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Bekanntmachungen.

Hersseld, den 8. Oktober 1914.

Um den Angehörigen von kranken oder verwundeten Kriegern deren Besuch durch Gewährung einer Fahrpreis­ermäßigung zu erleichtern, sind die Königlichen Eisen­bahndirektionen und die Kaiserliche Generaldirektion der Eisenbahnen in Elsaß-Lothringen zu Straßburg ermächtigt worden, bei Besuchsfahrten ihnen die Benutzung der 2., 3. oder 4. Wagenklaffe zum halben Fahrpreise zu gestatten. Bei der Benutzung von Schnellzügen ist der volle Zuschlag zu entrichten. Als Angehörige sollen Eltern, Kinder, Geschwister, Ehefrauen und Verlobte gelten, von denen bei Inanspruchnahme der Vergünstigung eine Bescheinigung der Ortspolizeibehörde über das Ver­wandtschaftsverhältnis, sowie darüber beizubringen ist, daß und wo nach vorgelegten Popieren, Briefen und dergleichen die betreffende Militärperson sich als Kranker oder Ver­wundeter in ärztlicher Pflege befindet. Fahrpreiser­mäßigung nach der Grenze zum Besuch von Lazaretten im Ausland wird zurzeit noch nicht gewährt. Auf die Beibringung von Mittellosigkeitsbescheinigungen wird verzichtet. Als Mindestentsernung der Reisen, zu denen die Fahrpreisermäßigung gewährt wird, sind 50 Kilometer festesetzt. '

Die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher ersuche ich, die Ortseingesessenen in ortsüblicher Weise auf diese Vergünstigung aufmerksam zu machen und zu den von ihnen gegebenen Falls auszustellenden Bescheinigungen die ihnen besonders zugehenden Formulare zu benutzen.

I. 10143.

Der Landrat.

v. Hedemann, Reg.-Assessor.

DemOffizierstaud angehörende oder akademisch gebildete Herren oder Damen, besonders Anwälte, welche bereit sind, bei der Beratung und Auskunfterteilung für die Hinterbliebenen der gefallenen Offiziere und bei der Kriegshilfe des Bundes deutscher Offiziersfrauen Berlin SW. 11, Halleschestraße 20, mitzuwirken, werden um Aufgabe ihrer Adresse ersucht.

Um Abdruck dieses Aufrufs wird gebeten.

14. Moder 1914

Alle Liebesgaben an Lebeusmitteln welche für das Rote Kreuz zu Hersfeld bestimmt sind, bitten wir nur in der Geschäftsstelle des Roten Kreuzes im Auguste Viktoria-Hans (Dippelstraße), nicht aber am Bahnhof abgeben zu wollen.

Der Vorstand des Roten Kreuzes,

Sektion Hersfeld

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Meiner werten Kundschaft zur Kenntnis, daß der Schlitzer Bier-Verkauf nicht mehr in der Wirtschaft zum Eckchen Breitenstraße stattfindet. Habe mein Schlitzer Bier-Verfandgeschäft vom 1. Oktober ab nach

UM Stammengasse 18 'MK (Sexauerschen Eisenlager 1. Etage) verlegt und bitte auch fernerhin um weitere Unterstützung.

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Hochachtungsvoll

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