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Montag den 24. Oktober d. J.

Morgens 9 Uhr sollen in der Gemeinde Gilserberg, an der Frankfurter, von Gilserberg nach Lischeid führen­den Chaussee in den Nummern 209 und 210 sich befindlichen

36 Stück Mappeln, welche sich zu Werkholz eignen, öffentlich meist­bietend an Ort und Stelle verkauft werden, wozu Kaufliebhaber mit dem Bemerken cinladet, daß die Zusammenkunft bei der Wohnung des Chausseegelderhebers Kahl dahier stattfindet.

Gilserberg, den 8. Oktober 1864.

Der Bürgermeister

Mai.

Diejenigen, welche noch Forderungen an den verstorbenen Tuchmachermeister Wilhelm Schüß- ler zu machen haben,-werden aufgefordert, ihre Rechnungen innerhalb 8 Tagen dem Unterzeich­neten einzureichen, wie diejenigen, welche noch Zahlungen an den Verstorbenen zu leisten haben, bei Meldung der Klage, binnen gleicher Frist aufgefordert werden, dieselben an mich zu ent­richten.

Hersfeld, am 11. Oktober 1864.

Valentin Krach,

Curator.

Zu meiner Verwunderung höre ich heute, baß. der Ausrufer Brandt mein Haus zum öffentlichen frei­willigen Verkauf ausgerufen hat, ich erkläre diesen Aus­ruf für eine Lüge.

Hersfeld, am 11. Oktober 1864.

ConraiJ Pforr.

K Jgnaz Müller

O Uhrmacher aus -fußn,

empfiehlt zum bevorstehenden LulluS-Markt sein be­reits bekanntes Lager aller Arten Uhren, besonders bil­lige Neue Vncer- und Cylinder - Uhren in Gold und Silber, kleine silberne und Neusilberne Spindel-Uhren, alle Arten Ubrketten, Ther­mometer 2c. 2c. unter Jahres-Garantie.

Geschäftslokal Gasthaus zum Stern.

Die Erben des Seilermeister Cornelius Hein­rich dahier, wollen Behufs Erbvertheilung circa 3 A^ckee Land am sog. Schieferstein meistbietend verkaufen, und haben hierzu ersten Termin aus

Sonnabend den 8. d. Mts. und zweiten Termin auf

Sonnabend den 15. d. Mts. jedesmal Nachmittags 4 Uhr an Ort und Stelle anberaumt.

Hersfeld, am 5. Oktober 1864.

Herr Frank, Ämtsexpedient zu Oberaula, ist beauftragt, meine noch in den Aemtern Ober- aula, Neukirchen und Niederaula aus- stehenden Deservitforderungen einzunehmen und auszuklagen.

'Stellungen, den 1. Oktober 1864.

Dr. AüfTaHnT

Wichtig für Krschtkideiide!

Wer sich von der überraschenden Wirksamkeit des berühmten Bruchheilmittels von dem Brucharzt Krüsi- Altherr in Gais, Kanton Appenzell in der Schweiz, überzeugen will, kann bei der Expedition dieses Blattes ein Schristchen mit vielen Hundert Zeugnissen in Empfang nehmen.

Xeuer E&eweis über die Vorlrefflichkeit des H. Fk' S^uubitssehen Mrällter-Mtgueurs. ächt zu haben:

Hersfeld bei ei. M. Otto, in Hünseld bei W. Kircher, in Neukirchen bei J.Bachrach, in Notenburg bei J. Wilhelen, in Schwarzenborn bei J.r. Müller, in Ziegenhain bei J. Strnpp.

Schon seit langer Zeit litt ich an Hämorrboiden und hartnäckiger Leibcsverstopfnng. Die dagegen ange­wandten Mittel hatten wenig oder gar keinen Erfolg. Auf das Anrathen einiger meiner Freunde machte ich denn einen Versuch mit dem Daubitz'schen Kräuter-Liqueur, aus der Niederlage bei Herrn Franz Gaertner hier und kann mit Recht sagen, daß. seit dem Gebrauch von 12 Flaschen sich mein Leiden bedeutend gebessert hat und ich die­sen Liqueur jedem ähnlich Leidenden ganz besonders empfehlen kann.

Jauer in Schlesien. " Ullrich, Böttchermeister.

Redaction, Druck und Verlag von Ludwig Funk.