Amtliche Bekanntmachungen.
Hersfeld, den 26. November 1914.
Das in dem Kaiserlichen statistischen Amt aus- aearbeitete Verzeichnis der von den Ausfuhr- und Durchfuhrverboten betroffenen Waren ist erschienen und wird demnächst auch in den Buchhandel gelangen.
Interessenten mache ich aus das Erscheinen des Werks aufmerksam.
I. 11690. Der Landrat.
Funke, Kreissekretär.
Briese, die von kr i e g s g e f a n g e n e n Deutschen aus Frankreich an ihre Angehörigen gesandt worden sind, wurden vielfach französischerseits mit dem Vermerk in roter Tinte versehen, daß die von den Angehörigen der Kriegsgefangenen abgeschickten Briefe geschlossen ankommen dürsten und daß sie nicht nur Mitteilungen persönlicher Natur, sondern solche aller Art enthalten könnten, also auch solche politischer und militärischer Art und Angaben über den Krieg.
Briefe mit derartigem Inhalt, die dem Feinde natürlich erwünscht sind und füv ihn unter Umständen von erheblichem Nutzen sein können, dürfen selbstverständlich nicht abgesandt werden; auch ist darauf hinzuweisen, daß grundsätzlich nur offene Briefsendungen an kriegsgefangene Deutsche be-
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Die Einlösung der Rabattmarken findet statt in der Zeit vom 1. bis 22. Dezember und zwar nur vormittags von 9 bis 12 Uhr bei der
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Der Vorstand.
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*
Wird veröffentlicht.
I. 11954.
Hersfeld, den 26. November 1914.
Auch in diesem Jahre
Der Landrat.
I. V.:
von Hedemann, Reg.-Assessor.
Infolge der hohen Futtermittelpreise sehen wir uns veranlagt, den Milchpreis vom 1. Dezember ab auf
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festzusetzen.
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Mitten hinein in das Kriegsgetümmel, das die ganze Erde erfüllt, soll auch in diesem Jahr durch das Kind von Bethlehem Freude kommen. Allen Kämpfenden, Sorgenden und Trauernden will es einen Frieden bringen, den weder Leid noch Tod zerstören kann. Ein Abglanz dieser unvergänglichen Güter sollen die Weihnachtsgaben sein, auf die kleine und große Kinder hoffen. An Weihnachtsgästen aller Art fehlt es in Bethel nicht. Zu den 3000 Fallsüchtigen, Gemütskranken und Heimatlosen sind verwundete deutsche Krieger gekommen, von denen schon mehr als 2500 hier ausgenommen sind. Wer hilft uns, j diesen Männern und Jünglingen, die für uns ihr Blut vergossen haben, und den andern Kranken in Bethel eine. „,,ew,.we _ Weihnachtsfreude bereiten? Alles nehmen wir dankbar | Personal an, ob man uns Kleidungsstücke schenken will, oder Zigarren, Bilder, Bücher für die Großen, Spielsachen für die Kleinen oder Geld, um das zu kaufen, was Kleine und Große am meisten erfreut. Je eher es geschieht, um so besser können wir alles unter unsere 30 Lazarette und 50 andere Anstaltshäuser verteilen.
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Mit herzlichem Weihnachtsgruß an alte und neue Freunde von Bethel
F. v. Bodelschwingh, Pastor.
Bethel bei Bielefeld, im November 1914.
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