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' Bekanntmachungen.

Hersseld, den 17. Dezember 1914.

Zum alsbaldigen Eintritt werden für die hiesige Verwaltung gesucht: . , r

1. ein möglichst militärfreier Bürogehilfe, der bereits in der Verwaltung tätig war, selbständig zu arbeiten imstande und in der Führung der Registratur be­wandert ist, , ~ .

2. eine jüngere Hilfskraft für die Kanzlei (Fraulein oder junger Mann) die mit der Schreibmaschine um- zugehen versteht, oder das Maschinenschreiben er­lernen will.

Angebote unter Angabe der Gehaltsansprüche bald­möglichst unter Miteinreichung der vorhandenen Zeug­nisse und selbst geschriebenem Lebenslauf erwünscht.

A. Nr. 10193- Der Landrat.

I. V.:

v. Hedemann, Reg.-Assessor.

Landesteilen vom 20. September 1867 (G. S. S. 1529 ff.) wird unter Zustimmung des Bezirksausschusses zu Cassel die folgende Poilzeiverordnung erlassen:

§ 1.

Das unbefugte Suchen, Aufsammeln oder Aufnehmen von Geweihen oder einzelnen Stangen von Rothirschen in den Waldungen des Regierungsbezirks Cassel wird verboten.

§ 2.

Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung werden mit Geldstrafe bis zu 60 Mark (sechzig Mark) oder ent­sprechender Haftstrafe bestraft.

§ 3.

Diese Verordnung tritt mit dem 1. Februar 1915

in

Kraft. (A. II. 9883/14.)

Caffel, den 4. Dezember 1914.

Der Regierungspräsident, gez.: Graf von Bernstorff.

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RJ Rabatt Spar - Verein |_R|

Hersseld. I

Auf vielseitigen Wunsch unserer werten Kundschaft haben wir die

= Auszahlung--- der vollgeklebten Rabattbücher durch die Mitteldeutsche Privatbank hier, bis zum

verlängert.

Hersseld, den 19. Dezember 1914.

Die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher des Kreises, welche noch mit Rückreichung der Zu- und Ab­gangslisten für das 3. Vierteljahr 1914 im Rückstände sind, werden mit Frist bis spätestens zum 88. d. Mts. hieran erinnert. (I. Nr. 3367.)

Der Vorsitzende der Einkommensteuer- Veranlagungs-Kommission:

Wird veröffentlicht. I. 12655.

Hersfeld, den 16. Dezember 1914.

Der Landrat.

Funke, Kreissekretär.

v. Hedemann, Reg.-Assessor.

Hersseld, den 19. Dezember 1914.

Die Erledigung meiner Verfügung, vom 9. d. Mts.. I. Nr. 3260, Kreisblatt Nr. 291, betreffend Einreichung des Wehrbeitragssollbuchs wird hierdurch mit Frist bis spätestens zum 88. d. Mts. erinnert. (I. Nr. 3368.)

Der Vorsitzende der Einkommensteuer-

Veranlagungs-Kommission:

v. H e d e m a n n, Reg.-Assessor.

Belanntmachung.

Nach der Verordnung des Bundesrats vom 23. November 1914 (Reichsgesetzblatt Seite 481) wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre und zugleich mit Geld­strafe bis zu 5000 Mk. bestraft, wer es ohne Genehmi­gung des Herrn Reichskanzlers unternimmt, Reichs­goldmünzen zu einem ihren Nennwert' üb er­st e i g e n d e n Preise zu erwerben, zu veräußern oder solche Geschäfte über sie zu vermitteln oder dazu auf­gefordert oder sich erbietet.

Besteht der Verdacht, daß Goldmünzen zur Ausführung in das Ausland, insbesondere das feind­liche aufgekauft werden, so kann gegen diese Personen ferner auf Grund der §§ 89 und 91 des Reichsstrafge­setzbuches oder der Zahlungsverbote gegen das feindliche Ausland eingeschritten werden. Bei Ausländern wird auch ihre Ausweisung aus dem Staatsgebiet in Frage kommen.

Die Bevölkerung warne ich hierdurch vor den Geld­käufern und mache deren Festnahme jedem zur patriotischen Pflicht.

Für jede Anzeige, die zur Festnahme und Ver­urteilung eines Geldkäufers führt, stelle ich eine Geld­belohnung in Aussicht, deren Höhe festzusetzen ich mir Vorbehalte.

Cassel, den 11. Dezember 1914.

Bekanntmachung.

" Die Zinsscheine Reihe IV Nr. 120 zu den Schuld­verschreibungen der preußischen konsolidierten 3Va vormals 4%igen Staatsanleihe von 1885 über die Zinsen für die 10 Jahre vom 1. Oktober 1914 bis 30. September 1924 nebst den Erneuerungsscheinen für die folgende Reihe werden

vom 1. September D. 3s. ab

ausgereicht und zwar:

durch die Kontrolle der Staatspapiere in Berlin SW 68, Oranienstraße 92/94,

durch die Königliche Seehandlung (Preußische Staats­bank) in Berlin W 56, Markgrafenstraße 38,

durch die Preußische Central-Genossenschafts-Kasse in Berlin G 2, am Zeughaus 2,

durch die preußischen Regierungshauptkassen, Kreiskassen, Oberzollkassen, Zollkassen und hauptamtlich ver­walteten Forstkassen,

durch die Reichsbankhaupt- und Reichsbankstellen und die mit Kasseneinrichtung versehenen Reichsbank­nebenstellen.

Formulare zu den Verzeichnissen, mit welchen die zur Abhebung der neuen Zinsscheinreihe berechtigenden Erneuerungsscheinen (Anweisungen, Talons) den Aus­reichungsstellen einzuliefern sind, werden von diesen unentgeltlich abgegeben.

Der Einreichung der Schuldverschreibungen bedarf es zur Erlangung der neuen Zinsscheine nnr dann, wenn die Erneuerungsscheine abhanden gekommen sind.

Berlin, den 26. August 1914.

Hauptverwaltung der Staatsschulden. No. I. 2140. gez.: ........

*

ausen.

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Hersfeld, den 14. September 1914.

Wird veröffentlicht.

I. 9753. Der Landrat.

v. Hedemann, Reg.-Assessor.

*

Der Regierungs-Präsident. In Vertretung: gez. Behrendt.

Hersfeld, den 18* Dezember 1914.

Wird veröffentlicht.

Die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher er­suche ich die Bekanntmachung wiederholt auf orts­übliche Weife zur Kenntnis der Ortsbewohner zu bringen. I. 12867. Der Landrat.

J. V.:

v. Hedemann, Reg'.-Assessor.

Hersfeld, den 17. Dezember 1914.

An die Ortspolizeibehörden des Kreises.

In Verfolg meiner Verfügung vom 5. Februar 1912, I. Nr. 1471, Kreisblatt Nr. 20/12, erinnere ich daran, daß dem Königlichen Kreisarzt hier am Schlüsse des Jahres das Verzeichnis über die in der Gemeinde wohnenden, außerhalb der Irrenanstalt in Privat­pflege lebenden Geisteskranken unter Benutzung des vorgeschriebenen Formulars zu übersenden ist.

.Fehlanzeige ist nicht erforderlich.

12'58. Der Landrat.

^reiniittiae Vtlsttigemg. Mittwoch, den 23. Dezember, vormittags 11 Uhr

werde ich die zur von Schenckschen Konkurs­masse gehörigen Gegenstände:

1 Pianino und ca. 100 Flaschen Wein im Knieseschen Saale hierselbst öffentlich meist­bietend gegen Barzahlung versteigern.

------- Besichtigung 1 Stunde vor Beginn. -------

Der Konlprsverwalter-Stellvertreter:

Ritzel,

vereidigter Auktionator.

v. Hedemann, Reg.-Assessor.

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Der Vorstand

In Nr. 297 derHersfelder Zeitung" gibt Herr Feldwebel Diensttuer Bolender den Wunsch zu erkennen, man möge der von Liebesgaben bisher fast ganz aus­geschlossenen

Freiwilligen vor der Front" doch auch gedenken und eine Sammlung von Gaben an­regen. Um diesen Wunsch der Hersselder Landsturmleute zu erfüllen, bitte ich höflichst um Zuwendung von Liebes­gaben, ich bin gern bereit, die Uebermittlung nach dem Bestimmungsort zu übernehmen und werde in diesem Blatte über den Eingang der Gaben öffentlich quittieren.

Hersfeld, den 21. Dezember 1914.

Hermann Ritzel. Hersseld.

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Wegen des Jahresschlusses ist die städtische Sparkasse vom 24. bis 31. b. Mts. für den Verkehr m. dem Publikum geschlossen.

Hersfeld, den 17. Dezember 1914.

Die Verwaltungs- Kommission der Sparkasse

Strauß.

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