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Vorschuß-Verein
zu Hünfeld.
flenetaf = Uersammfung des Vorschuß-Vereins zu Hünfeld
wird auf
Freitag den 28. December 1866 Morgens 9£ Uhr in den Rathhaus-Saal zu Hünfeld anberaumt und ist zur Berathung vom Ausschuß folgende Ta- gesordnung scstgestcllt:
1) Genehmigung der neuen Statuten vom 8. März 1861 nebst späteren Nachträgen; Bestätigung bezw. Neuwahl der Vorstands- und Ausschußmitglieder, 2) Darlegung der Kassen- und Geschäftsverhällnisse.
3) Handhabung der §§. 14, 15, 17, 19 der Statuten, insbesondere bezüglich der Sichcrstellnng wegen der vorgestreckten Darlehen und eröffneten Credite.
4) über die Art und Weise, die Generalversammlungen bekannt zu machen und die Zahl derselben;
5) über Erhöhung der Eintrittsgelder, Geschäftsantheile, des Reservefonds und des Betriebskapitals.
6) über die Anschaffung von Effecten;
7) über einen Antrag des Kassirers, die Berechnung der Zinsen und Provision bei Crediten betreffend.
Zugleich wird auf den §. 3 der alten bezw. §. 28 der neuen Statuten aufmerksam gemacht, wonach in die Tagesordnung alle Anträge ausgenommen werden sollen, welche zeitig genug vorher schriftlich eingebracht und von wenigstens 10 Mitgliedern unterzeichnet worden sind, so daß also Gelegenheit geboten ist, etwaige im Interesse des Vorschußvereins liegende Anträge zur Berathung zu bringen.
Hünfeld, am 27. November 1666.
Im Namen des Ausschusses Der Vereinsvorstand:
Banstädt, Aha, Fetter, Vorsitzender. Kassirer. Schriftführer.
Alle Diejenigen, welche au die Drommer'schen Erben Forderungen haben, werden hiermit aufgefordert ihre Rechnungen bei den Unterzeichneten binnen acht Tagen einzureichen, da sie später nicht mehr berücksichtigt werden können.
Hersfeld, am 14. December 1866.
Die Vormünder der Trommer'schen Kinder:
_____Heinrich Rehn Wilhelm Schäfer.
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Ph Fischer, Sattlermeister in HerSfeld.
Bei dem Unterzeichneten steht ein kleines Orgelwerk mit si eben Stimmen, gutem Ton und schönem Acußern zum Verkauf. Kann täglich angesehen werden. Hersfeld, am 14. December 1866.
G. F. Wagner, Orgelbauer.
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