausgange hat.
Fünf Millionen Kämpfer an der Westfront.
„ «** Ha?S 30. März. (WTB.) Der Kriegsbericht- erstatter des „Rotteröamschen Courant" auf der engltsch- franzonschen Front teilt na chöer „Tgl. Rösch." mit, im französischen Front teilt nach der „Tgl. Rösch." mit, im macht, wonach öie Deutschen augenblicklich 2 300 000 Mann an öcr Westfront haben, zu öenen eine halbe Million hinter öer Front kämen. Die Verbünöeten hät- ten mtt Reserven 2 700 000 Mann. Danach betrage die Gesamtzahl der Streiter an der Westfront 5 Millionen.
Die siegreiche« deutschen Bajonette.
Bei dem letzten Kampfe bei Marcheville wurde der den Deutschen günstige Auskampf, dem „B. L.-A." zufolge, durch einen ungestümen deutsche« Bajonettangriff entschieden. Die Franzosen erhielten Rückzugsbefehl, nachdem ein Bataillon vollständig aufgerieben worden war.
Französische Kriegsorder vom Juni 1914.
Ein Leser schreibt der „Köln. Ztg.": Ich bin in der Lage, Ihnen mitzuteilen, daß ein in deutscher Gefangenschaft besrndlicher französischer General sich Aeußerungen hat entschlüpfen lassen, die als Beweis französischer Kriegsabsichten von Interesse sind. Der General war zum Führer einer Territorialbrigade bestimmt, die für den Kriegsfall der Besatzung von Maubeuge zugeteilt werden sollte. Nach seiner eigenen Angabe hat der betreffende General ferne Krregsorder für Maubeuge bereits im Junr 1914 erhalten. Das läßt tief blicken.
Worauf wartet Joffre?
Die „Militärzeitung" in Madrid fragt, wie der Korrespondenz „Heer und Politik" von militärischer Seite geschrieben wird, in einem offenen Brief den französischen Generalissimus, worauf er eigentlich noch warte, da die Zeit für die lange angekündigte Befreiung Belgiens schon gekommen sei. Rußland mache die verlangte Offensive und England will ja schon sein großes Heer ausgerüstet haben, aber immer noch stehen die Deutschen wie eine eiserne Mauer in Frankreich. Diese spanische Stimme ist auch ein Zeichen für den Umschwung in den Anschauungen, der allmählich bei den meisten Neutralen Platz gegriffen hat. Früher konnte
geringen Ausnahmen bei Ausdruck» des Krieges alle feindlichen und neutralen Zeitungen den Zusammen- In'Ufh Deutschen Volkes und des deutschen Heeres nach, den ersten drei Monaten als sicher ansahen. All- mahlich merkten sie aber zu ihrem Staunen, daß es so schnell nicht ging, und heute sind sie bereits dabei, den französischen Generalissimus recht höhnisch zu behandeln. In dieser hohnvollen Sprache liegt aber unausgesprochen die Anschauung, daß der Angereöete der Besiegte sei oder als der Besiegte angesehen werden kann. Der achtmonatliche Krieg, der von unserem Heere mit unwiderstehlicher Kraft tief ins Feindesland hineingetragen wurde, hat den Neutralen gezeigt, wo die wahre Großmacht zu suchen ist. Die Frage, worauf Joffre wartet, wird ihm so schnell keiner beantworten können. Er hat mehrere große Offensiven unternommen, die alle unter furchtbaren Verlusten klüglich zusammengebrochen sind. Auch der „gemeinsame Kriegsplan", der dahin giltg, daß von Osten und Westen gleichzeitig starke Offensiven auf das deutsche Heer ausgeübt wurden, um unsere Linien mit Gewalt zu durchbrechen, hat nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Fester als je sieht unser Heer in Feindesland. Es ist nur schwer anzunehmen, daß Joffre noch jetzt an einen Umschwung der Verhältnisse ernsthaft glaubt. Haben wir gegen eine starke Uebermacht den Durchbruch durch Belgien nach Frankreich in offener Feldschlacht erzwingen können, konnten wir dabei die größten Festungen überwältigen, so wird es jetzt Joffre auch nicht gelinge», unsere befestigten Feldstellungen zr durchbrechen, nachdem die ganze deutsche Heereslinie eine unbezwingliche Festung geworden ist. Jede von uns genommene Festnng, die früher ein Bollwerk unserer Feinde war, ist jetzt für uns ein starker Stützpunkt geworden. Wenn die Franzosen, Engländer und Belgier als Verteidiger die großen Festungen nicht einmal halten konnten, so ist es unfaßbar, wie
sie sie heute als Angreifer gegen Sie verteidigenden Eroberer wollen nehmen können. Die ^mie ist darum heute berechtigter als je: „Worauf wartet Joffre?"
Vom österr.-rmgar. Generalstab
Wien, 29. März. (WTB.) Amtlich wird verlaut- bart:
Die Kämpfe in den Karpathen dauern fort. Ein gestern dnrchgesührter russischer Angriff auf die Höhen westlich Banyavöigy wurde nach mehrstündigem Kampfe unter großen Verlusten für den Feind znrückge- schlagen.
Die Regimenter der vierten Kavalleriedivision haben sich, wie in den vergangenen Kämpfen die Truppen der ersten Lanöstnrm-Jnfanteriebrigade, beispielgebend geschlagen. Wiederholte überlegene feindliche Vorstöße wurden von ihnen blutig abgewiesen.
Nördlich des Uszoker Passes scheiterten die Nachtangriffe der Russen im wirksamsten Feuer unserer Stellungen.
An der Front in Südost-Galizien Geschützkampf. Russische Kräfte, bte östlich Zaleszczyki über den Dnjestr vorstietze«, wurden nach heftigem Kampfe über den Fluß zurückgeworfen.
In Russisch-Polen und West-Galizien stellenweise Geschützkampf. Ein russischer Nachtangriff an der Losz- sina in Polen scheiterten vollkommen.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes.
v. Ho es er, Feldmarschallentnant.
Die Lage an der Südostsront.
r-^ Budapest, 30. März. (T.-U.) „Az Est" meldet aus Czernowitz: Unsere Offensive schreitet andauernd grt. Heute nahmen die Unsrigen russische Soldaten in ojan gefangen. Die österreichisch-ungarische Artillerie beschießt seit dem 29. März mittags die russischen Positionen bestNowoscielitza. — Weiter meldet „Az Est": In den letzten Kämpfen bei Uszok feien zahlreiche Russen gefangen genommen worden, die bereits in Prze- mysl in Gefangenschaft gerate« waren. Nach der Ueber- gabe der Festung wurden sie wieder ausgerüstet und nach Uszok gebracht.
Der „B. L.-A." berichtet aus Wien: Die Nachrichten aus den Karpathen lauten nicht ungünstig. Der Gegner stößt bei seinen Versuchen, vorzudringen, überall am vorbereitete Hindernisse, wobei er, um nur in ihre Nahe zu kommen, furchtbare Opfer bezahlen muß. Allerdings
die endgültige Abweisung russischer Durchbruchsversuche noch einige Zeit benötigen. In Ost--Galizie« streifen die österreichisch-ungarischen Truppen bereits den Dnjestr aufwärts und dringen vor, trotzdem der Gegner ein ganz neues Heer an Verstärkungen heranzog. Es scheint, daß die Russen Festungsbesatzungen der Linie Brest- Lsiowsk bereits in den Karpathen einsetzen, um die Entscheidung zu erzwingen.
120 000 Ma«« russische Verluste vor Przemysl.
, Der Berichterstatter der Mailänder „Sera" drahtet seinem Blatte. Satz der russische Generalissimus Besehl gegeben habe zur besonders ehrenvollen Behandlung der Besatzung von Przemysl. Die Offiziere sollen nicht in die östlichen Gouvernements abgeschoben werden, son- öern in Mittelrußland interniert werden und ihnen auch bisher nicht gestattete Vergünstigungen in weitem Matze bewilligt werden. „Sera" schätzt die Verluste der Russen vor Przemysl einschließlich der ersten Belagerung auf drei Armeekorps oder 120 000 Mann.
Der Schauplatz der Miesenschlacht in den Karpathen.
Im Hinblick auf die Riefenschlacht, die jetzt in den Karpathen tobt, werden, wie der Korrespondenz „Heer und Politik" von militärischer Seite geschrieben wird, einige Hinweise auf die Gestaltung des ungewöhnlichen Gebirgskriegsschauplatzes von Interesse sein: Die Karpathen stellen durch die Unwegsamkeit des Geländes einen der schwierigsten Kriegsschauplätze dar, dessen Natur den Charakter der Kämpfe bestimmt. Wir hören bei der Erwähnung der Schlacht stets den Namen von Pässen, die eine große Rolle spielen, da sie die Heeresstraßen für Heransüvrung der großen Truppeumassen bilden. Einer der wichtigsten Pässe in dem westlichen Teile der Karpathen südöstlich von Tarnow gelegen, ist der berühmte Dukla-Patz, um dessen Besitz heftige Kämpfe stattfinöen. Es ist die westlichste Straße über die Karpathen. Südöstlich von diesem Patz im Zuge des Kar- pathengebirges, das von Nordwesten nach Süöosten läuft, ist der Uszoker Paß, von dem wir gleichfalls schon mehr in den Kampfberichten gehört haben. Auch um seinen Besitz sind tagelang die schwersten Schlackten geschlagen worden. Er hat dadurch Bedeutung, daß durch ihn die Eisenbahnlinie von Lemberg nach Debrec- zin führt. Er liegt gradlinig senkrecht südlich von Przemysl. Ueber diese beiden Pässe haben die Russen bereits dreimal den Versuch gemacht, vorzudringen. Es ist ihnen aber bisher niemals gelungen. Die österreichischen Truppen haben sich an diesen Gebirgskämp- fen, die zum Teil in mehr als 1000 Meter Höhe geführt werden, vorzüglich bewährt. Es gehört eine ganz besondere Ausdauer gerade für die Kämpfe in den Karpathen, da dieses Gebirge im Winter ungewöhnlich schneereich und dadurch recht unwegsam wird. Die vielen Talmulden, Flußläufe, Felsengruppen und Zerklüftungen tragen weiter dazu bei, daß die Kämpfe hier einen befou- oers anstrengenden Charakter haben. In der jüngsten Zeit fanden Kämpfe auf der Linie Nadworna-Kolowea statt. Diese Linie befindet sich in dem östlichen Teil der Karpathen, der. auch von mehreren Pässen durchzogen ist. Im Osten an den Uszoker Patz schließt sich der Tu- cholka-Patz an, durch den auch eine Eisenbahnlinie von Lemberg aus führt. Dieser Teil der Karpathen wird von den Nebenflüssen des Dnjestr, die von Norden her fließen, sowie von den Nebenflüssen des Tkeitz, die von Süden her kommen, durchzogen und zerklüftet. Gradwegs südlich von der Linie Nadworna-Kolowea liegt der Jablonitza-Patz. Durch ihn führt eine Eisenbahnlinie nach Norden, die unter anderen die Stadt Nad- worna mit Stanislau verbindet. Beide Städte sind aus den Kampfberichten des österreichischen Generalstabes bekannt geworden, da in ihnen Marksteine österreichischer Erfolge zu suchen sind. Die Bedeutung der Karpathen in militärischer Beziehung hat sich besonders in diesem großen Kriege gezeigt, denn sie bildeten einen natürlichen und festen Wall gegen das Vordringen der M russischen Truppen nach Ungarn hinein.
Wie unsere U-Boote arbeiten.
Nach Londoner Blättermeldungen hat einem T. U.- Telegramm zufolge bei den Scillyinseln, ungefähr aus der Höhe von St. Mary, eine Art Gefecht zwischen englischen Torpedojägern und einem deutschen Unterseeboot stattgefunden. -Den Torpedojägern, die die Küste der Scillyinseln abpatrouillierten, war die Anwesenheit eines deutschen Unterseebootes in der Nähe von St. Mary gemeldet worden. Sie fuhren mit Volldampf dorthin und bemerkten bei ihrer Ankunft tatsächlich ein Unterseeboot, das im Begriff stand, einen großen Drei- —— ~" ' , -»»«»--»^W^'1'^FWIW«^ !H?'"^>^"'.^ -^..E^»L-7««^
Sisma^^
Geboren am 1. April 1815.
Von Dr. Franz Karl Becker,
Otto von Bismarck ist in jener Zeit zur Welt gekommen, da große Kämpfe die Geister aüfrührten.
Da die großen Menschen in absonderlicher Menge der Welt beschieden wurden. Im letzten Aufflackern der na- poleonischen Kriege geboren, aufwachsend in ungestörter Friedenszeit. Die Schuljahre allerdings scheinen nicht durchweg idyllisch gewesen zu sein. Der alternde, der mancherlei Herbigkeit erfahren, gestand, daß man ihn auf der Schulbank nicht gerade verweichlicht habe. Vielleicht lag der Grund dazu in seiner Natur selbst, ein Mustergraf war dieser ungestüme knochige Sachsengraf reinewegs. Frühzeitig bekundete sich seine Blut- hätte wenden können. Der alternde König, eine Per- mischnng. In der väterlichen Ahnschaft wurzelt die ihm eingeborene militärische Geradheit, ein Zug, der an seinem äußeren Bilde recht hervorstechend ist. Sieben Mitglieder seiner Familie hatten sich, wie er selbst öffentlich mit Stolz bekundet, an öen Befreiungskriegen beteiligt. Davon waren drei auf dem Felde der Ehre geblieben, vier mit dem Eisernen Kreuz zurückgekehrt. In der mütterlichen Ahlischaft liegt die Wurzel zu dem ^-^^serfer, zu der ungewöhnlichen Achtung vor dem
Teilnahme an geistigen Er- berflreS auch zu dem Pflichtbewußtsein,
Tenü W N Uigkeit dieses Charakters, ben Ätw ^"Geschlechte, von Ho- bedeutsamer Menschen- che aan? Fall und Kraft der Eltern vererbt ücb' «nh aÜ^G Eigenheit Sohne, wobei denn das gute GenNNb mÄ ?n Mutter besonders durchleuchtet mw durchblut?^ ^
Als siebzehnjähriger, vortrefflich beanlaater ungemein stark entwickelter Bursche zieht der junae Höfling zur Universität. In dieser Leben^stuse beginnt,
was seiner Persönlichkeit Kern und Besonderheit ist, die trotzige, unbezähmbare Angriffslust. Ntit einem wahren Ingrimm haßt er. der Korpsstudent, die Burschenschaften, das Schlägertum ist seine Wonne, Pedell und Universttätsrichter fürchten ihn und seinen großen Hund, den er gleichsam als eine groteske Kopie feiner Eigenheiten immer bei sich hat. Nachdem seine juristische Ausbildung das vorgeschriebene Matz erreicht hat, beginnt für ihn eine schwere Zeit. Ein junger Mensch
Ausbildung das vorgei ginnt für ihn eine schw —. ^.— ______ _____ ,
wie er, von solcher Tatkraft, von solchem Ausbehnungs- und Schöpfungsdrang mußte Jahre hindurch die Bürde des juristischen Vorbereitungsdienstes tragen. Kein Wunder, »daß in diesem Zeitraum von einigen Lot- tereien die Rebe ist, daß sogar Neigungen demokratischer und irreligiöser Art auftauchen.
Nachdem er 1838 bei den Gardejägern sein Jahr abgedient, findet er in der Bewirtschaftung seines Gutes Kniephof (auch Ktieiphof — nicht ohne Anzügigkeit — genannt) das Zielstreben wieder, das seiner Natur entsprach. War die Gefahr da gewesen, daß sich in der Kleinigkeit des Dienstes die ganze Masse seiner seelischen Kraft nach Innen kehren könnte, jetzt findet er in dieser Rückkehr zur Natur die volle Fähigkeit wieder, zu wachsen und sich auszudehnen nach allen Seiten. Den Frieden und die Harmonie seiner Seele gibt ihm völlig und besiegelt für immerdar der 1847 geschlossene Liebesbund mit Johanna von Puttkamer, seiner Gattin. Eine stille, ausgeglichene Frau von zarter Religion des Herzens setzt sie den letzten Gärungen seiner Jugend eilt Ende, läutert ihn und macht ihn in dieser Beziehung zu einem Mann strengster Moral. Dieser Riese, redlich und treuherzig wie alle Riesen, der ein Seelen- kampfer nicht gewesen ist, wird an der Seite dieser Frau ein vorbildlicher Ehemann und ein guter Christ.
Im Jahre 1848 beginnt seine Zeit. Damals, nicht tritt er als bedeutsame Persönlichkeit in die Er Als ein Mann der unermüdlichen Of- küruevc<.^" wn^ &c$ trotzigen Widerspruchs, ein ver- Älamvfbtßie^ beißt Kämpfer sein". Von Kampfes^ sie ä,Ka»°^ine Reden, sie sind voll des
i ne entlehnen ihre Wendungen. Redensarten
erst
und Veranschanlichungeu dem Kampfe. Kampf strömt auch das Bild dieses Redners aus, der zuweilen gelassen dastand in feinen riesigen Umrissen, gelassen wie ein zuversichtlicher Feldherr, und zuweilen seine blocki- gen, stoßweise hervorquellenden Worte mit der gebaren Faust unterstrich. Schon gleich in seinem ersten Mandatsjahr stemmt er sich fast als Einzelner gegen die Mehrheit des Abgeordnetenhauses, hämmert mit Grobheiten, Spott und Herausforderungen auf die demokratischen Bestrebungen ein: kurz, er ist dem aufkommen- ■ den Bürgertum ein Ekel. In den Tagen der Berliner Revolution geht er ohne die Spur von Besorgnis in dem Taumel der aufgewühlten Hauptstadt umher, einer, welcher der Gefahr so mächtig ist, daß er sie aufsucht. Merkwürdig auch, wie dieser Mann sich sein Leben lang treu bleibt! Wie all sein Denken und Tun von dem einen beheMcht wirst dem Kampf für das preußische Königtum. Die Demokraten, die Großdeutschen, Oesterreich, das Erfurter, das Frankfurter Parlament, alle bekamen es zu fühlen. Dieser Mann ließ sich mit keinem
klatschte keinem Beifall, gängelte sie alle und kan- zelte sie ab in merkwürdig starkausgeprägten und sinn-
rCtmt,öeten Sätzen, wie einer, der ganz Europa, Acht a r ^nen kleinen Staat zu vertreten hat. wie Ä Regionen der Macht und der Wahrheit kommt.
besserer in der Tat war da. an den sich Roon W2mitdem Verzweiflungsschrei Periculum in mora ^keit von allzu edler, feiner Geistesart, hatte, wie s,^beißt, bereits nach der Krone gegriffen, um sie für vom Haupte zu tun. Das Volk war in unge= der Kamm^ Da bedurfte es eines Mannes den E aufjubeln machte und auf auchzen und der um so starker ward, je ungünstiger sich die Sachlaae ent- wrckelre. Eines Mannes bedurfte es, der den widersven-
< "A*oße .Fragen der Zeit werden nicht durch Ne- Eisen entschiedet f™06™ durch Blut und
(Schluß folgt!