2IIIIII Russell in ileil Kurplitheli gefaiigeii. RielKrieBlUterilll erbelltet
[ Aus dem großen Hauptquartier ]
6h#, Großes Hauptquartier, 1. März 1915. (Amt
lich. WTB.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Bei Berwica nördlich Lille wurde ein englisches Lnftzeng durch unsere Beschießung zvm Lande» gezwungen. An einer Stelle unserer Front verwendeten die Franzose« wiederum wie schon vor einigen Monaten Geschosse, die bet der Detonation übelriechende und erstickende Gase entwickelten. Schaden wurde dadurch nicht angerichtet.
Unsere Stellungen in der Champagne wurden gestern mehrfach von mindestens zwei Armeekorps angegriffen. Die Vorstöße wurden nach heftige» Nah- kämpfen restlos abgeschlagen. In den Argonnen er- benteten wir zwei Minenwerfer.
Zwischen Ostrand der Argonnen «nd Vanquois setzten die Franzosen gestern fünfmal z» einem Dnrch- Vrnchsversnch an. Die Angriffe scheiterten unter schweren Verlusten des Feindes.
Die östlich Badonviller von uns genommenen Stellungen wurden auch gestern gegen feindliche Wieder- erobernngsversuche schalten.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Russische Angriffe nördlich Lomza «nd nordwestlich Ostrolenka worden abgewiesen.
Sonst nichts Wesentliches.
Oberste Heeresleitung.
Die deutschen Erfolge in den Bogese».
^ Genf, 2. März. Privatmeldungen bestätigen nach dem „B. L.-A." den erheblichen deutschen Geländegewinn in den westlichen Bogesen und fügen bei, daß die Berlnste au Toten «ud Verwundete» bei dem mißglückte» französischen Versuch, einen Teil der Stellun- gen von Blamont-Bianville zurückzugewinnen, ungewöhnlich bedeutend waren. Die Verpflegung der Franzosen auf den noch von ihnen besetzten Vogesenpunkten biete ungeahnte Schwierigkeiten. Dies trage wesentlich zur Minderung der Widerstandsfähigkeit bei.
Englisch-russisches Geheimabkommen?
o-^ Hamburg, 2. März. (T. U.) Aus Rom wird den „Hamb. Nachr." berichtet: Rußland und England hätten nach einer hier aus Paris eingetroffenen Meldung vor Beginn der Beschießung der Dardanellen eine bis zum Friedensschluß geheim zu haltende Vereinbarung getroffen, die die Ueberlassuug Konstantinopels an die Kontrolle Rußlands «nd freien Zutritt Rußlands aus Mittelmeer, andererseits die russische Anerkennung der englischen Souveränität über Afghanistan vnd die Ueberlassnng aller rusiische« Ansprüche auf Tibet an England enthalte.
Lloyd George über Englands Kriegskosten.
In einer Unterredung mit dem Amerikaner Need- ham erklärte Lloyd George, daß der gegenwärtige Krieg ungleich viel kostspieliger sei, als alle anderen Kriege, welche England bisher geführt habe. Bis jetzt sei der größte Betrag, den England in einem Jahr für einen Krieg verwendete, 71 Millionen Pfund gewesen. Der zwanzigjährige Krieg gegen Frankreich in der Zeit der Revolution und Napoleons kostete England 831 Millionen Pfund: der Krimkrieg kostete 67% Millionen Pfund, welche über drei Finanzjahre verteilt wurden. Der Burenkrieg kostete, über vier Jahre verteilt, 211 Millionen Pfund, aber der gegenwärtige Krieg werde England in einem Jahre mindestens 450 Millionen Pfund kosten.
Englischer Fliegerangriff in einem neutralen Hafen.
Aus Holland wird von einem glaubwürdigen Augenzeugen- über den Angriff eines englischen Fliegers auf einem im neutralen Vlissingen vor Anker liegenden deutschen Dampfer folgendes mitgeteilt: Ich war am 11. Februar gegen 10 Uhr vormittags an Bord des Dampfers „Main" in Vlissingen, als der englische Flieger über dem Dampfer hinwegflog und zwei Bomben warf, die etwa 300 Meter entfernt vom Dampfer nieöer- fielen. Die Bomben waren unzweifelhaft dem Dampfer „Main" zugedacht, denn der Flieger nahm aus Südwesten kommend, über der Schelde-Schiffswerft seinen Kurs östlich aus den Dampfer „Main", ließ die Bomben etwas zu früh fallen und nahm nach Ueberfliegen des Dampfers seinen Kurs wieder südwestlich.
Verstrickt.
Roman von A. von der Elbe.
57) (Nachdruck verboten.)
Was nun aber tun? Sie nahm den Brief wieder auf. Denta mochte doch recht haben mit seiner Vermutung über Tante Josefinens Absicht bei der Zuwendung des Kapitals. Die Tante war klug gewesen und hatte dem schlechten Menschen nie getraut. Sie wollte doch Tante Joses Brief noch einmal lesen.
Es erleichterte sie ein wenig, daß sie aufspringen, sich den liebevollen Brief der Verstorbenen holen und die treuen, guten Worte lesen konnte.
Hier stand es, sie besaß ein unstreitbares Recht an dem Gelde, und wie sollte sie es besser anwenden, als indem sie sich damit von dem über ihrem Glück drohenden Unheil loskaufte? Vor ihrem Vater wollte sie sich schon rechtfertigen.
Sie hätte gern den Kopf in die Hände genommen, sich irgendwo in die Kissen geworfen, um nichts zu tun, nichts zu hören und zu sehen, und geweint — geweint endlos, verzweiflungsvoll. Allein sie fühlte nur zu deutlich, daß ihr damit nicht geholfen sei, daß es für sie gelte, zu handeln, allein — unberaten — glei^iiel, um nur rechtzeitig ein entsetzliches Unglück abzuwenden.
Es blieb ihr keine andere Rettung vor Dentas Verdis tÄäShi;^ A deutlich —, als das Verlangen des schändlichen Menschen zu erfüllen.
Und nun rang sie mit sich und fuchte sich Mut zu sammeln zu dem gewagten Unterfangen ’ ( 5
Einmal schoß es ihr durch den .Kopf, ob sie die Böhme mitnehmen solle: es wäre ihr ein Trost aeweien- aber was der Prüden, Pedantischen sagen? Die würde sie auch gewiß verraten. Und Denta schrieb ausdrücklich, sie solle allein kommen. Wenn sie seine Bedingungen nicht erfüllte, war vielleicht alles vergeblich, und
P
Vom öfterr.-ungar. Generalstab
Wien, 1. März. (WTB.) Amtlich wird verlaut- bart: 1. März 1915, mittags.
Erfolgreiche Kämpfe im westlichen Abschnitt der Karpathenfront brachten mehrere rusiische Stellungen in unseren Besitz. 19 Offiziere, 2000 Mann wurden hierbei gefangen genommen, viel Kriegsmaterial erbeutet.
Im Raume südlich des Dnjestr sind nach Eintreffen russischer Verstärkungen erbitterte Kämpfe im Gange. Sllle feindlichen Angriffe, die anf unsere Stellungen versucht wurden, scheiterten unter den schwersten Verlusten des Gegners.
In Polen und Westgalizien fanden auch gestern nur Geschützkämpfe statt.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. Hoefer, Feldmarschalleutnant.
Der Kampf bei Stanislan.
»-* Berlin, 2. März. (T.-U.) Aus dem Kriegspresse- quartier meldet der „B. L.-A": Nach den ans Ostgali- zien eingetroffenen Nachrichten nimmt die Schlacht im Raum von Stanislan noch immer an Heftigkeit zn, da die Rnssen sich «ach Möglichkeit z« verstärken suchen. Die Russen kämpfen verzweifelt, da sie missen, was ein weiterer Rückzug für ihre Karpathetiarmee zu bedeuten hat. Den Oesterreichern verleiht der bisherige Erfolg immer neue Kräfte. In den Karpathen steht der Kampf. Westlich des Uszoker Passes sind bedentende Fortschritte der Verbündeten zu verzeichnen. Russische Berichte über Kämpfe in der Gegend von Munkacs sind glatt erfunden, da unsere Trnppen in diesem Abschnitt den Kar- patheukamm längst überschritten haben.
Die deutsche Antwort auf die zwcile amerikanische Note.
e-* Berlin, 2. März. (T. U.) Die Antwort der deutschen Regierung auf die zweite amerikanische Note, die gestern dem amerikanischen Botschafter überreicht wurde, wird vermutlich im Laufe des heutigen Tages veröffentlicht werden. Sie dürfte nach dem „B. L.-A." in dem gleichen verbindlichen Tone gehalten sein, der für den Verkehr zwischen den Regierungen beider Länder üblich ist, in der Sache aber den deutschen Standpunkt natürlich voll wahren.
Englands Stellung zn Wilsons Vorschlag.
»-* Amsterdam, 2. März. (T. U.) „Daily Chronicle" meldet nach der „Vofs. Ztg." aus Washington: England habe auf Wilsons Vorschlag betreffend die Lebensmittelversorgung der bürgerlichen Bevölkerung Deutschlands geantwortet, daß es sich infolge der Erklärung der englischen Gewässer als Kriegsgebiet die Freiheit Vorbehalte, nach eigenem Ermessen zu handeln.
41 englische Dampfer im Januar verloren.
»e* Haag, 2. März. (T. U.) Trotz aller Beschönigungen Englands geht nach den „B. N. N." aus der Kundmachung der Liverpooler Assecuranz-Gesellschaft hervor, daß im Januar 41 englische Dampfer zu Grunde gegangen sind, welche abgesehen von der Ladung einen Wert von 1674 000 Pfund repräsentieren.
England kauft Argentiniens Ernte.
o-* Genf, 2. März. (T. U.) Aus Rom wird hierher aus informierter Quelle gemeldet: Die Vereinigung der Kaufleute habe die Nachricht erhalten, daß England die gesamte Getreideernte 1916 in Argentinien aufgekauft habe.
Znm Schutz der Kaualdampfer.
Die „Nationalzeitung" meldet, daß in den Häfen Folkestone, Boulogne und Le Havre strenge Vorschriften erlassen worden sind, welche die Mitfahrt irgendeiner Militärperson auf Passagierschiffen für den Reiseverkehr zwischen London und Paris verbieten. Dies soll die Sicherheit geben, daß solche Schiffe nicht als Truppentransportschiffe versenkt werden. Uebrigens glaubt man, daß schon die große Schnelligkeit der Turbinen- dampfer und das Fahren während der Nacht, wo die Benützung des Periskops unmöglich ist, sie vor einer Torpedierung schützen.
Ein deutscher Hilfskreuzer a« der Arbeit.
Der „Stampa" wird nach dem „Berl. Tgbl." aus London gemeldet: Der Lloydagent kabelt aus Concep- cion in Chile, daß der deutsche Hilfskreuzer „Prinz Eitel
sie bekam ihre Briefe nicht zurück. Es gab keine Hilfe, keine Ausflucht, sie mußte allein gehen.
Nur gut, daß sie die Schreibtischschlüssel von ihrem Vater erhalten hatte, so konnte sie das Päckchen mit ihren Obligationen erreichen und an sich nehmen.
Als ihr Entschluß gefaßt war, wurde sie ruhiger: sie glaubte beim Mittagessen sich sogar soweit zu beherrschen, daß Fräulein Böhme ihrem Wesen keine Veränderung anmerkte, und dann sagte sie, sie habe etwas Kopfweh und wolle in die Luft gehen. Ach, ihr tat der Kopf auch von aller Angst schrecklich weh.
„Bei dem Wetter?" fragte die Böhme.
„Das ist gerade erfrischend. Sie will ich natürlich nicht bemühen."
Das war dem Fräulein sehr recht.
Unter Umherirren in den Räumen, mit Herzklopfen immer wieder überlegend und kämpfend, ob sie das Schreckliche wagen folle, den Brief Destta aufs neue lesend und auf keinen rettenden Gedanken verfallend, so verbrachte Adele die kurze Zeit, die ihr bis zu dem Aufbruch nach der Konditorei noch blieb.
Run kam die Stunde — nun mußte es sein. Sie steckte die Wertpapiere in ein Handtäschchen und wählte äus der Tante Garderobe einen unscheinbaren, langen Mantel und einen Kapothut mit dichtem Schleier, wodurch sie sich sehr verwandelt fand.
Es hatte aufgehört zu schneien, und Heller Frost lichtete die sonst um diese Zeit hereinbrechende Dämmerung.
Adele verließ die Wohnung und lief eilig nach dem nächsten Droschkenstande. Ohne zu wissen, wo ihr Ziel lag, rief sie dem Kutscher zu: Leipzigerstraße 60 und wrang in den Wagen, der sogleich davonfuhr.
™ ^ hatte von der Kurfürstenstraße die lange, mit Mennheu und Fuhrwerken aller Art belebte Potsdamer-
und saß in tödlicher Angst, oftmals aufschreckenü. kranwfüaft mit beiden Händen den Grtt!
Friedrich" das französische, 2270 Tonnen große Segelschiff „Jean", sowie das englische, 1785 Tonnen große Segelschiff „Kildanton" in den Grund bohrte, nachdem er deren gesamten Mannschaften gestattete, sich in Sicher
Heit zu Bringen.
Der Türkenkrieg.
Reuter meldet Erfolge an den Dardanellen.
8-sr Rotterdam, 2. März. (T.-U.) Eine Reuter-Depesche vom 27. Februar aus London meldet, daß die englische Admiralität folgendes bekannt gibt: Bei der Beschießung der Dardanellen am 25. Februar wurden vier Forts am Eingänge vom französisch-englischen Geschwader zum Schweigen gebracht. Darauf wurden vier englische Meilen der Meerenge von Minen gesäubert. Am 26. Februar fuhren drei englische Kriegsschiffe in die Meerenge und beschossen das Forts Dardanus. Es wurden Landungstruppen bei Kum Kale und Sed-ül- Bahr ausgeschifft, welche die Vernichtung der Forts vollendeten.
Der türkische Bericht wird ja bald Klarheit über die Dardanellenbeschießung bringen. Was Reuterberichte bedeuten, wissen wir.
Die Neutralen.
Griechenland soll 50 000 Mann nach Serbien senden.
Das Budapester Blatt „A Nap" meldet nach dem „B. L.-A." aus Sofia, die englische Regierung habe von neuem Griechenland an die Bündnispflicht mit Serbien gemahnt, «nd es aufgefordert, binnen zwölf Tagen ein Hilfskorps von 50 000 Mann nach Serbien zu senden. Die griechischen Blätter erklären, Griechenland könne Serbien schon deshalb nicht helfen, weil Serbien jetzt auf die Eroberung Albaniens ausgehe, weshalb Griechenland seine eigenen Interessen in Albanien zu wahren hätte.
* * *
*
Verhandlungen zwischen den Dreibnndmächien.
Nach einer Meldung der „Köln. Ztg." aus Zürich berichtet die „Perseveranza" aus Rom, in den letzten Wochen hätten wiederholt Verhandlungen über die Beziehungen Italiens zu den Zentralmächten stattgesun- den, doch seien sie auf italienischer Seite von Persönlichkeiten geführt worden, die der Regierung nicht angehörten. Diese Verhandlungen hätten bisher nur informatorischen Charakter gehabt.
Japan beginnt mit der Besetzung chinesischen Gebiets.
Der Mailänder „Corriere della Sera" meldet über Neuyork: Japanische Truppen besetzten die nördlich von Port Arthnr avf chinesischem Staatsgebiet gelegenen Ortschaften Matschang «nd Futschou, angeblich zum Schutze der dortigen japanischen Handelsniederlassungen.
Phrasen Lloyd Georges.
In dem nordwallischen Ort Bangor hielt nach der „Köln. Ztg. der englische Schatzkanzler Lloyd George eine Rede, worin er erklärte:
„Ich bin mir nie im Zweifel über das Ergebnis dieses Krieges gewesen. Ich bin immer der Ansicht gewesen, daß es ein großer Sieg für unser Land sein werde. Meine Ueberzeugung stützt sich darauf, daß wir nur unsere Htlfsqüellerr und die Gelegenheit richtig zu benutzen brauchen, um den Sieg davonzutragen. Die natürlichen Hilfsquellen der Verbündeten sind überwältigend größer als die unserer Feinde. Wir haben die Ueberlegenheit in der Zahl der waffenfähigen Männer, auf finanziellem und wirtschaftlichem Gebiet und in der Zugänglichkeit der Weltmärkte, von denen unser Seehandel uns Material und Schießvorrat zuführen kann. Die Verbündeten verfügen über zweimal mehr Mann- schaften, als unsere Feinde aufzubieten vermögen. Allein es gibt noch einen bessern Grund als alle andern, das ist die sittliche Stärke unserer Sache, was in einem Kampf mitzählt, der Leiden und Opfer von allen dabei Beteiligten erfordert." Der Minister sprach ferner darüber, daß die britische Nation nicht dulden würde, daß Belgien und Frankreich die Opfer Deutschlands werden sollen. Was England angehe, so habe es niemals sich ernstlich mit dem Gedanken eines Angrisss besaßt, und • darum auch niemals ein Heer gebildet, das sich für einen solchen Zweck besonders eignete. Es habe niemals dahin getrachtet, ein auf dem europäischen Festlaude gelegenes Reich zu überfallen. Am Schluß erinnerte Lloyd George an den deutschen Militarismus und die unseligen Folgen, die es über die Welt bringen würde, wenn Deutschland den Krieg gereimten sollte. Alsdann würde jeder Funke von Freiheit in Blntströmen erlöschen.
Der britische Schatzkanzler versteht es wie kein anderer, vor einer urteilslosen Zuhörerschaft mit den be-
ihrer Tasche umklammernd und jeden Augenblick erwartend, daß die Droschke an ihrem Bestimmungsort ankomme, mitten auf den Polstern des Wagens.
Da endlich — sie hielt. Ein Schwindel befiel Adele, und sie war nahe daran, vom Sitz zu gleiten, als sie Denta bemerkte, der den Schlag aufriß und ihr die Hand zum Aussteigen reichte. Sie nahm sich gewaltig zusanimen und verließ, an ihm vorüberschlüpfend, den Wagen.
Ein spöttisches Lächeln spielte um feine Lippen, als - er sah, daß sie es verschmähte, ihn zu berühren. So begleitete er sie, ihr mit Handbewegungen den Weg wei- fenö, ins Cafee.
Hier mußte er doch vorausgehen, denn bei dem Anblick der vielen fremden Menschen, dem Stimmengewirr und der ihr entgegenschlagenden heißen, mit Düften gefüllten Luft zauderte und wankte sie, sie werde umkehren. Aengstlich folgte sie ihm zu einer versteckten Nische, wo sie so viel Besinnung wiederfand, sich mit dem Rücken nach den übrigen Gästen niederzulassen. Der Gedanke, daß niemand sie kenne, beruhigte sie.
Denta bestellte Eis und raunte ihr zu, sie müsse etwas genießen, es falle auf, wenn man nichts nehme: so versuchte sie an das Gebotene mit zitternder Hand zu rühren.
Sie legte ihre Tasche in seine Hand und sah ihn flehend an, unfähig, ein Wort hervvrznbringen. Er lächelte überlegen und flüsterte: „Ohne Sorge, mein Täubchen, werd' Ihnen kein Federchen krümmen oder gar auszupfen. Schauens, wir spielen halt doch nur des Geschäfts halber noch Ltebesleut'!"
In vorsichtiger Rücksichtsnahme auf ihre Umgebung ging er sogleich daran, die Papiere genau zu prüfen, und ein freudiges Schmunzeln huschte um seinen Mrilld, als er sah, daß die fälligen Januarkupons nod) nicht abgetrennt waren.
(Ssrtlrtzung folgt,).