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Bekanntmachung

Amtliche Bekanntmachung der Landwlrtsschastskammer,

J.-Nr. 5084/14

Arbeitsvermittlung.

Infolge der Mobilmachung ist der Landwirt­schaft eine sehr große Anzahl Arbeiter entzogen worden, während umgekehrt in anderen Berufsstanden sehr viele Personen beschäftigungslos geworden sind. Es ist dringend notwendig, daß diese uber)chussigen Arbeits­kräfte der Landwirtschaft zur Verfügung gestellt werden. Da die Ernte bevorsteht und von der rechtzeitigen Bergung derselben die Lebensmittelversorgung und damit das Wohl und Wehe unseres Volkes in hohem Grade abhängt. Laut ministerieller Verfügung ist die Vermittelung dieser Hilfskräfte, soweit es sich um ge­lernte Arbeiter und erwachsene Personen handelt, den öffentlichen Arbeitsnachweisen überwiesen worden. Die Landwirtschaftskammer hat es dagegen übernommen, die sich für landwirtschaftliche Arbeiten meldenden größeren Trupps von Schülern, Mitglieder der Jugend­vereinigungen rc. zu vermitteln.

Sämtliche Arbeiter suchenden Landwirte werden deshalb aufgefordert, ihren Bedarf an gelernten Ar­beitern und erwachsenen Personen bei der ihnen zu­nächst gelegenen öffentlichen Arbeitsnachweisstelle an- zumelöen. Im Bezirk bestehen folgende öffentlichen Arbeitsnachweisstellen:

1. Kreisarbeitsnachweis Bebra, Rotenburgerstr. 107,

An die deutschen Brüder im Ausland!

Das deutsche Volk im Bismarckreiche und in der alten Ostmark an der Donau führt einen Kampf um Sein oder Nichtsein. Schulter an Schulter wird es ihn mann­haft bestehen, treu verbunden in Not und Tod.

Doch draußen leben und arbeiten Millionen unseres Blutes, in der neuen Welt, im schwarzen Erdteil, in Asien, in fernen Australien. Die meisten sind seit langen Jahren treue Bürger fremder Staaten geworden. Aber ihre heiße Liebe zum alten Heimatlande, zu ihrer Muttersprache und zu deutscher Art haben sie treu bewahrt. Deutschlands Ehre ist ihre Ehre geblieben, seine Not empfinden sie wie ihre eigene Not.

Ihnen gilt über die weite Erde hin unser

Zu verkaufen ein Pferd.

Ferner werden an zuverlässig. Landwirt 3 Pferde miets weise abgegeben.

Firma Gg. Dörner.

Fernsprecher Nr. 13,

i. Städtische Arbeitsvermittelungsstelle Cassel (Männliche Abteilung) Bernhardistr. 2, Fernsprecher

2.

Nr. 1186,

3. Städtische Arbeitsvermittelungsstelle, Casseler Frauenvereine (Weibliche Abteilung) C a s s e l, Obere Carlstr. 14, Fernsprecher Nr. 1185,

4. Wanderarbeitsstätte und Arbeiterkolonie Cassel- Bettenhausen, Ochshäuserstr. 6, Fernsprecher Nr. 3542, Amt Cassel,

5. Oeffentlicher Arbeitsnachweis Fechenheima. M., Rathaus, Taunusstr. 1. Fernsprecher Nr. 269, Amt

Offenbach,

6. Städtische Arbeitsvermittelungsstelle F u l d a, Rathaus Zimmer Nr. 7, Fernsprecher 1 und 110,

7. Städtische Arbeitsvermittelungsstelle Hanau a. M., Lange Straße 41, Fernsprecher Zentrale Rathaus,

8. Wanderarbeitsstätte Hanau a. M., Aepfel-Allee 80, Fernsprecher Nr. 291,

9. Kreisarbeitsnachweis Marburg a. d. Lahn, Frauenbergstr. 4, Fernsprecher Nr. 141,

10. Oeffentlicher Arbeitsnachweis Witzenhausen, Rathaus, Fernsprecher 39.

Unter dem Protektorat Kaiser!. u. Kgl. Hoheit-er Frau Kronprinzessin.

Zum ersten Male seit seiner Geburtsstunde auf Frankreichs Schlachtfeldern mußte das Deutsche Reich das Schwert ziehen zu gerechter Abwehr. Der Kampf wird Dasein und Zukunft des Deutschen Reiches entscheiden. Im Vertrauen aus Gott und ihr gutes Recht ziehen Deutschlands Stämme brüderlich geeint in den Krieg, um dessen Verhütung ihr Kaiser bis zur letzten Stunde aufrichtig und opferwillig bemüht war.

9Hd)t Bundestreue allein ist es, die dem deutschen Volke die Waffe in die Hand zwingt.

Es gilt, den heiligen Boden des alten deutschen Vaterlandes, es gilt, die unschätzbaren Güter deutscher Kultur zu verteidigen, gegen die Vormacht des Slaven- tums, die in unnatürlichem Bunde mit Frankreich und England die deutsche Welt im Herzen Europas zertrümmern möchte.

In diesem Schicksalskampfe werdet Ihr Deutschen im Auslande nicht tatlos beiseite stehen wollen.

So rufen wir Euch auf zu einer Volkssammlung der Deutschen im Auslande für die kämpfenden Söhne unseres Volkes.

Jede Gabe sei ein Bekenntnis der Liebe und Treue zu Eurem angestammten Volke, jede Spende ein Zeichen der Dankbarkeit für das Reich, das uns allen ermöglicht hat, uns in der Fremde stolz als Deutsche zu bekennen, jedes Opfer der Ausdruck Eures eisernen Willens, die unschätzbaren Werte deutschen Volkstums und deutscher Kultur im Volkskampfe gegen das Slaventum schützen zu helfen.

Eine Sonderfammlung des Deutschtums im Ausland soll es sein, damit aller Welt und Euren im Kampfe stehenden Brüdern kund, werde, daß wir Deutschen auf dem ganzen Erdenrund in dieser gewaltigen Zeit uns fühlen als

ein einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen noch Gefahr! Für diese Sammlung, ihre Verwaltung und Verwendung werden wir unsere ganze Kraft einsetzen.

Verein für das Deutschtum im Ausland E. B.

Es ergeht ferner an alle militärfreien und arbeits­fähigen Personen allerBerufsstände die dringende Aufforderung, sich der Landwirtschaft unverzüglich zur Verfügung zu stellen und sich zu diesem Zwecke eben­falls bei der ihnen zunächst gelegenen öffentlichen Arbeitsnachweisstelle zu melden. Bei der Meldung ist

anzugeben, ob der Betreffende bereits mit landwirt­schaftlichen Arbeiten vertraut ist, insbesondere ob er mähen, mit Pferden umgehen kann usw. oder nicht.

Mit den Jugenövereinigungen und den höheren Schulen in den Städten wird die Landwirtschafts­kammer unmittelbar in Verbindung treten.

Ww^w Das 3agöred?t an dem gemeinschaftlichen Jagdbezirk der Semartung Ausbach soll anderweit ver­pachtet werden.

Termin hierzu ist auf taitnMtnMj.

nachmittags 3 Uhr

in der Wohnung des Unter­zeichneten dahier anberaumt, wozu Pachtliebhaber freund­lichst eingeladen werden.

Die Bedingungen werden im Termin bekannt gegeben und liegen 14 Tage lang zu Jedermanns Einsicht beim Unterzeichneten offen.

Ansbach,

den 28. Juli 1914.

Der Iagdvorsteher Metz,

Bürgermeister.

Dr. v. Hentig, Staatsminister, z. D. Recke, Konter-Admiral z. D. Dr. Groscurth, Prof.

Vorsitzender. 1. stellv. Vorsitzender. 2. stellv. Vorsitzender,

v. Bendemann, Admiral, Blumenau, Bergwerksdirektor, Büxenstein, Geh. Kommerzienrat, Gras Dönhoff-Friedrichstein, Kammerherr Sr. Maj. d. Kaisers und Königs, Mare Fuchs, Generaldirektor, Freiherr von Gayl, General der Infanterie, stellv. Vorsitzender der Kolonialgesellschaft, M. d. H., Freiherr von der Goltz, Generalfeldmarschall, Dr. Hoeniger, Univ.-Prof., Dr. Hötzsch, Univ.-Prof., Dr. Jrmer, Wirkl. Legationsrat, M. d. A., Dr. Kapler, Geh. Ob.-Konsistorialrat, Korodi, Lyz.-Direktor, Dr. P. Liepmann, M. d. A., Mandt, Geh. Reg.-Rat und Kapitän z. S., Dr. Matthias, Geh. Ober-Reg.- Rat, Raschdau, Kaiserl. Gesandter z. D., Dr. Jng. Wilhelm von Siemens, Geh. Reg.-Rat, Dr. Schwatlo, Prof., Dr. Speier Prof., von Tiedemann-Seeheim, Major, Vorsitzender des Deutschen Ostmarkenvereins, von Treskow, Landrat a. D., Urbig, Geschäftsinhaber der Disconto-Gesellschaft, Dr. Voigts, Wirkl. Geh. Rat, Präsident des Ev. Oberkirchenrats, Wattenbach, Frau Geh. Reg.-Rat, Weck, Rechtsanwalt.

Geldspenden nehmen entgegen sämtliche Geschäftsstellen folgender Banken:

- , Deutsche Bank, Disconto-Gesellschaft, Dresdner Bank, Bank für Handel und Industrie

. . . ..Der Vorsitzende (Darmstädter Bank), Nationalbank für Deutschland, Commers- und Discontobank,

der Landwirffchastskammer für den Reg.-Bcz. Capel: Mitteldeutsche Kreditbank, Preußische Pfandbriefbank, Deutsch-Asiatische Bank, * aerrens. * Brasilianische Bank für Deutschland, Bank für Chile und Deutschland, Deutsche

Hers^eld am 7 August 1914 Orientbank, Deutsche Ueberseeische Bank, S. Bleichröder, Raehmel und Boellert, Wird veröffentlicht ' ' ' > Norddeutsche Bank.

L 8798. Der Landrat.

von Grunelius.

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Bekanntmachung. .

Infolge des Ausbruchs des Krieges wird auf 06P Unterricht 0 6 010111 01 ItlUI0Ch 660 12.

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landwirtschaftlichen Arbeiten an Sonn- und Feiertagen, finn QfD||||Onfn QphllllDitPP

mit Ausnahme der Zeit während des Hauptgottes-1 Uul ulullvul II Ullllllllullul.

dienstes, bis auf weiteres gestattet.

I. 8866. Der Landrat

von Grunelius.

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II. Etage.

L. Pfeiffer,

Depositenkasse Hersfeld,

infolge der Heraufsetzung des offiziellen Reichsbank- Discontes erhöhe ich meine Zinssätze wie folgt:

0

Erwiderung.

An die Bevölkerung des 11 Korosbeiirks . Die Nr. 186 derHersfelder Zeitung" bringt " * wwintiuiiy einen Artikel mit der UeberschriftPatriotismus",

m e§ ^Zertretende Generalkommando des 11' worin gesagt wird, daß eine Dame ihre Einquartierung ^eekorps ist nunmehr für die Dauer des Kriegszu- derHerberge" überweist und bemerkt dazu:Dieses standesGunter meinem Befehl in Wirksamkeit getreten. sei unerhört"

vertraue daß die Bevölkerung des Korpsbe- Ich fühle mich gezwungen, hierauf folgendes zu er- das Schicksal unseres Vaterlandes wiedern:Die Dame ist über 80 Jahre alt, alleinstehend '"selbstloser Opfer- und selbst hülfsbedürftig, deshalb kann also kein Vorwurf der Militär- und des Unpatriotismus gemacht werden.

i bereitwilligst unterwerfen und sie nach jeher Die Räume und Betten, welche meiner Einqartierung gnÄ^ Ein auch M. ^uar«°-ungu

feine-mMfMÄSeM ' Moritz Kurz,

unser sein! Gott mit uns! | Wir bezeugen Herrn M. K. gern, daß wir sowohl

in Bezug auf Räume, Betten und Verpflegung in jeder Beziehung zufrieden waren.

Karl Hewien. Karl Kirsch. Valentin Arnhardt. Johs. Rehs. Landwehrmann Artur Liebpsner.

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Depositen-Konten mit tägl. Verfügung auf

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~ ~ n , Kassel, den 8. August 1914. stellvertretende kommandierende General: v. H a n g w i tz.

Im Geschäftszimmer der städtischen Sparkasse ist ein

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adt,scheu Sparkasse ist ein /* <j *<

Geldbetrag - Vertreterin a ^^tTT^i*Sllß1t

efuuden worden. Der Ver- von Herrn I 4Mr V D

erer wird aufaefordert. sich 11 n llillmknAMka " ^

lierer wird aufgefordert, sich zu melden.

Hersfeld,

den 10. August 1914.

DieVerwaltungskommis- fton der Sparkasse.

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