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Bekanntmachung.

Auf den Aufruf zur Hilfe des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung vom 3. August ds. Js. sind bei uns weiter eingeliefert worden:

1, Für unsere Truppen im Felde:

Kaufmann Emil Hirschberger 12 Tabakpfeifen, Rauch­tabak, Schnupftabak und Kautabak. Jsaak Tannen- baum 1000 Zigeretten. Otto Kniese 10 M. Maria Ditzel 10 M. Fabrikdirektor Gies 20 M. Fräulein Berta Berlit 2 Paar Strümpfe, 1 Paar Stauchen, 3 Kniewärmer. Kaufmnnn Theodor Diebel 50 Mk., 6 gestrickte Unterjacken, 6 Paar Stauchen und 6 Paar Strümpfe. Kaufmann Friedrich Heeg 300 Zigarren. Frau Samuel Hahn 6 Paar Hosenträger, 5 Normal­hemden und vier Bettücher. Hauptlehrer a. D. Dünkel 30 Mk. Die Schülerinnen der evangelischen Bürgerschule 51 Paar Strümpfe, 15 Paar Stauchen, 4 Paar Kniewärmer, 1 Nähbeutelchen und Feldpostkarten. Kaufmann Wilhelm Strippe! 2 Körbe mit alkohol­freien Getränken, 300 Zigarren und 15 Päckchen Tabak. Spielgeld vom Verein 8,05 Mk. Frau Regierungs­landmesser Eckardt 2 Pfund gemahlenen Kaffee, 1 Psd. Kakao, 100 Zigarren und 10 Tafeln Chokolade. Frau Auguste Maul 1 Leibbinde, 1 Paar Strümpfe und 1 Paar Stauchen. Lehrer Rudolf Jckler 20 Mark. Ungenannt 1 Leibbinde, 3 Paar Strümpfe, 6 Taschen­tücher und 10 Paar Fußlappen. Ungenant 4 Hemden 3 Unterjacken, 3 Unterhosen und 2 Paar Strümpfe. Lehrer Schminke 25 M. Ungenannt 2 Paar Strümpfe, 2 Paar Stauchen, 25 Briefumschläge und 25 Briefbogen.

Bierbrauereibesitzer Jean Steinweg 500 Zigarren, 6 Paar Strümpfe, 1 Paar Stauchen. Kreisasfistent Hermann Wolfs 2 Paar Strümpfe, 2 Paar Stauchen, 3 Pakete Tabak und 2 Gläser Gelee. Metzgermeister Lorenz Wolff 20 M. Lotte und Gertrud Kanngießer 4 Ohrenschützer 5 Paar Armstauchen, 6 Paar Strümpfe. Ungenannt 6 Hemden 4 Unterhosen, 2 Unterjacken, und 3 Paar Strümpfe. Frau Grentzebach 100 Zigarren,

10 Päckchen Taback, 3 Paar Strümpfe, 2 Paar Stauchen. Frau Jsaak Oppenheim 2 Unterhosen, 3 Paar Strümpfe, 4 Paar Stauchen. Fräulein Hedwig Heine­mann 3 Paar Strümpfe, 3 Paar Kniewärmer, 3 Paar Stauchen und 3 Ohrenschützer. Lehrer Heinemann 20 M. Georg Schott zu Sölzerhöfe 10 M. Ober­bahnassistent Schwinzer 10 M. Ungenannt 30 M. Ungenannt 20 M. Ungenannt 20 M. Ungenannt

20 Paar Fußlappen, 23 Taschentücher, 5 Pfd. Chokolade, 15 Rollen Pfefferminz, 645 Gramm Erfrischungsbonbons, 7 Paket Keks, 3 Büchsen Maggiwürfel, 20 Stück Suppen­würfel, 16 Tintenstifte, 15 Notizbücher, 13 Päckchen Briefpapier, 115 Feldpostkarten, 12 Stück Seife, 11 Taschenspiegel, 10 Nähkästchen mit Inhalt, 1 Paar- Kniewärmer, 1 Unterhose, 2 Unterjacken, 1 Paar Socken und 20 SchriftchenGott mit uns". Telegraphen­sekretär Koch 3 Paar Strümpfe, 2 Paar Armstauchen, 1 gestrickte Unterjacke, 6 Leibbinden, 4 Lungenschützer, 5 Halstücher, 10 Pakete Tabak und 50 Zigarren. Schlachthofdirektor Friederich 10 M. Rentner Christian Ditzel 20 M. Metzgermeister Christian Otto 50 M. Fleisch und Trichinenschau-Verein des Kreises Hers­feld 100 Mk. Gutspächter Hold zu Kirchheim 6 Paar wollene Unterhosen und 6 Paar Strümpfe. Unge- nannt 10 M. Gastwirt Konstantin Otto 6 Unter­hemden, 3 Unterhosen, 2 Strickwesten und 2 Paar Arm­stauchen. Hutmacher Martin Viel 100 Zigarren, 12 Ohrenschützer und 10 M. Moses Tannenbaum 100 Zigarren, 1 Dutzend Taschentücher, 6 Paar Fußlappen und 1 Paar Armstauchen. Ungenannt 7 Leibbinden, 6 Paar Fußlappen, 6 Paar Ohrenklappen, 1 gestrickte Weste, 2 Pfund gemahlenen Kaffee, 3 Pfund Würfel- S^unb 6 P^ete Tabak. Tuchfabrikant Alex Rehn 00 M. Agent Heinrich Zickendraht 15 M. Ilse Zrckendraht 3 Nähtäfchchen mit Inhalt und 1 Ohren- jajutjer. Lehrer Heinrich Eichmann 20 M. Karl Zrckendraht jun. 16 M.

2 Liebesgaben speziell für das Reserve-Bataillon Nr. 71.

Schornsteinfegermeister Vockroth 12 Pakete Tabak, 2 Paar Strümpfe, 2 Paar Stauchen, 4

Paar Fußlappen, 1 elektrische Taschenlampe. Färb-

elfter Wrndisch 5 Paar Strümpfe. Hospitalverwalter

^emme 2 Paar Strümpfe. Fräulein Jacobi 2 Paar etrumpfe und 2 Armstauchen. Kriegerverein Unter- Zigarren ~ Fräulein Hupp-Funke 3 Paar ^trumpfe und 3 Paar Stauchen. Kaufmann Dirk ^temhauer 200 Zigarren, 6 Pakete Tabak und 1 Büchse Kaffee. Die Angestellten der Firma G.

lpfeng 2 Büchsen gemahlenen Kaffee, 5

^abat und 1 Büchse Maggi-Boulllonwürsel. ^AenTl 1 Hemd. Ungenannt 100 Zigarren. ^^metzter Hoff in Heimboldshausen 3 leinene unbl 1 strickte Jacke, 3 Barchenthemden

RanderoG Krtmigen. ~ Frankfurter Schuhlager 2 Ä ^ - Fwu Konrad Mas

10 1 ^T Stauchen, 50 Zigarren und

Strümnf? 1 m^ Rentner Arthur Rehn 6 Paar Kaufmann Lorenr ^udenstrümpfe und 1 Jagdweste. 50 Päckchen RaiM^^^^ ^0 Zigarren, 500 Zigaretten, Rentner Arthur Neln^ 20 Päckchen Schnupftabak. 1000 Zigarren und Ä^ * S^Nußbauni Fritz Otto 6 Paar Strümpfe 6 ^^ und

Fußlappen, 100 Zigarren und q^utucher, 6 Paar Mann Wiihelm Otto00 ^ ^L^»k7?

Lohrmann 3 Paar Strümvfe ßBertha Paar Soden, 2 aefhMte aSS"* Sidenbratjt 1 Ch°ko-ad°. - Ung?nan5 2 ^P a^Zrümpf- l Las Stauchen und 4 Pakete Tabak. - ihm ^ Zigarren. 12 Pakete Tabak, 12 Naschen StmbeÄtaN und 10 Flaschen Erdbeersaft. - GastLi tze^ch Le

zu Friedlos 35 M. Ungenannt 1 Paar Strümpfe, 3 Paar Armstauchen.Jsr.Gem. Niederaula IKistem.Wollwaren. Ungenannt 100 Cigarren, 10 Pakete Tabak, 75 Bouillon­würfel, 20 Pack Chokolade, 15 Pack Keks und 9 Rollen Pfeffermünz. Frau Heer, Stiftsschenke, 3 Unterhosen, 200 Cigaretten und Chokolade. Die Beamten der Firma L. Pseifer 50 Mk. Ungenannt 3 Hemden, 2 Würste und Chokolade. Uhrmacher Fleischmann 100 Cigarren und 2 Gläser Gelee. Forstmeister Mantels 3 Paar Strümpfe und 6 Paar Stauchen. Fran Richberg zu Goßmannsrode 3 wollene Hemden, 3 Paar Strümpfe, 3 Paar Unterhosen, 2 Leibbinden, 6 Taschentücher, 1 Betttuch und 100 Cigarren. Frau Jean Mann 100 Cigarren und 10 Pakete Tabak. Kassierer Wilhelm Horn 100 Cigarren, 6 Paar Strümpfe, 5 Pakete Tabak, 5 Pakete Tee, 1 Pfund Chokolade und 1 Pfund Kaffee. Witwe Kurtze 6 Paar Armstauchen, 1 Büchse Kaffee, Zucker, Tee, Chokolade und Tabak. Firma Benno Schilde, G. m. b. H., 1000 Cigarren, 100 Pakete Tabak, 50 Pakete Tee, 12 Paar Strümpfe, 12 Paar Stauchen, 10 Pfund Kaffee, 6 Unterhosen, 6 Unter­hemden, 6 Unterjacken, 5 Pfund Zucker und 10 Pfund Schokolade. Frau Peter Möller 12 Paar Strümpfe, 1 Dutzend Taschentücher, 3 Leibbinden, 42 Fußlappen und 100 Mk. Gemeinde Kirchheim 1 Pfeife, 2 Päck­chen Tabak, 12 Würste, 5 Leibbinden, 3 Unterhosen, 3 Flanellbinden, 7 Hemden, 30 Paar Fußlappen, 1 Paar Kniewärmer, 19 Paar Strümpfe, 6 Paar Stauchen und 5 Unterjacken. Frau Dörries 6 Paar Strümpfe und 2 Paar Stauchen Sängerverein hier 50 Mk.Buch­halter Philipp Deller 20 Mk. Gemeinde Niederaula und Mengshausen 1 Sack mit Leibwäsche. Außerdem wurden 53 verschlossene Pakete zur Weiterbeförderung an Krieger des Reserve-Bataillons Nr. 71 eingeliefert.

3. Für die notleidenden Ostpreußen:

Stadt Hersfeld 500 Mk. Buchhändler A. Webert 20 Mk. Gemeinde Unterweisenborn 93,20 Mk. Ungenannt 20 Mk. Gemeinde Schenklengsfeld 182 Mk. Gemeinde Philippsthal 268 Mk. Gemeinde Dünkelrode 14.90 Mk.

Indem wir allen Spendern herzlichen Dank aus­sprechen, sehen mir weiteren Zeichnungen für die Truppen im Felde und für die notleidenden Ostpreußen gern entgegen.

Hersseld, am 12. Oktober 1914.

I. 7841. Der Magistrat.

Strauss.

WXöItfFlöft Unter diesem Titel erscheint im Ver- lag des Hilfsvereins Deutscher Frauen, Berlin, Preußisches Herrenhaus, zu wohltätigem Zweck eine Zufamenfaffung der Kriegsereignisse, die auf Grund der amtlichen Depeschen vorzüglich bearbeitet und vor­trefflich ausgestattet (das Titelblatt stammt von Döpler) eine ernste, würdige Erinnerung an die große Zeit bietet, die wir durchleben. Jede Woche erscheint eine 4 Seiten starke Nummer zum Preise von 5 Pfennigen, von denen infolge der freiwilligen Mitarbeit vieler 2V2 Pfennige als Reinertrag bleiben. Diese also 25 Mark pro 1000 Exemplare werden an die Magistrate der deutschen Städte zur Unterstützung von Kindern im Felde stehender Krieger abgeführt. Namentlich Schüler unserer Lehranstalten sollen Abonnenten- in ihrem Verwandten und Freundeskreise werben ; Kinder sollen Kindern helfen: ein vortrefflicher Gedanke, der anch vom pädagogischen Standpunkt vollste Billigung verdient. ' Hier haben unsere Jungen und Mädchen Gelegenheit, durch eigene Tätig­keit ein wohltätiges Werk zu unterstützen Das Kultus­ministerium hat gegen die Mitarbeit der Schulen nichts einzuwenden. Das Unternehmen muß wärmstens empfohlen werden.

P r 0 f. Dr. P. Hildebrand t-Berlin, Oberlehrer.

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Bekanntmachung.

Nach Mitteilung des Kaiserlichen Kommissars und Militärinspekteurs der freiwilligen Krankenpflege ist die Zufuhr von Liebesgaben, die zeitweilig aus militärischen Gründen unterbunden war, freigegeben. Unser tapferes Heer im Felde, unsere Verwundeten und Erkrankten in den Lazaretten werden endlich das erhalten, was treue Liebe in der Heimat für sie geschaffen und bereitet hat.

Millionen von Kriegern sind es, die sich in die Gaben teilen müssen. Sorgen wir, daß der Strom der freiwilligen Gaben nicht versiegt, daß er vielmehr in immer stärkerem Maße anschwillt, um dem wachsenden Bedarf genügen zu können. Nur durch die größte Opfer­willigkeit, nur durch selbstlose Hingabe von Geld und Gut kann Ne Heimat ihren heldenmütigen Söhnen sich dankbar zeigen.

Die an allen Orten bestehenden Sammelstellen sammeln die Gaben und senden sie möglichst sortiert an die am Sitz jeden Generalkommandos eingerichteten Abnahmestellen I und II. Die Abnahmestellen I emp­fangen die Liebesgaben für Verwundete und Kranke, die Abnahmestellen II für die Angehörigen des Feldheeres. Die Abnahmestellen befinden sich in Cassel (11 Ar­meekorps)

Abnahmestelle I: Frankfurterstraße 70,

Abnahmestelle II: Moritzstraße 29 ; in Frankfurt (18. Armeekorps)

Abnahmestelle I: Hohenzollernstraße 2 (Fürstenhof), Abnahmestelle II: Hedderichstraße 59.

Sendungen an diese Abnahmestellen, die auch unmittelbar erfolgen, können, sind frachtfrei nach § 50" der Mil. Tr. Ordnung. Von den Abnahmestellen aus gehen die Gaben sortiert an die Depots der freiwilligen Krankenpflege in den Sammelstationen und von hier aus erfolgt die Beförderung in die Front.

Alle Vereine vorn Roten Kreuz und sonstigen Stellen, die sich mit der Sammlung von Liebesgaben befassen, werden dringend gebeten, sich dieser Organisation anzugliedern. Der Kaiserliche Kommissar im großen Hauptquartier hat ausdrücklich gewarnt vor der unge­regelten Zuleitung von Liebesgaben an örtlich bevor­zugte Truppenteile, die nrehr und mehr einzureißen drohe. Bei der starken Belastung der Etappenstraßen besteht die Gefahr, daß solche Zufuhren den Verkehr emvsindlich stören und dadurch die Heranbringung wichtiger' Gegen­stände in die Front erschweren.

Cassel, den 5. Oktober 1914.

Der Territorialdelegierte der freiwilligen Krankenpflege, gez. Hengstenberg.

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