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Landrathsamt Hünfeld.
Da im hiesigen Kreise es häufig in letzterer Zeit vorgekommen ist, daß Eisenbahnarbeiter ohne gehörige Legitimation zur Arbeit zugelasien und ohne Wissen des Ortsvorstandes von Privatleuten oder Wirthen in Kost und Logis genommen' worden sind, sich später aber heimlich entfernten, ohne ihre Schulden zu bezahlen, so haben die Ortsvorstände der in der Nähe der Eisenbahnstrecke gelegenen Gemeinden ihre Ortseinwohner vor der Annahme solcher Eisenbabnarbeiter, welche ihre Legitimationspapiere nicht an den Ortsvorstand abgeliefert und die Bescheinigung hierüber, in ihrer Arbeitskarte nicht vorzeigen können, mit dem Bemerken ernstlich zu verwarnen, daß sie nicht allein es sich selbst zuzuschreiben haben, wenn sie um ihr Guthaben von den ausgenommenen legitimationslosen Eisenbahnarbeitern geprellt werden, sondern auch nach den Bestimmungen der Verordnung vom 29. November 1823 der Bestrafung wegen Beherbergen legitimationsloser Fremden sich aussetzen.
Zugleich werden die Ortsvorstände angewiesen, auf das Strengste darauf zu sehen, daß alle in ihren Gemeinden logirenden fremden Eisenbahnarbeiter mit ordnungsmäßigen Legitimationen versehen sind, die Bescheinigung über Ablieferung derselben stets in die Arbeitskarte einzutragen und die Legitimationspapicrc nicht eher wieder zu verabfolgen, bis die Arbeiter nachgewiesen haben,- daß die Quartiergeber besriedigt worden sind,
Jede Vernachlässigung Seitens der Ortsvorstönde in dieser Beziehung wird mit angemessener Ordnungsstrafe geahndet werde«.
Hünseld, am 23. Dezember 1864.
Kurfürstl. Landrathsamt. Götz.
&br«-/ulim-S(imiM Eisenbahn.
Für die Bebra-Fulda-Hanauer Eisenbahn soll behufs Anlage des Babntelegraphen von Bebra nach Fulda die Lieferung von Telegraphenstangen aus Kiefernholz, und zwar bestehend in:
850 Stück von 18 Fuß LängeX _ „ 350 „ „ 26 „ „ ) Kasseler Maß im Wege der Submission verdungen werden.
Die Bedingungen der Lieferung können bei der unterzeichneten Direction eingesehen oder aus Verlangen von derselben zugesandt werden.
Die Submissionen, welche sowohl auf das ganze
Quantum, als auf Theile desselben angenommen werden und die Angabe der Stückzahl der zu liefernden Stangen jeder Sorte, sowie den Preis derselben zu enthalten haben, müssen portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Suvmisfiou für -Lieferung von Telegraphenftangen" versehen und spätestens bis zum 18. Januar 18 6 5 Vormittags 10 Uhr bei der unterzeichneten Direction eingereicht sein. Die Eröffnung derselben, welcher die Submittenten beiwohnen können, erfolgt an dem gedachten Tage Vormittags 10^ Uhr in dem Lokale der Direction zu Kassel.
Kassel, am 27. Dezember 1864.
ArrrfÜVMiche Direktion für deu Nun der Mra^usba^anauer Eisenbahn.
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| Anerkennung. j
Woigwitz (R. B. Breslau), 6. Novbr. 1864. I h Hochgeehrter Herr Wald.
U Seit einiger Zeit bediene ich mich in Folge einer ■ | Empfehlung Ihres „Malaga > Gesundheitsweines" B | und kann Ihnen sagen, daß mir derselbe sehr gut D B bekommt. Da ick jckon in vorgerückten Jahren 8 | bin, so war meine Verdauung öfters gestört und H W ich hatte dann recht unangenehme Magenbe-» U schwer den. Seitdem ich aber Ihren Wein re- Z R gelmäßig trinke, ist solches nicht wieder vorgekom- K meiy -ich-will-Lha-m JitiLiUi. hiermit meinen Dank D sagen und auck meinen Mitmenschen Ihren so wohl- : E schmeckenden und gesunden Wein bestens empseh- i I len :c. rc.
Ihr ganz ergebenster Ferdinand Wenig, Gutsbesitzer.
I Herrn F. A. Wald, Hausvoigteiplatz 7, Berlin.
I MalKga-Wssundheits- uud |
StürkungAwein
von M ST. Wald, Berlin, Hausvogteipl. 7. I
Dieser „Gesundheitswein" wird als ein ganz | vorzügliches Getränk, namentlich auch für Reton- | valeszenteu, bestens empfohlen. Preis 10 Sgr. K incl. Flasche. |
In H ersfeld bei Kern Ei. BössinS jr. |
Der Unterzeichnete ist heute hier cingetros- fen und wohnt bei dem Masenueister Breul in der Breitenstraße.
Heröfeld, am 20. December 1864.
Würer
Thierarz^.
Nkdactio», Druck und Bcrl«g von Ludwig Funk.