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in dem Sitzungslokal der Stöppler'fcheu Gastwirt­schaft dahier bestimmt, wozu Pachtliebhaber freundlichst eingeladen werden.

Die Bedingungen werden im Termin bekannt gegeben und liegen 14 Tage lang zu Jedermanns Einsicht auf dem Bürgermeisteramt offen.

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Amtliche Bekanntmachungen.

Hersfeld, den 9. Februar 1915.

Auf Anordnung des Herrn Regierungs-Präsidenten wird auf Grund des § 36, Absatz b und' § 37 der Be­kanntmachung des Herrn Reichskanzlers vom 25. Januar 1915 (abgedruckt im Amtlichen Anzeiger zum Kreisblatt Nr. 23) daS Backen von Fastnachtsgebäck zu Fastnacht ds. Js. verboten.

Diese Anordnung bezieht sich nicht nur auf Bäckereien und Konditoreien, sondern auch auf die hauswirtschaft- lichen Betriebe.

^eisse Woche

vorn 614. Februar 1915.

L 1378.

Der Landrat.

Funke, Kreissekretär.

Hersfeld, den 6. Februar 1915.

Die Maul- und Klauenseuche in der Gemeinde Lindenau (Kreis Rotenburg a/F.) ist erloschen.

t 1138. Der Landrat,

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den 25. Januar 1915.

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Bekanntmachung.

Das Verbot der Bundesratsverordnung vom 22. Dezember v. Js. (R. G. Bl. S. 547), in welcher die Verwendung von Kartoffelmehl und anderer Erzeugnisse aus der Kartoffel zur Herstellung von Seife unter Strafe gestellt ist, wird auf alle Mehlsorten, die zur menschlichen Nahrung oder als Futtermittel verwendet werden können, wie Reisstärkemehl, Maisstärkemehl, Mandiokamehl, Tapiokamehl, ausgedehnt.

Cassel, den 2. Dezember 1914.

Der stellvertretende kommandierende General des XI. Armeekorps.

von H augwitz, General der Infanterie. * *

Hersfeld, den 9. Februar 1915. Wird veröffentlicht.

I- 1610. Der Landrat.

H e u s e r, Reg.-Referendar.

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an der Königl. Fachschule für die Kleineisen- und Stahlwaren-Industrie zu Schmalkalden.

Die Anstalt beginnt zu Ostern 1915 einen neuen Unternchrskursus und nimmt hierzu neue Schüler auf.

Sie bietet befähigten jungen Leuten Gelegenheit, in den mit neuzeitlichen te,ebnifcben Hilfsmitteln reich ausgestatteten Musterwerkstätten eine sorgfältige und vielseitige, auf der Grundlage neuzeitlicher Technik fußende praktische Ausbildung in der Eisen- und Stahlverarbeitung, besonders in der Ölerkzeugtechnik, zu erlangen, und jene zeichnerischen, fachtheoretischen und wirtschaftlichen Kenntnisse zu erwerben, welche unter den heutigen Anforderungen des Gewerbebetriebes für künftige Vorarbeiter und Werkmeister oder für selbständige Gewerbetreibende in der Kleineren-, Werkzeug- und Metallwaren - Industrie unbedingt erforderlich sind.

Aufnahmefähig sind junge Leute mit guter Glementarfchulbildung nach erfüllter Schulpflicht. Vor­herige praktische Tätigkeit ist erwünscht aber nicht Be­dingung.

Die Kursusdeuer beträgt je nach Fähigkeiten 2 bis 3 Jahre, das Schulgeld für preußische Schüler 60 Mk., für solche aus dem nichtpreußischen Deutschland 160 Mk. jährlich.

Absolventen, welche die Reifeprüfung abgelegt haben, sind von der Gesellenprüfung befreit.

Minder bemittelten und würdigen Schülern preußischer Staatsangehörigkeit können Stipendien und Schulgeld­erlasse gewährt werden.

Nähere Auskunft auf Anfrage durch den Unter­zeichneten.

Anmeldungen werden baldigst erbeten.

Der Direktor der Königl. Fachschule, gez. Beil.

* *

Hersfeld, den 5. Januar 1915.

Wird veröffentlicht.

I. 58/15.

Der Landrat.

Funke, Kreissekretär.

Klausstr. 24. Hersfeld.

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