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Der Krte$ 6at begonnen

M Gott las Feld

Die deutsche Wehrkraft ist mobil gemacht. Drei- undvierztg Jahre Hat das Deutsche Volk dem Frieden gedient. Niemanden haben wir je bedroht; nun bedroht man uns. . t „

Vor einem Kriege stehen wir, der uns wider Wunsch und Willen aufgenötigt worden ist!

Wir werden ihn führen mutig und mit reinem Ge­wissen! Denn ein Befreiungskrieg wird uns aufgedrungen; ein Befreiungskrieg, der uns doppelt befreien muß und wird.

Befreien von Sem Alp ver allslavischen Wühler, Sie Europa zu knechten trachten; befreien von dem Alp -er französischen Revanche- Idee, die trotz unserer Friedensliebe uns so viele Jahrzehnte gefesselt hat.

Deutscher Friedensliebe vor allem danken Europas Gewerbefleiß und Handel und Industrie eine nie ge­sehene Blüte; deutscher Friedensliebe danken alle, daß Europas Kultur die ganze Erde zu befruchten vermochte.

Jetzt werden wir, die Enkel der Begründer des Reiches, gerufen, um mit' unserer Wehr zu Lande und See, Weib und Kind, Haus und Herd zu verteidigen, um dreier Generationen Fleiß zu schützen und alle die mühsam gesammelten Werke der sozialen Friedensarbeit, die die wirtschaftlich Schwachen und unsere Arbeiter gegen Alter und Gebrechen zu schirmen bestimmt sind.

Lassen wir in dieser schweren Stunde aus der Gruft im Sachsenwald Bismarcks Geist emporsteigen; lassen wir ihn in dieser schicksalsschweren Stunde uns sagen, was er vor fünfundzwanzig Jahren zum Deutschen Reichstag, zu uns Deutschen und zur Welt sprach:

. . . „Wenn wir in Dentschland einen Krieg mit der vollen Wirkung unserer Nationalkraft führen sollen, so muß es ein Krieg sein, mit dem alle, Sie ihn mitmachen, alle, die ihm Opfer bringen, kurz und gut, mit dem die ganze Nation einverstanden ist; es muß ein Volkskrieg sein; es muß ein Krieg sein, der mit dem Enthusiasmus gestthrt wird wie der von 1870, wo wir ruchlos angegriffen wurden.

„Dann wird Memel bis znm aufbrennen und wird kein Feind nicus, der sich es anfzunehmen.

das ganze Deutschland von der Bodensee wie eine Pulvermine von Gewehren starren und es wagen Mit diesem suror teuto- bei dem Angriff entwickelt,

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„Wir Deutsche fürchte« Gott, aber sonst nichts in der Welt; und die Gottes­furcht ist es schon, die uns den Frieden liehen nnd pflegen läßt.

„Wer ihn aber trotzdem bricht, der wird sich überzeugen, daß die kampfesfreudige Vaterlands­liebe, welche 1813 die gesamte Bevölkerung des damals schwachen, kleinen und ausgesogenen Preußen unter die Fahnen rief, heutzutage ein Gemeingut der ganzen deutschen Nation ist und Satz derjenige, welcher die deutsche Nation irgend­wie angreift, sie einheitlich gewaffnet finden wird «nd jeden Wehrmann mit dem festen Glauben im Herzen: „G o t t w i r d m i t « n s sein!"

Lassen wir Bismarcks Mahnwort in unser aller Herzen Widerklingen!

Es gibt keinen Deutschen, der nicht wüßte, was auf dem Spiele steht. Es geht um unsere Existenz als Nation!

Und danach wollen wir handeln!

In Treue fest

so werden wir mit nnseren Bruderstämmen, dem Rufe des Kaisers und unseres Königs folgend, uns wie eine lebende Mauer vor das Deutsche Reich stellen!

Rußland hat die deutsche Note unbeantwortet gelassen.

»e* Berlin, 2. August. Nachdem die Kunde von der allgem. russischen Mobilisation bekannt geworden war, wurde der deutsche Botschafter in Petersburg be- austragt, die Regierung aufzufordern, die Mobilisation gegen uns und unsere österreichischen Bundesgenossen einznstellen, und hierüber eine bindende Erklärung bin-

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Ein Uteifierwert.

Roman von Paul Beye.

(Nachdruck verboten.)

Und nun redeten Vater und Tochter von der Dank- barkeit, die sie von ihm zu fordern hätten! Keine Ah­nung hatten sie, wie schwer er an dem Dasein getragen, zu dem sie ihn verurteilt! Und wenn er wirklich wegen Nichtbezahlung einer Ehrenschuld als Leutnant kassiert worden wäre, so hätte ihn das nicht so zerbrochen, wie die Jahre seiner unseligen Ehe. Wenn er seine Schul­den bezahlt hätte, wäre er wieder ein ehrlicher Mann gewesen, der jedem frei ins Gesicht sehen durfte, wäh­rend jetzt----

Zerbrochen sein Ehrenschild, vernichtet sein Leben! Und das alles um diese Frau dort, dieser selbstsüchti- «^'o^5löien ^au willen, deren Glutaugen, deren süßes Lächeln ihn verhext!

, , Du Dich nicht endlich schlafen legen, An- selmo? fragte sie jetzt mißlaunig. „Es ist so spät und müde.

®° l^L dach, Kind," sagte er resigniert. „Latz Dich durch unch nicht stören."

„Meinetwegen denn — gute Nacht. Hoffentlich hast Du morgen Deine Grillen verschlafen. Es ist ja wirk­lich nicht mehr zum Aushalten mit Dir."

„Wirst Dich nicht mehr lange mit mir zu plagen brauchen," dachte er bitter.

Wenige Minuten später lag sie in friedlichem Schlummer und Gargiulo saß immer noch da, mit hei­ßen umflorten Augen auf ihr schönes Gesicht starrend, dessen Linien rein und edel waren, wie die eines klassi­schen Bildnisses.

Wie hold und reizend sie war, mit den leichtgeöff­neten korallenroten Lippen, zwischen denen die Perl- zähnchen weiß hervorschimmerten, den langen seidigen Wimpern, die sich schwarz und weich von der samtigen

neu zwölf Stunden avzngebeu. Dieser Auftrag ist nach Mitteilung des deutschen Botschafters in Petersburg, Grafen Pourtales, in der Nacht vom 31. Juli znm 1. August ausgeführt worden. Falls die Antwort der russischen Regierung eine ungenügende sein sollte, war der deutsche Botschafter ferner beauftragt, der russischen Regierung zu erklären, daß wir uns als mit Rußland im Kriegszustand befindlich betrachteten. Eine Mit­teilung des Botschafters üb auf unsere Anfrage ist h wenig ein Schritt über du

teilung des Botschafters über die Antwort der Regierung auf unsere Anfrage ist hier nicht eingelaufen, ebenso wenig ein Schritt über die Aufnahme der zweiten An­frage, obwohl von kompetenter Seite festgestellt wurde, daß der russische Telegraphenverkehr noch fnnktioniert. Dagegen sind in der Nacht bis 4 Uhr früh beim Großen Generalstab folgende Meldungen eingegangen:

Angriffe der Russen an der deutschen Ostgrenze.

Berlin, 2. August. In der Nacht bis 4 Uhr früh sind beim Großen Generalstab folgende Meldungen etnge- gangen:

E r st e n s: Heute nacht hat ein Angriff russischer Patrouillen gegen die Eisenbahnbrücke über die Warthe bei Eichenried an der Strecke Jarotschin-Wreschen statt- gefunden. Der Angriff ist abgewehrt worden. Auf deutscher Seite wurden zwei Mann leicht verwundet. Die Verluste der Russen sind nicht festgestellt. Eine von den Russen gegen den Palmhof eingeleitete Nnternch- mnng ist verhindert worden.

Zweitens: Der Stationsvorsteher von Johan- nisburg und die Forstverwaltung Bialla melden, daß in der Nacht vom ersten znm zweiten August starke russische Kolonnen mit Geschützen die Grenze bei Schwidden, südöstlich Bialla, überschritten haben und daß zwei Schwadronen Kosaken in der Richtung auf Johannis- burg reiten. Die Fernsprechverbindung Lyck-Bialla ist unterbrochen. Hiernach hat Rußland unser Reichsgebiet angegriffen. Das ist der Krieg.

Der Kaiser an die Berliner.

Sonnabend abend 8 Uhr war der Lustgarten mit Tausenden von Menschen angefüllt, die bis dicht an das Schloß heran standen. Die Menge sang patriotische Lie­der und rief immer wieder: Wir wollen nnseren Kaiser sehen! Alsdann erschien an den großen Fenstern der ersten Etage über Portal IV der Kaiser in der Uniform der Königsjäger zu Pferde, die Kaiserin und Herren und Damen des Gefolges. Der

Kaiser hielt eine Ansprache und sagte ungefähr folgendes:

Er danke für die Liebe und Trene, die ihm erwiesen werde. Wenn es znm Kampf komme, höre jede Partei auf. Wir seien dann nur noch deutsche Brüder. In Friedenszeiten habe ihn ja wohl die eine oder andere Partei angegriffen, das verzeihe er von ganzem Herzen. Wenn unsere Nachbarn nns den Frieden nicht gönnen, dann hoffe und wünsche er, daß unser gutes deutsches Schwert siegreich aus dem Kampfe hervorgehe.

Ein unbeschreiblicher Jubel brach los, und nach im­mer wiederholten Hurrarufen entfernte sich der größte Teil des Publikums unter dem Gesänge der „Wacht am Rhein".

„Mit Gott, für König und Vaterland".

Eine nach Tausenden zählende Menschenmenge zog am Sonnabend abend von den Linden, wo sie vor dem Kronprinzenpalais Ovationen dargebracht hatte, in die Wilhelmstratze nach dem Palais des Reichskanzlers un­ter fortwährendem Absingen von patriotischen Liedern und unter Hochrufen auf Kaiser und Kanzler. Nach kurzer Zeit erschien der Kanzler, erst an einem Eckfenster, nach wenigen Minuten am Mittelfenster, das eben er­leuchtet worden war, umgeben von seinem Adjutanten und seinen Kindern. Er verbeugte sich gegen die Menge mehrmals und sprach mit tieferregter Stimme:

In ihrem Liede haben Sie unserm Kaiser zugejubelt. Ja, für unsern Kaiser stehen wir alle ein, wer und wel­cher Gesinnung und welchen Glaubens wir auch sein mögen. Für ihn lassen wir Gut und Blut. Der Kaiser ist genötigt gewesen, die Söhne des Volkes zu den Waf­fen zu rnfen. Wenn nns jetzt der Krieg beschieden sein sollte, so weiß ich, daß alle jungen deutschen Männer be­reit sind, ihr Blut zu verspritzen für den Ruhm und die Größe Deutschlands. Unser Kaiser hat versucht, den Frieden aufrecht zn erhalten. Es ist ihm nicht geglückt. Wir müssen jetzt aufschauen zum Gott der Heerscharen, der stets mit unserer Sache war und uns zum Siege ver- holsen hat. Nur er allein kann in letzter Stunde ein Wunder vollbringen, welches wir dankbar hinnehmen würden. Sollte er dies Wunder nicht tun, dann (indem der Kanzler eine Handbewegung gegen die Menge machte) mit Gott für König und Vaterland!

Haut abhoben und dem üppigen glänzenden Raben- Haar! An dem Handgelenk und den Fingern blitzten Gold und echte Steicke. Nicht einmal während der Nacht vermochte sie sich von dem Tand zu trennen, der ihr so unentbehrlich war, wie anderen die Luft zum Atmen.

Ob in ihrer kleinen Seele noch andere Gefühle Platz hatten, als die der Eitelkeit und Genußsucht?

Und dennoch liebte er sie und würde sie ewig lie­ben — das fühlte er deutlicher als je in dieser furcht­baren Stunde, in der er die Abrechnung hielt über sein verfehltes Leben.

Zwei Uhr war vorbei, als er sich endlich erhob, mühsam und schwankend, wie ein Trunkener. Auf den Zehenspitzen sachte auftreteud, um sie nicht zu wecken, ging er an Concettas Bett, beugte sich über sie und küßte leise ihre Stirn. „Leb' wohl, Du einzige Liebe meines Lebens! Gott und die heilige Jungfrau mögen Dir verzeihen, was Du mir angetan hast, wie ich Dir verzeihe! Leb' wohl, leb' wohl!"

Dann ging er zur Türe und öffnete sie. Auf der Schwelle blieb er noch einen Augenblick zögernd stehen. Ob er auch von seinen Kindern Abschied nehmen sollte, die im Oberstock des Hauses unter der Obhut einer alten Magd schliefen? Nein, besser nicht, ihr Anblick hätte ihm die Ausführung dessen, was er doch tun mußte, noch schwerer gemacht.

„Lebt wohl ihr armen Dinger," flüsterte er, indes Tränen ihm heiß in die Augen schössen. „Die Madonna und alle Heiligen nehmen euch in ihren gnädigen Schutz."

Niemand im Hause hörte, wie ein müder Schritt über den Steinboden des Borflurs ging und gleich da­rauf die Haustüre in den Angeln knarrte.

2. Kapitel.

Am folgenden Tage hatten die Nachbarn des alten Lupi wieder vollauf Gelegenheit zu schwatzen und die 1 Köpfe zusammenzustecken, denn in dem Hause des Anti-

diesen Worten. Die Menge sang hierauf einen Psalm. Brausende Hochrufe auf Kaiser und Kanzler folgten

Der Kaiser beruft den Landsturm.

w> Berlin, 2. August. Ein außerordentlicher Erlaß betreffend den Aufruf des Landsturms vom 1. August

1914 besagt:

Wir Wilhelm von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser ' Preußen usw. verordnen auf Grund

25 des Gesetzes betr. Aenderung der

und König von

des Artikels 2 8 - _ . „

Wehrpflicht vom 11. Februar 1888 im Namen des Rei­ches wie folgt: In den Bezirken des L, 2., 5., 6.. 8., 8., 10., 14., 15., 16., 17., 18., 20. und 2t. Armeekorps ist nach näherer Anordnung der zuständigen Kommandiereuden Generale der Landsturm aufzurnfen. Gegenwärtige

Verordnung tritt am Tage der Verkündignng in Kraft.

Der Kriegszustand mit Rußland.

^ Kopenhagen, 2. August. Ristaus Bureau meldei aus Petersburg: Der deutsche Botschafter übermittelte im Namen seiner Regierung gestern abend 7 Uhr 30 Minuten an den russischen Minister des Auswärtigen die Kriegserklärung. (Anm. des Wolffschen Telegra- phenbureans: Eine amtliche Meldung des deutschen Bot­schafters in Petersburg ist an Berliner zuständiger Stelle noch nicht eingetroffen.)

Keinen russischen Erntearbeiter über die Grenze lasten.

Die „Leipziger N. N." machen angesichts des Krie­ges gegen Rußland folgenden beachtenswerten Vor­schlag: Unter den Maßnahmen, die schleunigst zu treffen sind, steht hoffentlich auch die Einbehaltung der russischen Erntearbeiter, die noch auf deutschem Boden weilen. De­ren Zahl beträgt weit über 50 000 Mann, welche nicht die schlechtesten Soldaten Rußlands darstellen, also fast ein volles russisches Armeekorps bilden. Wie in Oesterreich alle serbischen Reservisten verhaftet wurden, halte man bei uns diese russischen Reservisten sofort unter militäri­scher Bewachung — wozu Landsturmleute genügen — und lasse die Erntearbeiten vollenden und bringe sie dann an geeigneten Orten unter.

te* Berlin, 2. August. Dem russische« Botschafter von Swerbejew sind die Pässe zugestellt worden.

Einberufung des Reichstags.

0--K- Berlin, 2. August. Durch Kaiserliche Berord- nnng ist der Reichstag znm 4. Angnst einberufc« worden.

s-s- Berlin, 2. August. Die Eröffnnngssitznug des Reichstags findet im Weißen Saale nm 1 Uhr statt.

Die Mobilisierung Frankreichs.

s-s- Berlin, 2. August Morgens 3 Uhr. Wie wir er­fahren, ist gestern nachmittag 5 Uhr die volle Mobili- sation der französischen Streitkräfte angeordnet morse».

Bündnis zwischen Oesterreich-Ungarn

und Japan?

Wien. 2. August. Bei der vorgestrigen Unterredung zwischen dem japanischen Botschafter und Grafen Berch- told Jott zwischen den beiden Mächten ein Bündnis ab­geschlossen worden sein, das Japan verpflichtet, Oester­reich zu unterstützen, wenn es von Rußland angegnsie» uerbe. ...

Oesterreich erklärt dafür sein völliges Desintere,- sement im fernen Osten.

Weitere Telegramme.

s-s- Washington, 2. August. Deutschland, Englani nnd Frankreich haben formell Amerika ersucht, ihre Bot­schaften im Notfalle zn übernehmen. Amerika karn die­sem Ersuchen nach und instruierte die amerikanische« Botschafter nnd Gesandten in Europa -ementsprecheiiö

^ München, 2. August. Die Bayerische Notcubanl erhöhte den Wechseldiskont auf 6 Proz., den Lombard- zinsfntz anf 7 Proz.

0-* Berlin, 2. August. Luxemburg ist zum Schah' der dort befindlichen deutschen Eisenbahnen von Trup­penteilen des 8. Armeekorps besetzt worden.

Zivilflieger vor die Front!

Die kaiserliche Marine stellt, wie uns von zustäu^ ger amtlicher Stelle mitgeteilt wird, geeignete Zivn flieger als Kriegsfreiwillige an. Bewerber wollen M an öas Reichsmarineamt, Sektion für Lufifahrtweien wenden.

Rechtslehrer Karl Binding über den Krieg.

Die „Franks. Ztg." hat Karl Binding, dessen An­sehen als Lehrer des öffentlicheli Rechts in der gesam­ten Kulturwelt fest begründet ist, zu einer Aentzeruni! über die Frage gebeten: Muß Rußland Serbien unter stützen? Der Rechtslehrer hat darauf folgendes ß^ quitätenhändlers war etwas passiert — etwas, von dem man sich doch nichts hätte träumen lassen, trotzdem man sicher gewußt, daß da nicht alles in Ordnung war. Narm lich — der Schwiegersohn des Alten, der feine Signor Gargiulo, war verschwunden, niemand ahnte wohin.

Am frühen Morgen schon war die Concetta am dem Hause getreten, wohl etwas blaß und vcmton, aber doch noch leidlich ruhig und hatte den Mommm gefragt, ob er nicht vielleicht ihren Mann gesehen hav^ Als sie erwacht war, hatte sie das Lager an ihrer leer gefunden. Er konnte sich iiberhaupt nicht ins gelegt haben, denn es war völlig unberührt.

Der Mommino hatte jedoch nichts von dem ' schwundenen gesehen, und alle die anderen, die m« fragte, wußten ebetlfalls nichts über sein Verblcivc zu berichten. . hng

„Er wird irgendwo in einer Kneipe sitzen und o gute Geschäft, das er und Lupi am Tage zuvor genm^ haben, bei einem Glas Wein feiern," riet dieser » jener.

„Das gute Geschäft? Was für ein gutes GeiclM-^ forschte Lupi, der inzwischen zu den Redenden ger^ war, verdrießlich. . „ s;c

„Nun, Ihr habt doch den Luca della Robbia an Engländer verkauft," meinte einer, „und ein Stück Geld dafür bekommen."

Der Antiquitätenhändler zog die dürren SaM hoch empor. „Was Ihr nicht alles wißt! Mehr am selbst. Ich weiß von keinem Luca della Robbia. Ihr von dem Fries redet, den ich neulich für ein Lire von einem Bauern aus Sorrent kaufte, mr ^ auf seinem Acker ausgegraben hat, so war an dem ‘ viel daran. Einen Spatz habe ich gemacht, als w erzählte, es wäre ein Luca della Robbia." Dabc^ der Lupi so finstere Blicke auf den Sprecher, wp die Lust verging, noch länger von dem KiliniMl reden. (Fortsetzung folgt)-