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86 SWWW am WWW Hofe.

Ei« Reujahrstag bei Schnee und Kälte.

KtMz vor 8 Uhr morgens wurde auf dem König- Kchen Schlosse die Kaiserstandarte, die Königsstanöarte «nd die Brandenburgische Flagge geheißt. Punkt 8 Uhr Begann das große Wecken. Der Kaiser, die Kaiserin, die anwesenden Söhye der Majestäten und Prinz Hein- Nch hatten um 8% Uhr das Neue Palais im Automobil verlassen und trafen nach 9 Uhr in Berlin ein, vorn Publikum herzlich begrüßt. Gleichzeitig endete das Wecken auf dem Schloßyof mit dem ChoralDies ist der Tag, den Gott gemacht". Um 104 Uhr begann in der Schloßkapelle der feierliche Gottesdienst. Der Kaiser, in Generalsuniform mit dem Bande des Schwarzen Adler- Ordens und der Kette des Hausordens von Hohen- zvllern, führte die Kaiserin, welche eine stahlblaue Robe mit gleichfarbigem Federhut trug: Hinter den Majestäten schritt der engere Dienst. Es folgten der Kronprinz mit der Prinzessin Eitel Friedrich und Prinz Heinrich mit der Kronprinzessin. Es schloffen sich an die Prinzen Eitel Friedrich, Adalbert, August Wilhelm, Oskar und Joachim und die drei Söhne des Prinzen Friedrich Leo­pold. Die Majestäten, die Prinzen und Prinzessinnen nahmen dem Altar gegenüber Platz. Nach Gemeinde­gesang und Liturgie predigte OberhofpredMer D. Dryan- der über das vom Kaiser ausgewählte Bibelwort aus dem Propheten Sacharja (Kapitel 8, Vers 16)Das ist es aber, das ihr tun sollt, redet einer mit dem anderen Wahrheit, richtet recht und schaffet Frieden in eueren Toren." Den Gottesdienst beschloß das Niederländische Dankgebet, von Gemeinde und Chor gesungen, von Po­saunen und Kesselpauken begleitet. Im feierlichen Zuge begab sich der Hof dann nach dem Weißen Saal, wo die Gratulattons-Defiliercour begann. Der Kaiser schüttelte bet der Cour dem Reichskanzler kräftig die Hand. Um 11% Uhr empfing der Kaiser im Marinesaal die Bot­schafter. Um 12% Uhr begab sich der Kaiser, der über dem Mantel das Band des Schwarzen Adleroröens an­gelegt hatte und den Feldmarschallstab trug, zu Fuß nach dem Zeughaus hinüber, gefolgt von seinen sechs Söhnen und den Herren des Hauptquartiers. Das Publikum begrüßte den Kaiser mit lauten Hurrarufen. Verschie­dene Jugendvereinigungen waren an der Schlotzbrücke

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aufgestellt. Bor dem Zeughaus stand eine Ehrenkom- pagnie vom 2. Garde-Regiment z. F. mit Fahne und Musik, an ihrem rechten Flügel die direkten Vorgesetzten mit General Freiherr» v. Plettenberg an der Spitze. Der Kaiser schritt die Front ab und begab sich dann in das Zeughaus. Hier begann sogleich in der Ruhmes­halle die Nagelung von 26 neuen Truppen-Feldzeichen

'chteter Truppenteile. Im Lichthofe wurde darauf die Weihe der Feldzeichen durch den evangelischen Feld­propst in Gegenwart des katholischen Feldpropstes vor- Senommen. Die Musik intonierte das Tedeum, während te Salutbatterie abermals feuerte. Es folgte die Aus­gabe der Parole, die wie immer lauteteKönigsberg- Berlin", worauf der Kaiser die Rapporte der Leibregi­menter und militärische Meldungen entgegennahm. Den Schluß der Feier machte ein Vorbeimarsch der Ehren- Kompagnie mit den eingetretenen neuen Feldzeichen und der Salutbatterie. Um 1^ Uhr kehrte der Kaiser in das Königliche Schloß zurück. Bald daraus war Frühstücks- tafel für die Majestäten und die Umgebungen. Um 7 Uhr abends war im Elisabethsaal bet den Majestäten eine Tafel für die Kommandierenden Generale, an welche sich für die letzteren eine Besprechung des Kaiser- manövers 1918 bei dem Kaiser anschloß.

Ueber die Gewährung von Beihilfen an Kriegsteilnehmer.

Bekanntlich ist am 1. Oktober d. J. das neue Gesetz über die Gewährung von Beihilfen an Kriegsteilnehmer vom 19. Mai d. J. in Kraft getreten, durch das die Bei­hilfe auf 150 Mark jährlich erhöht und den Witwen der Beihilfenempfänger ein Gnadenvierteljahr bewilligt worden ist. Aus den zu diesem Gesetz vom Bundesrat soeben erlassenen Ausführungsbest immun gen ist folgendes besonders hervorzuheben:

Unterstützungsbedürftigkeit des Kriegsteilnehmers ist anzuerkennen, wenn seine Einkommensbezüge unter Hinzurechnung der auf rechtlicher Verpflichtung beruhen­den Leistungen dritter, insbesondere unterhaltungs- iger Verwandter, den notwendigen Lebensunter- tcht sicherstellen und die Unzulänglichkeit des Ein- ens nicht lediglich auf Umständen beruht, deren Wirkung der Natur nach nur auf einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum beschränkt ist.

Bei Prüfung der Frage, was zum notwendigen Un­terhalte gehört, sind die gesamten Umstände des Einzel­falles gewissenhaft zu würdigen, insbesondere ist auf die persönlichen und Familienverhältnisse des Kriegsteil­nehmers und darauf Rücksicht zu nehmen, ob er infolge von Alter oder Krankheit besonderer Pflege bedarf und ob und für wieviel Angehörige, besonders erwerbsunfä­hige oder schulpflichtige Kinder, er zu sorgen hat.

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Die Same im f^leiet»

Spionage-Roman von Matthias Blank.

4) lNachdruck verboten.)

Sie haben mir davon erzählt. Ist das wieder durch die Dame im Schleier geschehen?"

Ja! Diese ist für mich die wertvollste und zuver­lässigste Kraft."

Und Sie wissen noch immer nicht, wer hinter dem Schleier steckt, wer sie ist?"

Nein! Ich tappe in diesem Punkte vollständig im Dunkeln. So gerne ich selbst Klarheit haben möchte, so hat es mir doch noch nicht gelingen können, das Geheim­nis der Dame mit dem Schleier, wie sie genannt wird, zu enthüllen."

Aber sie muß doch ihren Besuch anmelden?"

Gewiß. Sie läßt durch das Mädchen sagen, eine Dame im Schleier wünsche mich zu sprechen."

Ihr Gesicht werden Sie sich doch genau angesehen haben?" forschte Artur Greve weiter.

Sie hat den Schleier stets doppelt gebunden, fodaß die Züge nur sehr undeutlich zu erkennen sind. Sie hat in einer Weise gedroht, bei der ich im Ernste daran nicht zweifeln kann, daß sie sofort ihre Tätigkeit einstellen würde, wenn ich irgendwelchen Versuch machte, den Schleier zu lüsten."

Aber sie läßt sich doch auch bezahlen?"

Gewiß! Sogar bedeutende Summen!"

Und Sie geben diese, ohne irgendwelche Gewähr für die Person, der Sie bedingungslos vertrauen?"

Sie erhebt ihre Gelder stets dann, wenn sich die Wahrheit chrer Mitteilungen erwiesen hat."

Die Sonne hatte ihre Strahlen soweit vorgeschickt, daß sie zitternde Reflexe auf das geschliffene Glas des Tintenfasses und den blinkenden schwarzen Marmor und den Messinggriff des Löschers warf.

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Währung der Beihilfe nicht gebunden, vielmehr sind im «alle die wirtschaftlichen Lebensbedingungen an ohnort des Kriegsteilnehmers zu berücksichtigen. Für die Würdigung dieser Lebensbedingungen rann die von der höheren Verwaltungsbehörde für die^reichsge- setzliche Krankenversicherung getroffene Festsetzung des ortsüblichen Tagelohnes vom 1. Januar 1914 ab der nach den Vorschriften der Reichsversicherungsorünung jür Männer über 21 Jahre festgesetzte Ortslohn zum ^Der Besitz' eines kleinen Kapitals steht der Bewilli­gung der Beihilfe grundsätzlich nicht entgegen, wenn die Erhaltung desselben im Interesse der Ehefrau oder er­werbsunfähiger Kinder geboten erscheint. Abgesehen hiervon ist im Einzelsall in wohlwollender Weise zu prü­fen, ob die Aufzehrung des Kapitals den notwendigen Unterhalt sicherstellen würde und dem Kriegsteilnehmer bei billiger Berücksichtigung aller Umstände zugemutet werden kann.

Soweit die Beihilfen beim Ableben des Berechtigten a, aber nicht erhoben waren, gebühren sie der Hin- tebenen Witwe, falls diese von dem Verstorbenen nicht getrennt gelebt hat, sonst den übrigen Hinterbliebe­nen Familienangehörigen.

Politische Rundschau

Die Beilegung des Streits um die Militärmission. Es wird jetzt auch in Petersburg zugegeben, daß Ruß­land in der Frage der deutschen Militärmission keinen Schritt mehr unternimmt, der Fall also erledigt ist. Die Nowoje Wremja" erklärt die Nachgiebigkeit der russi­schen Diplomatie durch den Wunsch Ssasanows, dem Reichskanzler v. Bethmann Hollweg, dessen Stellung für erschüttert gilt, keine weiteren Schwierigkeiten zu be­reiten.

Der preußische Landtag, der am 8. Januar zusam- mentritt, wird sofort eine eifrige Tätigkeit entfalten. Dem Abgeordnetenhause wird in der ersten Sitzung der Etat vom Finanzminister vorgelegt. Dem Herren­hause, für das zunächst drei Sitzungen in Aussicht ge­nommen sind, geht unter anderem der Gesetzentwurs über die Fideikommisse zuerst zu.

Veränderungen in den preußischen Oberhofchargen. Die schon seit längerer Zeit beschlossenen Veränderungen in den obersten Hofämtern werden jetzt im Reichsanzet- ger mitgeteilt. Danach ist der bisherige Ober-Hof- und

per mitgeteilt. Danach ist der bisherige Ober-Hof- Hausmarschall und Oberzeremonienmerster Graf zu lenburg zum T"

Hausmarschall uud Oberzeremonienmerster Graf zu Eu- lenburg zum Minister des Königlichen Hauses, der bis­herige Oberstallmeister Freiherr von Reischach zum Ober-Hof- und Hausmarschall und Oberzeremonienmei- ster, der bisherige Hausmarschall Freiherr von Lyncker zum Generalintendanten der Kömglichen Gärten, der bisherige Vizeoberzeremonienmeister, Direktor im Mi­nisterium des Königlichen Hauses Graf von Kanitz zum Obergewandkämmerer, der bisherige Vizeoberstallmet- ster Freiherr von Eseback zum Oberstallmeister ernannt

worden.

Endgültige Verständigung zwischen Kassen vnd Aerzten. Der Durchführung des zwischen den Aerzten und den Krankenkassen getroffenen Abkommens waren, soweit die Ortskrankenkassen in Betracht kommen, be­züglich der Handhabung der Uebergangsbestimmungen Schwierigkeiten erwachsen, die den Staatssekretär des Innern, Staatsminister Dr. Delbrück, veranlaßt haben, sich am Mittwoch zur Verhandlung mit den Beteiligten, gemeinschaftlich mit dem Dekan der Berliner Medizini­schen Fakultät, Geheimen Medizinalrat Dr. Passow, nach Leipzig zu begeben. Das Ergebnis ist, daß nun­mehr auf der Grundlage des Berliner Abkommens die Grundziige der Verständigung endgültig feststehen. Die näheren Vereinbarungen werden schon in den nächsten Tagen durch weitere Verhandlungen augebahnt werden.

Das bulgarische Parlament ist am Donnerstag in Anwesenheit des Königs und der königlichen Familie eröffnet worden. Beim Erscheinen des Königs im Hause rief ein sozialistischer Deputierter:Nieder mit der Mo­narchie!" Der Ruf wurde durch Hurrarufe von Mit­gliedern anderer Parteien und Besuchern der Galerie übertönt. Die sozialistischen Deputierten verließen den Saal. Sodann verlas der König die Thronrede, die mit dem Ausdruck der Ueberzeugung schließt, daß das bul­garische Volk nach seinen glorreichen Waffentaten und nach den überstandenen Prüfungen entschlossen ist, seine Kräfte in dauernder friedlicher Arbeit wiederherzustellen, und daß es nur daran denkt, auf dem Gebiete der fried­lichen Entwicklung und des Fortschritts Siege davonzu- tragen, die geeignet find, ihm den ihm zukommenden Ehrenplatz unter den Balkanvölkern zu sichern.

Für eine Herabsetzung der Rüstungen sieht der eng­lische Staatsmann Lloyd George den gegenwärtigen Au­genblick am günstigsten an, da jetzt zwischen Deutschland und England viel freundlichere Beziehungen herrschten, als je vorher. Beide Nationen hätten eingesehen, daß sie

Junggesellen, der in seinem Arbeitszimmer schließlich auch eine vergnügte Gesellschaft empfangen will. Des­halb war auch der Schreibtisch so eingerichtet, daß die mit den verschiedensten Papieren überladene Fläche durch einen Rolladen abgesperrt werden konnte.

Was mag sie zu einer solchen Komödie bestim­men?" Bei dieser Frage war Artur Greve aufgestan­den, denn er hatte an manchen Kleinigkeiten erkennen müssen, daß Frank Burnett ein baldiges Ende der Unter­redung wünschte.

Ich weiß es nicht! Vielleicht will sie sich dadurch vor der Gefahr einer Entlarvung als Agentin schützen."

Oder sie spielt in der Gesellschaft eineRolle", warf Artur Greve dazwischen.

Burnett zog dabei die Schultern hoch:Vielleicht."

Und diese Rolle kann sie nur mit dem Gelde weiterführen, das sie durch solchen Verrat erhält!"

Was kümmert das mich? Sie doch auch nicht!"

Nein gewiß nicht. Aber die Neugierde, wer eine solche Rolle spielt?"

Nunmehr klang Burnetts Stimme etwas scharf: Diese müssen Sie sich etwas abgewöhnen, Mister Greve. Was Sie nicht sehen sollen, dürfen Sie nicht sehen. Die Dame im Schleier ist eine Person, die nicht existieren darf, für Sie nicht, für niemand. Halten Sie sich danach! Die englische Regierung würde Sie viel­leicht eher fallen lassen als diese angebliche Dame im Schleier. Und das wäre Ihnen doch nicht angenehm?"

Ehe Artur Greve auf diese entschiedene Zurecht­weisung noch etwas erwidern konnte, war an der Tür zweimal nacheinander gepocht worden.

Auf einen Zuruf von Frank Burnett war das Zimmermädchen eingetreten, das eine Karte überreichte.

Kaum hatte Burnett einen flüchtigen Blick darauf- geworfen, als er mit einem solchen Ruck aussprang, daß der Schreibtischstuhl zurückschnellte und zu Boden ® Dann MMe xr sich sofort an Urtur Greve:Es

einer dauernden freundschaftlichen Politik verstchen könnten, so wäre dies Jahrhunderte hindurch das Vor­teilhafteste für sie. Während der letzten Jahre habe Deutschland sich anscheinend vollkommen der Entwick­lung seiner Flotte gewidmet. Aber gerade die beiden letz­ten Jahre hatten gezeigt, daß, wenn ein Land alle seine Energie auf einen Punkt vereinige, dies stets auf Ko­sten eines anderen geschehe. Aus diesem^Grunde, so sagt Lloyd George,, ist es unmöglich, daß Deutschland uns jemals die Herrschaft zur See streitig macht. Die mili­tärische Lage Deutschlands könne dies nicht gestatten. Au- genblicklich sei in der ganzen Welt, und besonders durch Westeuropa, ein Geist des Widerspruches gegen alle Mi­litärlasten zu verzeichnen.

Der amerikanische Tabaktrutt ist in Deutschland in rascher Ausdehnung begriffen. Neuerdings sind wettere Unternehmungen in Pommern, im Westen und in Süd- deutschland in die Hände oder unter den Einfluß des

deutschland in die Hände oder unter den Einfluß Kartells gekommen, und mit einer Reihe von Firmen schweben Verhandlungen. Annähernd 40 v. H. der deut­schen Zigarettenindustrie stehen bereits unter der Herr­schaft des Trustes. Der Zusammenschluß der deutschen Tabakindustrie, die sich dem Trust entgegenstellen will, hat in letzter Zeit große Fortschritte gemacht, aber ber dem Vordringen des Kartells werden doch weitere Maß­nahmen notwendig werden. Von wesentlicher Bedeu­tung wird deshalb das Ergebnis der von der Reichsre- gierung zugesagten Untersuchung über den Tabaktrust

sein

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dem Ber

Schneesturm in Neapel. Wie aus Neapel gemeldet wird, sind äußerst heftige Schneestürme über die Stadt hinweggegangen. Auch die Umgegend von Neapel hat hart unter dem Schneefall zu leiden. Der Vesuv bildet ein einzigartiges Schauspiel. Ueber die Gluten, die aus ge sprühen, ist eine dicke Schneewolke gebreitet. )ße Anzahl von Fremden hat sich nach Neapel um sich das herrliche und zugleich furchtbar an«

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begeben, um sich das herrliche und zugleich tun mutende Naturschauspiel anzusehen.

385 000 MarkVerdienst" in vier Jahren. Die Flensburger Nachrichten" schreiben aus Bramfeld: Vor ungefähr vier Jahren kaufte ein hiesiger Landmann eine Koppel in Größe von 1213 Hektar für den Preis von 1200 Mark pro Hektar. Er zahlte also im ganzen

Koppel in ®

1200 Mark pro Hektar. Er zahlte also im ganzen etwa 15 000 Mark für die ganze Koppel. Bei den in letzter Zeit erfolgten großen Hamburger Geländeankäufen für Friedhofszwecke wurde dem Besitzer für diese Koppel ein Preis von 32 000 Mark pro Hektar geboten. Der Ge-

samtpreis beträgt mithin etwa 400 000 Mark.

Rodelnde Knaben überfahren nnd getötet. Ein Ro­delschlitten mit drei 12- bis 13jährigen Knaben geriet in Cöln unter ein Fuhrwerk und wurde überfahren. Zwei der Knaben blieben auf der Stelle tot, während der dritte einen Schädelbruch erlitt.

Ein Weihnachtsgeschenk für das Zaberner Regiment. Den Angehörigen des Infanterieregiments 99 aus Za- bern wurden aus allen Teilen Deutschlands Liebesgaben in Geld und anderen Geschenken übermittelt. Die Geld­geschenke belaufen sich aus über 3000 Mark, die unter die Soldaten verteilt werden.

Acht Menschen bei einem Brand ««gekommen. In Neuyork brach am Mittwoch eine Stunde vor Tagesan­bruch in einem Mietshaus des volksreichsten Stadtteils Feuer aus. Da auch das Treppenhaus in Brand geriet, sprangen viele Bewohner in ihrer Angst aus den Fen­stern. Fünf Männer und drei Frauen fanden den Tod.

Ein Zug von den mexikanischen Rebellen in die Luft gesprengt. Ein Zug mit Bundestruppen ist 170 Meilen südöstlich von Mexiko in die Luft gesprengt worden. Von 50 Mann sollen nur drei am Leben geblie­ben sein, da auch die Eisenbahnstrecke zerstört ist, ist der Verkehr unterbrochen.

Im Schneestnrm umgekommen. Der Lehrer Aron von Hottenbach ist nach einer Meldung aus Bingen im Schneesturm umgekommen. Er hatte am Sonntag einen Gang nach Schauren unternommen und war auf dem Nachhausewege in hohen Schnee gekommen. Infolge von Erschöpfung erfror er.

Gericht und Recht.

Ein neuer Prozeß gegen den Frauenmörder Schmidt. Im Prozeß gegen den ehemaligen Kaplan Schmidt, der bekanntlich seine Braut Anna Aumüller ermordet hat, konnte kein endgültiges Ergebnis erzielt werden. Die Geschworenen berieten 36 Stunden, ohne daß eine Ei­nigung über öen Geisteszustand des Angeklagten erzielt worden wäre. Der Prozeß wird infolgedessen annul- ^rt werden und ein neues Verfahren gegen Schmidt

würbe mir soeben etwas sehr Dringliches gemeldet. ^I^^^^blegenhett ist ja vorerst erledigt, sodatz Sie entschuldtgen werden, wenn ich Sie fortschicken muß."

O, gewiß!"

Das Mädchen wird Sie durch die Bibliothek führen. Au der nächsten Woche erwarte ich wieder Ihren cw,..^^un solgte Artur Greve dem vorangehenden Mädchen durch die Bibliothek, deren Wände mächtige Regale bildeten, die bis zur Decke mit Büchern ver- ichredener Literatur gefüllt waren.

Als sie im Korridor angelangt waren, beugte Artur den Kopf dem Mädchen zu und erklärte mit einem Lächeln und mit flüsternder Stimme:Ist es wieder die Dame im Schleier?" wieoer

an: Jffier^ö^ $ "^ ^se Frage ganz erstaunt

-Eben die Dame, die Sie Frank Burnett meldeten." -m-r'lA-nE-"" ' ®* WC °u°»i= °°N

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Duun verließ er das Haus: aber während er bis fmsßr^ Straßenecke schlenderte, murmelte er im halblauten Selbstgespräche:Natürlich war sie es. Der ! ? Nel oder der Teufel, den man an die Wand malt. Ich mußte ein Stümper sein, wenn ich es nicht erraten hätte: den Versuch will ich doch ri^ ^^u,denn es kann ein gutes Geschäft werden. Sie wirb unch von ihrer Fährte kaum abschütteln können." sterbe,sen war der angemeldete Besuch in das Arbeitszimmer von Frank Burnett eingetreten, eine hochgewachsene Gestalt von vollen Formen, in sehr ele- aanter, brauner Modekleidung, das Gesicht von einem verhüllt ^^e^ gefalteten Schleier von schwarzer Farbe

(Fortsetzung folgt.)