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Beschluß.

In Sachen, betreffend da von dem Landwirt Joh Döring und seiner Ehe frau Anna Margarete geb. Saam in Friedewald als Eigentümern das im Grundbuche von Friedewald Blatt Nr. 761 eingetragenen Grundbesitzes beantragte Aufgebot der in dem ge­nannten Blatte in Abt. III Nr. 1 für die Ehegattin des Kreissekretärs Engelhardt, Ernstine geb. Ruprecht, in Hersseld eingetragenen Hy­pothek von 250 Talern, wird der auf den 30. September 1914, vormittags 10 Uhr anberaumte Termin von Amtswegen auf den 8. Lttober 1914

vormittags 10 Uhr vertagt.

Schenklengsfeld, den 11. Sept. 1914.

Kocht. Amtsgericht ____KritiitMalis.

34 tüchtige

Jochbtlktlgtskllkii aus sofort gesucht für dauernde Beschäftigung.

Wilhelm Ritzel

Dachdeckergeschäft. ] Suche sofort einen tücht. ' Bäckergesellen

L. Pfeiffer,

Wallengaffe, t

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Kopf von 30 Pfg. an.

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treffen diese Woche voraus­sichtlich Donnerstag ein.

3. h. Otto.

I Amtliche Bekanntmachungen.

Hersfeld, den 14. September 1914.

Auf dem Rittergute Wenigenlubnitz sowie auf dem Gehöfte des Landwirts Vogt in Eisenach ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden.

I. 9779. Der Landrat.

v. Hedemann, Reg.-Assessor.

ZlMMsttWlW.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll

am 7. Januar 1914

vormittags 10 Uhr

an der Gerichtsstelle versteigert werden, das im Grund- mche von Hersfeld (eingetragene Eigentümer am 8. September 1914, dem Tage der Eintragung des Ver- teigerungsvermerks: Fabrikarbeiter Jakob Heyer, Johannes Lohn, uud Frau Margarete geb. Jäger t>o« Hersfeld je zur ideellen Hälfte) eingetragene

Gemarkung Hersfeld, Kartenblatt L, Parzelle 276/20 etc. bebauter Hofraum mit Hausgarten, Wippershainerstraße pauS Nr. D 44 5 ar 6 qm groß, Nutzungswert 240 Mk., Gebäudesteuerrolle Nr. 1046.

Hersfeld, den 12. September 1912.

Köchlichcs Amtsgrricht, Abt II

Bekanntmachung.

Zeichnungen zur Kriegsanleihe werden zu den bekannten Bedingungen von der städtisch. Sparkasse entgegengenommen.

Hersfeld, den 14. September 1914.

Die BerwaltungskommWoii der Sparkasse.

Strauss.

Aufforderung

an Mütter und Schwestern, Frauen und Bräute unserer im Felde kämpfenden Brüder.

Für die Verpflegung unserer Angehörigen im Felde sorgt die Heeresverwaltung Die Liebesgaben sollen diese Verpflegung ergänzen und Erleichterungen und Er­frischungen hinzusügen.

Munitionskolonnen, Feldsanitätswagen und Verpflegungstransporte gaben 1870 und geben heute noch die Möglichkeit, zweckmäßig ausgesuchte und verpackte Liebesgaben wenn auch im Einzelnen im kleinen Umfange vorgeschobenen Kommandos und damit den am Feinde stehenden Solbaten zuzuführen. Das will die Liebeskisie, zu deren Stiftung hiermit aufgefordert wird. Nehmt dazu eine ausgelüftete Zigarrenkiste und füllt hinein:

1. Vi Pfd. gemahlenen Kaffee,

2. Vs Pfd. Tee,

3. für 10 Pfg. Würfelzucker in möglichst kleinen Stücken,

4. 10 Gramm kristallisierte Zitronensäure in Papierbeutel zu Wasser als Getränk und zum Ausspülen des Mundes, .

5. ein Schächtelchen Pfeffermünzplätzchen,

6. drei Paar Brausepulver,

7. zwei Tafeln fettarme, harte Schokolade,

8. einige kleine Stücke Seife,

9. eine Stange Salizyl-Vaseline gegen Wundlaufen,

10. Streichhölzer in Metalldosen.

Den Rest des Raumes füllt mit gutem Taback, Zigarren und Zigarretten bestmöglichst aus. Hüllt um die Kiste neuere Zeitungen und bindet diese mit starkem Bindfaden fest; darüber wickelt soviel wie möglich Strümpfe und Leibbinden. Das Ganze wird dann in eine möglichst wasserdichte Hülle fest und glatt eingeschnürt.

Der beizusügende Frachtbrief muß den Inhalt der Sendung (Liebesgaben) und die empfangende Stelle (Abnahmestelle Nr. 1 und 2 am Sitz des stellvertretenden Generalkommandos) des Absendeorts enthalten. Das Frachtstück muß mindestens anf zwei Seiten aus aufgeklebten Zetteln die gleichen Angaben und Adressen und außerdem die Bezeichnungfreiwillige Gaben" führen und wird dann frachtfrei befördert.

Wer seinen Angehörigen im Felde Liebe betätigen will, stifte allein oder mit anderen eine solche Liebeskiste und sende sie ohne weitere persönliche Adresse an die oben genannten Abnahmestellen für freiwillige Liebesgaben oder an die unterzeichnete Stelle. Jeder Empfänger wird dankbar feiner Lieben in der Heimat gedenken. Der Delegierte der Depots der lreiwillige« Liebesgabe«

am Etappenhauptort der 8. Etappeninspektton.

PreiOeiheeren

erwarte im Lauf dies. Moche.

3. S. Otto.

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Bitte vorstehende Aufforderung durch die Presse, durch Vereine und von Mund zu Mund zu verbreiten. Zusätzlich wird bemerkt: Gegenstände, die in großen Massen gebraucht werden, deren Zusendung daher von möglichst vielen Stellen dringend erwünscht ist, sind folgende:

Erfrischungsmittel, a. Fettarme Schokolade, Tee, gemahlener Kaffee, Würfelzucker, Nährzwiebäcke, Zitronensäure in Kristallen, Michkonserven. b. Taback in allen Formen, Zigaretten, Zigarren, Streichhölzer in kleinen Blechdosen.

Gebrauchsgegenstände: Seife, Salizylvaseline (gegen Wundlaufen), kurze Pfeifen, neuere Zeitungen seit der Mobilmachung, Zahnbürsten.

Bekleidung und Schutz gegen Witterung: Halbwollene Hemden, Unterhosen, (Stümpfe Taschentücher, Puls- und Ohrenwärmer, Halstücher," Leibbinden.

Verbandgegenstände: Verbandstoffe aller Art aus Leinen, Verbandwatte, Gazen und medizinische Verbandstoffe, Verbandtücher.

Für Lazarette, Erfrischungsstationen, Verwundetensammelstellen: Gute Weine, Cognac, Fruchtsäfte, natürliche Mineralwässer, auch künstliches Selterswasser, Postkarten, Briefpapier, Bleistifte.

Für vorstehende Gegenstände gilt gleichfalls bezüglich Aufforderung zur Stiftung, Absendung und Adressierung das oben über die Liebeskisten Gesagte.

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