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Anerkennungsschreiben über die vortreffliche Wirkung des weißen Benst-Gtzenps
von H. S. lü. Mayer in Moskau.
Seit langer Zeit litt ich an einem angreifenden Husten, verbunden mit einem schwer lösenden Schleime, und wandte verichiedene Mittel dagegen vergeblich an, so daß ich schon dachte mit der Auszehrung behaftet zu sein. Endlich griff ich zu dem Brnst-Syrup des Herrn G. Ä. W. Mayer in Breslau und wurde schon nach dem Gebrauch von nur ^ Flaschen wieder ganz hergestellt. Indem ich daher allen ähnlich Leidenden diesen"Brust- Syrup bestens empfehle, sage ich Herrn G A. W. Mayer meinen besten Dank.
Gulben bei Cottbus den 29. September 1863. F. A. Mager, WirthschaftSinspector und Administrator. Nach den von mir in meiner eigenen Praxis sowohl, als auch von andern Personen, welche den b'es dem Kaufmann Herrn Sträube allhier verkäuflichen Mayer'schen Brnst-Syrup gebraucht, gemachten Erfahrungen ist derselbe ein vortreffliches Mittel bei akuten und veralteten katarrhalischen Brustverschleimungen, als auch bei anderen Stockungen in den Lungen und asthmatischen Beschwerden/ so avie in Kurzathmigkeit und Brustkrämpfen; ich kann deshalb dieses Mittel allen an diesen Beschwerden leidenden Personen empfehlen.
Ohrdruff bei Gotha, den 16. Teccmber 1863.
Dr. Krügelstein, Medizinalrath und Physikus.
Die Mitglieder des landwirthsehastlichen Vereins der Amtsbezirke F r i ech e w a l d und S ch c n k- lengsfeld beabsichtigen bei günstigem Wetter,
Mittwsch heN M. D. M.
eine Parthie auf den Landecker-R erg zu
verunstalten, wozu sie nicht nur die verehrlichen Mitglieder des Kreisvereins zu Hersfeld und deren werthe Angehörige freundlichst hierdurch ein- laden, sondern auch Alle diejenigen Herrn und Damen von Nah und Ferne, welche an diesem ländlichen Vergnügen sich zu beteiligen wünschen, herzlichst Willkommen heißen.
Für gute Musik, sowie für Speisen und Getränke wird bestens gesorgt.
üßas Comite
West Rehreu, Reinhard.
Zur Zeisighastuno des Sonntags.
, In dem Artikel in Nr. 57 d. Bl. wegen der über- schriebeuen Angelegenheit, ist schwerlich eine polizeiliche Anzeige zu entdecken und der Verfasser hat um so weniger an eine solche gedacht, als ihm schon frühe bekannt geworden ist, daß in thatsächlichen Nothfällen, Erndte- Arbeiten an Sonntagen auch hier zu Lande von der Staatsgewalt gestattet sind. Nach Matthäus 12. kann auch eine Abweichung vom Buchstaben des vierten Gebotes recht wohl ein treten, und darum ist in dem Artikel auch nur das Gottvertrauen betont. Wer nun dieses vielleicht entbehren zu.können glaubt, weil eben das Re- giernugsausschreiben vom 30. Juli 1789 besteht, dem kann ich eS nicht wehren. Ich für meinen Theil glaube, daß ein Jeder Ursache hat auf Grund von Gottes' Wort, nicht blos in Bezug auf das vierte Gebot, sondern überhaupt darüber möglichst klar zu werden, was er zu thun und zu lassen hat; indem dazu die bürgerlichen Gesetze niemals ausreichen.
HerSseld, am 22. Juli 1864
der Verfasser des betreffenden Artikels in Nr. 5 7
bei L. SS Miss in MersieM. Breilenstrasse Nr. 562, und
bei Willi. Mirelier in UtiiifeldL
Gesucht.
Ein geübter K-rspsler oder Haspelerin, kann sofort Arbeit finden und guten Lohn verdienen bei 3. lUm. Braun. Biengartes-Mühle.
Für ein Eslonialwaarcu und Spiritussen • Geschäft wird ein junger Mann als Lehrling gesucht. Von wem? sagt die Redaction d. Bl.
Redaction, Druck und Verlag von Ludwig Funk.