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Die Verfolgung der Russen.

Der österreichische Generalstabsbericht. Hartlepool nach dem Bombardement. Bilder aus London.

>* Großes Hauptquartier, 18. Dezember. (Amtlich.

WTB.) Der Kampf bei Nieuport steht günstig, ist aber noch nicht beendet. Angriffe -er Franzosen zwischen la Vassee und Arras sowie beiderseits -er Somme schei­terten unter schweren Berlnsten für den Gegner. Allein an der Somme verloren die Franzosen 1200 Gefangene und mindestens 1800 Tote. Unsere eigenen Verluste be- giffern sich dort auf «och nicht 200 Man«.

In den Argonnen trugen uns eigene gut gelungeue Angriffe etwa 750 Gefangene und einiges Kriegs­material ein.

Von den übrigen Teilen -er Westfront sin- keine besonderen Ereignisse zn mel-en.

An -er oft- «n- westprentzischen Grenze ist die Lage «nverän-ert.

_ In Polen folgen wir weiter dem weichenden Feind.

Oberste, Heeresleitung.

[ Dom österr.-ungar. Generalstab »

iw> Wien, 18. Dezember. (WTB.) Amtlich wird gemeldet, 18. Dezember, mittags:

Die geschlagenen russischen Hauptkräfte werden auf

-er ganzen, über vierhundert Kilometer breiten Schlacht­front von Krosno bis zur Bsura-Mündung verfolgt. Gestern wurde der Feind anch aus seinen Stellungen im nördlichen Karpathenvorlan- zwischen Krosno und Zakliczyn geworfen. Am unteren Dnnajee stehen die verbündeten Truppen im Kampfe mit gegnerischen Nach­huten.

In Südpolen vollzog sich die Borrückung bisher ohne größere Kämpfe. Piotrkow wurde vorgestern vom K. und K. Infanterie-Regiment Wilhelm I., Deutscher

Kaiser und König von Preußen, Nummer 34, Przadborz gestern von Abteilungen des Nagyszebener Infanterie- Regiments Nummer 31 gestürmt.

Die heldenmütige Besatzung von Przemysl setzt ihren Kampf im weiteren Vorland der Festung erfolg­reich fort.

Die Lage in den Karpathen hat sich «och nicht wesent­lich geändert.

Der Stellvertreter des Chefs -es Generalstabes. v. Hoefer, Generalmajor.

An die Ungeduldigen und Unzufriedenen wendet sich derBerl. Lok.-Anz." in einer Auslassung über die russische Niederlage, die ersichtlich bestrebt ist, am Donnerstag vielfach hervorgetretenen Auffassungen und Erwartungen über die sofort erkennbaren Folgen des großen Sieges in Polen entgegenzuwirken. Sie lau­tet folgendermaßen:

Es stand nach dem Generalstabsbericht vom Don­nerstag von vornherein zu erwarten, daß sich der Frei­tagsbericht über den Osten sehr kurz fassen würde. Wir haben einen großen strategischen Erfolg errungen. Ein strategischer Erfolg ändert die strategische Lage. Jede Mitterlung, die sich nicht auf ein ganz Allgemeines be- chränkt, kann aber dem Gegner Fingerzeige geben, die hm erleichtern, die Folgen seiner strategischen Nieder­lagen abzuschwächen. Daß die oberste Heeresleitung keine Lust verspürt, um der Befriedigung der öffent- ichen Neugierde oder Wißbegierde willen einen durch- chlagenden Erfolg in seinen Wirkungen beeinträchtigen zu lassen, ist nicht mehr denn selbstverständlich.

Wenn große Zahlen zu vermelden sein sollten, so werden wir also wohl noch einige Zeit warten müssen. Aber es ist fraglich, ob das überhaupt der Fall sein wird. Der strategische Erfolg, der durchschlagende Steg kann errungen sein, ohne daß dem Sieger besonders beträcht­liche Beute wird. Dem Siege, dessen Ergebnis zahl- riche Gefangene sind, treten ebenbürtige Siege zur Seite, bet denen sich der Erfolg anders äußert. Ebenso wertvoll, ja viel wertvoller als starke Gefangennahme kann es beispielsweise sein, daß man die ganze geschla­gene Masse auf eine ungünstige Rückzugslinie drängt, wo sie, eben wegen ihrer Masse, keine Lebensbedtngun- gen findet, Hunger, Not und Seuchen ihre physisch er­

5m fernen (Osten.

Roman von O. Elster.

62) (Nachdruck verboten.)

Mutter? l" rief Heinz ahnungsvoll, indem er sich in dem Sessel ausrichtete.

Bleib sitzen, mein lieber Junge rege Dich nicht auf ja, Heinz, mein Junge, eine herrliche Weih­nachtsüberraschung steht da vor der Tür... soll sie hereinkommen . . .?"

Mutter quäle mich nicht .... ist es Ellen?"

Und da öfsnete sich auch schon die Tür, und Ellen eilte herein und lag im nächsten Augenblick zu Heinzens Füßen, seine Hände ergreifend und lachend und weinend zugleich zu ihm aufschauend.

Ich bin es, Heinz .... ich wollte Dich nicht länger ^^en lassen.....da bin ich, Heinz, und wenn Du mich nicht fortschickst, dann bleibe ich hier für immer, Heinz ... für mein ganzes Leben . . ."

^schluchzend vor freudiger Erregung barg sie oas Geycht in seinem Schoß und schmiegte sich eng an ihn. Er aber legte die Hände auf ihr Haupt, und in

Herzen blühten Frieden und Glück empor, wie die Christrose m heiliger Weihenacht.

her ersten Wiedersehensfreude gelegt, mußte Ellen erzählen. Sie saß neben Heinz, E"^k>hattend, und schaute ihm bang in das Ge­sicht, nach Spuren seiner Krankheit forschend. Aber sie ausblühende Gesundheit seiner Wangen und erfüllte chr He?^ Äöe"' "^ dankbare Freude

. . nms wird Ihre Frau Mama sagen, Fräu- lxin Ellen? " fragte Frau Erichsen besorgt.

Ein Schatten flog Wer Ellens Gesicht.

schöpfenden und moralisch aushöhlenden Wirkungen voll entfalten, in kürzester Zeit das geschlagene Heer in eine kopflose, haltlose Horde verwandeln können.

Die Gefangennahme kann für den einsichtigen Feld­herrn niemals Selbstzweck sein. Sie ist immer Mittel zum Zweck, und sie wird stets zu vernachlässigen sein, wenn dadurch höhere Absichten beeinträchtigt werden oder auch nur werden könnten. Hindenburg wird es daher unter Umständen den guten Leuten hier zu Hause nicht recht machen, die in Unkenntnis der Kriegskunst, über die sie fröhlich und selbstbewußt ihr Urteil fällen, Zahlen hören wollen und den Grund ihrer Zufrieden­heit von der Höhe der Ziffern abhängig machen.

Hindenburg wird es zu tragen wissen, wenn diese Laien ihn fürweit überschätzt" erklären. Er weiß, was er will, und weiß das -urchzuführen, was er will. Und das Vaterland fährt gut dabei.

Neue Offensive unseres Verbündeten in Serbien.

»s* Budapest, 19. Dezember. (Dtsch. Tgztg.) Wie hiesige Blätter melden, steht die neue Offensive -er österreichisch-nngarischen Truppen in Serbien bevor, nachdem die Neugrnppiernng der Streitkräfte so gut wie vollendet ist. (T. U.)

Die Rückwirkung des österreichisch-ungarischen Sieges in Westgalizien.

8e* Berlin, 19. Dezember. (WTB.) Zum öster­reichisch-ungarischen Siege in Westgalizien wird dem B. T." von seinem Spezialkorrespondenten gemeldet: Die mittelbare Rückwirkung anf die Gesamtlage ist heute noch nnübersehbar. Die Russen verloren in die­sen Kämpfen außer Tausenden Toter und Verwunde­ter 26 vvv Gefangene.

Französisches über die Schlacht an der Bser.

(S o e z i a l t e l e g r a m m der T. U.)

Das Pariser NachrichtenbureauParis Telegram­mes" erhielt folgenden Brief aus Furnes:

An der Front zwischen Nieuport und der User ist Ruhe nach der furchtbaren Schlacht, die über einen Mo­nat gewütet hat. Um eine genaue Übersicht über die Zustände in dieser Gegend zu bekommen, beschloß ich, mich der Front soweit wie möglich zu nähern. Ich fuhr mit meinem Motorrad und kam bis nach Wulpen links von Nieuport. Die Gaswerke konnten weithin unter­schieden werden. War diese Stadt nicht bombardiert? Kein einziges Zeichen eines früheren Bombardements war von der kleinen Stadt Wulpen aus zu sehen. Ich näherte mich daher Nieuport immer mehr und kaum kamen die ersten Häuser der Stadt in Sicht, als mir die Schrecken des Krieges klar zum Bewußtsein kamen. Nieuport war nichts mehr als eine große Ruine. Plötz­lich dröhnte eine französische 75 Millimeter Kanone nachhaltend, und sofort wurde die Stadt von einer An­zahl Granaten überschüttet. Alles war mit einem Male wieder still und auf der Treppe eines zerstörten Hauses sah ich'ein kleines Feuer brennen, um das eine Anzahl Infanteristen versammelt waren.

Ich wandte mich der Stadt Percyse zu. Mein Motorrad kam nur schwer vorwärts, da die Straßen durchweg zerschossen waren und große Löcher bezeichne­ten die Stellen, wo Granaten aufgeschlagen und ex­plodiert waren. In der Stadt Ramscapelle er­zählte mir ein Soldat, daß ich von einem nahegelegenen Gehöft einen Ueberblick über den ganzen Distrikt hätte. Als ich dort ankam, hatte ich einen ausgezeichneten Ueberblick über unsere Stellungen und die ersten Schützenlinien. Die Soldaten waren gerade dabei, ei­nen neuen Graben zu machen, da das feindliche Feuer nachgelassen hatte. Ein Artillerieoffizier war so freund­lich, mir einige Einzelheiten über die letzten Ereignisse zu erzählen. Der Bahnhof, ein außerordentlich wich­tiger Stützpunkt, hatte durch das Bombardement sehr gelitten. Nur ein einziger Flügel war noch intakt. Die letzten Granaten hatten jedoch auch den restlichen Teil des Bahnhofs in einen TrÜmmerhanfen verwandelt. Als ich den Offizier verlassen hatte, näherte ich mich dem noch stehenden Pfeiler eines Hauses und kletterte eine leicht verfallene Treppe hinauf, um das Gebiet noch­mals zu übersehen. Mit einem Feldstecher konnte ich eine deutsche Batterie erblicken, die hinter einem Ge­büsch ausgestellt war. Ich verließ das Gehöft und fuhr weiter. Als ich aber Geschützdonner hörte und die deut­sche Artillerie ihr Feuer eröffnete, kehrte ich wieder auf meinen Beobachtungsposten zurück und war eine Stunde lang Zeuge eines furchtbaren Artilleriekampfes. Gra­nate über Granate explodierte über den Lanfgrüben der Verbündeten.

Stunde, liebe Frau Erichsen," entgegnete sie.Mama ist mit einer Freundin an die Riviera gereist, ich sollte mitkommen, aber ich zog es vor, hierher zu kommen und nun bin ich da und bleibe da, wenn Sie mich be­halten wollen."

Ganz gern, mein liebes Fräulein. Aber die Mama und der Herr Bruder . . ."

Lassen Sie das nur meine Sorge sein und nun nennen Sie mich nicht mehr Fräulein, sondern Ellen, und Du ich bin ja Ihr Töchterchen . . . nicht wahr, Heinz?"

Er führte in innigem Kuß ihre Hand an die Lippen. Und Ellen sprang auf und umarmte die kleine Frau Kapitän und küßte sie auf beide Wangen, über die der alten Frau die Tränen der Rührung perlten.

Dann kam der Herr Kapitän aus demGoldenen Anker" heim. Er war sehr erstaunt, Ellen zu sehen, schüttelte den grauen Kopf und brummte einige Worte, aber er freute sich doch und schüttelte Ellen die Hände.

Und der kleine Weihnachtsbaum ward nochmals augezündet, und es ward ein sehr behaglicher, glück­licher, froher Weihnachtsabend.

Ein sonnenklarer Weihnachtstag. Der Schnee glitzerte wie Silber unter den Strahlen der Sonne und die Eiszapfen an den Dächern funkelten wie lauter Edelsteine.

Die kleine Frau Erichsen war natürlich zur Kirche gegangen, Heinz ruhte noch ein wenig aus, in glücklichen Träumen daliegend, während der Kapitän, im Garten auf- und abstampfend, feine Pfeife rauchend und dabei ein sehr bedenkliches Gesicht ziehend, was die Schönheit seiner edlen Züge gerade nicht vermehrte.

Da trat Ellen zu ihm und streckte die Hand unter 1 einen Arm, lächelnd zu ihm emporblickend.

Sie sah reizend aus in ihrem knapp anliegenden, pelzverbramten Jakett, auf dem braunen Haar ein Pelz­barett, und das ovale Kinn in die Belzboa halb ver­

An der belgischen Küste.

0-^ Rotterdam, 19. Dezember. (Dtsch. Tgsztg.) Aus Oosburg wird gemeldet: Gestern war heftiger Kanonen­donner südwestlich von Ostende zu vernehmen. Es läßt sich noch nicht feststellen, ob wieder die englische Flotte die Beschießung begann, oder ob ein neuer Kampf an der User tobt. (T. U.)

Die englischen Monitore mit neuen Geschützen versehe«. o-#> Dover, 19. Dezember. (WTB.) Die Monitore, die die Beschießung der belgischen Küste wieder auf- nahmen, sind ausgebessert »nd mit neuen Geschütze« versehen worden

Hnnger bei den Franzosen.

Basel, 19. Dezember. (T. U.) Die aus den letz­ten Kämpfen im Oberelsatz in Mülhausen, Badenweiler und Lörrach angekommenen verwundeten Franzosen befinden sich in recht pessimistischer Verfassung. Sie kla­gen über Mangel an Lebensmitteln. Die Truppen an der Front und in den Schützengräben hätten tagelang nichts z« esien bekommen. Französische Gefangene, da­runter Turkos, erzählten, daß sie sich lieber hätten ge­fangen nehmen lassen, als Hunger zn leiden.

Berliner Zeitungen wird aus Basel über den Kampf im Obereliatz berichtet: Im großen und ganzen beschränken sich die deutschen Truppen im Oberelsaß aus die Defensive. Gelegentlich wird aber auch, wenn es ohne große Verluste geschehen kann, die französische Of­fensive mit kräftigen Gegenstößen beantwortet, wie das bei Steinbach der Fall ist. Ein wirksames Vordringen der Franzosen ist vorläufig ganz ausgeschlossen, da aus deutscher Seite starke Truppenmassen an der Vogesen- front stehen und gut ausgebaute und schwer armierte Feldbefestigungen einen Durchbruchsversuch so gut wie unmöglich machen. Unter großen Verlusten brachen denn auch die Angriffe zusammen. Unter den deutschen Truppen herrscht ein vorzüglicher Geist.

Artilleriemangel in Frankreich.

o-^ Rom, 19. Dezember. (B. T.) Italienische Blätter erfahren aus Paris, die Franzosen hätten die ganze italienische Grenze von Artillerie entblößt, sie schafften sämtliche Geschütze nach Norden. Eine große Anzahl Fabriken, die früher Fahrräder und Automo­bile bauten, seien jetzt Tag und Nacht mit der Her­stellung von Maschinengewehren beschäftigt. Ebenso schreite die Herstellung neuer Felöunisormen fort.

(T. U.)

Pichons Ruf nach japanischer Hilfe.

9-^ Basel, 19. Dezember. (B. T.) Der frühere Mi­nister Pichon bedauert imPetit Journal", daß die Notwendigkeit der sofortigen Berufung japanischer Htlfstrvppen nach Europa nicht überall eingesehen werde. Pichon empfiehlt erneut rasche Einleitung ent­sprechender Verhandlungen mit Japan. Frühere gleiche Vorschläge wurden von einem Teil der franzö­sischen Presse scharf kritisiert, da Japan kein Vertrauen verdiene. (T. U.)

Hartlepool nach dem Bombardement.

w> Amsterdam, 19. Dezember. (B. Mp.) Nach pri­vaten Nachrichten sind die Opfer der Beschießung von Hartlepool viel größer, als das Reutersche Bureau meU dete. So berichtet dieTimes" aus Hartlepool: Neun­zig Leichen sind bisher gefunden, viele vermutet man unter den Ruinen der Häuser. Viele Verwundete soll man nicht auffinden können. In einem Hospital wer­den 160 Verletzte behandelt. Die Deutschen haben ihre Granaten anscheinend über ein möglichst weites Feld zerstreut. Hunderte von Häusern sind stark beschädigt, taufende von Fensterscheiben gesprungen. Der Zweck des Bombardements, die Batterie am Hafeneingang zu zerstören, ist nicht erreicht worden, aber von den Häusern der Umgegend stehen meist nur noch die Mauern. Ein schweres Erdbeben hätte keine größeren Verheerungen anrichten können. Das Hospital ist nicht getroffen worden. (T. U.)

Die Furcht vor der deutschen Invasion.

»^ London, 19. Dezember. (T.-U.) Eine Reihe von Zeitungen wirft dem Kriegsamt vor, noch immer keine Vorschriften für Nichtkombattanten bei der deut­schen Invasion erlassen zu haben.

DieTimes", dieDaily News" und dieDaily Mail" klagen bitter über das deutsche Vorgehen, das einen Bruch des Völkerrechts darstelle. Sie vergessen jedoch die fortgesetzten Fliegerangriffe auf unbefestigte süddeutsche Städte.

Fez von den Franzosen geräumt.

w= Rotterdam, 19. Dezember. (Dtsch. Tgztg.) Wie nach einer Madrider Meldung derJmparcial" berich­

graben, während die frische Luft ihre Wangen gerötet hatte. f

Schmunzelnd sah sie der Alte an.

Ja, mein Töchterchen," knurrte er,hübsch bist Du, und meinen Heinz hast Du auch lieb das hab ich wohl gemerkt aber wie soll denn das nun weiter werden? Deine Frau Mama . . ."

Onkel Erichsen, deshalb komme ich ja gerade zu Dir, um mich mit Dir zu beraten," entgegnete Ellen, ernst werdend.Du weißt ja wohl, daß meine Ver­wandten meine Verlobung mit Heinz nicht billigen."

Ich kann es mir wenigstens denken," brummte der Kapitän.

Aber ich habe Heinz lieb und ich werde ihn nicht verlassen, jetzt erst recht nicht, wo er der liebevollsten Pflege bedarf . . ."

O, er rappelt sich schon wieder heraus!"

Um so besser und schöner. Wer wir haben uns nun einmal Treue geschworen, und wir lassen nicht voneinander. Und als ich das meiner Mutter sagte, hat sie mir die Tür gewiesen . . ."

Um Gotteswillen, Kind, das geht doch nicht!"

Mama wird sich schon wieder zufrieden geben," fuhr Ellen mit einem kleinen Lächeln fort,wenn sie meinen festen Willen sieht. Aber vorläufig, Papa Erich­sen, bin ich heimatlos, wenn Du mich nicht aufnimmst."

Aber das ist ja doch selbstverständlich! Du bist uns von Herzen lieb, das weißt Du ja, Kind. Und und ja, zum Schwerenot! Deine Frau Mama soll doch Vernunft annehmen. Wir sind doch auch gerade nicht auf der Straße gefunden, und der Name Erichsen ist ein ebenso ehrlicher Name wie Diesterweg. Vielleicht noch ein bißchen ehrlicher . . . Doch davon wollen wir schweigen. Ja, Kind, bleib so lange bei uns, wie es Dir gefällt, und und ich werde an Deine Frau Mama schreiben und ihr mal ordentlich die Leviten le­sen." MoxtsMug folgt.).